Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Rechne doch mal aus : Aktuelle Bevölkerung 81 468 912 Herdenimmunität : 50 %
Bei einer Sterblichkeit von " nur " 1 % - na : Jeder Tischler hätte gut zu tun ! (rund 400.000)
Herdenimmunität ist bei 50% längst nicht hergestellt (für Infektionskrankheiten wie die Masern rechnet man mit 92%!) und der Fehler in Deiner Rechnung ist, dass nicht jeder Infizierte, der Antikörper bildet, auch erkrankt. Sterblichkeitsquoten beziehen sich aber idR auf kausale Tote pro klinisch Erkrankte, also "wie viele, die bestätigt erkranken, gesunden nicht wieder und versterben?".
 
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Kay
Kay kommentierte
Ach, Christoph, ich kann doch eh überhaupt nicht rechnen. Das waren so in etwa die Zahlen, von denen der Physiker und Journalist Ranga Yogeshwar
letzte Nacht in der Kölner Runde ausgegangen ist - link weiter oben.
Wenn Du besser rechnen kannst, sag mir wieviele Tote richtig errechnet sind. Aber gib mir bitte dann auch einen Hinweis, warum es wichtig sein sollte.
Zu viele sind es wohl nach jeder Hochrechnung.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Kay
Nach meiner Auffassung ist als Covid-19-Toter zu zählen, wer ohne die Erkrankung noch signifikant länger gelebt hätte. Die Grenze zu ziehen ist hier aber schon das Problem - etwa 12 Monate sollten es auf jeden Fall schon sein, sonst ist es wie mit der "vapiano"-Pleite, bei der die Corona-bedingte Schließung nur der letzte Sargnagel war. Alles darunter kann man sicher als "mit" und nicht "an" Corona gestorben bezeichnen, nur: wer kann vorhersehen, wie lange der schwer COPD- und Herz-Kreislauf-Kranke ohne Infekt noch gelebt hätte? :nixweiss:
Es geht aber vor allem darum, eine sinnvolle Zählung einzuführen, und "Tote pro Einwohner" ergibt eine trügerisch sicher fühlen lassende niedrige Zahl, die diejenigen nutzen werden, die alles runterspielen möchten. Eine solche Quote ist eine sog. "Konventionsmethode": egal wie sachlich sinnvoll die Methode ist, sind die Ergebnisse aussagekräftig, wenn alle es exakt gleich machen. Das ist nicht der Fall. England zählt nur Krankenhaustote, Frankreich Krankenhaus- und Altenheimtote. Schon diese Basisgröße ist daher nicht vergleichbar, abgeleitete Zahlen daher erst recht nicht.
 
Fraenker
Fraenker kommentierte
Kay
Kay kommentierte
Mein Beitrag bezog sich auf hansolo, der einen Beitrag von Fraenker besprach und dabei meinte :
Zitat :
"
Eine Aufhebung der Massnahmen bei gleichzeitiger strenger Isolierung der Alten bedeutet fuer mich soweit ich es verstanden habe:

Rapide Ausbreitung des Virus, heisst innerhalb von vermutlich - gibt genug Statisten Spezies hier ich kann nur schaetzen - innerhalb 3 Monaten die gesamte Bevoelkerung - ausser den Alten die dann isoliert sind.

Wenn wir dann von 20% ausgehen die ... " Zitatende

Das bringt wahrscheinlich jetzt nichts mehr, die Vorgänge nachvollziehen zu wollen, weil mit der Kommentarfunktion eine liebgemeinte Neuerung geschaffen wurde, die leider alles unübersichtlich werden läßt.

Gemeint war die Anzahl der Toten bei Aufhebung der Massnahmen. -
In der Sendung Kölner Runde (link weiter oben) in der letzten Nacht wurde derartiges als " fahrlässig " bezeichnet.

Nur mal so :
Bewußte Fahrlässigkeit nimmt der Jurist an, wenn der Handelnde die Gefahr (z.B. des Todes) sieht, aber meint, es geht schon gut.
Als "dolus eventualis" (zu deutsch : bedingter Vorsatz) wird bezeichnet, wenn der Handelnde die Gefahr sieht und er sie billigend in Kauf nimmt (will ich zwar nicht, aber wenn es passiert, ist mir das egal).
Ich mag da in meinem Gerüst, das man mir einst mitgegeben hat, nicht so richtig weiter denken. - Andere vielleicht auch nicht.
 
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Gerade vor meiner Haustür:
Ich sitze im Büro und lese diesen Thread. Plötzlich lautes Gehupe und Fahrradgeklingel, extrem ungewöhnlich in meiner kleinen Wohnstraße. Da hat wohl einer geheiratet, gehts mir durch den Kopf. Ich schaue aus dem Fenster und sehe Autos mit Schildern "18" darauf. Die Autos (mindestens so 30 Stück) und ca. 20 Fahrräder fahren am Haus eines Nachbarn vorbei. Draußen steht der Sohn (also offensichtlich heute 18 geworden). Die Autos bleiben kurz stehen, reichen Geschenke, meist mittels Stangen, Besenstiele o.ä. raus und fahren weiter.
Ein Bild für die Götter.
So feiert man "18" in Coronazeiten. :smily979: :leb:
 
