Das kommt davon, daß er zuviel zu dem Thema weis, da steigt der Frust.blue_heron schrieb:Also ich muß schon sagen @Frank, Deinen Ton finde ich ziemlich krass.
Setzt voraus, daß man nen guten Monitor hat und weis wie man ihn sauber justiert. Und das geht leider bei vielen schief. Und wenn ich mir die vielen Fragen über Farbabweichungen so anschaue, dann denke ich sollte wirklich jeder die Basics von CM lernen der mit Digitale Bildern arbeitet.Volkers Vorschlag ist für Hobbyfotografen absolut richtig: wenn man in sRGB fotografiert und JPGs zum Belichter schickt, dann muß man sich um Farbmanagement nicht so viele Gedanken machen.
Wenn die Prints von den Farben oder vom Kontrast her eine Überraschung sind, dann muß man womöglich mal den Monitor justieren.
Siehe vorherige Antwort an HaPe. Ich hoffe das erklärt es.@afx: könntest Du mir erklären, was die Bittiefe mit dem Farbraum zu tun hat? Ich dachte bisher, die beiden sind unabhängig voneinander.
Ich weiss jetzt erlich gesagt nicht, was Wissen mit Hoeflichkeit zu tun hat ?afx schrieb:Das kommt davon, daß er zuviel zu dem Thema weis, da steigt der Frust.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass wir im I-Net jemals dazu kommen werden, ueber Farbnuancen zu reden. Das ganze Thema Farbmanagement und EBV ist ein hartes Brot, zusaetzlich gewuerzt mit persoenlichen Vorlieben und Farbempfinden.afx schrieb:Setzt voraus, daß man nen guten Monitor hat und weis wie man ihn sauber justiert. Und das geht leider bei vielen schief. Und wenn ich mir die vielen Fragen über Farbabweichungen so anschaue, dann denke ich sollte wirklich jeder die Basics von CM lernen der mit Digitale Bildern arbeitet ....
...Wenn jeder ne andere Pi mal Daumen Einstellung am Schirm hat, wird es sehr schwer über Farbnuancen zu reden.
Je nun, man darf aber besonders bei *diesem* Thema das Ziel nicht aus den Augen verlieren: wenn ein Anfänger den Ausdruck Farbmanagement zum ersten Mal im Manual seiner D40 findet und dann fragt, was er machen soll, dann muß man ihm nicht gleich eine Monitorkalibrierung aufschwatzen.afx schrieb:Das kommt davon, daß er zuviel zu dem Thema weis, da steigt der Frust.
blue_heron schrieb:Je nun, man darf aber besonders bei *diesem* Thema das Ziel nicht aus den Augen verlieren: wenn ein Anfänger den Ausdruck Farbmanagement zum ersten Mal im Manual seiner D40 findet und dann fragt, was er machen soll, dann muß man ihm nicht gleich eine Monitorkalibrierung aufschwatzen.
blue_heron schrieb:Die Leute, die in den Foren wegen völlig schräger Farben nachfragen, haben ja meist NICHT den einfachsten Weg gewählt (sRGB), sondern haben ein bißchen Farbmanagement betrieben und sind irgendwo auf eine Lücke gestoßen.
blue_heron schrieb:Ich finde, für einfache Anwendungen sollten die Ratschläge für das Farbmanagement auch einfach gehalten werden und in dieser Disziplin ist Sterbenswörtchen der eindeutige Sieger.
afx schrieb:Siehe vorherige Antwort an HaPe. Ich hoffe das erklärt es.
Oliver K. schrieb:Da hakts mir ein wenig - denn dann reden wir im Sinne des Wortes nicht mehr über Farbmanagement - auch wenns jetzt nach Haarspalterei klingt.
Die Methode sorgt allenfalls dafür, daß die eigene Kette an Ein- und Ausgabegeräten zur jeweils eigenen Zufiedenheit funktioniert und noch keinen Anspruch auf Neutralität erfüllt. Da sind wir schlichtweg beim "eigenen Gusto".
FM selbst hat den Zweck eine gewisse Portierbarkeit, also Systemunabhängigkeit zu gewährleisten! Das ist das eigentliche Ziel.
Sprich: Wenn wir beide ein Foto von Dir auf jeweils dem eigenen Display betrachten sollte das Ergebnis annähernd gleich sein. Und genau wenn dieser Bedarf gegeben ist, ist eine Empfehlung in Richtung Monitorkalibrierung als "Basis" des FM richtig platziert!
Bin ich anderer Meinung.volkerm schrieb:Nein, eigentlich nicht. Die Antwort bist Du bisher schuldig geblieben.
