Nein, aber ich weiß, wie Statistiken gemacht werden.
Thomas, fragwürdige Argumente werden nicht besser, wenn man sie wiederholt - nicht einmal dann, wenn man sie hinausschreit.
Die Interpretationshoheit hat in der Regel der Diagrammersteller (Statistikersteller) und benutzt diese dazu um seine subjektive Einstellung mit dem Diagramm zu manifestieren .
Laut offiziellen Statistiken begehen etwa 8,7% Ausländer in Deutschland 34,8% aller Straftaten (Stand: 2013). Kennst Du andere Zahlen?
Das Problem ist, dass dies die Demonstranten nicht hoeren ( wollen ) und deren Rädelsführer wissen müssten, aber schlicht unterschlagen.
Thomas, fragwürdige Argumente werden nicht besser, wenn man sie wiederholt - nicht einmal dann, wenn man sie hinausschreit.
Und genau so wie Du jetzt hier "argumentiert" Pegida. Was konkret ist an Thomas´ Ausführungen jetzt fragwürdig. Ich bitte Dich, das zu konkretisieren.
:up:Die Schuld an den Problemen tragen die, die uns zu regieren versuchen. Der Fisch stinkt vom Kopf. Die Gesetze sind das Hilfsmittel, das Zusammenleben zu steuern. Genau dafür (und nur dafür) sind Gesetze da.
Es gäbe keine Pegida-Bewegung, wenn die Politik ihre Hausaufgaben gemacht hätte. Und es gäbe auch keine überproportional hohe Ausländerkriminalität, wenn man die hier lebenden Ausländer nicht schlechter stellen würde, als die Ureinwohner.
Die Ausländer, die man in unser Land läßt, weil sie Hilfebedürftig oder verfolgt sind, müssen die Chance bekommen, ihren gleichwertigen Stand in der Gesellschaft zu finden. Dazu müssen sie Deutsch lernen und man muß sie Arbeiten lassen. Weder das eine, noch das andere ist die Realität. Es gibt keine Deutschschule für Asylbewerber und sie dürfen auch nicht arbeiten. Was soll das? Sie in Ausländerheime zu stopfen und zum Nichtstun zu zwingen, ist der komplett falsche Weg. Was macht jemand, der hier in Europa durch die Straßen läuft und in den Einkaufsmeilen alles sieht, was sein Herz begehrt, er gleichzeitig aber keine Beschäftigung hat und kein Geld, um sich das zu kaufen???
Und wenn das Ausländerproblem richtig gelöst wäre, hätte Pegida fast keine Anhänger und Mitläufer. Im übrigen glaube ich ganz fest, daß das Ausgrenzen und Abstempeln der Pegida zu noch größeren Problemen führen wird. Das sind nicht alles Rechtsradikale und Nazis, sondern zu einem großen Teil einfach durch die Politik enttäuschte Bürger und ängstliche Leute, unter die sich die Rechtsradikalen mischen. Trotzdem muß auch mit diesen Leuten geredet werden. Abstempeln als Idioten wird das Problem nicht lösen und ist der falsche Weg.
Die konservative Zeitung Lidove noviny aus Tschechien äußert auch Verständnis für die Pegida-Demonstranten und meint, Ziel seien nicht Muslime als solche, "sondern das gesamte Regierungs- und Medienestablishment der Bundesrepublik". Weiter heißt es: "Es ist das Problem einer Gesellschaft, in der die Schere zwischen den Meinungen der Eliten und den Meinungen eines immer größer werdenden Teils der Gesellschaft auseinander geht." Die Demonstranten übertrieben zwar demagogisch die Zahlen und die Gefahren. "Aber seit wann entscheidet die Bundeskanzlerin – und nicht die Gerichte – darüber, wo die Grenze zwischen Freiheit der Kritik und Hetzerei verläuft?", fragt Lidove noviny.
Zitate hier entnommen.Die liberale dänische Tageszeitung Politiken aus Kopenhagen versucht, die Motive der Demonstranten zu ergründen. "Viele Europäer fühlen sich entfremdet von den Entwicklungen in der Welt (...). Sie erleben nicht, dass die politischen Prozesse zu ihrer Wirklichkeit passen und haben vielleicht das Gefühl, dass die Systeme die direkte Ursache für den Verlust ihres Arbeitsplatzes oder schlechtere Arbeitsbedingungen sind. Sie fühlen sich nicht repräsentiert."
[MENTION=67115]gelenkpfanne[/MENTION], danke für die Bilder und deinen Mut position zu beziehen.
Ich war auch schon beim Roland Kaiser Konzert. Bin ich jetzt auch mutig?
Todesmutig; mich würdest Du da nur bewusstlos oder sturztrunken hinbekommen!
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