Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Das ist traurig, Kay. Dazu fallen mir aber gleich mehrere Fragen ein: warum hat der Chef nicht selbst auf unkonventionellem Weg für wiederverwendbare Masken gesorgt? Welche Art von Masken sind das, die da kommen und woher kommen sie - solche, die auch für medizinisches Personal eingesetzt werden und daher schwer zu bekommen sind oder die sog. "Community-Masken"? Letztere hätte man eben schon längst in Eigeninitiative besorgen können, ohne darauf zu warten, dass irgendeine höhere Instanz einen beliefert.

Er soll gesagt haben, dass sie die Masken jetzt " überall " bekommen. Sehr gesprächig war er nicht.
Entweder ist die Zentrale der Verteiler (der Eigentümer hat innerhalb der Edeka-Gruppe mehrere Supermärkte),
oder Edeka, oder der Bürgermeister hat geordert. (Die Vermutung, warum das nicht eher geklappt hat, darf ich hier nicht schreiben.
Vermutlich fehlte auch dort ... ).
Die Kassen sind mit Stangen versehen worden, über die Plastik gespannt ist.
Bei Bargeldzahlung wird das Geld in eine Schale gelegt, die das Kassenpersonal an sich heranzieht, mit Handschuhen das Geld entnimmt, das Wechselgeld reintut und dann die Schale zum Kunden zurückschiebt, damit der Kontakt nicht zu nah ist.
Da meine Frau wegen des schnellen und zuferlässigen Bringdienst z.Zt. nur dort kauft, wissen wir nicht, wie andere Geschäfte eingerichtet sind.
Die Apotheken haben professionelle Plexi-/Glas-Schutzwände auf den Tresen, das Personal Masken und Handschuhe.
 
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Also darum ging es mir nicht.
Macht auch keinen Sinn, die Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit dieser Gesellschaft immer wieder sprachlich an das Stattfinden von Partys zu koppeln.
(Mir ist natürlich klar, welchem Zweck das dienen soll)
Ändert aber nichts daran, dass nicht zuletzt auch die Risikogruppe auf die Erhaltung der gesellschaftlichen Leistungsfähigkeit dringend angewiesen ist.
 
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Also darum ging es mir nicht.
Macht auch keinen Sinn, die Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit dieser Gesellschaft immer wieder sprachlich an das Stattfinden von Partys zu koppeln.
(Mir ist natürlich klar, welchem Zweck das dienen soll)
Ändert aber nichts daran, dass nicht zuletzt auch die Risikogruppe auf die Erhaltung der gesellschaftlichen Leistungsfähigkeit dringend angewiesen ist.

Der Tübinger OB Boris Palmer ist auf Facebook recht aktiv und äußert Standpunkte, die mir teilweise zuwider sind.
Heute hat er folgendes gepostet, was, wie ich finde wir "Älteren" im Hinterkopf behalten sollten:

"Das Ifo-Institut hat errechnet, dass schon die Verlängerung der scharfen Kontaktsperren um zwei Wochen 100 Milliarden Euro kosten kann. Die Bruttolohnsumme wird dieses Jahr mit Sicherheit drastisch einbrechen. Gemäß der geltenden Rentenanpassungsformel bedeutet das: Bis dieser Einbruch ausgeglichen ist, werden die Rentenerhöhungen um die Hälfte gekürzt. Vielleicht sollten sich das diejenigen mal klar machen, die darauf beharren, dass ihre Freiheit, sich als Rentner überall so zu bewegen wie die Beitragszahler, in keinem Fall nach Alter und Risikodisposition eingeschränkt werden darf. Wer den Jüngeren verbietet zu arbeiten, hat nachher eben weniger Rente. Die Agenda 2010 hat schon mal mehrere Jahre Nullrunden für die Rentner bedeutet. Das Ergebnis ist bekannt. Corona könnte ein ganzes Jahrzehnt Rentenkürzungen bedeuten, wenn wir so weiter machen, wie derzeit. Und weil es bestimmt gleich wieder als „spalterisch“ abgetan wird: Das ist die geltende Rechtslage. Man kann eben nicht verteilen, was gar nicht erwirtschaftet wird. Das ist nicht menschenverachtend, sondern Mathematik."

https://m.bpb.de/politik/innenpolitik/rentenpolitik/290334/die-rentenanpassungsformel
 
4 Kommentare
Fraenker
Fraenker kommentierte
Es ist zweifelsfrei, dass man nur auf Sicht durch die Coronakrise steuern kann. Man muß sich dabei allerdings vor Kurzsichtigkeit hüten.
 
