Fuji GFX - groß und spiegellos

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Die Frage ist auch "Wer braucht diese Pixelmassen" und welche Optik ist
wirklich im Stande damit klar zu kommen ?
Zudem wer kauft sich eine Kamera ohne außreichendes System dahinter ?
Es scheint Mode geworden zu sein ein Gehäuse mit zwei oder drei Objektiven
auf den Markt zu werfen nur reicht das mir einfach nicht eine Systemkamera
sieht für mich anders aus......

Die Auflösung ist nicht das Problem sondern die Pixeldichte bei den Optiken.

Pixel Pitch
645Z/X1D/Fuji GFX = 5.32 µm
D810 = 4.87 µm
A7RII = 4.5 µm
Canon 5DSR = 4.13 µm

Die bestehenden (älteren) Optiken kommen mit großen Pixeln sehr viel besser klar.

Du kannst hier auch noch viele andere Kamera Modelle vergleichen.
KLICK:

Gruß Gerd
 
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Es lassen sich an die Fuji sicher viele Optiken Adaptieren, denn das Auflagenmaß beträgt ja nur 26mm und das Bajonett ist großzügig ausgelegt. Wenn es aber Fuji nicht selber macht, müssten eben Fremdhersteller Adapter bauen. Die 6 neuen Fuji Optiken die nächtes Jahr erscheinen sollen, werden sicher nicht schlecht sein, denn schließlich baut Fuji auch die Haselblad H Optiken. Warum also nicht auch ein eigenes System auf den Markt bringen? Auch im Kamerabau von Spiegellosen haben sie Erfahrung, im Mittelformat noch aus Analogzeiten und mit den kleinen Fuji X Modellen haben sie digital Erfahrungen gesammelt, die sicher auch mit einfließen.

VG

Vom Auflagenmaß ist das kein Problem, da hast Du absolut Recht. Ich habe es aber eher in der Richtung gemeint, das ich es als Fehler empfinde - seitens Fuji - die bestehen Fujinon MF Objektive "als nutzbar" bei der Produktankündigung nicht mit einzubeziehen. Hassi hat das doch auch mit der X1D gemacht.

Es macht für mich als Anwender schon einen Unterschied bei der Wahl des Kamerasystems, ob ich auf einen großen und guten Objektivbestand zurückgreifen kann oder nur auf ein paar angekündigte neue. Zumal in Summe die Objektive bei mir immer teurer waren als der jeweilige Body.

Gruß Gerd
 
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Ein Mittelformat-Verschluß ist eben größer und es muß mehr Masse bewegt werden. Es gibt ja auch eigentlich nur eine Situation, wo das hinderlich sein kann und zwar wenn man bei Tageslicht blitzen möchte und dabei auch noch schnelle Bewegungen einfrieren will.
...
Aber klar, der Zentralverchluß der Schneider Optiken für die Phase One schafft 1/1600 sek. Synchronzeit und bei den Hassis immerhin 1/800 sek Synchronzeit.

Wenn das Teil günstig ist, dann kann man allerdings schon überlegen, ob man nicht auch mit der 1/125 sek. leben kann.

VG

Hi Gugu,

Genau um die von Dir o.g. Situation geht es mir. Peoplefotografie Outdoor mit Porty. Die aktuelle Lösung mit 4 Blenden Graufilter geht, ist aber suboptimal bei schnellen Bewegungen.

Die neue Hassi kann übrigens 1/2000 Synchronzeit und die Preisdifferenz ist noch überschaubar.

VG,
Peter
 
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Hi Gugu,

Genau um die von Dir o.g. Situation geht es mir. Peoplefotografie Outdoor mit Porty. Die aktuelle Lösung mit 4 Blenden Graufilter geht, ist aber suboptimal bei schnellen Bewegungen.

Die neue Hassi kann übrigens 1/2000 Synchronzeit und die Preisdifferenz ist noch überschaubar.

VG,
Peter

Ja, aber auch nur mit Zentralverschluss. Bei der Fuji ist ja noch offen ob die überhaupt Objektive mit Zentralverschluss anbieten werden. Die alten Fujinon MF Objektive mit ZV sind ja nicht gelistet. Die 645Z mach auch nur 1/125s Blitz-Synchronzeit aber sie kann 645er Objektive im Leaf Shutter (bis 1/500s). Die Kamera muss den LS erkennen und elektronisch auslösen (spannen musst man ihn aber von Hand). Das funktioniert auch fehlerlos mit allen Blitzen.

Gruß Gerd
 
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Die Buchstaben lassen hoffen. Ich bin mal gespannt, ob die Linsen meiner GX adaptierbar sein werden.

Amsonsten: Hut ab Fuji, nicht das 100. MeToo Produkt das Marketing-Heinis als Oberburner bezeichnen, sondern mutig was Neues versucht, so wie Nikon vor vielen vielen Jahren mit der D1 und zuletzt mit der D3
 
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Hallo Peter,

sorry habe mich blöd ausgedrückt. Ich wüsste nicht um irgendwelche Nachteile beim ZV (Preis mal außen vor). Mit Schlitzverschluss gehen die Zeiten natürlich nicht.