1 Kommentar
bernhard64
bernhard64 kommentierte
Ja, ich glaube auch: wir schaffen das.
 
Ist schon klar, was du meinst. Aber mit solch einer Diskussion begibst du dich auf sehr dünnes Eis...
Ich wollte die Diskussion darüber inhaltlich auch gar nicht wirklich führen, sondern die Problematik einer Zählung hier nochmal hervorheben. Jeden Lebenstag eines schwer Kranken ist wertvoll und wichtig, und wenn es geht, sollte auch jeder bis zum Ende die beste sinnvolle Behandlung erhalten - in der Triagesituation wird aber z.B. brutal entschieden, dass das Leben eines 85jährigen schwer COPD-kranken Patienten zugunsten eines 55jährigen ansonsten Gesunden bei gleichzeitigem Bedarf nur einer vorhandenen Ressource dem Schicksal überlassen wird, auch wenn der COPD-Kranke eventuell noch 88 geworden wäre. Es ist halt nicht sehr wahrscheinlich, dass er noch 88 wird, nur weiss es keiner. Genau das ist das Dilemma, und deswegen wird es auch nie eine exakte Zahl geben, wieviele wirklich "an" Covid-19 verstarben. Über die Exzess-Schätzung wie bei der Influenza kann man den maximal denkbaren Wert abschätzen, aber der "wahre" Wert wird deutlich darunter liegen.
 
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Also wenn ich die offizielle Seite des Gesundheitsministeriums in Schweden zu COVID-19 durchlese dann ist mir klar warum die einen anderen Kurs fahren, denn da werden etliche Dinge komplett anders dargestellt und das Virus na sagen wir mal verniedlicht.

Ansteckung durch asymptomatische Virentraeger - unwahrscheinlich
Grundlage?
Wissenschaftliche Artikel zu SARS zeigen das.
Nun das ist gerade der Unterschied von COVID-19 soweit ich mich belesen habe.

 
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Es gibt eine neue Quelle mit preiswerten Masken, die angeblich schnell liefern kann:

Ich habe gerade ein Pack zu 50 Stück bestellt, werde berichten wenn sie eintrifft.

80ct/Stück, versandkostenfrei - finde ich durchaus attraktiv.
 
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...
in der Triagesituation wird aber z.B. brutal entschieden, dass das Leben eines 85jährigen ...

Es gibt drei Triage-Situationen :

1.) 5 Kranke, drei Behandlungsmöglichkeiten. Wer wird genommen, wer nicht ?

2.) Ein Kranker wird behandelt. Ein zweiter kommt dazu. Nur eine Behandlungsmöglichkeit.
Beispiel :
Eine Sauerstoffhaube zur Versorgung des 85 Jährigen. Kann man seine Behandling abbrechen zur Rettung einer Mutter, 35 J. mit zwei Kindern ?

3.) 50 Überlebensgeräte sind zur Verfügung. Darf man 35 Geräte nutzen und 15 als Reserve für besondere Fälle " aufheben " ?
3a) 30 Patienten, 3b) 40 Patienten, 3c) 60 Patienten

An diesen Fragen scheitern die meisten Gespräche. Vor einiger Zeit wurde das erörtert. Die Stelle finde ich nicht mehr - war im TV.
 
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, werde berichten wenn sie eintrifft.

Danke - Eine Info wird mich / uns freuen.

Es ist ein TV-Händler, aber warum nicht. Die Masken sind nicht FFP2, aber € 0,80 wäre günstig, wenn sie " halbwegs taugen " .
 
3 Kommentare
bernhard64
bernhard64 kommentierte
:) FFP Masken sind ein Arbeitsschutzmittel. Arbeitnehmer müssen vorher untersucht sein. 2 Stunden Tragezeit, dann 30 min Pause. Bei Hitze, Stress und Großer Anstrengung deutlich kürzere Tragedauer.
Wenn alle den MNS tragen, ist es gut. FFP schützen AN in hochkontaminierten Bereichen. Asbestsanierung über Jahre im Palast der Republik. Nicht für 10 min Supermarkt.
Silberrücken, wollt Ihr in der U-Bahn ohnmächtig werden?
Es ist besser, die Masken denen zu lassen die sie brauchen. Sonst ist das ganze „wir bleiben zu Hause“ auch nur die übliche Heuchelei. Sorry.
Da sind jetzt alle gemeint, nicht Du, Kai. Klingt jetzt rauher als gemeint, aber es waren viele Fakten unter zu bringen. :platsch: :ROFLMAO:
 