Kay
Kay kommentierte
Kannst ja mal gegenrechnen, wenn wir die Wirtschaft so hochkurbeln, dass für alle Geld (und Macht) wieder wie gewohnt vorhanden sind,
was dann die Entsorgung von den 400.000 Leichen kostet.
Es geht nicht um Renten, es geht um die Leben der Rentner. Wenn das auf das Spiel gesetzt wird, brauchen wir keine Rentenerhöhung.
 
Fraenker
Fraenker kommentierte
es geht um die Leben der Rentner.
Exakt. Und deshalb wird es irgendwann dazu kommen, dass man über besondere Isolierung der Risikogruppe wird nachdenken müssen. Wenn es dazu kommt, werde ich mich voller Einsicht fügen. Habe ich ja nix davon, wenn alle anderen solidarisch mit eingefroren werden, damit ist am Ende des Tages niemandem geholfen.
 
bernhard64
bernhard64 kommentierte
Halt Halt Halt
Leben vor Geld. Habe hier noch wie anderes behauptet.
Aber auch ich hatte nicht an die Auswirkung auf die Renten gedacht. Deshalb der Post.
 
Hier gibt es individuell gestaltbare „Fotografenmasken“.


Meine bestellte Maske zeigt einen Laptop mit Bart, Brille und Kaffee aus dem Dampf aufsteigt.
Aus dem Dampf formt sich der Text „Keep your distance out of sight!“ ;)
 
2 Kommentare
Kay
Kay kommentierte
Halte Deine Entfernung außer Sicht ???
 
Ninelly
Ninelly kommentierte
"Keep out of sight! Geh mir aus den Augen!" steht drauf.
 
Macht auch keinen Sinn, die Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit dieser Gesellschaft immer wieder sprachlich an das Stattfinden von Partys zu koppeln.
Ich hoffe, dass du das Posting wenigstens gelesen hast, wenn du schon Satzteile aus dem Zusammenhang reißt. :( Ich habe die "Leistungsfähigkeit dieser Gesellschaft" keinesfalls "an das Stattfinden von Partys" gekoppelt. Weder sprachlich noch gedanklich.
(Mir ist natürlich klar, welchem Zweck das dienen soll)
Ist dir ganz offensichtlich nicht. Aber dass auch Partys u.ä. ein Dauerthema sind, wenn du in unserer Wohngegend auf die Straße gehst, ist nicht zu übersehen. Und wir müssen an den Säufergruppen vorbei, wann immer wir rauswollen. Das ist ein unnötiges Risiko, denn von Zeit zu Zeit müssen auch wir mal raus.

Den kontrollierten Übergang zu einem wirtschaftlichen "Normalleben" aber begrüße ich auch dann, wenn ich weiterhin selbst zu Hause bleiben muss. Es brächte mir auch nichts, ganz abgesehen von einer gesicherten Grundversorgung, würde ich datauf bestehen, dass ab nun alle zuhause bleiben müssen. Wozu auch? Ein Gefühl, mit meinem Isolationsproblem nicht allein zu sein? Scherz...

Und selbst Corona-Parties, nicht nur die Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit dieser Gesellschaft, wären von meiner Sicht als Risikopatient durchaus tolerabel - wenn andere dabei nicht geschädigt würden. Und das ist in diesem Fall eben kaum möglich, weil die Partyteilnehmer sich danach ja keineswegs in Quarantäre begeben UND vor Ort jegliche Sicheheitsmaßnahmen außer Acht gelassen werden. Im Gegensatz zum beruflichen Umfeld, wo das möglich ist.
 
