D-Lighting in D3 und CNX / starkes Rauschen

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Hallo Pablito,

der Thread ist nicht mehr derselbe wie neulich bei meiner Frage nach Bildbeispielen, aber nun sind ja welche da. Diesen Bildbeispielen nach schätze ich die Objektentfernung im Kilometerbereich, und da kann man mit Atmosphärenphänomenen wie Dunst & Nebeltröpfchen ganz schön Probleme bekommen.
Der Schiffsausschnitt Bild3 sieht mir ziemlich danach aus. Aus erhöhter Perspektive zu später Stunde auf's Meer gezielt - ich bin fast sicher daß sich dann auch Kondensation von Luftfeuchte ins Bild mischt.
Wenn dazu noch ordentlich abgeblendet wird (Bl. 11), gibt man dem Dunst eine gute Schärfentiefe. Wundert mich nicht, daß sich im Bild eine diffuse, körnige Struktur einstellt.

Meine eigenen Erfahrungen mit Wolkenbildern zeigen durch die Bank mehr Körnigkeit oder meinethalben Rauschen als Aufnahmen mit kürzeren Objektentfernungen. Mir kommt es dann auch leicht so vor, als ob die Kamera auf einmal besonders "berauscht" ist.

Dein Problem scheint mir nicht einfach nur ein technisches zu sein.

Gruß,
Thomas
 
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....aber nun sind ja welche da. Diesen Bildbeispielen nach schätze ich die Objektentfernung im Kilometerbereich, und da kann man mit Atmosphärenphänomenen wie Dunst & Nebeltröpfchen ganz schön Probleme bekommen.
Der Schiffsausschnitt Bild3 sieht mir ziemlich danach aus. Aus erhöhter Perspektive zu später Stunde auf's Meer gezielt - ich bin fast sicher daß sich dann auch Kondensation von Luftfeuchte ins Bild mischt.
Wenn dazu noch ordentlich abgeblendet wird (Bl. 11), gibt man dem Dunst eine gute Schärfentiefe. Wundert mich nicht, daß sich im Bild eine diffuse, körnige Struktur einstellt.

Meine eigenen Erfahrungen mit Wolkenbildern zeigen durch die Bank mehr Körnigkeit oder meinethalben Rauschen als Aufnahmen mit kürzeren Objektentfernungen. Mir kommt es dann auch leicht so vor, als ob die Kamera auf einmal besonders "berauscht" ist.

Dein Problem scheint mir nicht einfach nur ein technisches zu sein.

Genau das versuche ich herauszufinden. Die drei Bildchen die ich hochgeladen habe kannst Du vergessen - die hat die Forumssoftware verhunzt. :mad: Gerade mal 9 kB groß....

Ich weiß jetzt, wie man größere Bilder reinstellt. Die Testreihen kommen bald.:)

Richtig, es sind fast immer Fernaufnahmen. Sehr oft kurz vor Sonnenuntergang. Auch richtig: Es gibt oft Dunst, Wolkenfetzen, Gegenlicht. Gut möglich, daß z.B. bei dem Schiff das starke häßliche Rauschen von der "dünnen Datendichte" kommt. Sieht einfach nur noch schei.. aus. Bei analogen Aufnahmen war das anders.
 
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tw=teilweise

picture controll dinger sind zB die Einstellungen für Vivid, Neutral, Brilliant usw (oder auch Portrait und Landscape, die man sich runterladen kann udn die recht gut sein sollen), aber auch Schärfe, Kontrast etc.

findest du wahrscheinlich alles in deinem Handbuch, heisst auch so, zumindest im d700 Handbuch, was ich grad nur zum reinschaun hab.
 
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Wie von MichelRT ja schon erklärt wurde: die Kamera erzeugt IMMER ein JPEG, dass in die Rawdatei eingebettet wird, und dieses JPEG bestimmt dann wann die Spitzlichtanzeige blinkt. Und wie "welt" dann ergänzt hat sollten die Kameraeinstellungen für die JPEG-Engine (!) also evtl. angepasst sein. Er meinte damit wohl, dass diese möglichst neutral oder "lasch" sein sollen, um eine Bewertung vornehmen zu können.

