Foto Hirrlinger in Stuttgart ist dicht...

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Bedenke: Mehr als die Hälfte aller verschickten Pakete sind auf den Internethandel zurückzuführen, das boomt seit ein paar Jahren richtig.

Die Paketboten werden entlohnt, wie es in der Drücker-Szene üblich ist.

Ich finde es schon traurig, ich habe diese Läden geliebt. Da kannst auch mal ein Schwätzchen halten, und Erfahrungen austauschen. Von Nase zu Nase.
Das ist besser als hier zu chatten.

Aber wenn Herr Hirrli meint er muss den Karren an die Wand fahren, weil er sein Hauptgeschäft verpennt hat, dann fehlen mir einfach die Worte.
 
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… Aber wenn Herr Hirrli meint er muss den Karren an die Wand fahren, weil er sein Hauptgeschäft verpennt hat, dann fehlen mir einfach die Worte.


Mir fehlen die Worte ob solcher Formulierungen … :motz:

Was weißt Du von dessen ökonomischen Zwängen?


Der Händler meines Vertrauens ist u.a. daran pleite gegangen,
daß er großzügig meterweise Alteisen angekauft hat, welches
er dann nie wieder losgeworden ist, weil die Digitalwelle über
ihn hereinbrach.

Es gibt ihn immer noch wie den Phönix, und wenn man nett zu
ihm ist, kauft er immer noch Alteisen, aber das macht heute
nur noch weniger als ein Prozent früherer Zeiten aus.

Nein, er hat keinen Online-, dafür aber u.a. einen Leica-Shop,
der bestens läuft, weil er immer anständig mit seinen Kunden
umgegangen ist.

Dazu gibt's jede Menge Workshops und ein Fotostudio, mit dem
er Kundschaft zieht.


By the way darf sich jeder fragen, was er für seinen lokalen
Buchhändler tut, der seine Vorlieben kennt und ihm so ziemlich
jedes Buch zum nächsten Tag besorgt …



.
 
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By the way darf sich jeder fragen, was er für seinen lokalen Buchhändler tut, der seine Vorlieben kennt und ihm so ziemlich
jedes Buch zum nächsten Tag besorgt …

Zwei Lieblingsbuchläden hatten wir. Einen für Foto und einen für Krimi.
Viele Regalbretter bei uns stehen voll mit Einkäufen von dort.
Trotzdem leider beide hopps.

Heul.
 
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na deswegen verstehe ich die aufregung nicht. ein beitrag in diesem diskussionsthread bedarf m. e. n. weder (überflüssiger) großschreibung noch apostrophe, bei einem beitrag im galeriethread sieht die sache anders aus. ein aushängender kundenbrief gehört für mich wenigstens in den blocksatz. auf mich wirkt das altbacken - und wie war das mit der zeit und dem gehen?
egal, ich möchte hier wirklich keine diskussion lostreten. ;)

Lieber Daniel,

Auf das Risiko altmodisch zu sein.

Rechtschreibung, und dazu gehören Satzzeichen, Groß- und Kleinschreibung, Satzbau usw. haben etwas mit Bildung zu tun und zeichen unsere Sprache aus und sollte, zumindest für einen Muttersprachler, selbstverständlich sein. Und für gebildet halte ich hier im Forum alle. Zudem lässt sich ein Text dadurch besser lesen und auch verstehen.

Auch ich möchte keine Grundsatzdiskussion los treten. Aber so viel Zeit muss sein. Sowohl im Brief aus Papier wie auch im Web und der SMS.
 
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Lieber Daniel,

Auf das Risiko altmodisch zu sein.

Rechtschreibung, und dazu gehören Satzzeichen, Groß- und Kleinschreibung, Satzbau usw., hat etwas mit Bildung zu tun und zeichnet unsere Sprache aus und sollte, zumindest für einen Muttersprachler, selbstverständlich sein. Und für gebildet halte ich hier im Forum alle. Zudem lässt sich ein Text dadurch besser lesen und auch verstehen.

Auch ich möchte keine Grundsatzdiskussion lostreten. Aber so viel Zeit muss sein. Sowohl im Brief aus Papier wie auch im Web und in der SMS.


