Eine Spiegellose spukt mir aus denselben wie hier und andernorts diskutierten Erwägungen schon länger im Kopf rum, nur welche und wann es Realität wird, ist völlig offen, denn mich drängt glücklicherweise nichts und niemand.
Laß mich raten, eine Nikon APS-C Spiegellose an die sich ohne Funktionseinschränkung die Nikon DX-Linsen adaptieren liesse wäre schon längst kein Spuk mehr
… Da sind Aussagen wie "wer mit 5 oder 6fps keine Bilder schafft, bei dem klappt das mit mehr Fps auch nicht" wie eine Beleidigung und zeugen von einem oberlehrhaften Verhalten und keiner Ahnung. Weil dem einfach nicht so ist.
…
Ich habe weder was mit Jazz noch mit Fechten zu tun, die Beispiele taugen aber imho nun rein gar nichts. Ich sehe da jedenfalls nicht ein Bild bei, bei dem der genaue Treffer dokumentiert wird. Irgendwie die Sticks in der Luft ist ja ganz spaßig …
Wenn Du da mal nicht schwer irrst …
Das Fotografieren von Menschen mit sehr schnellen
Bewegungsabläufen – ob Fechter oder Drummer –
hat viel mit Erfahrung und Antizipation zu tun.
Selbst die agilsten Schlagzeuger fotografiere ich nur
mit CL (= 3 fps), das reicht völlig aus. Beweise:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/1489322-post857.html
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/1373726-post782.html
http://www.nikon-fotografie.de/vbul...ie/267306-rudy-royston-jazz-schlagzeuger.html
Es ging früher auch völlig ohne Ballerei, wie sich bei
diesem Herrn zeigt:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/1579357-post910.html
Was die Herausforderungen speziell von Sportfotografie
anbelangt, so dürfte [MENTION=2656]Rainer Martini[/MENTION] sich dazu dezidiert
äußern können …
Ich würde das mit der "Unbedarftheit" der Nutzer eher im Hinblick auf deren GlaubenWas den Autofokus betrifft, hat Nikon bei der D810 ja auch nachgebessert. Ein Teil des damaligen 'Gejammers' war auch zum Teil der Unbedarftheit der Nutzer geschuldet, die sich Ihre Fotos zum ersten Mal in ihrem Leben bei 100% angeschaut haben und sich darüber wunderten, daß bei einer Kamera mit dreifacher Auflösung eine höhere Präzision erforderlich ist. Bei den Vollformat-Kameras mit geringerer Auflösung gab es bei Nikon auch keine nennenswerten 'Probleme' mit dem AF.
Exakt, aber auch wegen der geringeren (oder gar keinen) Erschütterung beim Auslösen!Und was die Spiegellosen betrifft, warum wechseln die meisten Nutzer denn? Doch nicht wegen des schnelleren AF, sondern meist wegen des geringeren Gewichts,
...die beispielsweise besondere Abbildungseigenschaften habenoder um Fremdoptiken zu adaptieren.
Die ferne Zukunft hat längst begonnen. Orientiere Dich einmal, was Olympus in den letzten Jahren im mft-Bereich realisiert hat. Das mag noch nicht perfekt sein, müsste aber bei einem Studiofotografen die Klingel scheppern lassen (-->Fokus-Stacking)[/QUOTE]Vielleicht auch, weil sie dort irgendein Potential erahnen, daß sie ihnen in ferner Zukunft einen Vorteil gegenüber den DSLRs verspricht. Wie z.B. der EVF beim manuellen fokussieren, der seine Tauglichkeit für den Profieinsatz aber erst noch unter Beweis stellen muß. Gerade unter schwierigen Verhältnissen und z.B. mit Weitwinkeloptiken.
Dann hat man bei Gruppenaufnahmen eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, ein Bild zu finden, bei dem alle die Augen aufhaben und keine blöd guckt.[/QUOTE]Genauso wie die potentiell höheren Frameraten. Ich frage mich ohnehin was man mit 15B/s anfangen möchte?
Wenn ich freihand ein bewegliches Objekt fotografiere (Portrait, Schärfe aufDa ist der Schritt zum filmen nicht mehr groß. Und zur Zeit klappt das mit dem kontinuierlichem AF ja auch eher schlechter, als bei den DSLRs.
Würde ich niemals bezweifeln, trotzdem würde mich interessieren wieviele Fotos Du hast, wo Du -natürlich ohne Dauerfeuer- exakt den Moment getroffen hast, wo der Stick das Fell berührt.
Wenn Deine Archive voll damit sind, wäre der Vergleich mit den Fechtern IMHO berechtigt
In meinem Haushalt leben 5 Nikon DSLRs diverser Altersgruppen. Mit der D300 ist die erste eingezogen, die LiveView kann. Später kam eine D5100 dazu wegen des beweglichen Displays und zuletzt eine D7100 wegen ihrer höheren ISO-Fähigkeiten und um die D300 zu entlasten. Irgendwann suchte ich eine weitere Kamera, weil ich keine Lust mehr hatte, immer kiloweise Leichtmetall und Glas zu schleppen und zu bebrüten.@ Herbert
Ich finde Deine Beispiele offengestanden nicht sonderlich überzeugend.
Wo stört Dich denn bei Tethered Aufnahmen, oder am Stativ, der Spiegel? Entweder ich habe beim tethered Shooting die Kamera in der Hand, oder ich arbeite vom Computer aus und kann dann von da aus auch alles steuern. Den Weißabgleich sowieso. Und auch am Ausleger kann man die Kamera so einstellen, daß der Spiegel, auf Wunsch auch mit Vorlaufzeit, automatisch hoch klappt. Sollte man wirklich mal in einem dafür sensibelen Belichtungzeitenbereich arbeiten, kann man sich doch darauf einstellen. Man braucht sicher für vieles keinen Spiegelkasten, aber er stellt in den seltensten Fällen wirklich mal ein Handicap dar.
