Fragen zum Mittelformat ....

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mipo

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Hallo zusammen,

meine Erfahrungen mit Rollfilmen und dem damit verbundenen Mittelformat (6x6, 6x9) reichen bis Anfang der 70er Jahre in Form einer simplen "Box" zurück :)

Nun erwäge ich, bei stetem Preisverfall, mich im Mittelformat Bereich ein wenig umzuschauen. Die Frage, die sich mir stellt, wird es Filmmaterial in Form von Rollfilmen überhaupt noch in den nächsten Jahren geben? Ferner mit welcher Kamera sollte man, wenn überhaupt, dort einsteigen. Es sollte noch bezahlbar sein :))

Mein Ziel wären Landschafts- und Architektur- aber auch ab und an Portraitaufnahmen.

Meines Wissens hat Nikon keine Mittelformatkameras gebaut. Ist das korrekt?

Was könnt ihr mir in diesem Bereich empfehlen? Herzlichen Dank im Voraus für eure hoffentlich zahlreichen Tips.

viele Grüße
Michael
 
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peterkdos

Sehr aktives Mitglied
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Hallo zusammen,

meine Erfahrungen mit Rollfilmen und dem damit verbundenen Mittelformat (6x6, 6x9) reichen bis Anfang der 70er Jahre in Form einer simplen "Box" zurück :)

Nun erwäge ich, bei stetem Preisverfall, mich im Mittelformat Bereich ein wenig umzuschauen. Die Frage, die sich mir stellt, wird es Filmmaterial in Form von Rollfilmen überhaupt noch in den nächsten Jahren geben? Ferner mit welcher Kamera sollte man, wenn überhaupt, dort einsteigen. Es sollte noch bezahlbar sein :))

Mein Ziel wären Landschafts- und Architektur- aber auch ab und an Portraitaufnahmen.

Meines Wissens hat Nikon keine Mittelformatkameras gebaut. Ist das korrekt?

Was könnt ihr mir in diesem Bereich empfehlen? Herzlichen Dank im Voraus für eure hoffentlich zahlreichen Tips.

viele Grüße
Michael

Hi Michael,

sei unbesorgt, die Verfügbarkeit der 120ger Filme wird es auch in der Zukunft auch geben.

Und nein, Nikon hat keine MF - Kameras gebaut, aber aber wohl die Objektive. Und zwar für die älteren Zenza Bronica - Reihen.

Beim MF stehen Dir eigentlich alle Marken offen - von der Hassi, Mamiya, Pentax, Pentacon, Rollei, Bronica etc.

Du sollst Dich in der Bucht mal umschauen, um in etwa den Preisrahmen und die Marke festlegen zu können.

Grundsätzlich gibt es zwei Gruppen: Die Kameras mit Schlitzverschluss und Zentralverschluss ( im Objektiv )

Die Erstern sind von den Zeiten i. d. R. schneller, dafür kann man mit Zentralverschluss mit allen Zeiten blitzen.

Gruß

Peter
 
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mipo

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Hi Michael,

sei unbesorgt, die Verfügbarkeit der 120ger Filme wird es auch in der Zukunft auch geben.

Sehr gut!

Hi Michael,


Beim MF stehen Dir eigentlich alle Marken offen - von der Hassi, Mamiya, Pentax, Pentacon, Rollei, Bronica etc.

Du sollst Dich in der Bucht mal umschauen, um in etwa den Preisrahmen und die Marke festlegen zu können.

Grundsätzlich gibt es zwei Gruppen: Die Kameras mit Schlitzverschluss und Zentralverschluss ( im Objektiv )

Die Erstern sind von den Zeiten i. d. R. schneller, dafür kann man mit Zentralverschluss mit allen Zeiten blitzen.

Danke für den Tip. Ich wusste bisher nicht, dass es dort Unterschiede in Bezug auf den Verschluss gibt. Ich nehme mal an, dass bei Schlitzverschlußsystemen das Gehäuse teuer ist im Verhältnis zum Objektiv, bei Zentralverschlussystemen eher umgekehrt.