Ich weiß nicht genau ob die X1D nur Zentralverschluss kann oder auch Schlitz bzw. elektronisch. Wenn sie nur ZV kann, dann kann man auch eben nur solche Objektive verwenden.

Gruß Gerd
 
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Die Auflösung ist nicht das Problem sondern die Pixeldichte bei den Optiken.
Die bestehenden (älteren) Optiken kommen mit großen Pixeln sehr viel besser klar.

Herzlichen Dank Gerd für den Hinweis bzw. Link
Trotzdem nochmal zurück zu meiner Frage:
Ich hatte bisher nur die Möglichkeit bei DxO
die Testresultate der verschiedenen Objektive
zu vergleichen und da waren es gerade mal
eine Handvoll Optiken welche mit Ach & Krach
mit 30 Megapixel klarkommen - deshalb meine
Zweifel an dem ganzen Pixelwahn......

https://www.dxomark.com/About/Lens-scores
 
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30 Megapixel wären ziemlich wenig... auf einem 60x70 Sensor. Bei einem 4/3-Sensor wären es sauviele.
Die absolute Anzahl der Pixel ist nicht ausschlaggebend, sondern die Pixeldichte, wie Gerd (@gpz06) schon richtig bemerkte. Und die ist bei dem Sensor der Fuji niedriger als bei den von Gerd angeführten Kameras.
 
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Deine Zweifel sind ja auch berechtigt und meiner Meinung nach auch richtig. Es geht hier primär nur um die Pixeldichte und das führt eben gleichbleibender Sensorfläche und Erhöhung der MPix. zwangsläufig immer zu immer kleineren Pixeln. Aber bei DxO wird nur bis KB verglichen. Da sind zwar auch ein paar MF Kameras dabei aber entsprechende Optiken die getestet wurden habe ich nicht gefunden. D.H. Kameras mit hoher Auflösung in MF und großen Pixeln sind der DxO DB eigentlich gar nicht vergleichbar.

Ich kann es Dir halt nur aus der eigenen Praxis beschreiben.
Wenn ich ein modernes GF Objektiv nehme (was glaube ich bis 5 µm gerechnet ist - bin mir aber nicht ganz sicher) und es an die Fachkamera hänge, dann anschließend die 645Z, die D810 und die A7RII verwende um mit ein und dem selben Objektiv ein Foto zu machen, dann kommt die Sony am schlechtesten weg, dicht gefolgt von der D810. Die 645Z bringt mit den großen Pixeln trotz 51 Mpix. Auflösung mit Abstand bessere Ergebnisse. Und je weiter ich abblende desto schlechter werden die Ergebnisse von den Kameras mit den kleinen Pixeln.

Ich mache das aber alles nur für mich und mache da auch keinen Wissenschaft raus.

Gruß Gerd
 
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Nun dann häng halt ein dafür gerechnetes Objektiv -wie z. B. das 90 Makro- an die Sony R II und Du wirst bis auf Pixelebene hochvergrößern können.

Das sie mit Optiken, die für solche Auflösungen gar nicht gerechnet wurden ebendiese Optiken überfordert ist IMHO nun nicht unbedingt überraschend.

Bei mir sind es z. B. die zu Film- und Wenig-Pixel Zeiten hervorragenden AF-S 70-200 VR I und das ebensolche Profiobjektiv 80-200 2.8 von Minolta, die an der Sony -sagen wir mal vorsichtig- suboptimale Ergebnisse liefern. An der "alten" A7 liefern die beide hinreichend scharfe Bilder am Pixel-Monster taugen sie nicht viel.

Die GFX mit ihren "Riesenpixeln" sollte da also auch eher unkritisch sein
 
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Nun dann häng halt ein dafür gerechnetes Objektiv -wie z. B. das 90 Makro- an die Sony R II und Du wirst bis auf Pixelebene hochvergrößern können.

Das sie mit Optiken, die für solche Auflösungen gar nicht gerechnet wurden ebendiese Optiken überfordert ist IMHO nun nicht unbedingt überraschend.

Bei mir sind es z. B. die zu Film- und Wenig-Pixel Zeiten hervorragenden AF-S 70-200 VR I und das ebensolche Profiobjektiv 80-200 2.8 von Minolta, die an der Sony -sagen wir mal vorsichtig- suboptimale Ergebnisse liefern. An der "alten" A7 liefern die beide hinreichend scharfe Bilder am Pixel-Monster taugen sie nicht viel.

Die GFX mit ihren "Riesenpixeln" sollte da also auch eher unkritisch sein

Hallo Stefan,

darum geht es doch genau. Randle hatte seine Zweifel wo das noch hinführt mit dem Pixelwahn. Er hat aber dabei die Sensorgröße bezogen auf die Pixeldichte nicht hinterfragt.

