Eine Frage: 15cm - ein gewaltiger Unterschied

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Ich habe mir mal Deine Alben angesehen, viele Bilder wirken etwas dumpf/kontrastarm ohne genügende Highlights/Kontraste, mal ein deutliches Beispiel (im Bild ist kein Weiß (Schnee!) zu finden):

Das ist nun ein sehr schwieriges Bild, denn wenn ich hier den Kontrast und Tonwert anhebe, säuft mir das Schwarz des Fells ab.



Lade Dir mal das folgende Fuji-Testbild herunter und beurteile die Darstellung in Deinem Bildbearbeitungsprogramm:
http://www.chromix.com/ColorSmarts/smartNote.cxsa?snid=1004
Wie wirkt das Bild, auch im Vergleich zu Deinen Bildern?
MfG Jürgen

Das Testbild ist klar, scharf im Bildbearbeitungsprogramm.

Bei der Landschaftsaufnahme darin finde ich die "Kontraste" sehr stark, das wäre mir zu hart.

Vielleicht liegt es an meiner Sicht? Vielleicht muss sich da bei mir im Kopf etwas ändern.
 
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Verringern der Helligkeit des Bildschirms hat dann geholfen.
Jetzt ist zwischen der Darstellung auf dem Bildschirm und dem Ausdruck kein Helligkeitsunterschied mehr.
Gruß
Gianni

Ich habe jetzt mal die Helligkeit meines Bildschirm verringert. Allerdings habe ich kaum einen Unterschied gesehen. Aber ein wenig dunkler ist er nun.
 
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Hm... ich kenne mich nicht aus mit Bildschirmtechnik. Bei mir ist es so:
Ich habe hier einen Aldi-Laptop, an den ich einen größeren Aldi-Bildschirm angeschlossen habe. Auf beiden Bildschirmen sehe ich das gleiche Bild.
Der originale Laptopbildschirm zeigt alles deutlich heller an. Er hat auch scheinbar einen geringeren Farbumfang. Dunkel ist früher schwarz und hell ist früher weiß. Ich habe mal Dein Pilzfoto aus dem Album der Natur-Detailbilder geöffnet. Auf dem Laptopbildschirm ist die Oberseite des Pilzes schon fast ausgebrannt, während auf dem angeschlossenen Bildschirm eine schöne natürliche Farbe zu sehen ist. Tendenziell finde ich, Deine Bilder könnten etwas, wirlich nur ein wenig heller sein. Das ist aber Geschmacksache. Grundsätzlich mag ich es, wenn Bilder etwas dunkler sind.

Warum läßt Du Dir nicht einfach eines Deiner Lieblingsfotos in einem guten Labor auf Papier vergrößern. Dann weißt Du, wie Deine Bilder korrekt dargestellt werden. Anschließend versuchst Du, Deinen Bildschirm so einzustellen, daß das Ergebnis dem auf dem Abzug möglichst nahe kommt.
Schaffst Du das, ist doch alles gut, wenn es nicht geht, ja dann....:nixweiss:
Der Blickwinkel wird sich ja nicht dauernd ändern, wenn Du vor dem Bildschirm sitzt.

Viele Grüße,
Bernhard
 
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Du wirst lachen, aber sowohl ein Augenarzt und auch der ärztliche Dienst, der die Arbeitsstellen in der Firma, in der ich arbeite betreut, hat mir die Höhe des Bildschirms vorgegeben. Und die liegt nicht in der Mitte meiner Augen, sondern so, dass ich den Kopf gerade halte.


Christel, bitte lies Dir Deinen Satz einmal sorgfältig laut vor, echt.



Entscheidend ist allein: "… so, dass ich den Kopf gerade halte."

Folglich muß Dein Bildschirm höher stehen, damit Du in rechtem
Winkel (Körper zu relative Blickachse) auf ihn blicken kannst.

In Büros wird zur Erhöhung gern paketweise Kopierpapier unter
den Monitor gelegt; zuhause hilft auch das Lego der Kinder …

Für Deine Körper-/Kopfhaltung kann übrigens ein Keilkissen auf
dem Sitz durchaus sinnvoll sein.

Den ganzen Summs mit Monitorhelligkeit etc. kannst Du danach
jedenfalls deutlich entspannter angehen …




… ich weiß, die Freaks kalibrieren ihren Monitor täglich fünf Mal, je nach Umgebungslicht …


Selbst schuld, der EBV-Finetuner hat einen Norm-Arbeitsplatz,
da gibt's kein wechselndes Umgebungslicht.



.
 
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Mit dem Würfel aus diesem Link http://www.henner.info/images/qbus.jpg kannst du den Winkel deines Monitors zu deiner bevorzugten Sitzposition "richtig" einstellen. Der Würfel muss dann quasi farblos erscheinen. Wichtig: online betrachten.

Das ist ja interessant. Wenn ich ihn so betrachte, wie ich immer sitze, dann sehe ich kaum Farbe darin. Gehe ich höher oder tiefer, dann wird er sehr farbig.

