D800: Gratis-Wartung in den USA. Was steckt denn dahinter?

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Nach NR ist auch die D7100 betroffen.
Vielleicht will man auch unter dem Vorwand der
kostenlosen Reinigung und Überprüfung den Verschleiss
der Kamers aus realistischer Benutzung untersuchen.
Gruß
Jürgen
 
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Vermutlich ist es lediglich das, als was es bezeichnet wird: kostenlose Wartung. Einfach nur ein Versuch der Kundenpflege in den USA, wo der Service einen, wie man liest, eher schlechten Ruf diesbezüglich hat. Mit den Verschwörungstheorien, die im Internet verbreitet werden, hat Nikon wohl nicht gerechnet.
 
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In meinen Augen sieht es so aus, dass Nikon bei der Entwicklung/Produktion entweder zunehmend schlampiger arbeitet
Gruß
Wrtlbrmft

Moin
die Frage ist doch,wenn es denn so sein sollte, wo die Ursache liegt...
ist es nicht der Markt/Konsument der in immer kürzeren Intervallen nach neuen
Produkten schreit.. da bleibt kaum Zeit... der Kunde wird zum Beta-Tester.
Denn wenn Kamerahersteller xy nicht alle 12Monate ein neues Modell auf den Markt bringt wird ja auch laut geschrien was ist denn bei denen los die anderen können doch ....
 
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Grausam,

die D600 schwitzt Öl aus und hat bereits Millionenschäden an Dior-Kleidern ihrer Besitzerinnen angerichtet,
die D750 hat einen Schattenwurf, dass so mancher Fotograf hinter ihr Schutz vorm Ozonloch sucht
und die D800 zerberstet in den Händen ihrer Nutzer, die sich dann regelmäßig Gehäuseteile aus den Extremitäten operieren lassen müssen.

Früher war alles besser. Die Elektronik einer F2 hielt ein Leben lang, ihr Gehäuse - fluffig leicht - wurde auch gern genutzt, um Autos vorm Wegrollen zu hindern, ohne den geringsten Schaden zu nehmen.

Es ist mir ein Rätsel, warum ein solch simpel aufgebautes Gerät, wie eine D800, nicht einfach fehlerfrei funktioniert, ist doch nix bei.
 
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Vermutlich ist es lediglich das, als was es bezeichnet wird: kostenlose Wartung. Einfach nur ein Versuch der Kundenpflege in den USA, wo der Service einen, wie man liest, eher schlechten Ruf diesbezüglich hat. Mit den Verschwörungstheorien, die im Internet verbreitet werden, hat Nikon wohl nicht gerechnet.

Dann müssten die das im Falle der D800 allerdings bei allen Kameras machen und nicht nur bei bestimmten Seriennummern!
 
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Dann müssten die das im Falle der D800 allerdings bei allen Kameras machen und nicht nur bei bestimmten Seriennummern!

Wenn Nikon auf einen Schlag alle Kunden anschreibt,
was meinst Du was dann beim Service Point los ist?

Ich unterstelle, dass die Masse der Kunden von der Aktion nur über eine Nikon Mail erfährt und der Rest sich nicht in dubiosen Fotoforen rumtreibt.

Da kann Nikon den Schwall im Servicepoint ein bisschen steuern.
Das wäre zumindest meine Idee für den Fall, dass es eine
Aktion ist, die aus nicht akutem Grund gebohren wurde.

Gruß
Jürgen
 
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Seit 25 Jahren bin ich bei Nikon. Nun reicht es aber. Ich habe eine D800 und eine D7100, beide Geräte funktionieren bisher einwandfrei, nicht der geringste Fehler. Fast täglich nehme ich die Beiden und fotografiere wie wild in der Gegend herum, aber Nichts überhaupt Nichts. Warum ist das so?, ich bin total verzweifel. :confused:

Gruß, Karl
 
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Seit 25 Jahren bin ich bei Nikon. Nun reicht es aber. Ich habe eine D800 und eine D7100, beide Geräte funktionieren bisher einwandfrei, nicht der geringste Fehler. Fast täglich nehme ich die Beiden und fotografiere wie wild in der Gegend herum, aber Nichts überhaupt Nichts. Warum ist das so?, ich bin total verzweifel. :confused:

Gruß, Karl

Karl, Du bist nicht allein - mir geht es ebenso mies. An meinen Kameras ist nichts negatives zu bemerken, bin seit 1975 Nikonianer. Was mach ich nur verkehrt? :nixweiss:
Gruß, Wilhelm
 
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AW: Verdeckter D800(E) Rückruf in den USA?