So recht Du hast … solltest Du dennoch Deine Texte entsprechend abfassen.
Allfällige Korrekturen siehe oben … :cool:




Und für die Kenner der Materie:

Sagt meiner Mutter nicht, daß ich Werbetexter bin!
Sie denkt, ich sei Pianist in einem Bordell …



Resp.

Unterhalten sich zwei Schweizer. Sagt der eine:
Du, stimmt es, dass man jetzt die SS mit ß schreibt?



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So recht Du hast … solltest Du dennoch Deine Texte entsprechend abfassen.
Allfällige Korrekturen siehe oben … :cool:




Und für die Kenner der Materie:

Sagt meiner Mutter nicht, daß ich Werbetexter bin!
Sie denkt, ich sei Pianist in einem Bordell …



Resp.

Unterhalten sich zwei Schweizer. Sagt der eine:
Du, stimmt es, dass man jetzt die SS mit ß schreibt?



.

Sch...... Android Tab.

Du hast recht

:fahne::fahne::fahne::fahne::fahne:
 
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Steht nach der Anrede ein Komma, geht es klein weiter.

"Auf das" ist kein Satz, "Auf das Risiko altmodisch zu sein." auch nicht !


Asche auf mein Haupt, das habe ich doch glatt übersehen. :heul:

Aber die Sprache ist halt hin, was hinter Risiko plus Komma
gehörte, sofern man einen Satz daraus fabrizieren wollte.


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*lächel* man schreibt entweder *Photographie* oder *Fotografie*.
Aber niemals: *Photografie* oder gar *Fotographie*.

Daraus kann ich es ableiten:

Beim Hirrlinger hat man es grundsätzlich nicht kapiert.
Weder die Rechtschreibung, noch die Marktwirtschaft!

Der Vorwurf geht natürlich direkt an die Chefetage vom Hirrlinger,
wetten das der Chef so ein Driabl ist, der noch nicht mal diese Zeilen ließt?
 
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Im Endeffekt ist es wieder ein Hin- und Hergeschiebe von Vorwürfen und tatsächlicher Schuld. Und die Eindrücke sind immer subjektiv, da selbst objektive und berechtigte Entscheidungen zur Händlerwahl stets individuell sind und mitunter alleine von der bevorzugten Marke abhängen. Ich für meinen Teil habe den Niedergang der Radio- und TV-Läden miterlebt, der in meiner Heimat leider zum Ende meiner einschlägigen Berufsausbildung in diesem Genre fiel. Die meisten der Fernsehläden haben i.d.R. einen exzellenten Kundenservice geboten und konnten sich gegen die Einschläge nicht wehren. Entscheidend waren nicht so sehr das Konsumverhalten sondern der Technikwandel. Damals kostete ein preiswerter Markenfernseher 1500, ein guter 2000 und ein Loewe 2500 Mark. Als 70er wohlbemerkt. Ein 84er Metz wurde für 4000 Ocken verkauft, sowas gibt es heute flach für 249 Euro in erträglicher Bildqualität.

In der Fotobranche sieht das ein wenig anders aus. Habt Ihr mal überlegt, wie groß der Kuchen ist, an dem das böse Internet knabbert? Sicherlich, ich habe auch zu analogen Zeiten alle 3 Jahre ne andere / weitere Spiegelreflex bekommen. Die meisten hier vermutlich. Es war aber sicher keine Kamera für 600 Euro aufwärts, oder? Mal Klartext: Vor 30 Jahren hat Otto Normal 1500 Mark für ne Kamera mit 28er, 50er, 80-200er und nem Blitz mit LZ 28 ausgegeben. Die hielt dann Minimum 25 Jahre. Heute werden für ne D7100 mit zwei Zooms und nem Systemblitz 2000 Euro über den Tisch geschoben. Und zwar Minimum alle 5 Jahre. Ich war früher verblendet, weil im Bekanntenkreis meiner Eltern ziemlich viele ne Reflex hatten, heute denke ich, im Schnitt haben mehr Menschen eine Spiegelreflex als früher. Und vor allem bei den engagierten Amateuren werden unfassbare Summen in die Hand genommen. Ergo ist der Kuchen nicht ganz klein.