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Danke für deine etwas ausführlichere Schilderung und Klarstellung (y) .
Aber dass auch Partys u.ä. ein Dauerthema sind, wenn du in unserer Wohngegend auf die Straße gehst, ist nicht zu übersehen. Und wir müssen an den Säufergruppen vorbei, wann immer wir rauswollen. Das ist ein unnötiges Risiko, denn von Zeit zu Zeit müssen auch wir mal raus.
Ich gebe zu: Unsere Erfahrungen weichen offensichtlich extrem von euren Erfahrungen ab.
Hier geht es tatsächlich bisher recht angemessen zu.
Wenn ich deine Erfahrungen (Beispiel: Säufergruppen:eek:) hier lese, verstehe ich natürlich deine Gereiztheit beim Thema.
Aber ganz ehrlich: Eine öffentlich agierende Säufergruppe würde ich sofort ohne Zögern anzeigen. Sowas ist keine Unvorsichtigkeit mehr.
 
1 Kommentar
bernhard64
bernhard64 kommentierte
Ja, deshalb bist Du noch lange kein Denunziant. Würde ich auch machen.
 
:Coronavirus:

Corona: Die unerträgliche Inkompetenz des Jens Spahn

Obwohl es praktisch nichts gibt, was er richtig gemacht hat, präsentiert sich der Gesundheitsminister nun als Retter Deutschlands. Ein Kommentar

Man konnte bereits vor der Corona-Krise ahnen, dass der gelernte Bankkaufmann nicht die Idealbesetzung für das Gesundheitsressort war. Anstatt wirkliche Probleme zu lösen wie den Mangel an Pflegekräften oder Krankenhauskeime, kaprizierte er sich auf Steckenpferde wie die Masern-Impfpflicht. Verletzte Eitelkeit kann man vermuten, wenn ein Experte wie Alexander Kekulé, der dies kritisiert hatte, in der Corona-Krise kein Gehör mehr fand und medial durch Christian Drosten ersetzt wurde, der die untätige Regierung stets bauchpinselte.


Quelle und mehr: Heise.de
 
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1 Kommentar
Klaus Harms
Klaus Harms kommentierte
Bitte keine Anweisungen an Teilnehmer formulieren. Das ist und sollte auch in Zukunft der Administration und Moderation vorbehalten bleiben. Vielen Dank!

By the way, es handelt sich um ein abgesprochenes Zitat.
 
Die unerträgliche Inkompetenz des Jens Spahn

Abgesehen davon, dass ich völlig anderer Ansicht bin als der Artikelautor und mir die zur Hetze geeignete Wortwahl nicht gefällt, scheint es sich bei Alexander Unzicker um jemanden zu handeln, der zur Fraktion "gerne meckern- selber nix besser machen können" gehört. Der kurze Wikipedia-Eintrag informiert sachlich und neutral:


Die Artikelübersicht bei Telepolis gibt Auskunft, dass Herr Unzicker sich offenbar in der letzten Zeit hauptsächlich mit der Kritik an in der Regierung tätigen Personen beschäftigt:


Das hilft mir bei der Einordnung des Artikelinhalts.
 
5 Kommentare
Klaus Harms
Klaus Harms kommentierte
Ich habe den Artikel bewusst nicht kommentiert, bin aber der Meinung, dass speziell zu Beginn des Wahnsinns nicht alles gut und glatt gelaufen ist.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Mir faellt jetzt spontan kein Land ein das die Corona Krise nicht verpennt haette.
Klar kann man Spahn kritisieren, aber Minister verlassen sich auf ihre "Fachleute".
Insofern ist bei mir der RKI Chef das rote Tuch, alleine das taegliche vom Blatt abgelesenen Buerokratengeschwurbel sorgt bei mir fuer Bluthochdruck.
 
