Die besten Portraitobjektive!

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JoBo schrieb:
Das wurde hier schon ausführlich diskutiert, beim Blitzen ist der Unterschied in der Belichtungssteuerung deutlich. Wenn du nur ohne Blitz Portraits machen willst, ist es egal.

Jein, auch nicht immer beim Blitzen, hängt auch davon a, wie man's macht. Das gilt doch nur für den eingebauten Blitz oder die Nikon Blitze, wie den SB800. Eine Studio Blitzanlage wird doch eh mit dem externen Blitzbelichtungsmesser eingestellt, da tut das D auch nichts mehr zur Sache.

Grüsse,
Sebastian
 
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Maik Musall schrieb:
Festbrennweiten können zwar nochmal zwei Blenden lichtstärker sein als die 2.8er Zooms, aber wenn man so arg offene Blenden für seinen Porträtstil nicht braucht, kann man mit den Zooms ganz einfach Flexibilität gewinnen.


da bin ich nicht so ganz deiner meinung, obwohl ih auch oft shootings mit meinem 17-55mm mache...

auch wenn ich nicht die offene blende nutze bei meinem 85/1,4er, aber die reserve ist ganz schlönn.. der optimale bereich liegt meistens 1-2 blenden über dem "ganz offen" und das ist halt eben bei 1:1,4 sehr angenehm... :)

ich vergleiche das gerne mit den autos...

Auf der autobahn:
- VW Golf 4800 U/min - 130KM/h noch 30PS in Reserve
- Porsche Turbo 2400U/min - auch 130KM/h aber noch 300PS in Reserve...

:) schön oder?

just my 2 cents...
 
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mashaode schrieb:
auch wenn ich nicht die offene blende nutze bei meinem 85/1,4er, aber die reserve ist ganz schlönn.. der optimale bereich liegt meistens 1-2 blenden über dem "ganz offen" und das ist halt eben bei 1:1,4 sehr angenehm... :)

Reserve ist schön, trotzdem ist bei 85mm das 70-200/2.8 bei gleichen Blenden nicht wirklich im Nachteil. Und Objektive, die auf hohe Lichtstärke getrimmt sind, haben auch früher schon den Wendepunkt, sind also dann bei kleinen Blenden im Nachteil, die man bei Porträts close-up ja auch öfter mal braucht. (Das 85/1.4 konkret hält die Leistung allerdings relativ gut durch.)

Ich verwende mein 85/1.4 sehr oft nahe Offenblende. Vorgestern wieder bei Konzertfotos mit f/1.4 und ISO 1600. Sonst hätte ich mich ja auch mit dem 1,8er begnügen können.

Maik
 
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Maik Musall schrieb:
Reserve ist schön, trotzdem ist bei 85mm das 70-200/2.8 bei gleichen Blenden nicht wirklich im Nachteil. Und Objektive, die auf hohe Lichtstärke getrimmt sind, haben auch früher schon den Wendepunkt, sind also dann bei kleinen Blenden im Nachteil, die man bei Porträts close-up ja auch öfter mal braucht. (Das 85/1.4 konkret hält die Leistung allerdings relativ gut durch.)

Ich verwende mein 85/1.4 sehr oft nahe Offenblende. Vorgestern wieder bei Konzertfotos mit f/1.4 und ISO 1600. Sonst hätte ich mich ja auch mit dem 1,8er begnügen können.

das 85mm ist puncto schärfe IMHO klar im vorteil besonders bei konzertfotos.. der fokus ist einfach treffsicherer als beim 70-200... bei ungefähr 100 konzerten pro jahr, auf welchen ich fotografiere habe ich schon oft die erfahrung gemacht, dass bei wenig licht das 85mm fokusmässig haushoch überragt... :)
obwohl das 70-200 zu meinen lieblingen gehört, habe ich dessen grenzen gründlich studiert...

bei portraits habe ich einfach subjektiv das gefühl auch hier puncto schärfe und farben mit dem 85er besser zu fahren...

nichts gegen das 70-200 aber es wiegt halt auch schon einiges...