Kay
Kay kommentierte
Das werden wir nach der Pandemie besprechen. Ich bin bekanntlich seit Wochen für Masken und kann nicht verstehen, dass die Dinger immer noch nicht flächendeckend vorhanden sind. Diese ganze Heuchelei, entschuldige jetzt auch von Dir, man würde in der U-Bahn ohnmächtig werden, stinkt mir. Gestern mußte ich meine Kiste wegfahren, weil am Parkplatz jetzt neu wegen Bauarbeiten Halteverbot ist. Die Maske habe ich probegetragen. Da habe ich natürlich sofort gemerkt, dass die Atmung schwerer wird. 10 Minuten gehen aber. Erst nach 15-20min wird das langsam sehr lästig. Aber die Zeit des Schutzes reicht voll für den Supermarkt, eine kurze Bahnfahrt, oder etwas zu besorgen. Wenn man dann wieder auf der Strasse ist, kann man die Maske abmachen und bis man sie zu hause durchwaschen kann, in eine Plastiktüte stecken. Sag mir bitte nicht, dass das nicht hilft.
Und dieses " besser denen zu lassen, die sie brauchen " stinkt mir auch. Wenn Masken nichts bringen, helfen sie auch dort nicht, wo die, die sie brauchen, sie tragen.
Helfen sie da, helfen sie allen. Wenn jeder nur einen Nachbarn schützt, sind viele geschützt. Die Alternative mit Abstand geht auf dem Dorf mit drei Einwohnern.
Hol die Dinger ran. Es geht hier nicht um Deine Schimmelbekämpfung oder Asbestsanierung. Es geht um ganz normalen Schutz normaler Bevölkerung.
Und nur nebenbei : Im Baumarkt gab es auch Schutzmasken für Autolackierer und ähnliche. Die wurden auch nicht mit pneumologischer Aufsicht verkauft.
Und wenn es immer noch nicht geschafft wird, die Bevölkerung ausreichend zu versorgen, seid wenigstens bitte ehrlich, dass das die BRD als Land mit aller Technologie nicht schafft, Schutzmasken zu horten wie Klein-Moritz das Klopapier und statt dessen Bastelanleitungen wie für das Kraldorf im tiefsten Dschungel. Eine Schande !
 
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bernhard64
bernhard64 kommentierte
Moin, Du wirst es wahrscheinlich nicht glauben, aber ich bin ganz bei Dir :)
Vielleicht istes ja gute Deutsche Tradition seine Bevölkerung quasi mit nem Messer zu einer Schiesserei zu schicken (Filmzitat Die Unbestechlichen) Oder in Bermudashorts in den Winterfeldzug. Die ersten 10 Jahre n Afghanistan mussten sich unsere Soldaten die Hälfte der Ausrüstung aus eigener Tasche kaufen Und wenn sie verletzt und invalide nach Hause kommen fallen sie nach einpaar Jahren aus der Heilsfürsorge. Man kann gar nicht so viel essen, wie ....

Der Nachfrage dürfte sich verzigfacht haben.

Sei nicht auf mich sauer. Sprich einfach mit Deinem Arzt Und hol Dir die Maske, mit der Du Dich sicher fühlst :). Zur Not ne Akkuhaube.

Es dürfte ja auch klar sein, dass die Maßnahmen in erster Linie darauf zielen, die Zahl der Erkrankten unter der Intensivkapazität zu halten Und mit dem vorhandenen Material auszukommen. Macron hat schon recht, wir sind im Krieg. Mit der ansteigenden Zahl der Intensivbetten steigt letztlich auch die Zahl der akzeptierten Opfer. Klingt jetzt ziemlich brutal, wird aber zB bei der Justierung von Schadstoffen und krebserregende Stoffen (AGW) auch so gemacht. Wieviele Opfer akzeptiert die Gesellschaft?

Jeder Einzelne ist jetzt also in der Eigenverantwortung, dafür zu sorgen - wenn er es will - nicht zur Gruppe der akzeptierten Opfer zu gehören. Hierzu musst Du den vorgeschrieben Mindestschutz erhöhen, wirst aber keine 100% Sicherheit erreichen.

Also machst Du alles richtig.

Montgomery (nicht der doc) beschreibt in seiner Biografie ein schönes Beispiel, wie man sich um seine Leute kümmern kann. Er hatte wohl schon mit den ersten Landungswellen in der Normandie Zahnarztstühle anlanden lassen und wurde zu Churchill zitiert, um sich zusammenstauchen zu lassen. Er sagte nur: Wie sollen meine Jungs kämpfen, wenn sie Zahnschmerzen haben?
 