Gibt es Kameratypen, von denen man von vornherein die Finger weglassen sollte? Mir fiel die Mamiya 645er Reihe ins Auge (wegen der vielen Angebote :)) ... Taugt die etwas?

Viele Grüße
Michael
 
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peterkdos

Sehr aktives Mitglied
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Sehr gut!



Danke für den Tip. Ich wusste bisher nicht, dass es dort Unterschiede in Bezug auf den Verschluss gibt. Ich nehme mal an, dass bei Schlitzverschlußsystemen das Gehäuse teuer ist im Verhältnis zum Objektiv, bei Zentralverschlussystemen eher umgekehrt.

Gibt es Kameratypen, von denen man von vornherein die Finger weglassen sollte? Mir fiel die Mamiya 645er Reihe ins Auge (wegen der vielen Angebote :)) ... Taugt die etwas?

Viele Grüße
Michael


...na ja, die Pentacon/Exakta waren recht "zickig" bezüglich des Verschlusses.

Gegen die Mamiya ist absolut nicht negatives zu sagen, ist ein sehr verbreitetes System, daß zuverlässig arbeitet.

Würde Dir sowieso raten, nach dem Kauf, den Verschluss überprüfen bzw. nachjusteren zu lassen wie auch die Schaummgummidichtungen zu erneuern.

Gruß

Peter
 
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UweFlammer

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Die Frage nach dem "richtigen" Mittelformat-Kamerasystem lässt sich nicht beantworten. Die Vielfalt der Systeme, die angeboten wurden und auch jetzt noch angeboten werden, ist ganz einfach zu groß.

Für Deine bevorzugten Motive Landschaft, Architektur und Portrait ist jedes Mittelformat-System geeignet.

Daher ein paar Zusatzfragen:
1. Wieviel Gewicht bzw. Volumen kannst Du akzeptieren? Fährst Du alle Locations mit dem Auto an, oder musst Du auch mal zu Fuß durch die Landschaft, oder gar in die Berge?
2. Wieviel Belichtungskomfort willst Du haben? Reicht Dir eine rein mechanische Kamera und dazu ein Handbelichtungsmesser, oder willst Du eine ähnlich fortschrittliche Messtechnik wie im Kleinbildbereich?
3. Welche Rolle spielt Zukunftssicherheit? Willst Du irgendwann mal ein digitales Rückteil anschaffen, oder kommst Du auch mit einem "toten" System zurecht, das nur noch gebraucht zu haben ist und nicht mehr weiterentwickelt wird?
4. Möchtest Du die spezielle Mittelformat-Arbeitsweise mit Lichtschachtsucher nutzen, oder suchst Du einfach nur eine Kamera mit größerem Filmformat, die man aber ansonsten handhaben kann wie Kleinbild?

Einen recht guten Überblick über alle wichtigen Systeme gibt das Buch "Mittelformat Fotoschule" aus dem Verlag Photographie. Es wird nicht mehr gedruckt, ist aber weit verbreitet und daher gut antiquarisch zu bekommen.

Grüßle
Uwe
 
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D

D200User

Guest
Meine "Heimliche MF-Liebe" ist das Contax 645 System. Eine Grundausstattung neu kostet 2200 EUR.

Digiback kann adaptiert werden.

Allein die Wertigkeit macht bereits 2/3 des Preises aus inkl. einer 2,0/80mm Zeiss T* Objektiv.

Helmut
 
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Stefan L.

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Als Neu-MF'ler kann ich ja auch mal meinen Senf dazu abgeben. Ich habe mich für das billigstmögliche System (Pentacon Six) entschieden und würde nach derzeitigem Erfahrungsschatz nur noch 6x6 oder noch größer mit RB nehmen.

Für mich ist MF-Fotografie zwangsläufig Lichtschachtsucher-Fotografie und das ist mit den 6x4,5 Systemen nicht so der Brüller.
 
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Christian J.

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Genau das kam bei den bisherigen Fragen noch gar nicht: Welches Filmformat möchtest Du denn benutzen? Soll es das klassische quadratische 6x6 sein oder was unquadratisches?
 