Die anderen Testbilder gehe ich heute Abend mal schauen. Da habe ich mehr Zeit.

Jetzt wo Weihnachten vor der Türe steht, könntest du auch über ein Kalibrierungstool, wie z.B. einen Spyder4 von Datacolor, nachdenken. Das gibt dann nochmals einen kleinen Schub.
Hab keinen Weihnachtsmann :)

Eine Re- bzw. Neukalibrierung wird übrigens alle 2-4 Wochen empfohlen. Einmal Kalibrieren - von einem der was davon versteht :fahne: - reicht also nicht.

Oh, danke, ich war der Meinung, dass, wenn der Bildschirm einmal vernünftig kalibriert wird, er so bleibt. Das ist nicht so, er verstellt sich?! Aha und Oh.
 
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Dann stelle doch einfach den Helligkeitsregler (nicht den Kontrastregler!) deines Bildschirms ein Bisschen niedriger ein (merke dir vorher die aktuelle Einstellung!) und probiere dann aus.

Habe ich jetzt mal gemacht Michael. Die Unterschiede sind aber sehr gering, oder? Er stand bei Helligkeit 64 und um überhaupt einen Unterschied zu sehen, bin ich auf 45 runter. Vorher sah ich keinen Unterschied. Mal sehen, wie es nun wird.
 
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Christel, bitte lies Dir Deinen Satz einmal sorgfältig laut vor, echt.
Entscheidend ist allein: "… so, dass ich den Kopf gerade halte."
Folglich muß Dein Bildschirm höher stehen, damit Du in rechtem
Winkel (Körper zu relative Blickachse) auf ihn blicken kannst.
In Büros wird zur Erhöhung gern paketweise Kopierpapier unter
den Monitor gelegt; zuhause hilft auch das Lego der Kinder …
Für Deine Körper-/Kopfhaltung kann übrigens ein Keilkissen auf
dem Sitz durchaus sinnvoll sein.
.

Ja und da liegt wahrscheinlich auch irgendwo noch eine Schwierigkeit.

Ich halte den Kopf gerade, muss ich schon, weil ich Schwierigkeiten mit dem Nacken habe.

Da ich eine Gleitsichtbrille trage, wo der "Lesebereich/Nahbereich" im unteren Bereich der Brille liegt, würde ich den Kopf in den Nacken legen, wenn der Monitor in Höhe meines Gesichts ist, um lesen/betrachten zu können. Das hatte ich jahrelang gemacht und das wurde vom Betriebsarzt vor 3 Jahren abgeändert (der kommt regelmäßig), da dies eine unnatürliche Haltung war und die Schmerzen im Nacken noch verstärkte. Also wurde die Bildschirmerhöhung, die wir büromäßig als Standard haben bei mir abgeschafft. Und so habe ich den Monitor zuhause auch tiefer stehen.
 
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… Ich halte den Kopf gerade, muss ich schon, weil ich Schwierigkeiten mit dem Nacken habe.

Da ich eine Gleitsichtbrille trage, wo der "Lesebereich/Nahbereich" im unteren Bereich der Brille liegt, würde ich den Kopf in den Nacken legen, wenn der Monitor in Höhe meines Gesichts ist, um lesen/betrachten zu können. …


Mit Verlaub: Dein Betriebsarzt ist eine Null! :motz:

Jeder vernünftige Arzt würde Dir empfehlen, für die Bildschirmarbeit
eine exakt für diese Nahsicht angepaßte Brille zu verwenden. Punkt.

Ich weiß, wovon ich rede: extreme Kurzsichtigkeit plus Alterschwäche.
Am Bildschirm und für alle Sozialkontakte -7,5 – wenn's auf Nahsicht
nicht so ankommt, d.h. ab 1,5 Meter, dann -9,5 – da sehe ich Sachen
scharf, die mich mein Leben lang nie interessiert haben.


Brutal formuliert: Schwimmbad ohne Brille ist eine Gnade … :hehe:



Also, ich würde vor einem Monitor in eine neue Brille investieren. :cool:


.
 
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Hallo Christel,
Da ich beide (ich nenne es mal) "Graukarten", sowohl von Shovelhead als auch von Mhenschen sehr gut erkennen kann, ist - da gehe ich jetzt von aus - der Monitor zumindest vernünftig kalibriert. Ist das nun richtig?
leider nicht unbedingt, mir scheint es sogar etwas verdächtig, dass Du angibst alle Felder unterscheiden zu können, denn das ist selbst auf einem korrekt eingestellten IPS-Panel an den jeweiligen Enden nicht unbedingt einfach.

Jetzt wurden Dir hier schon einige Testseiten genannt, die m.E. beste und ausführlichste aber nicht, ich hoffe Dich nervt ein weiterer Anlauf nicht zu sehr, aber schau bitte auch hier:

The Lagom Monitor Test Pages

Achte dabei insbesondere auf den Gamma Calibration Test, diesen musst Du Dir etwas unscharf ansehen (Augen zukneifen/blinzeln) und darauf achten, ob die Helligkeitsverläufe der Balken in Höhe 2.2 verschmelzen.