...

Es geht um einen Bruch des Druckguss-Gehäuses an einer wesentlichen Stelle, die im Bereich des hinteren LCD (im Bereich der Stativbuchse) liegt.
Liegt hier ein Bruch vor (es betrifft immer nur recht genau eine Stelle), hat dies laut Thom einen negativen Einfluss auf die AF-Genauigkeit - das liegt vermutlich daran, das auch der Sensor in diesem Bereich befestigt ist.
Als ich vor Monaten erste Berichte über dieses Bruchproblem gelesen habe, wurden von betroffenen Besitzern in erster Linie Unschärfen beim Stativeinsatz bemerkt, da die Stativbuchse damit nicht mehr richtig fest sitzt - von direkten Problemen auf den AF war da noch nicht die Rede, aber Thom mag inzwischen andere Quellen besitzen.
Mir wurde vom Verkaufsleiter eines Fotohändlers die grundsätzliche Problematik auf Nachfrage bestätigt, das bedeutet aber leider noch nicht, dass Nikon dieses Schadensbild problemlos als Garantiefall betrachtet. :rolleyes:

MfG Jürgen


Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang erwähnen, dass das Problem - soweit mir bekannt ist - nicht auftritt, wenn die Stativanschluss-Schraube so benutzt wird, wie sie Vorgesehen ist, nämlich die Kamera damit am Stativ zu befestigen.
Es taucht vor allem auf, wenn auf das Gewinde Kräfte einwirken, für die es ursprünglich nicht gedacht war - Kameras, die zusammen mit einem schweren Objektiv kopfunter an Kameragurten baumeln, die nur am Stativgewinde befestigt sind, oder Kameras, die mit schweren Objektiven auf dem Stativ befestigt sind und so transportiert werden, dass Gewicht und Stöße seitlich auf das Gewinde wirken.

Meinem Händler ist kein Fall bekannt, bei dem trotz "sachgemäßem" Gebrauch ein Schaden aufgetreten wäre. ;)

Ansonsten ist es schon irgendwie befremdlich, dass so eine Aktion von NIkon im Web vor allem Misstrauen und Verschwörungstheorien zur Folge hat... :nixweiss:
 
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Vielleicht sollte man zwei Dinge unterscheiden:
Eine Kamera deren AF Modul nicht sauber funktioniert
oder ein Sensor der regelmässig Ölflecken hat ist Mist.
Da können nichtbetroffene User schreiben was sie wollen,
das waren Serienfehler die massiv nervig sein können.
Und das sind nicht nur User die entweder Dauernörgler oder
fotografische Volldoofies sind.
Es soll hier Forumsgrößen geben die ihre Kameras umgetauscht haben
und erst von den tollen Ergebnissen berichteten die nach dem Tausch
entstanden.

Das andere ist, den Hersteller deswegen
als Produzent von regelmässig untauglichen Produkten hinzustellen.

Die oben genannten Probleme sind immer nervig, andere treten nur
in seltenen Situationen auf, Gegenlicht oder die Mansurovpickel.
Das trifft dann wirklich nur eine bescheidene Zahl an Usern, und das hätte
zu Zeiten ohne Internet noch nicht mal jemand mitbekommen.

Gruß
Jürgen
 
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Nikon verknüpft das Angebot mit der Bitte, an einer Serviceumfrage teil zu nehmen.

Ich hatte ursprünglich mal gehofft, dass Nikon eine Produktumfrage damit verknüpft, da ja auch Besitzer der D700 und der D7100 angeschrieben wurden. Das wäre soooo eine schöne Zielgruppe gewesen, um nach dem idealen D300/D700 Nachfolger zu fragen. :D

Laut Thom Hogan, der seine eigene kleine Umfrage gestartet hatte, würde Nikon mit einem gut gemachten D300 Nachfolger ein wahres Nachfragewunder auslösen ;)

Sowieso finde ich, dass die Nikon Umfragen wenig Raum für Meinungen zu Produkten lässt und irgendwie immer wie die Katze um den heißen Brei schleicht. Webseitengestaltung, Servicequalität - aber nix zu Produktentwicklung.

Naja, vielleicht sind solche Umfragen auch unsinnig, weil die Entwicklungsdauer einfach zu lange ist und die Erkenntnnisse dann schon überholt wären... :nixweiss:

VG
Peter
 
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Dann müssten die das im Falle der D800 allerdings bei allen Kameras machen und nicht nur bei bestimmten Seriennummern!