  • Traurig
Reaktionen: Kay
Furby
Furby kommentierte
Nicht jeder, der mit Recht Dinge kritisiert, ist ein Hetzer, auch wenn seine Kritik den Herrschenden nicht gefällt. In Sachen Spahn liegt der Autor richtig. Außerdem ist der Artikel mit Namen gezeichnet und mit entsprechender Kennzeichnung als Kommentar erkennbar.
Genau das trifft aber auf zahlreiche Kommentare in den zwangsgebührfinanzierten sog. öffentlich-rechtlichen Medien nicht zu, die als Berichterstattung daher kommen, in Wirklichkeit aber wertend und kommentierend sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Medizin, weder im Allgemeinen, noch im Speziellen gehört zur Kernkompetenz von heise.de. Von daher ist mir der Kommentar völlig wumpe.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Statistik ist andererseits näher an der Kernkompetenz der Physiker,
Mediziner versagen dabei gerne.
Unzicker ist Physiker, es lohnt sich seine Berechnungen und
Argumente wenigstens anzusehen.
 
"Das Ifo-Institut hat errechnet, dass schon die Verlängerung der scharfen Kontaktsperren um zwei Wochen 100 Milliarden Euro kosten kann.
Die können rechnen, was sie wollen ...

Da das ja keine klassische Krise, sondern eine Naturkatastrophe ist, gelten hier andere Regeln. Unter dem Strich wird die Corona-Krise muMn einen gewaltigen Wirtschaftsboom auslösen, der die Verluste mehr als ausgleichen wird. Ein Nachkriegswirtschaftswundereffekt. Ich will das hier im Detail aber nicht weiter ausführen. Nur soviel: Ein Gros der wirtschaftlichen Aktivitäten sind im Grunde überflüssig, also stark emotional veranlasst. Hinzu kommt, dass das viele neue Geld ja irgendwie im Kreislauf durcherhitzt werden muss ...
 
3 Kommentare
bernhard64
bernhard64 kommentierte
Das Zitat mit dem Ifo stammte von Boris Palmer, das hatte ich aus seinem Facebook-Eintrag von heute zitiert.

Im weiteren gebe ich Dir recht. Viele, denen schon nach einer Woche die finanzielle Luft ausgegangen ist, sollten sich über die Tragfähigkeit ihrer Geschäftsidee Gedanken machen.
Auf den Durchlauferhitzer baue ich auch ...
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
So bitter das im Einzelfall ist: manche Krisen helfen auch ungeschickten Unternehmern, ihre schon lange latenten Probleme durch Offensichtlichwerden zu erkennen. Wem nach 3-4 Wochen die Luft ausgeht, der war vorher schon insolvent, denn wenn er z.B. als Einzelunternehmer erheblich verunfallt wäre, hätte es zunächst den gleichen Effekt: 4-6 Wochen raus aus dem Geschäft, ggf. danach noch lange Reha, danach Zurückerobern der Marktposition. Aktuell sind alle in einem Segment fast gleichermaßen "kaltgestellt".
 
häuschen
häuschen kommentierte
@falconeye
Interessante Theorie, zu der ich gern mehr hören würde. Wäre in diesem Thread ja auch nicht OT.
 
Ne fiese Möp blift ne fiese Möp, dass hat er oft genug durch sein Handeln und Denken bewiesen. Trotzdem bin ich mit der Krisenbewältigung unserer Regierung, zu der Spahn nun mal gehört, insgesamt zufrieden.
 
1 Kommentar
Furby
Furby kommentierte
Ist je schön, dass Du zufrieden bist. Aber weder Du, noch ich sind das Maß der Dinge. Die Krise steckt noch in den Kinderschuhen, interessant, dass Du sie für bewältigt hälst. Und wer ist der "fiese Möpp"? Ich denke man sollte sich mit Argumenten auseinander setzen und nicht mit Karnevalssprüchen.
 
Die Artikelübersicht bei Telepolis gibt Auskunft, dass Herr Unzicker
sich offenbar in der letzten Zeit hauptsächlich mit der Kritik an in der
Regierung tätigen Personen beschäftigt:

Er hat jedoch sehr gute Argumente, weist auf mögliche
Handlungsalternativen hin und sein Fakten- und
Zahlenmaterial ist sehr solide.

Ich finde seine Artikel mehrheitlich informativ und mit vielen
Anknüpfungspunkten für weitere Informationen ausgestattet.
 