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PeMax

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Genau das kam bei den bisherigen Fragen noch gar nicht: Welches Filmformat möchtest Du denn benutzen? Soll es das klassische quadratische 6x6 sein oder was unquadratisches?

Genau diese Frage kam mir auch als erstes in den Sinn. Man muss ja beachten, dass das Filmformat erheblichen Einfluss auf Objektivgewicht und -Kosten hat, da z.B. die Fläche des 6x4,5 (deutlich) kleiner ist als die eines 6X7 - "Kastens".

Ich hatte lange Jahre eine Mamiya 645 (mit Automatiksucher), die sich eigentlich wie eine Kleinbildkamera bedienen ließ, halt etwas schwerer (und eben deutlich größere Negative bzw. Dias). Ich fand diese Kamera recht gut (allerdings waren nach jahrelangem Schrankaufenthalt die Objektivblenden verklebt und das Bildzählwerk "hing" (lief beim Filmwechsel nicht mehr auf 0 zurück, scheint ein öfters auftretender Fehler zu sein), so dass ich sie für einen "Appel und ein Ei" weggegeben habe - Investitionen schienen mir nicht mehr lohnend und nachdem ich schon mit der EM nicht mehr fotografiere, hätte ein weiteres System keinen Sinn für mich gehabt.

Interessant wäre eine MF m.E. heute vielleicht für Portrait - wenn ich mir überlege, welche Tüte man da für den Telebereich bräuchte und was das kosten würde...

Ach ja, Filmscanner in der Größe sind natürlich auch teurer....

So verlockend das größere Format ist, ich würde es mir mindestens 3x überlegen und von den Kosten her würde ich mir dann eher eine D700 oder D3(x?) zulegen.
 
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Toxic91

NF-F "proofed"
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...na ja, die Pentacon/Exakta waren recht "zickig" bezüglich des Verschlusses.

Ich hatte letztens mal eine geliehene Pentacon Six, ein dicker Trümmer - und mit den typischen Macken: Das Filmzählwerk/Die Transportmechanik hatten einen Hau weg und die Mechanik für den Verschluss war verharzt... Und nach dem was ich so gehört habe lohnt eine Psix nur wenn man die quasi komplett umbauen lässt - ob das dann so ein Bringer ist...?

Als Neu-MF'ler kann ich ja auch mal meinen Senf dazu abgeben. Ich habe mich für das billigstmögliche System (Pentacon Six) entschieden und würde nach derzeitigem Erfahrungsschatz nur noch 6x6 oder noch größer mit RB nehmen.

Für mich ist MF-Fotografie zwangsläufig Lichtschachtsucher-Fotografie und das ist mit den 6x4,5 Systemen nicht so der Brüller.

Also der Lichtschacht einer Bronica ETR-Si schlägt den einer (nicht modifizierten) Psix doch recht gutgehend... Zwar ist die Mattscheibe bei der Pentacon etwas größer, aber wesentlich dunkler...

Allgemein - die ETR-Si gefällt mir doch ganz gut, wenn du ein 645-System mit Zentralverschluss suchst wäre das meine Empfehlung, ansonsten würdest du mit der M645 wohl auch wenig falsch machen, aber bei den alten (M645/M645 1000s) sind wohl öfter mal die Bildzählwerke verharzt oder die ganze Transportmechanik ist "ausgelutscht" - und dann kannst du gleich eine neue Kamera kaufen...
Da musst du dann aber abwägen, bei der Bronica kannst du den Blitz auf 1/500 synchronisieren, die ETR-Si (ETR und ETR-S noch nicht) hat sogar die Möglichkeit zum TTL-Blitzen (mit einem SCA-Adapter und entsprechendem Metz-Blitz), bei der M645 kannst du dafür andere Optiken adaptieren, aber die Modelle mit Wechselmagazin werden relativ teuer und TTL-Blitzen gibts iirc erst bei der ProTL...