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Off topic will ich nicht diskutieren, aber Denkanstöße geben, die hier nicht weiter vertieft werden sollen.
Über 650 000 Betriebe mit durchschnittlich ca. 18 Mitarbeitern haben bereits Kurzarbeit angemeldet.
Quelle (aktuell keine Bezahlschranke)_
Bei allen medizinischen Fakten, darf man nicht verkennen, was da auf uns zukommt.
Aber es gibt hier auch positive alternative Optionen:
Mit diesen Links möchte ich Interessierte bitten, sich auch mal mit alternativen ökonomischen Sichtweisen zu beschäftigen, deren Diskussion hier off topic wäre.
On topic ist aber meine Frage zur den Schutzmasken:
Gibt es irgendwelche seriösen Quellen, inwieweit das generelle Tragen dieser Masken in öffentlichen geschlossenen Räuem (derzeit Supermarkt, demnächst etwa Kino...) einen meßbaren positiven Effekt hat?
In meinen Augen kann es doch nur da Sinn machen, wo der Mindestabstand zwangsläufig nicht eingehalten werden kann, die Masken aber getragen werden können. Der Frisör kann sie aufsetzen, der Kunde eher nicht.
Aber falls der Frisör als Multiplikator infiziert sein sollte, steckt er weniger Kunden an.
Gleiches gilt für Pflegepersonal und Ärzte (hier insbesondere HNO und Zahnärzte).
Nach meinem Eindruck sind die meisten Maskenträger im Supermarkt in panischer Angst um ihr Überleben. Starre Augen, reglose Mimik, Wortlosigkeit! Bei Angehörigen von Hochrisikogruppen könnte ich das noch verstehen.
Wenn nun auch auf einsamen Gehwegen immer mehr Maskenträger umherlaufen, dann ist das vollkommen hirnrissig.
Solange ich kerngesund bin und es überall (hier ist es ländlich) einrichten kann, dass ich den Mindestabstand einhalten kann, werde ich auf gar keinen Fall eine Maske anziehen, weil es unter den genannten Bedingungen keinen Sinn macht.
Im übrigen ist bislang keine Überforderung des Gesundheitssystems bei uns erkennbar.
Bevor ich der faktischen Abschaffung der Demokratie (Bewegungsfreiheit und Versammlungfreiheit) auf lange Sicht einen Freischein einräume, und 1-2 Jahre lang (bis zur Erreichung der Herdenimmunität) mit einer Maske rumlaufe, infiziere ich mich freiwillig und sage hopp oder top.
Offenkundig sind wir ja bislang bei den Intensivbetten noch ganz gut aufgestellt. Rasche Verstärkung personell und materiell bis zum Jahresende halte ich für wesentlich.
Letztlich haben wir eine Erkrankung, die wir kausal nicht behandeln könne. Hätten wir die Kapazitäten, möglichst alle Intensivpatienten zeitnah zu betreuen, könnten wir auch großzügiger die Lockerungen angehen, da wir dann eh am Resultat der Anzahl der Toten nichts ändern könnten.
Offenkundig ist ja auch im nächsten Jahr kaum mit einem Impfstoff zu rechnen,vielleicht in der 2.JH.
Wenn wir schon eine nicht behandlungsfähige Erkrankung haben, jedoch unnötige Todesfälle infolge Triage-Entscheidungen verhindern wollen, dann wäre es um so wichtiger, genau zu wissen, wieviel Prozent derjenigen, welche nicht nur nachweislich Infiziert sind, sondern welche auch ohne klare Symptome herumlaufen, letztlich an Corona versterben.
Das heisst die Summe aller Erkrankten im erweiterten Sinn (akute Virusausscheider und alle Immunisierte) ist im Nenner des Bruches gegen die an Corona Verstobenen im Zähler zu setzen.
Das wäre die Sterblichkeit, die m.E. zählt, um den Behandlungsbedarf auf den Intensivstationen einschätzen zu können.

Ich gebe der Wirtschaft noch maximal 2 Monate und dann werden wir eine massive und irreversible Rezession in ganz Europa, vielleicht der ganzen Welt haben mit Millionen vernichteter Existenzen alleine in Deutschland.
Dann werden wir auch nicht mehr die Mittel haben, um die Pandemie medizinisch zu bekämpfen.
Noch ist alles offen, die Regierung handelt insgesamt mit Bedacht, die Erkenntnisse wachsen, auch auf ökonomischem Gebiet. Die schwarze Null hat endlich ausgedient.
 
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Gibt es irgendwelche seriösen Quellen, inwieweit das generelle Tragen dieser Masken in öffentlichen geschlossenen Räuem (derzeit Supermarkt, demnächst etwa Kino...) einen meßbaren positiven Effekt hat?
Sobald Du niest oder hustest, stößt Du meterweit Tröpfchen aus, die potentiell infektiös sind. Eine richtig aufgesetzte OP-Maske dämpft das um bis zu 90%, ein einfacher Schal "nur " um etwa 40-50% (eine aus Staubsaugerbeutelmaterial geeignet selbst gebastelte kann immerhin einen Reduktionsgrad von 80% erreichen). Es gibt einen messbaren Effekt, wenn Du selbst krank bist - bist Du gesund, ist der Effekt Null, weil selbst 100% von Null immer noch Null ist... Als Filtermaske gegen entgegengeschleuderte Viren sind selbst OP-Masken nur begrenzt wirksam, und dann auch nur, wenn sie trocken sind. Werden sie atemfeucht, verlieren sie rapide an Blockwirkung, werden quasi nutzlos.

Wenn nun auch auf einsamen Gehwegen immer mehr Maskenträger umherlaufen, dann ist das vollkommen hirnrissig.
Wenn es zur Paniksteigerung führt, ist es in der Tat hirnrissig. Beruhigt es die Träger psychisch, ist es sinnvoll.

Im übrigen ist bislang keine Überforderung des Gesundheitssystems bei uns erkennbar.
Dieser Zustand existiert aber nur, weil ziemlich hart auf die Bremse getreten wurde. Einzelne Krankenhäuser sind "rot", weil relativ viele Fälle zu betreuen sind, aber gleichzeitig eben auch das eigene Personal in merklicher Anzahl ausfältt - durch Erschöpfung, durch Infektion oder auch nur aufgrund von Verdachts-Quarantäne. Das ist ja die Crux: selbst 100.000 Beatmungsplätze bringen nix, wenn keiner für die Intensivpflege da ist...

Bevor ich der faktischen Abschaffung der Demokratie (Bewegungsfreiheit und Versammlungfreiheit) ...
Ich möchte Dich freundlich darum bitten, solche sachlich schlicht falschen und unnötigen Formulierungen zu unterlassen. Die Verordnungen der Länder sind auf Basis des §32 des demokratisch beschlossenen Infektionsschutzgesetzes erlassen worden, in welchem AUSDRÜCKLICH festgelegt ist, dass elementare Grundrechte aufgrund eines höheren Ziels (im Speziellen des Seuchenschutzes) zeitweilig ausser Kraft gesetzt werden können. Dieses radikalliberal bis libertär anmutende Gerede von "Abschaffung der Demokratie" ist absolut kontraproduktiv und unsachlich. Das Bundesverfassungsgericht beobachtet ziemlich genau, was da passiert, und sei Dir sicher, dass es auch eingreifen wird, wenn sich eine Einschränkung ohne Not zu einer Dauerhaftigkeit zu entwickeln droht.