übrigens auf konzerte begleitet mich das 28/85 und das 70-200VR immer ;-)

Grüsse
 
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mashaode schrieb:
der fokus ist einfach treffsicherer als beim 70-200...

Bei mir kann ich über die Fokusgenauigkeit bei beiden nicht klagen, seit meine Kamera zum Justieren war.

bei portraits habe ich einfach subjektiv das gefühl auch hier puncto schärfe und farben mit dem 85er besser zu fahren...

nichts gegen das 70-200 aber es wiegt halt auch schon einiges...

Sag doch einfach gleich, Du magst das 85er einfach lieber. :)

übrigens auf konzerte begleitet mich das 28/85 und das 70-200VR immer ;-)

Je nach Distanzen sind das bei mir 30/50/85 (alle 1,4) oder 70-200. Ein 200/2 VR hätte ich gern, kann ich mir aber derzeit nicht leisten, und lohnt sich bei mir auch nicht, da ich nicht auf 100 Konzerte pro Jahr komme, eher so 30.

Maik
 
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Maik Musall schrieb:
Bei mir kann ich über die Fokusgenauigkeit bei beiden nicht klagen, seit meine Kamera zum Justieren war.
das mit dem justieren habe ich schon 2 mal hinter mir und es hat im allgemeinen viel gebracht. aber leider bei extrembedingungen wie düsteren konzerten leider nicht. es ist weniger ein fokusproblem als ein performance problem, ich glaube die scherbe kommt einfach nicht nach wenn sich ein musiker stark bewegt... wie z.b. gestern STRESS in Zürich... da fahre ich mit dem 590mm oder 85mm 1.4 viel besser...

Sag doch einfach gleich, Du magst das 85er einfach lieber. :)
tjia, für bestimmte anwendungen... JA.. hehehe... aber dann auch wieder nein... eine business documentary mache ich wesentlich lieber mit dem 70-200...

Je nach Distanzen sind das bei mir 30/50/85 (alle 1,4) oder 70-200. Ein 200/2 VR hätte ich gern, kann ich mir aber derzeit nicht leisten, und lohnt sich bei mir auch nicht, da ich nicht auf 100 Konzerte pro Jahr komme, eher so 30.
hmm 30mm 1.4 ein traum den ich noch ne weile träumen muss.... :) das 300mm 2.8VR werde ich nächstens veräussern und mir das 200mm VR anlachen... das 300mm ist im DX einfach zu stark für konzerte... also auf nächsten konzertsaison beginn werde ich wohl umsteigen.. :)

greez
 
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möchte noch in die Empfehlungsdiskussion werfen:
Nikkor MF 85mm 1:2.0, ferner das MF 105mm 1:1.8 (wurde ja schon kurz angesprochen).
Das 85er ist wunderbar klein und handlich und meiner Meinung nach schon ab Offenblende gut zu gebrauchen.

Gruss
Jürg
 
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merzju schrieb:
möchte noch in die Empfehlungsdiskussion werfen:
Nikkor MF 85mm 1:2.0, ferner das MF 105mm 1:1.8 (wurde ja schon kurz angesprochen). Das 85er ist wunderbar klein und handlich und meiner Meinung nach schon ab Offenblende gut zu gebrauchen.

Da möchte ich heftig widersprechen. Das 85/2 AiS war analog eines meiner Lieblingsobjektive seit vielen Jahren, aber ....

An der DSLR hat es mich im Vergleich zu den moderneren 85/1.8 AF und 85/1.4AF enttäuscht. Bei Offenblende weich mit starken Überstrahlungen, dazu krasse Farbfehler im Unschärfebereich, so daß ich es allenfalls für künstlerische Effekte einsetze. Für Portrait mag es auch brauchbar sein, wenn die weiche Darstellung erwünscht ist.
 