Bei der Bronica finde ich übrigens das Magazin für 135er Filme eine sehr coole Sache, da sind dann eben Panoramaaufnahmen drin (24*56mm Bildformat), aber leider sind die Magazine ziemlich selten.
Ich denke auch mal, dass sich die Erfahrungen mit der ETR-Si auf die SQ-Ai übertragen lassen, nur dass die SQ-Ai eben etwas größer ist und 6*6cm Aufnahmeformat hat.

Bei 6*7 wäre wohl eine Mamiya RB/RZ das System der Wahl, die Bronica GS-1 samt Zubehör ist einfach zu wenig verbreitet... Aber RB/RZ sind eben schon krasse Trümmer, eine kleine 645 freihand geht noch, aber bei den Dingern wirds dann wohl kriminell...

Oder eben der etwas andere Weg - eine Sucherkamera wie die Mamiya 6 und co, aber die scheitert wohl am Punkt bezahlbar...
 
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Axel R.

Sehr aktives Mitglied
Registriert
...
Ach ja, Filmscanner in der Größe sind natürlich auch teurer....

...

Hallo Peter,

du mußt nicht davon ausgehen, daß es jedermanns Ziel ist, ein Bild als Datei vorliegen zu haben.

Im übrigen, 6x6-Vergrößerer werden dir für 2-stellige Beträge nachgeschmissen.

lg
Axel
 
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tengris

Sehr aktives Mitglied
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Was könnt ihr mir in diesem Bereich empfehlen?

Zum Beispiel die Suchfunktion. Einiges habe ich hier und hier schon dazu geplaudert.

Als Ergänzung einige praktische Erfahrungen mit Mamiya Geräten:

Mamiya 645 System:

Kamera M645 1000s mittelprächtig. Probleme im Zusammenspiel Kamera und Automatiksucher. Keine Wechselmagazine, daher Zweitkamera nötig, wenn unterschiedliche Filmoptionen gleichzeitig genutzt werden sollen.

Kameras M645super und M645proTL sehr gut. Bei der M645pro wurden lt. Mamiya München einige Überarbeitungen bei der Materialauswahl eingeführt, welche der Robustheit und Langlebigkeit dienen. An den Magazinen der M645super können z. B. im Laufe der Zeit Haarisse am Bildfenster auftreten. Hat zwar keine Auswirkungen auf die Aufnahmen, macht aber keinen wirklich professionellen Eindruck. Auch ist der Winder zur M645super sehr laut. Das ist bei den neuen Motoren besser. Zubehör ist übrigens für Super, Pro und ProTL voll austauschbar, zu 1000, 1000s, Junior, E, AF, AF-D nur Objektive (an AF mit Einschränkungen) und nicht kameraspezifisches Zubehör.

Verwendung mit Prismensucher und Motor empfohlen. Handhabung damit wie eine schwere Kleinbildkamera. Lichtschacht vorhanden und auch sehr gut, im Hochformat aber wegen des kopfstehenden Sucherbildes nicht ideal.

Objektive Sekor C und Sekor N:

24mm f/4 Fisheye, 35mm f/3.5, 45mm f/2.8 alt und neu, 55mm f/2.8, 80mm f/4 Macro, 150mm f/4, 150mm f/3.5, 210mm f/4 sind gut bis sehr gut. Gescannte Aufnahmen können sich aber maximal mit einer 16 Megapixel Aufnahme vergleichen. Die Verfügbarkeit von über 60 Megapixeln für die M645 AF-D mit ihren teilweise optisch baugleichen Objektiven erscheint mir persönlich als Werbegag, getestet habe ich es aber nicht.

80mm f/1.9 wie zu erwarten bei offener Blende weich, abgeblendet gut.

500mm f/5.6 (alte Version, nicht zu verwechseln mit dem 500mm f/4.5 APO) passable, aber nicht überragende Schärfe, flauer Kontrast noch bei Blende 8. Kann Nikon ED Objektive trotz Formatvorteil nicht annähernd erreichen.

50mm f/4 Shift im unverstellten Zustand mittelprächtig, verstellt schlecht.