..., und 1-2 Jahre lang (bis zur Erreichung der Herdenimmunität) mit einer Maske rumlaufe, infiziere ich mich freiwillig und sage hopp oder top.
Das steht Dir frei, und mit den Konsequenzen wirst Du dann leben müssen. Die werden massiv unterschätzt. Heute Abend erst erzählte mir ein im GKV-Verbandsbereich und aktuell mit Krisenmanagement befasster guter Bekannter von einer ärztlichen Publikation, in der eine mittelgroße Population von austrainierten Tauchern, die an Covid-19 mit leichten bis kaum relevanten Symptomen erkrankt waren, bei der Untersuchung für die Erneuerung ihrer Tauchlehrerprüfung eine fatale Diagnose bekamen: nicht mehr tauchfähig, die Lungenleistung war auf den Prozentsatz eines asthmatischen jahrelangen Kettenrauchers zusammengeschrumpft. Soviel zu "eine Infektion ohne Symptome ist harmlos"...

Offenkundig sind wir ja bislang bei den Intensivbetten noch ganz gut aufgestellt. Rasche Verstärkung personell und materiell bis zum Jahresende halte ich für wesentlich.
Wo kommt das Personal her? Deutsches Krankenpflegepersonal arbeitet, wenn es kann, lieber in Norwegen oder der Schweiz, weil es da anständig bezahlt und nicht so rumgeschubst wird.

Offenkundig ist ja auch im nächsten Jahr kaum mit einem Impfstoff zu rechnen,vielleicht in der 2.JH.
Das ist Spekulation. Abzuwarten ist, wie erfolgreich die klinischen Prüfungen mit Remdesivir verlaufen, das gegen Ebola nicht den erhofften theraputischen Erfolg zeigte, aber in ersten kleinen Versuchen gegen Sars-CoV-2 Hoffnung machende Stärke zeigte. Das ist aber erst ein sehr zartes Pflänzchen, mal schauen, was daraus wird. Sobald wir ein wirksames Therapeutikum in ausreichender Menge haben, kann die Erkrankung schon im frühen Stadium behandelt werden, und dann bleiben eben nur Fälle wie die der Taucher übrig.

Ich gebe der Wirtschaft noch maximal 2 Monate und dann werden wir eine massive und irreversible Rezession in ganz Europa, vielleicht der ganzen Welt haben mit Millionen vernichteter Existenzen alleine in Deutschland.
Eine Rezession ist nie "irreversibel". Im Zweifelsfall stellen sich Systemfragen und Karten werden zwangsweise neu gemischt, wenn die althergebrachten Mechanismen nicht mehr funktionieren.
 
Kommentar
...
On topic ist aber meine Frage zur den Schutzmasken:
Gibt es irgendwelche seriösen Quellen, inwieweit das generelle Tragen dieser Masken in öffentlichen geschlossenen Räuem (derzeit Supermarkt, demnächst etwa Kino...) einen meßbaren positiven Effekt hat?
In meinen Augen kann es doch nur da Sinn machen, wo der Mindestabstand zwangsläufig nicht eingehalten werden kann, die Masken aber getragen werden können. Der Frisör kann sie aufsetzen, der Kunde eher nicht.
Aber falls der Frisör als Multiplikator infiziert sein sollte, steckt er weniger Kunden an.
Gleiches gilt für Pflegepersonal und Ärzte (hier insbesondere HNO und Zahnärzte).
Nach meinem Eindruck sind die meisten Maskenträger im Supermarkt in panischer Angst um ihr Überleben. Starre Augen, reglose Mimik, Wortlosigkeit! Bei Angehörigen von Hochrisikogruppen könnte ich das noch verstehen.
Wenn nun auch auf einsamen Gehwegen immer mehr Maskenträger umherlaufen, dann ist das vollkommen hirnrissig.

Also, in Taiwan & Co hat es offenbar genutzt.
Die med. MNS sind sicher irgendwie zertifiziert, das weiss ich aber nicht.
Schätze die Wirksamkeit irgendwo zwischen 20% und 60% (GMV). FFP1 80%, 2 95% und 3 99,irgendwas%.
Also ausgehend von der Wahrscheinlichkeit überhaupt einem Infizierten zu begegnen * dass er erst mal mich anatmen oder anhusten muss * beide tragen MNS (sagen wir 50%²) nützten die natürlich was.

Der Frisör (wenn es mein Mitarbeiter wäre) würde so ne Akkuhaube tragen, wie ich sie hier schon gezeigt habe. FFP haben meist Ausatemventil und schützen nur den, der sie trägt.
Aber jeder Arbeitgeber macht ja die Gefährdungsbeurteilung selbt und in eigener Verantwortung (was ich auch prinzipiell gut finde).

Ja, die panische Angst. Genau mein Argument für Normalbürger keine FFP Masken zu benutzen. die halten ja nicht nur über 90% der Partikel zurück, sondern auch aben einen Teil des Atemvolumens. Daher die Tragezeitbeschränkung.