Ganz konkret auf die Spitzlichtanzeige bezogen solltest Du also den Kontrast RUNTERregeln - denn mehr Kontrast bedeutet, dass die Spitzlichtwarnung früher anspringt ("das Histogram wird gestreckt") und Dir früher blinkende Bereiche anzeigt - während in den Rohdaten noch alles in Ordnung ist. Und das endgültige Bild siehst Du sowieso nie auf dem Kamerabildschirm wenn Du mit Rohdaten arbeitest. ;)
 
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Wie von MichelRT ja schon erklärt wurde: die Kamera erzeugt IMMER ein JPEG, dass in die Rawdatei eingebettet wird, und dieses JPEG bestimmt dann wann die Spitzlichtanzeige blinkt. Und wie "welt" dann ergänzt hat sollten die Kameraeinstellungen für die JPEG-Engine (!) also evtl. angepasst sein. Er meinte damit wohl, dass diese möglichst neutral oder "lasch" sein sollen, um eine Bewertung vornehmen zu können.

Ganz konkret auf die Spitzlichtanzeige bezogen solltest Du also den Kontrast RUNTERregeln - denn mehr Kontrast bedeutet, dass die Spitzlichtwarnung früher anspringt ("das Histogram wird gestreckt") und Dir früher blinkende Bereiche anzeigt - während in den Rohdaten noch alles in Ordnung ist. Und das endgültige Bild siehst Du sowieso nie auf dem Kamerabildschirm wenn Du mit Rohdaten arbeitest. ;)

Wenn ich Dich richtig verstehe, kann man die Abbildung auf dem Display mit einer "JPG-Engine" steuern. Aber wo ist denn diese Engine?? Ich finde nur eine Auswahlmöglichkeit im Aufnahmemenü /Bildoptimierung konfigurieren zwischen STANDARD, NEUTRAL, BRILLANT und MONOCHROM. Unten ist dann noch GITTER und ANPASSUNG, was mir aber zu kompliziert ist zu verstehen.

Wo kann ich denn den Kontrast runterregeln, und auf welchen Wert sollte ich das tun? Die ganzen Einstellmöglichkeiten sind mir weitgehend unverständlich und die Menüs zu verschachtelt. Man kann auch noch "Konfigurationen verwalten", Individualkonfigurationen einrichten etc. Von Histogrammen versteh' ich auch nix. Am Liebsten würde ich das jemandem überlassen, der sich mit dieser Programmierung auskennt. Ob es irgendwo so jemanden gibt? Jeder sollte das tun, was er richtig gut kann. Das ist bei mir eindeutig Fotografieren. Programmieren liegt mir nicht, das ist Computerwelt.
 
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AW: erste Testreihe

...., ich glaube, ich weiß jetzt wie es geht.
1. Bis 800 ASA praktisch kein Rauschen, auch nicht mit eingeschaltetem ADL mit höchster Stufe.
2. Mit 1600 ASA deutliches Rauschen, welches bei eingeschaltetem ADL natürlich nicht so auffällt, da der gesamte Bildkontrast geringer ist.
3. Mit eingeschaltetem ADL sind dunkle Partien sehr viel heller, die Mitteltöne genau wie ohne ADL und die Lichter etwas dunkler als ohne ADL. Der Schwerpunkt liegt also eindeutig auf der Aufhellung der Schattenpartien.
4. Bisher hatte ich 0,7 Blendenstufen Unterbelichtung eingestellt. Wenn ich jetzt gegenüber dieser Einstellung 1 bis 1 1/3 Blenden überbelichte, geht das noch mit den Lichtern, wobei es ja keine Spitzlichter sind. Ich kann aber keinesfalls eine Verringerung des Rauschens erkennen! Damit stehen meine Ergebnisse im Widerspruch zu den hier veröffentlichten Aussagen.
5. Die mit ADL (immer höchste Stufe, wohlgemerkt!) erstellten Bilder wirken deutlich detailärmer.