Mamiya RZ67:

Trotz Größe und Gewicht für Landschafts- und Naturaufnahmen noch zumutbar. Mit Lichtschacht herausragendes Sucherbild (seitenverkehrt), welches von keinem Prismensucher auch nur annähernd erreicht wird. Handbelichtungsmesser erforderlich. Für Elektrofreaks auch Prismensucher mit und ohne Belichtungsmessung und Zeitautomatik verfügbar. Dank drehbarem Rückteil schneller Wechsel von Hoch- auf Querformat. Bequeme Fokussierung über eingebauten Balgen. Winder vorhanden und wegen des fehlenden Rückschwingspiegels ganz angenehm. Mamiya RB Objektive mit Einschränkungen verwendbar. Bei frühen Serien diverse Qualitätsprobleme.

Mamiya RZ Objektive:

90mm f/3.5 und 140mm f/4.5 Macro hervorragend.

37mm f/4.5 Fisheye mittelmäßig. Unschärfen und starke CAs im Randbereich. Kann Sekor 24mm f/4 an der M645 trotz Formatvorteil nicht erreichen.

500mm f/8 (alte Version ohne APO) nicht überragende Schärfe und flauer Kontrast. Kann Nikon ED Objektive trotz Formatvorteil nicht annähernd erreichen.

Mamiya RB67:

Ähnlich RZ67. Mechanisch gesteuerte Version, daher keine Automatikoption. Objektive und Magazine der Mamiya RZ nicht verwendbar. Auf Grund der extrem langen Bauzeit und der klassischen Anwendung als stativgebundene Studiokamera, welche im täglichen Profieinsatz steht, ohne wesentliche Gebrauchsspuren anzusetzen, kann die Beurteilung einer gebrauchten Kameras schwierig sein.

Mamiya RB Objektive:

90mm f/3.8 hervorragend.
 
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UweFlammer

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Genau das kam bei den bisherigen Fragen noch gar nicht: Welches Filmformat möchtest Du denn benutzen? Soll es das klassische quadratische 6x6 sein oder was unquadratisches?

Ich habe diese Frage ganz bewusst nicht aufgeworfen. Denn diese Frage kann man genausowenig pauschal beantworten wie die Frage nach der besten Marke bzw. dem besten System. Vorher muss man sich darüber im klaren sein, was man sich vom Mittelformat erwartet bzw. wie man es nutzen möchte.

Grüßle
Uwe
 
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Tysker

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Was wohl noch gar nicht hier genannt wurde ist die Pentax 67, also im Format 6x7. Sieht aus wie eine über große Kleinbildspiegelreflexkamera.

Wegen des Verschlusses: Es gibt Systeme, wie Pentax aber auch mamya 645, welche "eigentlich" nur mit Schlitzverschluß arbeiten. Aber es gibt so 1 - 3 Objektive welche einen eingebauten Zentralverschluß besitzen. Meistens als kleine Telebrennweite. Bei Mamya gab es mehrere davon, ich meine auch mit Weitwinkel, oder doch zumindest Normalbrennweite. Bei, zumindest Pentax dann aber etwas umständlich zu bedienen. Aber machbar - wie ich aus eigener Erfahrung weiß!

Allerdings würde auch ich mir überlegen, dann doch lieber eine vielleicht bald kommende D3x zu nehmen. Bin zwar selbst ein großer Mittelformatfan. Habe auch noch etwas davon zu Hause. Aber wenn ich mir überlege, daß ich mit einem Gehäuse vielleicht die gleiche Schärfe wie bei 6x7 hätte, und Korn mehr oder weniger sowieso!!!, aber meine KB-Objektive weiterverwenden kann!!! :hehe:

Aber- auch ich bevorzuge bei Kleinbild analog. Denke sogar ab und zu darüber nach, bei den mittlerweile bezahlbaren Preisen bei Hasselblad einzusteigen. Das Quadrat finde ich ja nicht so dolle, aber man kann ja, wie es früher bei den alten Hasen üblich war, davon Ausschnitte machen!! (Womit sich die Diskussion was besser ist hoffentlich erübrigt!!!). :up:

Gruß
Tysker :)
 
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MarcoL

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Ich denke wenn man schon in diese Materie eintaucht, dann auch selber vergrössern (e.v. Entwickeln). Dann spielt das Vormat keine grosse Rolle, da man ausschnitte nehmen kann.
 