Kommentar
Exakt. Und deshalb wird es irgendwann dazu kommen, dass man über besondere Isolierung der Risikogruppe wird nachdenken müssen. Wenn es dazu kommt, werde ich mich voller Einsicht fügen. Habe ich ja nix davon, wenn alle anderen solidarisch mit eingefroren werden, damit ist am Ende des Tages niemandem geholfen.

Dann isolier mal fleissig, das Durchschnittsalter der Hospitalisierten liegt bei 50 nicht bei 70 - auch wenn diese Gruppe eine deutlich hoehere Sterberate hat mangels effektiver Medikamente.

20% der Infizierten landen im Krankenhaus - auch wenn sie nicht versterben.
Risikogruppe ist vor allem auch jeder mit BMI ueber 30 - da gibts nach meiner optischen Analyse bei uns im Doerfle aber deutlich mehr Junge als Alte.

Eine Aufhebung der Massnahmen bei gleichzeitiger strenger Isolierung der Alten bedeutet fuer mich soweit ich es verstanden habe:

Rapide Ausbreitung des Virus, heisst innerhalb von vermutlich - gibt genug Statisten Spezies hier ich kann nur schaetzen - innerhalb 3 Monaten die gesamte Bevoelkerung - ausser den Alten die dann isoliert sind.

Wenn wir dann von 20% ausgehen die einen stationaeren Aufenthalt benoetigen bei Infektionszahlen von nicht 100.000 sondern einer Million innerhalb von einem Monat dann sehen wir 200.000 Klinikbetten belegt oder die Haelfte und das konstant bis zur sog. Herdenimmunitaet.

Am Ende der schnellen Durchseuchung haetten wir dann was?
60 Millionen seropositive und immune Menschen.
In diesem vergleichsweisen - kurzen - Zeitraum waeren dann 12 Millionen vermutlich in den Hospitaelern gelandet bzw. arbeitsunfaehig fuer einen Zeitraum von 2 bis 4 Wochen.

Wie sieht ein Wirtschaftssystem aus, wenn innerhalb von 3 Monaten von 42 Millionen Beschaeftigten 20% arbeitsunfaehig sind fuer fast einen Monat.

Wie sehen Firmen aus die "durchseucht" werden - wenn 20 bis 30% der Belegschaft ausfaellt innerhalb eines kurzen Zeitraums.

Glaubt jemand im Ernst das sei eine Alternative - bzw. es sind nur die "Alten" und Risikogruppen ein Problem fuer die Wirtschaft?

Falls ich in meiner Rechnung irgendwo einen Fehler begangen habe oder was komplett falsch verstanden - gerne Korrektur.
 
4 Kommentare
Fraenker
Fraenker kommentierte
Wie sieht ein Wirtschaftssystem aus, wenn innerhalb von 3 Monaten von 42 Millionen Beschaeftigten 20% arbeitsunfaehig sind fuer fast einen Monat.
Lockdown eben.
Man kann ja das Eine tun ohne das Andere zu lassen. Ich sage nicht, dass alle ohne Maske und sonstige Schuzmassnahmen rumrennen sollen. Aber irgendwann muß es wieder weitergehen. Oder willst du die momentanen Massnahmen für 1 - 2 Jahre weiterlaufen lassen? Die dadurch verursachten Schäden an der Gesundheit sehr vieler Menschen zählen für dich gar nicht? Naja, man wird sehen, wohin das alles läuft.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Bei 30% Krankenstand bricht der Betrieb in einem ansonsten funktionierenden Unternehmen im Wesentlichen zusammen, weil davon auszugehen ist, dass auch eine Schlüsselabteilung wie die Auftragsplanung oder die Materialwirtschaft komplett ausfällt. Dann steht die Fertigung binnen Stunden oder Tagen und alle anderen Gesunden drehen Däumchen. Es fallen ja nicht gleichmäßig 30% in jeder Abteilung aus.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Es werden immer hypothetische Gesundheitsschäden gegen real existierende, potentiell tödliche Gesundheitsschäden gesetzt, und das hat was von Relativierung des Problems.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Asien macht es uns doch vor - wir muessen nur dorthin schauen und lernen.