Warum verwendest Du bei einem Sonnenuntergang ISO 800 oder ISO 1600?
Damit nimmst Du dem dem ADL 2 bzw. 3 Blendenstufen Korrekturspielraum.

Die Funktionsweise von ADL ist hier beschrieben: http://theory.uchicago.edu/~ejm/pix/20d/tests/noise/noise-p3.html (suche nach "ADL")

Es gibt mehr als 10 verschiedene Ursachen, die Rauschen verursachen können. Mit unterschiedlichen Auswirkungen und Hebelwirkungen. Schau dir mal die Grundlagen an, dann ersparst Du dir viel Zeit mit herumprobieren.

LG,
Andy
 
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Ich schätze dann bist Du mit einer analogen Kamera besser beraten...

Naja, das würde dann für 2/3 der Nutzer einer DSLR gelten. Nicht umsonst gibt es unzählige Seiten wo die Settings beschrieben und ausgetauscht werden. Im Forum hier findet man auch immer mal die Frage nach den Einstellungen für bestimmte Situationen. "Pablito" hat sich das Flagschiff gekauft weil er qualitativ beste Ergebnisse erreichen will aber sicherlich nicht um die Kamera ihrer selbst Willen zu betreiben, um sich mühevoll die Settings zu erarbeiten. Warum nicht auf den Erfahrungsschatz derer zurückgreifen, die diesbezüglich mehr technisches Verständnis haben oder dies und jenes bereits getestet haben?

Digital fotografieren ist für mich genau so wie analog Fotografieren. Die Kamera soll so wie ich es von der analogfotografie gewohnt bin vernünftige Ergebnise liefern. Tut sie es nicht muss auch bei mir da jemand ran, der sich damit auskennt. Mir ist es zu müssig mich da einzuarbeiten. Es würde ohnehin nur ein fundiertes Halbwissen werden.

Ich vergleiche es gern mit der Computerei. Die einen kaufen sich ein Computer um an Hard und Software zu basteln, die anderen sind reine Anwender und dann gibt es die Anwender die gern basteln aber aufgrund dessen gar nicht zum anständigen Anweden kommen :hehe: Ich gehöre fotografisch dann lieber zu den reinen Anwendern. :fahne:
 
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Seitdem ich von der 5D auf die D700 umgestiegen bin, verwende ich die ISO-Automatik und ADL steht auf "Automatik". Die Bildergebnisse bei kontrastreichen Motiven alleine schon mit den JPEGs out of the Cam der D700 konnt ich bei der 5D nicht mal durch RAW-Bearbeitung erreichen.

Bei Aufnahmen in RAW mit den obengenannten Einstellungen und nachträglicher Bearbeitung in CNX2 lassen sich die Ergebnisse nochmals verbessern.
 
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Naja, das würde dann für 2/3 der Nutzer einer DSLR gelten. Nicht umsonst gibt es unzählige Seiten wo die Settings beschrieben und ausgetauscht werden. Im Forum hier findet man auch immer mal die Frage nach den Einstellungen für bestimmte Situationen. "Pablito" hat sich das Flagschiff gekauft weil er qualitativ beste Ergebnisse erreichen will aber sicherlich nicht um die Kamera ihrer selbst Willen zu betreiben, um sich mühevoll die Settings zu erarbeiten. Warum nicht auf den Erfahrungsschatz derer zurückgreifen, die diesbezüglich mehr technisches Verständnis haben oder dies und jenes bereits getestet haben?

Digital fotografieren ist für mich genau so wie analog Fotografieren. Die Kamera soll so wie ich es von der analogfotografie gewohnt bin vernünftige Ergebnise liefern.

ist für mich nachvollziehbar, greift aber einfach zu kurz. Eine DSLR ist nunmal nicht nur eine Kamera, sondern auch ein Computer - und der will, gerade ob den vielen Möglichkeiten, entsprechend parametrisiert werden.

Bei einer Schreibmaschine war es auch erstmal einfacher, einen Text zu tippen (und mit Papier/Bleistiftnoch viel mehr). Mit einem Textverarbeitungsprogramm ist es, ohne Vorwissen, ungleich schwieriger, ein Ergebniss zu produzieren. Mit einem DTP Programm dann noch schwieriger.

