Ende Juli bis Mitte August war ich mit meiner Frau für 3 ganze Wochen auf der Insel Rügen. Wir hatten das Glück hier einen der schönsten Sommer an der Ostsee erlebt zu haben. Ausgangspunkt vieler Unternehmungen war unser Quartier im kleinen Seebad Baabe, gelegen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Sellin und Göhren (zu Fuß in kurzer Zeit erreichbar), etwas weiter liegt das wunderschöne Binz. Wir besuchten die Inseln Vilm und Hiddensee und schauten uns das ursprüngliche Mönchsgut sowie viele kleine versteckte Orte an. Es wird natürlich auch Bilder geben, die man hier im Forum über Rügen schon gesehen hat, schließlich gehört ein Besuch der Kreideküste oder der Selliner Seebrücke zum fotografischen Pflichtprogramm.
Ich bin zwar noch am Sichten der Bilder, möchte euch aber schon mal mit ein paar Aufnahmen auf meinen Bericht über Rügen einstimmen. Wie immer sind Kritik und Fragen erwünscht, ich wünsche euch viel Spaß beim Betrachten der Bilder.
Baabe ist mit seinen 800 Einwohneren das Ruhigste der vier Seebäder. Den Strand am frühen Morgen zu besuchen lohnt sich, am Horizont zeigt sich das Licht der aufgehenden Sonne.
Die Boote sind keine Dekoration, jeden Morgen fahren hier die Fischer auf die See mit der Hoffnung auf einen guten Fang. Abnehmer gibt es unter den zahlreichen guten Fischlokalen genug
Einer unserer ersten Ausflüge galt dem Dorf Vitt am Cap Arkona. Hier wirbt man mit folgendem Slogan:
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Folgt man dem Wegweiser findet man diese Kapelle oberhalb des Dorfes, gebaut für die Fischer, die damals nur schwer zu bewegen waren, in das Gotteshaus nach Altenkirchen zu kommen.
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Von der Kapelle aus hat man dann einen Blick auf den Leuchtturm, ob es der schönste war kann ich nicht sagen, näher sind wir nicht gekommen
Gäbe es nicht den Fremdenverkehr, wäre "abgeschieden" der treffendste Ausdruck zur Beschreibung des Ortes. Er liegt von einem Plateau aus schauend, kaum sichtbar in einer Schlucht, die direkt zum Meer führt.
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Die schönen weiß getünchten Reetdachhäuser sind Zeitzeugen für den früheren Bestimmungszweck des Ortes
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Blendet man die grellen Farben von Trekkingjacken in den Gassen aus und schaut nur auf den Steg oder die Boote, könnte man meinen,
hier sei die Zeit stehen geblieben. Und ein schöner Blick auf das Cap Arkona ist es dann wohl auch
Diese Aussicht vom Bootssteg an einem lauen, windstillen Sommerabend ließ uns noch eine lange Zeit verweilen, bevor wir uns auf den Rückweg zur Ferienwohnung machten.
Danke für deine Bilder. Sie wecken Erinnerungen an 2013 als wir mit dem Rad Rügen umrundeten. Leider kann man sich bei Tagesetappen zwischen 70 und 90 km nicht viele Abstecher links und rechts der Route erlauben. Wir kamen am frühen Abend von Kap Arkona an Vitt vorbei und mussten das Dorf und diese Aussicht(en) leider links liegen lassen.
Vielen Dank Stefan, das ist das Los der fotografierenden Radfahrer. Es gibt unterwegs so viele lohnende Motive,
und wenn man dafür immer stoppen würde kommt man nie nach Hause. Und bei deinem Tagespensum sowieso nicht
Ja Sam, vielen Dank, und du hast vollkommen Recht: diese außerordentlichen guten Berichte mit Bildern,
bei denen wir wünschen uns mit der Kamera an diese Orte augenblicklich "beamen" zu können, fesseln mich auch ungemein.
Es sind aber auch die fremden, exotischen Eindrücke, die so faszinierend sind. Aber auch das für mich fremde
Rügen mit dem besonderen Licht der Ostseeregion hat mir viele schöne Motive beschert, die mich gefunden haben.
Für unsere Ferienwohnung hatten wir bewusst den Ort Baabe ausgewählt, weil man von Baabe aus schnell in den Hauptorten Groß-Zicker, Gager, Middelhagen oder Thiessow ist. Wer das Mönchguttor am Eingang von Baabe passiert, hat zugleich Mönchguter Boden betreten, denn genau dort schlängelt sich seit dem 13. Jahrhundert der Mönchgutgraben durch die Wiesen und markiert die Trennlinie zwischen dem Hauptteil Rügens und dem südlichsten Zipfel der Insel. Die Halbinsel Mönchgut besteht aus mehreren Landzungen und Buchten, die den Greifswalder Bodden von der Ostsee trennen. Lange Zeit war das Gebiet im Besitz eines Klosters, woher sich auch ihr Name ableitet. Seit 1991 ist Mönchgut auf Rügen als UNESCO Biosphärenreservat anerkannt und als Naturschutzgebiet für die dort vorkommenden Tiere und Pflanzen ausgewiesen.
17 Mönchguttor mit "Rasendem Roland", dieser ist eine der Hauptattraktionen der Insel
Hallo Fiete,
ich freue mich sehr über Deinen Reisebericht. Schöne Fotos!
Wir waren letztes Jahr in Lohme und ich erkenne viele Ort wieder.
Danke für´s Zeigen!
Den Hauptteil unserer Wanderungen auf Rügen führten wir in dieser ursprünglichen Landschaft durch, die erste begann schon an einem sehr frühen Morgen. Hier kamen wir an einem alten Windrad vorbei, das früher eine Pumpe antrieb, mit deren Hilfe die Felder aus dem Mönchgraben bewässert wurden.
Danke Sebastian, du warst ja dann fast am oberen Ende der Insel. Wir waren nur einmal dort
in der Nähe zur Wanderung an der Kreideküste, davon später mehr.
24 Oben angekommen gibt es Aussicht pur, die Berge bieten bestes Weideland
25 Richtung Südwesten der Rügener Bodden mit Gager und seinem sehr schönen Fischer- und Sportboothafen.
Am Horizont die Wälder der Granitz, gerade noch zu erkennen der Turm des Jagdschlosses
26 Richtung Nordosten schaut man auf die Halbinsel Klein-Zicker, links davon der Ort Thiessow