Was lernen wir daraus? Der Fotohandel hat es offenbar nicht geschafft, sich seinen Teil vom Kuchen zu sichern. In meiner Heimatstadt deshalb nicht, weil der sehr freundliche und kompente und bemühte Fotoverkäufer eben bei Saturn hinterm Tresen steht und nicht beim, mit Blick auf den Chef, guten Fachhändler. Denn der hatte, seinen eigenen Qualitäten zum Trotz, nur polnische / russische Azubinen, die trotz ihrer Talente (auch freundlich und zuverlässig) wirklcih nicht die Bohne Plan hatten, von dem was sie da vertickern sollten. Wenn ich ein 1,8/50er AF Nikkor will, dann will ich den Hauspreis wissen und bestellen, nicht aber den Hinweis "wir haben ein 35-70, das hat sogar 52mm". Das war ein O-Ton, das hat wortwörtlich so stattgefunden. Wegen mir können alle Fotoläden miefig und verstaubt, von Holzwürmern befallen sein. Solange eine nette, kompetente Beratung und Preise abseits des legalisierten Raubrittertums bekomme, kaufe ich da und schaue regelmäßig in die Gebrauchtecke. Diese hatten aber stets Museumscharakter. Ne Occassion musste mit mindestens 500% Aufschlag verkauft werden, sonst machte der Laden minus, wegen Garantie und so. Damit dann von den Modellen, wo mal versehentlich was verkauft wurde, im Schlimmsten Falle nur 18 statt 19 Exemplare in die Insolvenzmasse gingen. Hört mir auf. Der Fotohandel hat stets alles getan, um seine Kunden aus dem Haus zu jagen.

In einer benachbarten Kleinstadt gbt es mit altem Mief ein altes, kleines Warenhaus. Sieht aus wie ein Hertie von 1974. Das Ding ist so geil, da hat die Atmosphäre Museumscharakter. Die Angestellten allerdings auch. Die sind alle furchtbar nett, haben einen Blick für gefragtes Sortiment. Ich bekomme immer was. Egal ob ich Schreibwaren brauche, ne Küchenuhr, ein aktuelles Buch oder Lego für meinen Sohn: Ich kriege immer was, was mich überzeugt, zu fairen Preisen. Und ne Bedienung wie in der guten alten Zeit (wobei es in allen Zeiten auch Arschkrampen hinterm Tresen gab, früher war nicht immer alles besser). Ohne zu wissen ob der Laden kurz vor der Pleite ist oder verdientermaßen floriert - ich finde es geil, dort einzukaufen!
 
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Wenn ich meine fotografische Ausrüstung erweitere oder etwas austausche, informiere ich mich im Internet und gehe dann damit zu meinem Händler. Mein Händler darf dann etwas mehr nehmen als das Equipment im Internet kostet, wir sind uns bisher immer einig geworden. Ich glaube mein Händler lebt so ganz gut davon.
Der Saxophonhändler meiner Wahl hat sich früher beschwert, dass die Kunden sich bei Ihm beraten lassen und dann im Internet billig kaufen. Heute macht er Internetpreise in Verbindung mit einer erstklassigen Beratung und verkauft
jede Menge Instrumente.
Es gibt durchaus erfolgreiche Strategien, um sich gegen den Internethandel durchzusetzen.
 
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Habt Ihr mal überlegt, wie groß der Kuchen ist, an dem das böse Internet knabbert?
Winzig bis nicht vorhanden? Ein Fotoladen lebt davon, Filme, Entwicklung und Abzüge zu verkaufen. Und die gibt's ja nun nicht mehr.
Hin und wieder mal 'ne Kamera ist ein nettes Zubrot.
Die hielt dann Minimum 25 Jahre.
Eben, wovon soll ein Fotoladen leben, wenn die Kundschaft nur alle 25 Jahre mal Geld dalässt?
Die Digitalfotografie hat den klassischen Fotoläden den Rest gegeben, nicht der böse Internetversandhandel (Quelle & Co. gabs früher ja auch).
 