Zur digitalen Fotografie gehört einfach noch weiteres Wissen zu alle dem schon bei analog notwendigen Wissen prinzipiell dazu. Zumindest, wenn man mit einer so speziellen Kamera wie einer DSLR und hier dann auch noch mit einer ProfiMaschine arbeitet.

Bei Pablito wird schon ziemlich deutlich, daß ihm viele Grundlagenkenntnisse fehlen - ohne Aneignung werden viele Möglichkeiten schlichtweg nicht nutzbar sein und/oder die Qualität bleibt hinter den Möglichkeiten zurück. Das ist nicht böse gemeint, sondern schlichtweg Fakt.

vg, stefan
 
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Jetzt frage ich mich, warum meine Erfahrungen in scharfem Kontrast zu den diesbezüglichen Aussagen Anderer stehen.

ich glaube, diese Frage hast Du Dir hier selber ebantwortet:

Die ganzen Einstellmöglichkeiten sind mir weitgehend unverständlich und die Menüs zu verschachtelt. Man kann auch noch "Konfigurationen verwalten", Individualkonfigurationen einrichten etc. Von Histogrammen versteh' ich auch nix. Am Liebsten würde ich das jemandem überlassen, der sich mit dieser Programmierung auskennt. Ob es irgendwo so jemanden gibt? Jeder sollte das tun, was er richtig gut kann. Das ist bei mir eindeutig Fotografieren. Programmieren liegt mir nicht, das ist Computerwelt.

Ich möchte das wirklich nicht bewerten, aber die Leute, die zu anderen (bssreen) Ergebnissen kommen, haben sich wahrscheinlich mit eben all dem befasst und ohne sind Ergebnisse eben auch nicht auf höchstem Niveau erreichbar.

Selbst, wenn Dir jemand seine Werte mitteilen würde: dann ist das doch nur eine Momentaufnahme - andere Aufnahmebedingungen und schon muß man das wieder ändern (sonst könnte man das ja auch als einzige Werte in der Kamera hinterlegen und müßte es nicht änderbar machen).

Ich verrate Dir aber gerne meine Einstellungen: ich setze alle Parameter wie Kontrast, Schärfe etc. soweit wie möglich zurück. Und Dinge wie D-Lighting komplett aus.

So habe ich den größtmöglichen Spielraum für die EBV - das aber wiederum ist dann natürlich wieder PC-Arbeit.

vg, stefan
 
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ich glaube, diese Frage hast Du Dir hier selber ebantwortet


Ich verrate Dir aber gerne meine Einstellungen: ich setze alle Parameter wie Kontrast, Schärfe etc. soweit wie möglich zurück. Und Dinge wie D-Lighting komplett aus.

So habe ich den größtmöglichen Spielraum für die EBV - das aber wiederum ist dann natürlich wieder PC-Arbeit.

Hallo Stefan,

vielen Dank für Deine Einstellungs-Info. Was mir immer noch nicht ganz klar ist, und auch im über 440 Seiten dicken Handbuch bisher nicht gefunden wurde, ist, welche Einstellungen sich auf NEFs auswirken und welche nicht. Es gibt da Individualfunktionen, wo ich mir da nicht sicher bin....

Auch das ADL wird hier im Forum immer wieder so beschrieben, als würde es sich nicht in den NEF-Dateien auswirken. In meiner Testreihe kann man aber zweifelsfrei feststellen, daß (zumindest) die ADL sich sehr wohl auswirkt! Ich habe die Bildergebnisse nicht in CNX geöffnet, sondern in iView Media Pro, wo ich die ExifDaten angezeigt bekomme und wo ich (ist ein Bildbrowser) die Unterschiede der Aufnahmen ohne Beeinflussung durch CNX sehen kann. Meine Bewertung dieser Bildergebnisse hat nichts mit meiner Unkenntnis einiger Individualfunktionen und deren Einstellung zu tun! Dazu bedarf es nur dem Auge. :)

Übrigens wird der Unterschied der ADL und der in CNX vorhandenen nachträglichen DL im Benutzerhandbuch der D3 (Seite 186 unten) ganz verständlich beschrieben. Da heißt es:

"Die Funktion "Aktives D-Lighting" aus dem Aufnahmemenü wird bereits VOR (!) der Aufnahme wirksam und optimiert den Dynamikumfang der Aufnahme, während die Funktion "D-Lighting" aus dem Bildbearbeitungsmenü nur NACHTRÄGLICH den Dynamikumfang bereits aufgenommener Bilder optimieren kann (bearbeitete Bilder werden aus Kopie gespeichert)."