Noch Fragen? Schönen Sonntag. :cool:
 
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Kommentar
Ich möchte Dich freundlich darum bitten, solche sachlich schlicht falschen und unnötigen Formulierungen zu unterlassen. Die Verordnungen der Länder sind auf Basis des §32 des demokratisch beschlossenen Infektionsschutzgesetzes erlassen worden, in welchem AUSDRÜCKLICH festgelegt ist, dass elementare Grundrechte aufgrund eines höheren Ziels (im Speziellen des Seuchenschutzes) zeitweilig ausser Kraft gesetzt werden können. Dieses radikalliberal bis libertär anmutende Gerede von "Abschaffung der Demokratie" ist absolut kontraproduktiv und unsachlich. Das Bundesverfassungsgericht beobachtet ziemlich genau, was da passiert, und sei Dir sicher, dass es auch eingreifen wird, wenn sich eine Einschränkung ohne Not zu einer Dauerhaftigkeit zu entwickeln droht.

Weit verbreiteter Irrtum. Schon in GG Art. 11:

(1) Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet.
(2) Dieses Recht darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes und nur für die Fälle eingeschränkt werden, in denen eine ausreichende Lebensgrundlage nicht vorhanden ist und der Allgemeinheit daraus besondere Lasten entstehen würden oder in denen es zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes, zur Bekämpfung von Seuchengefahr, Naturkatastrophen oder besonders schweren Unglücksfällen, zum Schutze der Jugend vor Verwahrlosung oder um strafbaren Handlungen vorzubeugen, erforderlich ist.

Schätze das liegt einfach daran, dass wir eigentlich nur noch glauben zu wissen, was der Staat gefälligst für uns zu tun hat. So gesehen kein Vaterland mehr, sondern Mutterland, wie die Venus von Willendorf ... :cool:

Sprache ist ein Werkzeug. Leider macht sich niemand mehr die Mühe, zwischen eingeschränkt und abgeschafft zu unterscheiden. Oder zwischen Risiko und Gefahr. Oder Oder ...
Selbst "Meinung" wird heute gerne ohne jedwedes Hintergrundwissen genommen. Dabei ist das doch sinnlos, oder? Heißt ja Meinungsfreiheit und nicht Gefühlsfreiheit? Auch, dass Meinungsfreiheit auch das Recht beinhaltet, mal zu schweigen, wenn man nix weiss.

Schönen Sonntag :)
 
4 Kommentare
Kay
Kay kommentierte
Überlasst doch bitte die Rechtsauslegungen den Juristen. Ich kläre Dich dann auch nicht auf, wie Du Deinen Schrank bauen musst.
 
bernhard64
bernhard64 kommentierte
:cool: Ich gebe Dir da durchaus Recht. Im Grundstudium BWL hatten wir viele Rechtsvorlesungen, wobei mich Verfassungsrecht besonders fasziniert hat. Im Hauptstudium hatte ich dann Hauptfach Arbeits- und Sozialrecht bis zum Examen. Von daher denk ich schon, dass ich auf denn GG Artikel hinweisen darf, gell?
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Siehe dazu bitte meinen Beitrag hier:

Und bitte :back2topic::danke:
 
bernhard64
bernhard64 kommentierte
Das ist unfair. In Schweinfurt regnet es und Rhön-Grabfeld bekommt wieder gar nichts. :ROFLMAO: :ROFLMAO:
 
Das vorangegangen Posting meinerseits konnte ich nicht mehr ergänzen, deshalb habe ich das neu aufgesetzt.
Ich möchte Dich freundlich darum bitten, solche sachlich schlicht falschen und unnötigen Formulierungen zu unterlassen. Die Verordnungen der Länder sind auf Basis des §32 des demokratisch beschlossenen Infektionsschutzgesetzes erlassen worden, in welchem AUSDRÜCKLICH festgelegt ist, dass elementare Grundrechte aufgrund eines höheren Ziels (im Speziellen des Seuchenschutzes) zeitweilig ausser Kraft gesetzt werden können. Dieses radikalliberal bis libertär anmutende Gerede von "Abschaffung der Demokratie" ist absolut kontraproduktiv und unsachlich. Das Bundesverfassungsgericht beobachtet ziemlich genau, was da passiert, und sei Dir sicher, dass es auch eingreifen wird, wenn sich eine Einschränkung ohne Not zu einer Dauerhaftigkeit zu entwickeln droht.

Eine Rezession ist nie "irreversibel". Im Zweifelsfall stellen sich Systemfragen und Karten werden zwangsweise neu gemischt, wenn die althergebrachten Mechanismen nicht mehr funktionieren.

Dass Entscheidungen zur temporären Ausserkraftsetzung demokratischer Rechte in Ausnahmesituationen legal sein können, habe ich nicht bestritten.
Das ändert nichts an der temporären Abschaffung wesentlicher Grundrechte.
Ich möchte dich auch höflich bitten, mir nicht falsche und unnötige Formulierungen zu unterstellen, da ich mir da durchaus meine Gedanken gemacht habe, die ich hier gerne noch etwas unmissverständlicher darstellen möchte.
Wenn z.B. bei Eskalation der Belastung der Krankenhäuser, gesetzlich vorgeschriebene Hygienemassnahmen (Schutzkleidung und Masken) nicht mehr eingehalten werden können, dürften die Betroffenen Pflegekräfte und Ärzte dagegen nur mit maximal 2 Personen "demonstrieren", da grössere Ansammlungen derzeit verboten sind.
Sie werden überwiegend dennoch ihren Dienst verrichten, wenn es um Menschenleben geht.
Diese Situation ist derzeit leider nicht ausgeschlossen.