Mit den 'besonderen' Eigenschaften meinte ich einerseits Objektive, die infolge spezifischer Bildfehler besondere Abbildungseigenschaften haben wie etwa Imagone...und es gibt nicht mehr viele Objektive mit 'besonderen' Eigenschaften, wie Du es nennst, ....
Es gab und gibt Leute, die mit single-shot-Technik beeindruckende Bilder machten und machen. Ich will aber nicht wissen, wie lange ein single-shot-Verfechter braucht, um eine anfliegende Meise mit ausgestreckten Beinen kurz vor dem Ast auf's Bild zu bannen.Und bei vielen Motiven geht es auch nicht darum, ob der Drumstick gerade oben, oder unten ist, sondern um den Ausdruck, die Pose und die Komposition. Da spielt es nun wirklich keine Rolle mehr ob man 10, oder 15 Bilder, pro Sekunde macht. Genauso bei einer Gruppenaufnahme. Da willst Du ernsthaft erklären, daß es dafür 15 B/s braucht?
Ich meine, die Spiegellosen haben bereits die Pubertät hinter sich und beginnen deutlich zu reifen. Nur noch nicht bei Nikon. Darauf möchte ich hier hinweisen -und bin damit nicht alleine.Der Nachteil den ich bei den digitalen Spiegellosen zur Zeit sehe ist der, daß sie quasi noch in den Kinderschuhen stecken und es mit jedem neuen Kameramodell große Fortschritte geben wird. ...
VG
Sven, das sit doch gar nicht das Thema. Wenn andere meinen -aus welchen Gründen auch immer- höhere FPS zu brauchen, steht es uns nicht an dies als unberechtigte Forderung abzutun.
Dieses: Lern erstmal dieses oder jenes und komm dann wieder ist schlicht völlig daneben.
Wenn es den Bedarf an hohen FPS nciht gäbe hätte Panasonic wohl kaum aus dem 4K-Filmmodus nicht auch noch einen 4K-Fotomodus abgeleitet. Man mag dazu stehen wie man will, aber auch bei dieser meiner Prophezeiung bleibe ich: In relativ kurzer Zeit wird jeder Action/Sport-Shooter mit min. 30FPS unterwegs sein.
Spätestens mit den 8K Kameras sind Stills in der Action-Fotografie dann eh tot.
Kurz und bündig: Nein. Dann hast Du nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Ich kenne kein einziges Bild von Dir, kann also über Deine Bilder gar nicht urteilen.1. Du sprichst mir die Fähigkeit ab gute Fotos zu machen, da ich mit mit den 6,5fps bzw. 6fps der aktuellen Kameras nicht auskomme.
Mag sein. Erklär es mir und ich diskutiere gerne mit Dir darüber, wenn Du magst. Was ich zu dem Thema hier gesagt habe, bezieht sich auf die Häufigkeit, mit der das Argument vermeintlich zu niedriger fps vorgebracht wird, ohne dass für mich wirklich stichhaltige Gründe außer "mehr ist immer irgendwie besser" genannt werden.2. Du hast aber keine Ahnung um was es mir genau geht.
So hat eben jeder seine Empfindungen. Vielleicht wusste Dein Lehrer es damals sogar objektiv besser und das wurmt Dich bis heute? Oder war er nur ein "Besserwisser" ohne Substanz?Das finde ich befremdlich und nicht in Ordnung und es erinnert mich an meinen Lehrer der generell auch immer alles "besser" gewußt hat.
Ich meine, die Spiegellosen haben bereits die Pubertät hinter sich und beginnen deutlich zu reifen. Nur noch nicht bei Nikon. Darauf möchte ich hier hinweisen -und bin damit nicht alleine.
Und je länger sich Nikon damit Zeit läßt, umso attraktiver wird die Kamera werden.
Das ist aber eine sehr verklärte Sichtweise, eher ist es so, daß sie massiv Marktanteile verlieren werden, wenn sie nicht bald mal aus den Hufen kommen.
Kurz und bündig: Nein. Dann hast Du nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Ich kenne kein einziges Bild von Dir, kann also über Deine Bilder gar nicht urteilen.
Mag sein. Erklär es mir und ich diskutiere gerne mit Dir darüber, wenn Du magst. Was ich zu dem Thema hier gesagt habe, bezieht sich auf die Häufigkeit, mit der das Argument vermeintlich zu niedriger fps vorgebracht wird, ohne dass für mich wirklich stichhaltige Gründe außer "mehr ist immer irgendwie besser" genannt werden.
So hat eben jeder seine Empfindungen. Vielleicht wusste Dein Lehrer es damals sogar objektiv besser und das wurmt Dich bis heute? Oder war er nur ein "Besserwisser" ohne Substanz?
Ich habe Dir von meinen Erfahrungen berichtet, dass ich bei unbestritten schnellen Objekten zu guten Ergebnissen komme auch ohne quasi filmartig mit schnell ratternder Kamera die Szene festzuhalten. Ich habe Dir weiterhin meinen Eindruck geschildert, dass Fechtsport auch mit sehr viel langsameren Kameras als heute schon gut abgebildet werden konnte.
Wenn es Dir beim Fechten um die Abbildung eines ganzen Bewegungsablaufs in feinst abgestuften Einzelbildern geht, ist eine DSLR womöglich eh' nicht das richtige Werkzeug für Dich, sondern eher eine Spiegellose mit elektronischem Verschluss und 40 fps?
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