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Hallo Volker,
Du hast recht, habe das 85_2.0 offenbar zu wenig an der digitalen ausprobiert. (meine Begeisterung ist wohl analog gefärbt!)
Soeben habe ich einen Schnelltest gemacht, der Deinen Einwand bestätigt. Habe noch das noch ältere MF 85_1.8 (Nr274678) dazugenommen, dieses ist viel besser, nahe am AF 85_1.8, muss gelegentlich den Test etwas ausführlicher machen.

Gruss
Jürg
 
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Ich suche einen Nachfolger für mein MF 85mm 1.4 für meine D100/200 und bin mir unschlüssig wegen des Cropfactor. ist ein 60mm nun richtig?
mein 80-200 2.8 ist mir zu lang für Portrait. Da bekommen meine Models Angst vor der Linse...und ich muss auch immer so weit weg.

Für mich gab es bisher nichts besseres an meinen MF als das 85/1.4 für Portrait.
 
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Es muss kein lichtstarkes 70-200 VR oder so sein, ein günstiges 55-200 VR gibt ebenso eine gute Portraitlinse ab und erschrecken tut man damit wirklich keinen. Lichtstarke FB mögen zwar stets der erste Gedanke sein, in der Praxis sind sie aber zum Teil recht unflexibel. Für den Hausgebrauch genügt das kleine VR jedenfalls voll und ganz und ein 18-55 DX (II) gibt auch keinen Grund den Finger vom Auslöser zu lassen.
 
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Ich habe ausserdem ein "Zenit" - Objektiv (Jupiter 9, MF, 85/2).
Lohnt es sich ein M42-Adapter für die D1X zu kaufen?
Habt Ihr Erfahrungen mit solchen Linsen (vielleicht auch Zenit)?
 
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Aktualisierung der "Zenit"-Frage! Hattet Ihr schon die "Begegnung der dritten Art" mit dem kleinen ausländischen Teil??
 
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M42 an Nikon ist in den meisten Fällen keine gute Idee.

Bei normalen M42 Adaptern kannst du nicht auf Unendlich fokussieren. Die Adapter, bei denen es doch geht, haben eine Linse drin und verschlechtern damit die optische Qualität.

Finger weg.
 
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Haloo, Volker!
Was bedeutet in diesem Zusammenhang die "unendliche Fokussierung"?
 
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Hallo,

aramis schrieb:
Haloo, Volker!
Was bedeutet in diesem Zusammenhang die "unendliche Fokussierung"?
ich heiße zwar nicht Volker ... aber ...

"unendliche Fokussierung" heißt, einen sehr, sehr weit entferten Punkt scharf stellen. Ein M42 Adapter ist zwar ein sehr kleines Teil, trotzdem kann er eine ganz kleine Auszugsverlängerung bei dem Objekiv bewirken ... ähnlich wie bei einem Zwischenring. Dieser bewirkt ja bekanntlich, dass sich die Naheinstellgrenze verringert, im Gegenzug verringert sich aber auch der "Ferneinstellgrenze" - also die Unendlich-Einstellung am Fokusring korrespondiert nicht mehr mit dem sehr, sehr weit entfernten Punkt, sondern mit einem Punkt näher an der Kamera.

Manche Spiegelteleobjektive können bis "jenseits der Unendlich-Einstellung" fokussiert werden - einfach deshalb, weil sie _auch_ mit einem Okkular versehen zu einem Spektiv umgebaut werden können und dann kommt automatisch eine gewisse Auszugsverlängerung dazu, die konstruktiv bereits berücksichtigt wurde.

Ciao
HaPe
 
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Seit ich das 2,8/70-200 VR besitze, habe ich das 1,8/85 nicht mehr genutzt.
Das Zoom ist zwar groß und schwer, aber mit seiner Schärfe, seinem Kontrast, seinem butterweichen Bokeh und seiner Fexibilität unschlagbar für Portrait.:up:

Nobody möchte ich widersprechen. Das 55-200 VR und auch das 70-300 VR sind optisch sehr ansprechende Linsen, aber deren Bokeh lässt bei mir in Zusammenhang mit Portraits keine Freude aufkommen.:mad:
 
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