....aber nun sind ja welche da. Diesen Bildbeispielen nach schätze ich die Objektentfernung im Kilometerbereich, und da kann man mit Atmosphärenphänomenen wie Dunst & Nebeltröpfchen ganz schön Probleme bekommen.
Der Schiffsausschnitt Bild3 sieht mir ziemlich danach aus. Aus erhöhter Perspektive zu später Stunde auf's Meer gezielt - ich bin fast sicher daß sich dann auch Kondensation von Luftfeuchte ins Bild mischt.
Wenn dazu noch ordentlich abgeblendet wird (Bl. 11), gibt man dem Dunst eine gute Schärfentiefe. Wundert mich nicht, daß sich im Bild eine diffuse, körnige Struktur einstellt.
Meine eigenen Erfahrungen mit Wolkenbildern zeigen durch die Bank mehr Körnigkeit oder meinethalben Rauschen als Aufnahmen mit kürzeren Objektentfernungen. Mir kommt es dann auch leicht so vor, als ob die Kamera auf einmal besonders "berauscht" ist.
Dein Problem scheint mir nicht einfach nur ein technisches zu sein.
Immer? Oder hast Du da konsequenter auf geeignetes Wetter bzw mehr Licht geachtet?...Bei analogen Aufnahmen war das anders.
Wie von MichelRT ja schon erklärt wurde: die Kamera erzeugt IMMER ein JPEG, dass in die Rawdatei eingebettet wird, und dieses JPEG bestimmt dann wann die Spitzlichtanzeige blinkt. Und wie "welt" dann ergänzt hat sollten die Kameraeinstellungen für die JPEG-Engine (!) also evtl. angepasst sein. Er meinte damit wohl, dass diese möglichst neutral oder "lasch" sein sollen, um eine Bewertung vornehmen zu können.
Ganz konkret auf die Spitzlichtanzeige bezogen solltest Du also den Kontrast RUNTERregeln - denn mehr Kontrast bedeutet, dass die Spitzlichtwarnung früher anspringt ("das Histogram wird gestreckt") und Dir früher blinkende Bereiche anzeigt - während in den Rohdaten noch alles in Ordnung ist. Und das endgültige Bild siehst Du sowieso nie auf dem Kamerabildschirm wenn Du mit Rohdaten arbeitest.
...., ich glaube, ich weiß jetzt wie es geht.
1. Bis 800 ASA praktisch kein Rauschen, auch nicht mit eingeschaltetem ADL mit höchster Stufe.
2. Mit 1600 ASA deutliches Rauschen, welches bei eingeschaltetem ADL natürlich nicht so auffällt, da der gesamte Bildkontrast geringer ist.
3. Mit eingeschaltetem ADL sind dunkle Partien sehr viel heller, die Mitteltöne genau wie ohne ADL und die Lichter etwas dunkler als ohne ADL. Der Schwerpunkt liegt also eindeutig auf der Aufhellung der Schattenpartien.
4. Bisher hatte ich 0,7 Blendenstufen Unterbelichtung eingestellt. Wenn ich jetzt gegenüber dieser Einstellung 1 bis 1 1/3 Blenden überbelichte, geht das noch mit den Lichtern, wobei es ja keine Spitzlichter sind. Ich kann aber keinesfalls eine Verringerung des Rauschens erkennen! Damit stehen meine Ergebnisse im Widerspruch zu den hier veröffentlichten Aussagen.
5. Die mit ADL (immer höchste Stufe, wohlgemerkt!) erstellten Bilder wirken deutlich detailärmer.
Ich schätze dann bist Du mit einer analogen Kamera besser beraten...
Naja, das würde dann für 2/3 der Nutzer einer DSLR gelten. Nicht umsonst gibt es unzählige Seiten wo die Settings beschrieben und ausgetauscht werden. Im Forum hier findet man auch immer mal die Frage nach den Einstellungen für bestimmte Situationen. "Pablito" hat sich das Flagschiff gekauft weil er qualitativ beste Ergebnisse erreichen will aber sicherlich nicht um die Kamera ihrer selbst Willen zu betreiben, um sich mühevoll die Settings zu erarbeiten. Warum nicht auf den Erfahrungsschatz derer zurückgreifen, die diesbezüglich mehr technisches Verständnis haben oder dies und jenes bereits getestet haben?
Digital fotografieren ist für mich genau so wie analog Fotografieren. Die Kamera soll so wie ich es von der analogfotografie gewohnt bin vernünftige Ergebnise liefern.
Jetzt frage ich mich, warum meine Erfahrungen in scharfem Kontrast zu den diesbezüglichen Aussagen Anderer stehen.
Die ganzen Einstellmöglichkeiten sind mir weitgehend unverständlich und die Menüs zu verschachtelt. Man kann auch noch "Konfigurationen verwalten", Individualkonfigurationen einrichten etc. Von Histogrammen versteh' ich auch nix. Am Liebsten würde ich das jemandem überlassen, der sich mit dieser Programmierung auskennt. Ob es irgendwo so jemanden gibt? Jeder sollte das tun, was er richtig gut kann. Das ist bei mir eindeutig Fotografieren. Programmieren liegt mir nicht, das ist Computerwelt.
ich glaube, diese Frage hast Du Dir hier selber ebantwortet
Ich verrate Dir aber gerne meine Einstellungen: ich setze alle Parameter wie Kontrast, Schärfe etc. soweit wie möglich zurück. Und Dinge wie D-Lighting komplett aus.
So habe ich den größtmöglichen Spielraum für die EBV - das aber wiederum ist dann natürlich wieder PC-Arbeit.
Warum verwendest Du bei einem Sonnenuntergang ISO 800 oder ISO 1600?
Damit nimmst Du dem dem ADL 2 bzw. 3 Blendenstufen Korrekturspielraum.
...welche Einstellungen sich auf NEFs auswirken und welche nicht.
Ich habe die Bildergebnisse nicht in CNX geöffnet, sondern in iView Media Pro, wo ich die ExifDaten angezeigt bekomme und wo ich (ist ein Bildbrowser) die Unterschiede der Aufnahmen ohne Beeinflussung durch CNX sehen kann.
Wie meinst Du das mit "nimmst dem ADL 2 bzw. 3 Blendenstufen Korrekturspielraum?
Aus den oben genannten Gründen halte ich die Aussage für falsch, daß man die Bearbeitung ja hinterher in DNX machen könne.
Ich habe die Bildergebnisse nicht in CNX geöffnet, sondern in iView Media Pro, wo ich die ExifDaten angezeigt bekomme und wo ich (ist ein Bildbrowser) die Unterschiede der Aufnahmen ohne Beeinflussung durch CNX sehen kann.
Du solltest Dich wirklich langsam mit dem Konzept der eingebettteten Vorschau anfreunden: "Normalerweise verwendet iView MediaPro die Minibilder, die von anderen Programmen (wie z.B. Internet Explorer und Photoshop) oder Digitalkameras in die Dateien eingebettet wurden." Zitat aus dem Handbuch ...
Im Klartext: Was Du siehst, sind keine Unterschiede zwischen den RAW-Daten.
Findest Du Deine Einstellung nicht selber reichlich albern? "Nein, ich will mich nicht selber mit der Materie befassen, aber eine Frage hätte ich jetzt noch!" Du hast Dir eine topmoderne DSLR für professionelle Ansprüche gekauft und erwartet, daß ein Heinzelmännchen dabei ist?
Die D3 hat bei ISO 200 und 400 den höchsten Dynamikumfang, sowohl nach oben als nach unten nimmt er ab.
Was Du siehst, sind keine Unterschiede zwischen den RAW-Daten.
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