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mipo

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Registriert
Hallo zusammen,

ich möchte mich zuerst für die wirklich zahlreichen Beiträge bedanken!

Da einige (Rück-) Fragen aufgekommen sind, möchte ich darauf kurz (aus Zeitgründen :)) eingehen.

1. Ich denke als Format käme 6x6 bis maximal 6x9 in Frage.
2. Der Hinweis auf meine Kindheitserfahrungen mit einer Box sollte
natürlich nicht suggerieren, dass ich ein vollkommener Foto-Purist
bin und ich auf Elektronik verzichten *möchte*. Die Kamera sollte
mit Sicherheit *kein* Vollautomat wie D200, F6 sein, aber einen
gescheiten Belichtungsmesser schon besitzen.
3. Auf eine Digitalrückwand könnte ich locker verzichten, ich denke da
wird eine D300, D700 und die Nachfolgemodelle spezialisierter sein.
4. Digitalisierung (Einscannen) entfällt vollkommen.
5. Entwickeln von S/W im Hobbylabor ist das Ziel.
6. Die Kamera sollte schon tragbar sein, also auch einmal "zu Fuß" und
ohne Stativ mit einem Objektiv mitgenommen werden können.
7. Lichtschacht nicht so unbedingt .... Eher ähnlich Spiegelreflex ....

Was braucht man als Einsteiger? Ich denke ein Objektiv, vernünftig lichtstark reicht vollkommen aus. Welche Modelle

Viele Grüße
Michael
 
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Tysker

Unterstützendes Mitglied
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Hallo zusammen,

ich möchte mich zuerst für die wirklich zahlreichen Beiträge bedanken!

Da einige (Rück-) Fragen aufgekommen sind, möchte ich darauf kurz (aus Zeitgründen :)) eingehen.

1. Ich denke als Format käme 6x6 bis maximal 6x9 in Frage.
2. Der Hinweis auf meine Kindheitserfahrungen mit einer Box sollte
natürlich nicht suggerieren, dass ich ein vollkommener Foto-Purist
bin und ich auf Elektronik verzichten *möchte*. Die Kamera sollte
mit Sicherheit *kein* Vollautomat wie D200, F6 sein, aber einen
gescheiten Belichtungsmesser schon besitzen.
3. Auf eine Digitalrückwand könnte ich locker verzichten, ich denke da
wird eine D300, D700 und die Nachfolgemodelle spezialisierter sein.
4. Digitalisierung (Einscannen) entfällt vollkommen.
5. Entwickeln von S/W im Hobbylabor ist das Ziel.
6. Die Kamera sollte schon tragbar sein, also auch einmal "zu Fuß" und
ohne Stativ mit einem Objektiv mitgenommen werden können.
7. Lichtschacht nicht so unbedingt .... Eher ähnlich Spiegelreflex ....

Was braucht man als Einsteiger? Ich denke ein Objektiv, vernünftig lichtstark reicht vollkommen aus. Welche Modelle

Viele Grüße
Michael

...was mir da eben noch einfällt: Eine gebrauchte zweiäugige Rolleiflex. Wenn Dir ein Objektiv in Normalbrennweite genügen sollte. Sie ist sehr leicht, hat ein sehr leises Auslösegeräusch, sehr gutes Objektiv, Lichtschacht und Rahmensucher. Gibt es mittlerweile auch wieder mit als Weitwinkel- und TeleRollei.

Muß zugeben: Ist aber schon eine eher spezielle Kamera!!!
 
