Von hier aus ging es durch die
Sette Comuni wo man - wie ich hinterher gelesen habe, sogar eine Art deutschen Dialiekt spricht, das Zimbrische. Eine 1000m hohe Hochebene, die als einziges Zentrum die Stadt Asiago hat. Meine Reise war ja ziemlich spontan und eigentlich völlig unvorbereitet und auch geschichtlich bin ich nicht gerade der Experte. Aber ich bin da durch eine ziemlich geswchichtsträchtige Gegend gefahren, was die Zeit des ersten Weltkrieges betrifft.
Mit der Kriegserklärung Italiens an Österreich-Ungarn am 23. Mai 1915 wurden die Sieben Gemeinden zum unmittelbaren Frontgebiet und Schauplatz einiger der erbittertsten Schlachten des Dolomitenkriegs. Die Dörfer wurden in Schutt und Asche gelegt.
Asiago wurde im Ersten Weltkrieg fast völlig zerstört. In den 1930er Jahren wurde etwas außerhalb des Ortes auf einer kleinen Erhebung mit Namen Leiten die gleichnamige Gedenkstätte mit einem Beinhaus errichtet. Dort ruhen fast 54.300 Soldaten verschiedener Nationen. In der Umgebung von Asiago liegen mehrere italienische und österreichisch-ungarische Sperranlagen, die insbesondere in der ersten Hälfte des Krieges schwer umkämpft waren. (wikipedia)
Genau dieses Beinhaus sah man shon von weitem und für mich war klar, da mal einen Stopp einzulegen, auch wenn ich noch gar nicht wusste, was dieses Bauwerk ist. Nummer 2 auf meiner Reise, aber noch nicht das letzte.