Aber zunaechst muessen die Fallzahlen sinken und es muss Einsatzgruppen geben [neudeutsch Task Force] eine APP die Kontakte mit Infizierten nachvollziehen laesst und Mundschutz ueberall wo Menschen zusammen treffen.

Sobald wir das haben geht vieles - meiner Meinung nach - auch die "normale" Gastronomie mit strikten Regeln.
Warum sollte ein Kellner beim Servieren keine Maske tragen koennen?
Und die Tische nicht weiter auseinanderstehen und maximal vier Personen pro Tisch.

Selbst Kinobesuche sollten meiner Meinung nach moeglich sein - jede zweite Reihe leer - zwei Sitze Abstand - und halt Maskenpflicht.

Und warum sollten Fussballspiele mit Regeln nicht gehen.
Die Stadien sind so gross - dann duerfen eben nur 1/3 der Plaetze belegt werden.

Abstand am Eingang und Eintritt wie beim Einsteigen auf dem Flughafen.
Jetzt ist die Gruppe A mit den Sitzplaetzen 45-100 dran usw.

Die Sitze werden einfach mit Klebeband markiert welche nicht besetzt werden duerfen.

Es sollte doch genug Arbeitslose geben die sich fuer bezahlte Ordnungsaufgaben finden?

Es wird viel moeglich sein - WENN - wir einfach ein bischen kreativer sind und uns an Regeln halten und - ja - leider - dazu ueberwachen lassen.

Derzeit wird viel zu sehr im ALTEN Trott gedacht - wenn es bestimmten Sparten so schlecht geht - dann bitte Eigeninitiative, Ideen und Vorschlaege, lieber den halben Umsatz als gar keinen wuerde ich sagen.

Beste Gruesse Bernd
 
Auch das gibt es leider - auch wenn ich das bei einem Krankenhaus dieser Größe wirklich längst nicht mehr für möglich gehalten hätte:

Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) hat den Umgang des Klinikums Ernst von Bergmann mit dem Ausbruch von COVID-19 kritisiert. Man habe große Mühe, die Unterlagen in der Qualität aus dem Klinikum zu bekommen, dass auch das Land als Aufsichtsbehörde die Stadt entlasten könne, sagte Schubert am in der rbb-Sendung „Brandenburg Aktuell“.

Quelle:
 
Kommentar
Die Ärztekammer Westfalen-Lippe hat für ihre Ärzte ein „Corona-Konsil“ auf ihrer Webseite eingerichtet. Dort finden sich
  • eine Sammlung empfehlenswerter Studien und Fachliteratur zur SARS-CoV-Pandemie
  • Best-Practice-Beispiele und
  • kreative Lösungen für Klinik und Praxis.
Versprochen wird, dass die Sammlung regelmäßig aktualisiert werden soll.

Quelle:
 
3 Kommentare
Kay
Kay kommentierte
Also bitte - wenn ich das lese, wird mir erst richtig komisch :

Eine Nähanleitung ???

" Entschuldigung, Herr Chefarzt, meine Großmutter lebt nicht mehr, meine Frau hat keine Nähmaschine - ich mache jetzt einen Nähkurs an der VHS
und komme in vier Wochen wieder ... "

Da ist es einfacher, ich hole meine alte angedepperte Motorradschutzkleidung wieder raus mit Vollhelm - der ist wenigstens fertig.
Lederhandschuhe, Regenkombi, - das ist dann mit oder ohne Schutzbrille noch besser.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Och Kay, nu aber.... nicht jeder Tipp passt für jeden. Das ist eine Sammlung, Du musst nicht alles davon persönlich verwerten können. Und besser, die Ärztekammer empfiehlt eine Nähanleitung, bei der eine Maske rauskommt, die was taugt, als dass man sich irgendein YouTube-Video als Anleitung heranzieht.
 
Kay
Kay kommentierte
Och Anja
 
...

Glaubt jemand im Ernst das sei eine Alternative - bzw. es sind nur die "Alten" und Risikogruppen ein Problem fuer die Wirtschaft?

Falls ich in meiner Rechnung irgendwo einen Fehler begangen habe oder was komplett falsch verstanden - gerne Korrektur.