Was hier über die nachträgliche DL-Funktion gesagt wird, gilt natürlich auch für die in CNX.

Aus den oben genannten Gründen halte ich die Aussage für falsch, daß man die Bearbeitung ja hinterher in DNX machen könne. Was im NEF nicht enthalten ist, kann auch durch D-Lighting in CNX nicht herbeigezaubert werden! Meine Testreihe hat ja eben ergeben, daß ADL auch auf NEFs Einfluß hat. Ich werde noch eine weitere Reihe bei höheren Kontrasten (Sonne / Sonnenuntergang machen und dann hier reinstellen, sobald ich dazu Zeit habe.
 
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AW: erste Testreihe

Warum verwendest Du bei einem Sonnenuntergang ISO 800 oder ISO 1600?
Damit nimmst Du dem dem ADL 2 bzw. 3 Blendenstufen Korrekturspielraum.

Wie meinst Du das mit "nimmst dem ADL 2 bzw. 3 Blendenstufen Korrekturspielraum?

Ich habe eine lange Reihe gemacht und wollte vermeiden, daß durch teilweise zu kurze Belichtungszeiten innerhalb der Reihe Bewegungsunschärfen auftreten. Zudem war ja gerade ein Grund für die Serie zu sehen, wie es sich mit höheren ASA-Zahlen verhält bei gleichzeitiger Verwendung von ADL, und ob es irgendwelche mir noch unbekannten Wechsel- bzw. Hebelwirkungen gibt. Sonst würde ich normalerweise auch nicht so hoch gehen mit den ASA-Werten. Wobei auch schnelle Wellen- und Wolkenbewegungen in der Dämmerung keine superkleinen Werte erlauben.

Die von Dir verlinkte Seite sieht recht interessant aus, nur leider wieder auf Englisch, da mangelt es dann an den verwendeten Fachausdrücken. Aber ich schaue sie mir mal genauer an.
 
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...welche Einstellungen sich auf NEFs auswirken und welche nicht.

Iso, Belichtung und ADL wirken sich unveränderlich auf das NEF aus. ADL allerdings nur dadurch, dass es etwas knapper belichtet.

Alles andere lässt sich nachträglich in NX ändern und ich würde mich bei der Aufnahme nicht allzu sehr damit belasten…
 
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AW: erste Testreihe

Ich habe die Bildergebnisse nicht in CNX geöffnet, sondern in iView Media Pro, wo ich die ExifDaten angezeigt bekomme und wo ich (ist ein Bildbrowser) die Unterschiede der Aufnahmen ohne Beeinflussung durch CNX sehen kann.

Du solltest Dich wirklich langsam mit dem Konzept der eingebettteten Vorschau anfreunden: "Normalerweise verwendet iView MediaPro die Minibilder, die von anderen Programmen (wie z.B. Internet Explorer und Photoshop) oder Digitalkameras in die Dateien eingebettet wurden." Zitat aus dem Handbuch ...
Im Klartext: Was Du siehst, sind keine Unterschiede zwischen den RAW-Daten.

Wie meinst Du das mit "nimmst dem ADL 2 bzw. 3 Blendenstufen Korrekturspielraum?

Findest Du Deine Einstellung nicht selber reichlich albern? "Nein, ich will mich nicht selber mit der Materie befassen, aber eine Frage hätte ich jetzt noch!" Du hast Dir eine topmoderne DSLR für professionelle Ansprüche gekauft und erwartet, daß ein Heinzelmännchen dabei ist?
Die D3 hat bei ISO 200 und 400 den höchsten Dynamikumfang, sowohl nach oben als nach unten nimmt er ab.