Da ist ja die Ausübung demokratischer Rechte nicht mehr möglich, das sollte man nicht verharmlosen, bei allem Verständnis für aktuelle Einschränkungen.

Dass das Bundesverfassungsgericht ein aktives Mandat zur Überwachung der Demokratie hat, wie du es darstellst, ist mir neu.
Von sich aus werden die nicht aktiv, die reagieren nur auf Anzeigen, wenn sie denn Handlungsbedarf sehen.
Da ich kein Jurist bin, lasse ich mich da gerne belehren.

Bei medizinischen Belehrungen tue ich mich als Chirurg und langjähriger Maskenträger aber etwas schwerer.
Die Ausführungen zum Sinn von Schutzmasken haben mich nicht überzeugt.
Das RKI hat ja erst gar keinen und nun einen kleinen Vorteil gesehen, wenn sie von allen getragen werden.
Aktuell tragen sie m.E. nur zur Verbreitung von Panik bei.
Tatsache ist doch, dass sie nicht den Träger sondern den Gesunden vor dem Infizierten schützen, der sich in weniger als 1,5 bis 2 m Abstand aufhält und den Gesunden anhustet oder sich in ein ca. 15 minütiges Gespräch mit diesem verwickelt. Dann wird angenommen, dass die Virenlast ausreicht, um eine Infektion des Gesunden herbei zu führen.
Dies ist der Mehrzahl der Maskenträger m.E. nicht bewusst.
Solche Situationen sind mir bislang im übrigen noch nicht untergekommen.
Dass die Übertragung über kontaminierte Handgriffe an Einkaufswagen erfolgen könnte, ist auch nur anzunehmen, wenn kurz davor ein Infektiöser darauf gespuckt oder gehustet hat.
Nun werden bei uns Einkaufswägen vor dem Betreten des REWE Marktes von einer Hilfsperson kurz abgesprüht, direkt danach fasst der Kunde sie wieder an.
Das ist nun eindeutig ein vollkommen unsinniges Ritual.
Weder reichen die Dosis eines Sprühstosses noch die nur wenige Sekunden reichende Einwirkzeit aus, um eventuelle Viren abzutöten.
Gott sei Dank konnte Prof. Streeck von kontaminierten Türgriffen in Heinsberg eh keine Viren anzüchten.

Was die Formulierung irreversible Rezession anbelangt, meine ich eine irreversible Talfahrt zu einem Tiefstpunkt, den wir besser nicht erreichen sollten.
Technisch ist Rezession ja bereits durch negatives Wachstum über 2 Quartale hintereinander definiert.
Uns drohen m.E. wirklich potentiell Verhältnisse wie in den 20iger Jahren des vorigen Jahrhunderts, um es plastischer auszudrücken.
Aber die rein wirtschaftlichen oder politischen Diskussionen wollten wir ja hier aus dem Thread raushalten, da kochen die Meinungen gerne hoch.
Insofern sollten wir es vielleicht bei der Klarstellung der unterschiedlichen Auffassungen belassen, ohne das hier weiter zu vertiefen.
 
Kommentar
Unter dem Strich wird die Corona-Krise muMn einen gewaltigen Wirtschaftsboom auslösen, der die Verluste mehr als ausgleichen wird. Ein Nachkriegswirtschaftswundereffekt.

Spannende Einschätzung, dann solltest Du beim DAX gehebelt long gehen.

Aber mal ernsthaft, es gibt einfache Kennzahlen mit denen man Deine Hoffnung in der Realität messen kann: Für die deutsche Volkswirtschaft, 1. wann wird das BIP (inflationsbereinigt) wieder auf dem Niveau von 2019 liegen, und 2. wann werden die sozialabgabenpflichtigen Beschäftigten wieder mit 2019 gleichziehen. (Ich denke, beim BIP müssen wir bis 2025 warten, bei der Beschäftigung klappts bis 2029 nicht mehr).

Interessant ist aber auch die persönliche Vermögenssituation. Man nehme dafür alle Vermögenswerte (Sparguthaben, Lebensversicherungen, Immobilien und Aktiendepot, etc.) per Ende 2019 und rechne diesen Wert in Unzen/kg Gold um und schaue dann mal, wie sich das individuelle Vermögen bis 2025 (in Gold) entwickelt hat. 90% der Bundesbürger dürften dann deutlich ärmer geworden sein. (Gold dient hier nur als inflations-stabileres Wertaufbewahrungsmittel/äquivalent, im Gegensatz zu FIAT-Währungen).

Mir geht es hier nur um objektive Messgrößen, so dass jeder 2021/22 nachvollziehen kann, wo stehen wir volkswirtschaftlich, wo stehe ich persönlich.
 