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Winzig bis nicht vorhanden? Ein Fotoladen lebt davon, Filme, Entwicklung und Abzüge zu verkaufen. Und die gibt's ja nun nicht mehr.
Hin und wieder mal 'ne Kamera ist ein nettes Zubrot.Eben, wovon soll ein Fotoladen leben, wenn die Kundschaft nur alle 25 Jahre mal Geld dalässt?
Die Digitalfotografie hat den klassischen Fotoläden den Rest gegeben, nicht der böse Internetversandhandel (Quelle & Co. gabs früher ja auch).


Kann man so pauschal nicht sagen ...

In meiner Nachbarschaft gibt's einen kleinen Fotoladen, der davon lebt,
der älteren Bevölkerung ihre (digitalen) Fotos auf Papier zu packen –
natürlich via Großlabor bzw. für eilige per Fuji-Druckstation …
Daneben bringt ein Kopierer auch Geld ein und etwas 2nd-Hand-Geraffel
gibt's obendrein.

Reich wird man damit wohl nicht, aber es scheint die Inhaberin zu nähren.


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Reaktionen: Kay
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Ja, es ist schade, dass Foto Hirrlinger zugemacht hat, zumal dieser Laden ja nicht gerade ein kleines Sortiment hatte. Zumindest früher. Und es ist ja nicht das einzige Geschäft, welches gerade in Stuttgarts Stadtmitte die Segel streicht bzw. streichen muss.

Zu analogen Zeiten habe ich dort immer wieder eingekauft. Aber mein "Hauptlieferant" für Fotohardware war Foto Kleiber (früher unterhalb der Stiftskirche) und jetzt eben Universal in Fellbach, wo ich nun seit über dreissig Jahren einkaufe und soviel Prozente bekomme, dass sich ein Kauf im Internet fast nicht mehr lohnt.

Nur meine LEE-Filter nicht, die kommen von Calumet.

Aber es ist nun einmal so, dass sich der Einzelhandel u.A. durch das Internet stark geändert hat, und jeder Händler sein Konzept immer wieder überdenken muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben.


Sent from my iPhone using Tapatalk,
Rainer
 
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Kann man so pauschal nicht sagen ...

In meiner Nachbarschaft gibt's ein ... .

... im Jahre 2004(!) gegründetes Geschäft :

http://www.open-eyes-hamburg.de/home.html

... mit netten Leuten, einem kompetenten Service und hervorragenden Konditionen wie Rolle auf Scheibe in einem Tag.

... und es gibt noch in einem kleinen Ort (nein, nicht in Gallien, eher nebenan) namens Detmold, in dem ein überzeugter Photograph Hochzeiten und Portraits gegen Geld zaubert, die mit voller Überzeugung nicht, nein, nie und nimmer, digital entstehen !

http://www.photosommer.de/

Geht es noch ? --- Ja, es geht noch !!! --- Aber es ist nicht einfach ! --- Aber es geht noch !!!
 
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*lächel* man schreibt entweder *Photographie* oder *Fotografie*.
Aber niemals: *Photografie* oder gar *Fotographie*.

Daraus kann ich es ableiten:

Beim Hirrlinger hat man es grundsätzlich nicht kapiert.
Weder die Rechtschreibung, noch die Marktwirtschaft!

Der Vorwurf geht natürlich direkt an die Chefetage vom Hirrlinger,
wetten das der Chef so ein Driabl ist, der noch nicht mal diese Zeilen ließt?

Du hast da auch `ne nette Ode verfasst, trotzdem schreibt man "...wetten, dass..." nicht mit einfachem "s" und "liest" nicht mit "ß"… ;)
 
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[OT]zumm rEchtscheibkuRs Durch die Tühr hinnaus, linke Reie, und jDer nur Einen stifft........

(frei nach "Brian")[/OT]
 
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[OT]zumm rEchtscheibkuRs Durch die Tühr hinnaus, linke Reie, und jDer nur Einen stifft........

(frei nach "Brian")[/OT]

Ich bin ganz Deiner Meinung, Frank.
Aber wenn einer, der selbst in seinem eigenen Zweizeiler schon diverse Fehler macht, den Konkurs des genannten Händlers mit dessen Fehlern im "Abschiedsbrief" erklärt… …dann kann ICH die Finger nicht stillhalten. ;)

Und jetzt bin ich "still" ;)
 
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