Du musst immer optimiertere Objektive kaufen um 50 Mpix. oder mehr auf einer kleinen Sensorfläche bedienen können (Canon hat gerade ja wieder welche auf der Photokina für die 5DSx nachgeschoben). Wie Du schon geschrieben hast die Fuji GFX wird dieses Problem nicht haben. Und genau da sehe ich auch den Vorteil der neuern MF Kamerasysteme und halte es für folgerichtig das diese Angeboten werden. Du wirst kein Objektiv bekommen bzw. bezahlen können was übertrieben gesagt unendlich fein auflösen kann.

Deine alten Objektive könnten aber gute Ergebnisse an Pixelmonstern liefern, wenn nur eben die Pixel größer wären.

Wenn man mal die Kosten für eine D810/A7RII/5DSx neu nimmt und eine entsprechende Optik dazu kauft wie z.B. ein Zeiss Otus, dann ist man nicht weit von einer MF Kamera entfernt. O.K. bei der X1D und der Fuji weiß ich natürlich noch nicht zu 100% was sie auf der Straße kosten, aber die 645Z mit dem 55er F2.8 kostet neu inkl. MwSt. 7999.- €. Bei ersteren hätte man aber anschließend nur KB (mit allen Vor- und Nachteilen).

Gruß Gerd
 
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Ich war heute auf der Messe und irgendwie scheint mir die Fuji GFX interesanter zu sein als die Hasselblad X1D. Ist aber eben nur mein subjektiver Eindruck, denn Fotografiert habe ich noch mit keiner von beiden.

Ja die neuen Haselblads (X1D und die H6D) können bis zu einer 1/2000 sek. synchronisiert werden. Allerding hat die X1D gar keinen eigenen Verschluß. Man kann sie also zur Zeit nur mit den drei neuen X1D Optiken, oder den Hasselblad H Optiken (via Adapter) verwenden. Die modulare Bauweise ist zwar ganz nett und die Kamera recht kompakt, aber auf meine Nachfrage hin soll es auch in Zukunft keine weiteren Adaptionsmöglichkeiten zu der Kamera geben (also z.B. keinen Tilt/Shift Adapter, oder ähnliches). Laut des Mitarbeiter am Hasselblad Stand ist sie in erster Linie als kompakte Reisekamera gedacht.

Bei der Fuji wird eben es eben auch davon abhängen, wie gut es sich in Zukunft mit anderen Sytemen und vorhandenen Optiken kombinieren läßt, denn alleine Aufgrund der besseren Bildqualität gegenüber Kleinbild, werden wohl eher wenige auf spiegellose Mittelformat-Systeme umteigen. Der Einsteig ist zwar relativ günstig, aber für mich persönlich wäre z.B. ein spiegelloses Mittelformat System ohne die Verstellmöglichkeiten einer technischen Kamera eher uninteressant.

VG
 
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Es geht hier primär nur um die Pixeldichte und das führt eben gleichbleibender Sensorfläche und Erhöhung der MPix. zwangsläufig immer zu immer kleineren Pixeln. Aber bei DxO wird nur bis KB verglichen. Da sind zwar auch ein paar MF Kameras dabei aber entsprechende Optiken die getestet wurden habe ich nicht gefunden. D.H. Kameras mit hoher Auflösung in MF und großen Pixeln sind der DxO DB eigentlich gar nicht vergleichbar.

Mit Verlaub, Gerd,

das ist Unsinn! Für die Abbildungsfehler einer Optik ist es piepegal, wenn bei n-facher Entfernung n-fach so große Pixel belichtet werden. Entscheidend ist also nicht der Pixel-Pitch, sondern der Winkel, unter dem eine Pixeldiagonale vom optischen Zentrum der Linse gesehen wird.

Beste Grüße
Burkard
 
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Hallo Burkard,

kein Problem - ich bin da ganz offen und kann nur vergleichen was ich sehe.

Ich kann aber auch keinen Zusammenhang sehen zwischen meinen zitierten und Deinem Einwand. Was hat Dein Einwand damit zu tun das DxO nur bis KB testet?

Ich kann Dich nur bitten das zu erklären und auch warum Du glaubst das Beugungsscheibchen bei der Pixelgröße keine Rolle spielen. Weil genau das sehe ich nach meiner Einschätzung wenn ich abblende und die Kameras mit den kleinen Pixeln massiv abfallen.

Gruß Gerd
 
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Ich kann auch keinen Widerspruch erkennen. Davon ab ist die messbare Auflösung eines Objektivs auch von der dahinterhängenden Sensorauflösung abhängig, beide Komponenten beeinflussen das Ergebnis wechselseitig.
 
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Das ließt sich interessant ... wäre für Landschaft und Hochzeiten bestimmt ein interessantes Gerät.

/b!
 
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Hat der ZV irgendwelche Nachteile ggü. Schlitzverschluss, die ich nicht kenne?

Hallo Peter,
soweit ich weiss, hat der ZV nur zwei Nachteile ggü. SV:

a) höherer Preis
b) keine sehr kurzen Zeiten möglich

dafür hat er aber mehrere Vorteile:

a) längere Lebensdauer
b) Blitzen bei allen Zeiten möglich
c) weniger Vibrationen

VG Tom
 
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