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3 Kommentare
Gianni33
Gianni33 kommentierte
Meine Befürchtung ist auch, dass die mageren Jahre (die "neue Normalität") lange andauern werden. Ich rechne ebenfalls mit ca. 5-10 Jahren.
Unsere Regierung tut alles in ihrer Macht stehende, die Auswirkungen der Corona-Krise so erträglich wie möglich zu halten - aber auch der Einzelne muss sich fragen, wie er die bevorstehende lange Zeit einigermaßen gut überleben kann.
Zum Beispiel sich die Frage stellen, was er persönlich jetzt schon tun kann, um seine mögliche Verarmung in Grenzen zu halten.
Hat jemand dazu eine Idee?
 
häuschen
häuschen kommentierte
Die einzig wirksame Idee ist, die Euros vom Sparbuch zu nehmen und gegen Dinge zu tauschen, die wertstabiler sind.
Immobilien verkaufen ist Unsinn, alles in Bitcoins umtauschen auch.
Ob Gold wertstabil ist, wird sich zeigen, ist aber besser, als Geld auf dem Konto.

Ich persönlich reduziere bereits seit 2 Jahren beim Bargeld. Wenn man keinen merkwürdigen Aktientipps folgt
und in Werte investiert, von denen man sicher sein kann, dass sie auch in 10 Jahren noch Geld verdienen,
hat man getan, was man tun konnte.

All diese Überlegungen machen natürlich keinen Sinn, wenn man ohnehin nur 5.000 Euro im Strumpf,
und seine Eigentumswohnung noch nicht abbezahlt hat. In dem Fall kann man wirklich nur hoffen, ggf. beten.
 
Kay
Kay kommentierte

Hugo :D kam auf den Gedanken, Zigaretten zu horten. Die waren schon einmal die Ersatzwährung und gequalmt wird immer.
Aber wir haben keinen Platz im Keller, schnüff ...
 
Ich gebe der Wirtschaft noch maximal 2 Monate....
Wirtschaft und gesellschaftliche Akzeptanz.

Nach nur vier Wochen Lockdown brodelt es schon:

Demo Berlin Rosa-Luxemburg-Platz, aber auch diverse Klagen:



Die Neuinfektionen/d liegen noch sehr deutlich im vierstelligen Bereich, also noch deutlich über dem Level, an dem das Wuhan Virus für Deutschland "kontrollierbar" ist.
 
Kommentar
Soviel zum Thema Grundrechte




Stuttgarter Zeitung 18.11. 20.11 hrs.
Mehrere Dutzend Teilnehmer bei Demo gegen gegen generelles Versammlungsverbot




Von Tilman Baur, Lukas Jenkner/dpa 18. April 2020 - 20:11 Uhr
Einige Dutzend Menschen haben am Samstagmittag in Stuttgart gegen das generelle Versammlungsverbot infolge der Coronavirus-Pandemie demonstriert. Die Kundgebung war von der Stadt kurzfristig genehmigt worden nach einem Eilbeschluss des Bundesverfassungsgerichts.
 
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Fahrverbote für Euro 5 Diesel wurden abgeschafft, dafür dürfen die Berufsprotestler wieder loslegen. Flüchtlinge läßt man auf Europäischen Inseln vermodern daß es selbst der WHO peinlich ist, und ein 69 jähriger mir bekannter kroatischer Subunternehmer sagte daß Corona von der Industrie gesteuert wird.
Ich versteh langsam die Leute welche vom auswandern träumen und sich irgendwo mit "Freundinnen" einen schönen Lenz machen.
 
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Tatsache ist doch, dass sie nicht den Träger sondern den Gesunden vor dem Infizierten schützen, der sich in weniger als 1,5 bis 2 m Abstand aufhält und den Gesunden anhustet oder sich in ein ca. 15 minütiges Gespräch mit diesem verwickelt.

Und dann ... ??? Hast Du was besseres als diese Schutzmassnahme ? - Taxi : Maske auf, Taxifahrer auch, Taxifahrt max. ca. 15min. Maske ab und in Plastiktüte - dafür gibt es nichts anderes. Für solche Situationen, wo der Abstand nicht einzuhalten ist, sind die Dinger !
 
2 Kommentare
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Moin Kay
grundsätzliche Zustimmung,
nur darf "Taxi-Toni" so keinen Meter fahren
es sei denn er hat das Verwarngeld schon in seinen Fahrpreis
einkalkuliert
 
Kay
Kay kommentierte
Das wird erst morgen angepasst. Die Politiker brauchen dazu erst eine Studie. In 14 Tagen werden sie beraten, wer beauftragt wird. Dann dauert es noch etwas, bis das fertig und ausgewertet ist. Die Neuregelung erwarte ich für den Herbst . Sei nicht so ungeduldig ! :D
 
Ich will auch mal was Positives posten.

Einen intellektuell anregenden Beitrag von Prof. Rieck, Wirtschaftswissenschaftler mit Hang zur Spieltheorie, sehr kurzweilig:

 
1 Kommentar
Kay
Kay kommentierte
Der Beitrag hat mich gefreut.
Denkanstöße mal außerhalb des üblichen Fahrwassers sind immer gut; egal, ob ich nun jeden Punkt von ihm so unterschreiben würde, oder nicht.
(Nur mal " angedacht " , meine Eltern würden noch leben, wäre eine gemeinsame Unterbringung keine gute Idee.)

Interessant fand ich auch das Vortragatempo, das mich an einen Tonmittschnitt erinnert (damals gab es noch kein Pottkast) von einer Tabakversteigerung in den USA.

Leider kann ich ihn nicht liken, weil ich nicht weiß, wie das bei so einer Botschaft geht
und abonnieren geht auch nicht, weil da ein Dienst vorgeschaltet ist, den ich nicht brauche / brauchen möchte.

Danke für den Hinweis !
 
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