Grüße, Andreas
 
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Aus den oben genannten Gründen halte ich die Aussage für falsch, daß man die Bearbeitung ja hinterher in DNX machen könne.

ich schrieb' ja auch: "So habe ich den größtmöglichen Spielraum für die EBV - das aber wiederum ist dann natürlich wieder PC-Arbeit."

Größtmöglich bedeutet ja nicht, daß ich alles nachträglich beeinflussen kann. Glöckchen hat das ja schon genauer ausgeführt, was u.a. nicht nachträglich geht.

Mir ging es hauptsächlich um die generelle Notwendigkeit, sich mit den einzelnen Einstelloptionen zu befassen.

ADL lasse ich ausgeschaltet, weil es aus mener Sicht zuviele Unwägbarkeiten beinhaltet, was man auch an diesem Thread hier schön sieht. Ich belichte so gut es geht auf die Lichter und hole dann später das aus dem Bild heraus, was eben geht. Evtl. verzichte ich hier auf das letzte Quentchen an Möglichkeiten bei einigen wenigen Bildern, bin aber überzeugt, dafür sehr viele Bilder eben nicht zu verhunzen, bei denen eine Erhöhung des Dynamikumfanges nicht notwendig ist.

Überhaupt habe ich mit dem Dynamikumfang bei meiner Studiofotografie ehrlich gesagt gar keine Probleme - Du bei Deinen Motiven aber schon: deshalb sind MEINE Einstellungen ja auch nicht unbedingt für DICH geeignet- und genau das wollte ich ja auch zum Ausdruck bringen: niemand kann einem die Mühe abnehmen, die für einen selbst relevanten Parameter selber herauszufinden und einzustellen.

Ich habe die Bildergebnisse nicht in CNX geöffnet, sondern in iView Media Pro, wo ich die ExifDaten angezeigt bekomme und wo ich (ist ein Bildbrowser) die Unterschiede der Aufnahmen ohne Beeinflussung durch CNX sehen kann.

ich weiß, Dir geht es um was anderes. Laß mich das bitte aber doch für eine Anmerkung nutzen:

Es gibt kein RAW, das sich wie ein Negativ verhält. Zwar wird dieser Vergleich gerne herangenommen, greift aber eigentlich zu kurz. Es ist eher wie ein belichteter Film, der aber noch nicht entwickelt wurde.
Ein Negativ wurde ja schon beeinflußt: wie sicher bekannt ist, hat die Art der Entwicklung (Chemie, Zeit, Handling) erheblichen Einfluß auf die Entwicklung. In diesem Sinne ist die Darstellung einer RAW Datei in einem Bildbetrachter immer sowas, wie die konkrete Entwicklung eines Filmes (mit dem Vorteil, es eben immer wieder auch mit anderen Entwicklern nochmal entwickeln zu können).

Deshalb ist es auch nicht möglich, die RAW Datei so zu sehen, wie sie wirklich ist. Es gibt also nicht sowas wie "normal" oder etwas, was man wirklich absolut vergleichen könnte (natürlich aber die subjektive Qualität, die man am Ende bekommt).

Der große Unterschied zwischen CNX und allen anderen RAW Konvertrern ist, daß CNX in der lage ist, die Einstellungen der Kamera unmittelbar im Konverter darzustellen.
Wenn man also z.B. SW eingestellt hat, wird das Bild von CNX gleich in SW angezeigt, kann aber natürlich wieder geändert werden.

In einem anderen Programm würde es eben erstmal farbig angezeigt werden, und man muß händisch auf SW gehen, um es anders interpretiert zu bekommen.

Außerdem sind die Routinen in der Kamera in ihrer Wirkung identisch, wie in CNX. Nicht Nikon RAW Konverter verwenden hingegen eben eigene Routinen um Bildmanipulationen zu bewerkstelligen - das kann schlechter oder besser sein - je nachdem.