Doch. denn der Farbraum bestimmt was Du mit den vorhandenen Bits machen kannst und damit wie und wo die Abrisse passieren. Farbraum und Farbtiefe können nicht unabhängig sein, da der Farbraum festlegt wie die Bits im Kanal interpretiert werden.Daß es mit 8 bit eher zu Farbabrissen kommen kann als bei 16 bit ist völlig unstrittig und hat mit dem Farbraum erstmal wenig zu tun.
Eben. Und deswegen ergeben sich Unterscheide in der Interpretation je nach Kombination von Farbraum und Farbtiefe.Daß man durch eine höhere Farbtiefe innerhalb des Farbraums nicht die Grenzen des Farbraum nach außen verschiebt, das war wohl allen Teilnehmern der Diskussion klar.
:up:afx schrieb:...deswegen ergeben sich Unterscheide in der Interpretation je nach Kombination von Farbraum und Farbtiefe.
Das is doch die logische Schlussfolgerung aus dem ganzen. Die sind zu klein um 16bit/Kanal sinvoll zu Nutzen.lxlx schrieb:jup! aber nichts von AdobeRGB/sRGB SIND 8bit-Farbräume.
Retina schrieb:Der Beitrag von Sterbenswoertchen, auf den sich blue_heron bezog, sprach vom Ausbelichten der Dateien. Da schwang sicher die Annahme mit, dass ein professioneller Ausbelichter ein kalibriertes FM hat. Wenn dem tatsächlich so ist, dann wäre das der Anker hin zu einer absoluten Kalibrierung, oder?
Sterbenwoertchen schrieb:Photos bearbeiten, zum Ausbelichten geben, neben den Bildschirm halten und den Bildschirm so einstellen, dass beides ungefähr gleich aussieht.
afx schrieb:Das is doch die logische Schlussfolgerung aus dem ganzen. Die sind zu klein um 16bit/Kanal sinvoll zu Nutzen.
Oliver K. schrieb:OK, ich kann mir das anschauen, den Schirm korrigieren und die Daten nochmals zum Ausbelichter bringen.
Da möchte ich jetzt nicht drauf wetten. Das hat bei mir lange gedauert, bis ich DAS kapiert habe. Verstanden habe ich es erst, als ich für meine Astronomen im Zuge eines Workshops einen Vortrag über digitale Bildbearbeitung vorbereitet habe.volkerm schrieb:Daß man durch eine höhere Farbtiefe innerhalb des Farbraums nicht die Grenzen des Farbraum nach außen verschiebt, das war wohl allen Teilnehmern der Diskussion klar.
smallfreak schrieb:Eine noch so große Erhöhung der Bit-Tiefe ändert nicht das Gerigste an der Fläche der darstellbaren Farben, es ändert nur daran etwas, wie fein gestuft man zwischen 0 und 100% der jeweiligen Primärfarbe unterscheiden kann.
afx schrieb:Das is doch die logische Schlussfolgerung aus dem ganzen. Die sind zu klein um 16bit/Kanal sinvoll zu Nutzen.
rlechler schrieb:Das ganze Thema Farbmanagement und EBV ist ein hartes Brot.
Hab ich was anderes geschrieben? Hab ich je behauptet es würde Sinn machen einen Breiten Farbraum bei 8/Bit Kanal zu verwenden?volkerm schrieb:Wie Alex bereits schrieb, ist es gerade andersrum: die extragroßen Farbräume sind mit 8bit nicht sinnvoll zu bedienen, weil es dort zu verstärkten Tonwertabrissen kommen kann. Wenn ein weiter Farbraum mit feinen Abstufungen abgedeckt werden soll, dann braucht das mehr als 8 bit.
Ich habe bisher noch keinen Gegenbeweis gehört.Wenn man nur 8 bit hat, dann ist sRGB die richtige Wahl, um Tonwertabrisse zu vermeiden. Der Umkehrschluß, daß sRGB nur in 8 bit sinnvoll ist, der entbehrt jeder Grundlage. Das wird auch durch stetige Wiederholung nicht richtiger.
Klar kannst Du mit sRGB in 16bit mehr Anfangen als in 8bit. Aber Du verschenkst immer noch was außenrum und nutzt das was Dir die 16bit bieten nicht aus. Was heißt für Dich, daß Du in der Regel den sRGB Raum nicht verlässt? Das is doch genau der Knackpunkt. Wann rauscht Du bei welchen Operationen raus? Warum das Risiko eingehen?Wenn ich mich bei sRGB auf 8 bit beschränke, dann bekomme ich bei Tonwertkorrekturen leicht Farbabrisse. Mit 16 bit Farbtiefe kann ich das Problem weitgehend reduzieren, deshalb ist sRGB mit 16 bit sehr wohl sinnvoll. Bei der Tonwertkorrektur verlasse ich ja in der Regel nicht den sRGB Farbraum.
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