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peterkdos

Sehr aktives Mitglied
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...nur als Beispiel, gilt sinngemäß auch für Mamiya:

183948835fc731af8.jpg


183948835fc759b9f.jpg


183948835fc77be7e.jpg
 
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karlalfons

Aktives NF Mitglied
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Je länger ich mit digitalen SLRs fotografiere, um so weniger habe ich das Verlangen, meine Mittelformatkamera in die Hand zu nehmen. Genauer gesagt, liegt meine Mamiya 6x7 seit 5 Jahren ungenutzt im Schrank.

Ein einziges mal habe ich eine Mittelformatkamera benötigt. 400 Personen für ein Plakat. 20 Megapixel haben da ausgereicht.

Der derzeit einzige Vorteil ist die Verfügbarkeit von Rückteilen mit höheren Auflösungen und die Möglichkeit, diese Rückteile auch an Fachkameras gebrauchen zu können.

Nur wann benötige ich eine höhere Auflösung?
1. Bei mehr als 150 Menschen auf einer Aufnahme und bei Vergrößerungen die größer als 30x40 sind.
2. Bei Produktfotos in Plakatgröße.
3. Landschaftsaufnahmen in Fototapentenformat. (8x10 inch rules!)

Ein vorsichtiger Einstieg in das digitale Mittelformat kostet locker 20.000 - 30.000 €!
Und analog? Welches Labor entwickelt Rollfilme? Wie lange dauert es, bis ich die zurück habe? Die Kosten? 1 Rollfilm = 15 - 16 4,5x6 oder 10 6x7 Negative/Dias. Das ist mir zu teuer.

Schon mal über die immer schlechter werdende Qualität analoger Abzüge nachgedacht? Welches Labor bietet noch bezahlbare Abzüge in guter Qualität? Wo sind die Fachlaboranten/innen????

Mit einer digitalen SLR kann ich heute Landschaftsaufnahmen mit einem Tonwertumfang machen, die Ansel Adams Ansprüchen genügen würden.

Ich investiere in die kommende professionelle Objektivgeneration von Nikon (hoffentlich werden auch die wichtigsten Festbrennweiten neu aufgelegt) und warte auf das Nachfolgemodel der D3.

Sollte ich dennoch einmal eine Mittelformatkamera für einen Auftrag benötigen, dann leihe ich sie mir. :up:

Viele Grüße

Werner

Diese Woche hat es mit dem Jackpot nicht geklappt. Aber sollte ich ihn jemals knacken, dann kaufe ich mir die Hasselblad mit 50 Megapixel!
 
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Hayo

Aktives NF Mitglied
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Hallo
noch mal 2 Anregungen zum Thema Mittelformat :
1. Die Mamiya C 330 2 Äugig hatte ich ca. 5 Jahre ..war eine sehr schöne Kamera die SW wirklich gut Fotos macht und natürlich leise .. noch tragbar und heute auch sehr gut bezahlbar .. mit Farbdias war ich nicht so ganz zufrieden ..
2. Seit 4 Wochen habe ich von einem Fotostudio von Freunden wo sie 3 Jahre nicht mehr benutz wurde eine Hasselblad 500CM und bin recht begeistert ..die Kamera ist nicht allzu schwer ...schön verarbeitet ..ich mag Lichtschacht da man von den Leuten oft gar nicht wahrgenommen wird ..mit den Bildern vom 2,8/80 bin ich sehr zufrieden .
Außerdem hilft sie mir mich mal wieder mehr zu konzentrieren ... bei Digital neigt man doch mal schnell ganz viel Mittelmaß zu produzieren .. natürlich liegt das Problem in meinem Kopf und nicht bei der Kamera ..aber da hilft es mir ein wenig alles noch mal manuell machen zu müßen .
Ich habe in meiner ersten Euphorie dann auch mal in Frankfurt in einem Laden angerufen die Digitalrückteile für Hasselblatt aufLager haben ... Der Verkäufer meinte das Geld für ein 16 MP Teil sollte ich mir sparen ...meine D 300 währe auch bei 200 ASA nicht unbedingt schlechter ..nett auch mal eine ehrliche Antwort zu bekommen .
Ansonsten viel Spass mit Mittelformat Hayo
 
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