Wenn ich jetzt weiter oben im Thread schreibe, daß ich möglichst viele Werte komplett zurücksetze, mache ich das deshalb, weil ich mMn. eben besser als die Routinen von CNX z.B. SW umwandeln kann (was bei SW keine wirkliche Kunst ist).
Fürs Schärfen z.B. verwende ich spezielle SW - und das Ergebnis wende ich dann sogar noch selektiv auf einzelne Bereiche des Bildes an.

vg, stefan
 
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AW: erste Testreihe

Du solltest Dich wirklich langsam mit dem Konzept der eingebettteten Vorschau anfreunden: "Normalerweise verwendet iView MediaPro die Minibilder, die von anderen Programmen (wie z.B. Internet Explorer und Photoshop) oder Digitalkameras in die Dateien eingebettet wurden." Zitat aus dem Handbuch ...
Im Klartext: Was Du siehst, sind keine Unterschiede zwischen den RAW-Daten.



Findest Du Deine Einstellung nicht selber reichlich albern? "Nein, ich will mich nicht selber mit der Materie befassen, aber eine Frage hätte ich jetzt noch!" Du hast Dir eine topmoderne DSLR für professionelle Ansprüche gekauft und erwartet, daß ein Heinzelmännchen dabei ist?
Die D3 hat bei ISO 200 und 400 den höchsten Dynamikumfang, sowohl nach oben als nach unten nimmt er ab.

Hallo Andreas,

daß der Dynamikumfang bei unterschiedlichen ASA-Werten unterschiedlich ausfällt, wußte ich noch nicht. Vielen Dank für diese Information. Mich würdn auch noch weitere Details hierzu interessieren (Link/Quelle)...

Ich möchte aber auch deutlich zum Ausdruck bringen, daß mich Deine Polemik anstinkt. Ich bin in diesem Forum, um etwas dazuzulernen und auch eigene Erfahrungen weiterzugeben.? Das tue ich genauso gerne, wie ich neue Informationen annehme. Beides sollte man doch mit dem nötigen Respekt und Höflichkeit tun. Nicht umsonst gibt es eine "Nettikette" in den Foren, sicher auch hier....
 
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AW: erste Testreihe

Was Du siehst, sind keine Unterschiede zwischen den RAW-Daten.

Was sehe ich denn Deiner Auffassung nach, wenn ich die unten beschriebenen Unterschiede in meiner Testreihe sehe? Ich habe u.A. Aufnahmen mit und ohne ADL gemacht, alle übrigen Einstellungen aber belassen. Wie schon unten beschrieben, sind die Mitteltöne gleich hell, die Lichter etwas gedeckter und die Tiefen erheblich dunkler. Das entspricht doch der Einstellung im ADL und zeigt mir, daß die Funktion vor Allem die Schattenpartien aufhellt. Und ich betrachte mein NEF.
Nun könnte man nach den Beiträgen hier natürlich auf die Idee kommen, daß man in iViewMedia Pro gar nicht das NEF als solches "sieht", sondern die eingebettete JPG-Datei. Klar würde ich ADL deaktivieren, wenn es denn wirklich keinen (positiven) Einfluß auf meine RAW-Dateien hat sondern nur auf JPG. Das müßte ich dann aber schon absolut sicher wissen... Gibt es da irgendwo eine definitive "amtliche" Aussage von Nikon dazu? Ich bin schon auch vorsichtig mit Aussagen in Foren - so wie ich mich irren kann können es natürlich auch Andere.
 
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auch nikon kocht nur mit wasser, oder hart formuliert: die können auch auch scheiße kein gold machen. d-lighting ist ein eingriff in die bildbearbeitung, den ich lieber selbst unter kontrolle habe, vor allem nicht ständig wirken lassen möchte, sondern nur ganz gezielt einsetzen will. deshalb lasse ich das weitgehend unkalkulierbare adl immer aus. wo es notwendig erscheint, belichte ich dann etwas knapper und helle nachträglich auf (was selbstverständlich voraussetzt, dass rohdaten zur bearbeitung vorliegen). siehe dazu auch: http://www.elmar-baumann.de/fotografie/tests/nikon-d300-aktives-d-lighting-01.html
 
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