Hast Du eigentlich einen Hauch einer Ahnung wieviele Kameras "alle" sind und welche Ressourcen dafür nötig wären? Das kann schlicht und ergreifend nicht funktionieren.
 
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AW: Verdeckter D800(E) Rückruf in den USA?

Hallo,

Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang erwähnen, dass das Problem - soweit bekannt ist - nicht auftritt, wenn die Stativanschluss-Schraube so benutzt wird, wie sie Vorgesehen ist, nämlich die Kamera damit am Stativ zu befestigen.
das würde ich so nicht sagen wollen - spätestens wenn das Stativ mit der montierten Kamera umkippt, wird es z.B. wohl auch kritisch - ok, so ganz vorgesehen/ideal ist das dann nicht mehr, aber trotzdem ärgerlich und möglicherweise eben doch konstruktiv vermeidbar - nicht vergessen, wir reden hier von einem möglichen Totalschaden.

Um es klar zu sagen, das ist (noch?) ein relativ seltener Fehler und er ist auch nicht der ursächliche Grund für die gehäuften Berichte über AF-Probleme der D800(E) Baureihe.

Ich bin kein Metallurge, daher wage ich nicht zu beurteilen, ob bereits ein häufiges oder zu starkes Festschrauben der Kamera auf dem Stativ zu einem (Ermüdungs-) Bruch führen könnte und wie lange es dauern müsste, bis sich dieser Fehler ebenfalls bei Nutzern zeigen könnte, die die Kamera "wie vorgesehen nutzen".

Mir persönlich gefällt es allerdings bereits auch nicht sonderlich, dass die Stativbuchse der Kamera von Gummi umgeben ist - ich verknüpfe damit immer die Befürchtung, dass man die Gewindebuchse durch ein zu starkes Festziehen (z.B. bei der Montage einer Schnellwechselplatte) quasi aus dem Gehäuse ziehen bzw. unter eine zu starke Vorspannung setzen könnte.
Ich habe mich bereits kurz nach dem Kauf meiner D800 (+RRS L-Winkel) gewundert, dass sich die Kamera nicht wirklich fest auf einem soliden Stativ (Marke Betonblock) montieren ließ. Es bleib immer etwas Flex (Pixelversatz im LiveView) zurück.
Die Ursache glaube ich in der Verbindung zwischen Kamera und L-Winkel bzw. in der Gehäusestabilität gefunden zu haben - ideal ist das nicht.

Wie bei derartigen Schadensberichten im Internet üblich, gibt es natürlich auch Berichte von betroffenen D800 Besitzern, die sich keines besonderen Auslösers bewusst sind und es gibt in Folge natürlich auch reichlich (Fern-)Spekulationen von anderen Forenmitgliedern, wobei ich die Anmerkungen z.B. von Mitarbeitern aus der Luftfahrtindustrie schon interessant fand - aber auch als Laie kann man sich wundern, wenn man die Befestigung der Bodenplatte/Stativbuchse sieht, da man ja immer die Prospektbilder des vermeintlich soliden Gussgehäuses vor Augen hat.

[Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, ich kann hier leider keine fremden Fotos einbinden - ich schaue mal, ob ich den Link zu einem der ursprünglichen Threads finde.]

Es taucht vor allem auf, wenn auf das Gewinde Kräfte einwirken, für die es ursprünglich nicht gedacht war - Kameras, die zusammen mit einem schweren Objektiv kopfunter an Kameragurten baumeln, die nur am Stativgewinde befestigt sind, oder Kameras, die mit schweren Objektiven auf dem Stativ befestigt sind und so transportiert werden, dass Gewicht und Stöße seitlich auf das Gewinde wirken.
Dazu wäre anzumerken, dass es sich bei der D800 zumindest um eine Semi-Profi Kamera handelt, der man eine gewisse Belastungsfähigkeit (auch mit schweren Profi-Objektiven) zutrauen können sollte und was die Verwendung von "kopfunter"-Gurten betrifft, verweise ich auf: http://www.nikon.com/news/2014/0225_strap_03.htm

Ansonsten ist es schon irgendwie befremdlich, dass so eine Aktion von NIkon im Web vor allem Misstrauen und Verschwörungstheorien zur Folge hat... :nixweiss:
Der Kameraindustrie brechen momentan die Umsätze weg und es wird daher überall versucht die Kosten zu reduzieren, da muss es schon verwundern, wenn plötzlich unerwartete Geschenke an Kunden gemacht werden, zumal Nikon schon genug von nicht einkalkulierten Service-Aktionen (D600, D750) gebeutelt wurde.

MfG Jürgen
 
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