Da die Daten/Informationsdichte in den Tiefen wesentlich geringer ist kann ich mir gut vorstellen das es bei einer starken Runterrechnung des Bildes zu Tonwertabrissen kommen kann.
Durch reines Downsampling kann ich mir den Effekt nicht erklären, wie soll das möglich sein?
Ich hab jetzt mal den ultimativen TWA-Stresstest gemacht.
1. zwei RAW unter identischen Aufnahmebedingungen und mit identischen Einstellungen (Exifs enthalten), einmal mit der D800, einmal mit der D810
2. es gab minimale Helligkeitsabweichungen, die ich in ACR korrigiert habe
3. beide Bilder in Adobe CS 6 geöffnet und die gleiche Vignette (Nik Color Efex; Vignette Typ 2, Ecken adaptieren 0%, Übergang 100%, Größe 50%, Deckkraft 50%) angewandt
4. anschließend auf 1200px verkleinert (mit Web Sharpener als Plugin, 1,6-fache Schritte) und Qualität = 11 gespeichert
5. immer alles in 16 Bit, RGB-Modus, sRGB
Wie erwartet zeigen sich imho keine Unterschiede zwischen beiden Kameras. Die hier zu beobachtenden Tonwertabrisse halte ich für normal, das ist eine Extremsituation.
Du könntest das Setting nachstellen und hier genauso behandelte JPEG einstellen. Einmal als fertiges, verkleinertes JPEG und einmal ein Screenshot des TIFF - dann müsste man erkennen können, ob sich a) schon das TIFF unterscheidet, oder der Effekt erst b) nach dem Export ins JPEG auftritt.
Vielleicht siehst du auch "Gespenster", die normal sind? Du könntest auch mal schauen, ob sich deine D700 und D810 voneinander unterscheiden (ich erwarte einen kleinen Unterschied zugunsten der D810).
Womit betrachtest du eigentlich das problematische JPEG? Soweit ich gehört hab, soll die Windows-Standardanzeige in Windows 10 Probleme mit Farbdarstellungen haben. Bist du sicher, dass sowohl dein Material als auch deine Software als auch dein Monitor alle im gleichen Farbraum arbeiten?