Eine Art Graustufentest gibt es dann auch unter den Punkten Blacklevel und White Saturation.

Eine bessere Version des Cubus findet sich unter Viewing Angle.

Das Testbild ist klar, scharf im Bildbearbeitungsprogramm.

Bei der Landschaftsaufnahme darin finde ich die "Kontraste" sehr stark, das wäre mir zu hart.

Vielleicht liegt es an meiner Sicht? Vielleicht muss sich da bei mir im Kopf etwas ändern.
Bleiben wir besser erst einmal beim Monitor, bevor Du versuchst den Brain neu einzustellen. :)

MfG Jürgen
 
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Da ich eine Gleitsichtbrille trage, wo der "Lesebereich/Nahbereich" im unteren Bereich der Brille liegt, würde ich den Kopf in den Nacken legen, wenn der Monitor in Höhe meines Gesichts ist, um lesen/betrachten zu können.

Nur mal so und da bald Weihnachten ist: Für die Bildbearbeitung brauchbare Monitore mit PVA- oder IPS-Panel kosten nicht mehr die Welt und sind auch nur geringfügig teurer als ihre dafür unbrauchbaren TN-Panels ;).

Deine Augen und Dein Kreuz wird es Dir danken :D.
 
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Ich habe jetzt mal die Helligkeit meines Bildschirm verringert. Allerdings habe ich kaum einen Unterschied gesehen. Aber ein wenig dunkler ist er nun.

Ich habe ein Foto auf meinem Epson-R3000 Drucker ausgedruckt und die Helligkeit des Bildschirms so verringert, dass die Helligkeit des Fotos mit derjenigen des Bildschirms übereinstimmte.

Allerdings musste ich die Helligkeit des Bildschirms dazu sehr stark verringern.

Da ich immer in RAW und Adobe-Farben fotografiere, habe ich auch im Bildschirm das Adobe-Profil eingestellt.

Auch bei meinem Bildschirm ändert sich die Helligkeit stark, je nachdem, ob ich von oben, gerade oder von unten auf den Bildschirm schaue.

Deshalb stelle ich den Bildschirm immer senkrecht und schaue weder von oben noch von unten drauf.

Gruß
Gianni
 
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Hallo Christel!
Da ich eine Gleitsichtbrille trage, wo der "Lesebereich/Nahbereich" im unteren Bereich der Brille liegt, würde ich den Kopf in den Nacken legen, wenn der Monitor in Höhe meines Gesichts ist, um lesen/betrachten zu können.
Also wurde die Bildschirmerhöhung, die wir büromäßig als Standard haben bei mir abgeschafft. Und so habe ich den Monitor zuhause auch tiefer stehen.
Wenn die Bildfläche des Monitors dann entsprechend deinem schräg-nach-unten-schauen schräg nach oben gerichtet ist, du also im Ergebnis doch wieder mittig senkrecht drauf schaust, ist ja alles OK.
Aber, wie auch Sven schon, halte ich eine Gleitsichtbrille für die Bildschirmarbeit gelinde gesagt für ungeeignet! :mad:
Ich habe 7 Brillen, da ich nach einer Augen-Laser-OP zwar normalsichtig bin, aber wegen "Altersweitsichtigkeit" bereits ab weniger als 2 Meter eine "Lesebrille" brauche.
Deshalb habe ich eine Gleitsichtbrille (+2 Dpt), und 6 verschiedene einfache Brillen von +1 Dpt bis + 4 Dpt, von denen ich für ganz fizzelige Arbeiten (einen Knopf annähen, oder in einer Kamera herum löten) auch mal zwei übereinander setze. :winkgrin:
 
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Dieser Test ist im Browser mit der hellen blendenden Umrandung etwas problematisch.
Funktioniert deutlich besser, wenn man das Testbild abspeichert und als Vollbild anzeigt.

MfG Jürgen

Das stimmt - das abgespeicherte Bild kann dann z.B. in Photoshop schon wieder etwas anders aussehen, je nachdem welche ICC Korrektur in PS eingestellt ist.

Hans
 
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Hallo Gert!

Ich kenne Henner's Seite, die seit seinem Tod nicht mehr aktualisiert wird, dankenswerter Weise aber noch immer online ist, schon lange.
Der Würfel ist doch nicht farblos!
Links ganz zart rot, rechts ganz zart blau, oben ganz zart grün, alles vor einem zart grauen (186/186/186) Hintergrund.
Die Farbdarstellung sollte sich aber nicht verändern, wenn man den Betrachtungswinkel verändert.
Bei meinem DELL ändert sie sich auch nicht...

Also die fast kaum zu sehende Farbbeschreibung, die Du gibst, die hat der Würfel, wenn ich normal vor meinem Monitor sitze. Gehe ich mit dem Kopf hoch, runter, rechts und links, dann wird er richtig bunt, zwar mit zarten Farben, aber herrlich bunt :).
 
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