Rechne doch mal aus :
" Deutschland Bevölkerungsuhr "

Aktuelle Bevölkerung 81 468 912

Herdenimmunität : 50 %
Bei einer Sterblichkeit von " nur " 1 % - na : Jeder Tischler hätte gut zu tun ! (rund 400.000)
 
Kommentar
Genau das trifft aber auf zahlreiche Kommentare in den zwangsgebührfinanzierten sog. öffentlich-rechtlichen Medien nicht zu, die als Berichterstattung daher kommen, in Wirklichkeit aber wertend und kommentierend sind.
:platsch: :platsch: :platsch:
Gerade im TV den empörten Beitrag über die Marke "Spukschutz" gesehen. Deren "Inhaber" schicken Rechnungen an Spuckschutzhersteller - das sind diese Plexiglasdinger, die man jetzt überall sieht - und wollten im gezeigten Beispielfall 16.000 € haben.
Was macht jetzt der Journalist?
Fragt empörte Kunden des empörten Produzenten. Alle in heller Aufregung.
Ich recherchiere kurz im DPMA, finde die angemeldete Marke "Spuckschutz" und lese: Anmeldung zurückgewiesen, Beschreibende Angabe.
Alles nur heiße Luft. Hätten sie in 3 minuten vom Handy aus auch rausgefunden, zur Not 10, wenn sie nen Patentanwalt angerufen hätten.
Passiert aber immer wieder, dass windige Typen mit Sätzen wie "er hat viele Patente angemeldet" Werbung machen. Ob sie erteilt werden ist eine andere Frage.
:platsch::platsch::platsch::ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
Da müssen wir gerade in Corona-Zeiten jetzt sehr aufpassen ...
 
1 Kommentar
Kay
Kay kommentierte
Auch im Netz.
Da gibt es Firmen, die haben " med " in der Bezeichnung
und Klein-Moritz denkt, das ist ein medizinischer Hersteller (was auch immer das ist) und der Krempel ist so fotografiert,
dass man den Aufdruck nicht entziffern kann. - Wie mal jemand sagte : " Alles Fingiene ! "
 
Ist je schön, dass Du zufrieden bist. Aber weder Du, noch ich sind das Maß der Dinge. Die Krise steckt noch in den Kinderschuhen, interessant, dass Du sie für bewältigt hälst. Und wer ist der "fiese Möpp"? Ich denke man sollte sich mit Argumenten auseinander setzen und nicht mit Karnevalssprüchen.

Das Maß der Dinge sind wir sicherlich nicht. Du solltest mir aber schon eine Meinung über das generelle Denken und Agieren von Politikern zugestehen. Ich habe Spahn in der bisherigen, sich in der Tat noch am Anfang befindlichen Krise, im Gegensatz zu anderen, die ihn auch hier stark kritisieren, nicht angegriffen. Er ist Teil der Bundesregierung, deren Vorgehensweise in der Corona Krise man meines Erachtens zwar im Detail, nicht aber in Gänze kritisieren kann. Das ich Spahn wegen seiner politischen Vorgeschichte für einen fiesen Moppel halte, wirst du mir
ganz sicher nicht verbieten können.
 
4 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
"Das ich Spahn wegen seiner politischen Vorgeschichte für einen fiesen Moppel halte, wirst du mir ganz sicher nicht verbieten können. "
Das will und tut auch niemand. Aber bitte kennzeichne das in Zukunft deutlich als deine persönliche Meinung. Das wird in deinem vorigen Posting nicht deutlich genug.
 
Furby
Furby kommentierte
Nein, vielleicht halte ich ihn ja für genau dasselbe, besonders auf Grund seiner unsäglichen verbalen Ausflüge in die Sozialpolitik. Ich finde es nur nicht so gut, das hier so zu thematisieren, weil Du Dich dann angreifbar machst. Ein paar sachliche Kritikpunkte zum Versagen von Spahn haben eine besser Wirkung, und davon gibt es genug, die man hier zum Thema Corona posten könnte, genau das hat ja auch Unzicker getan.
 
Kay
Kay kommentierte
Juristisch gesehen halte ich " Ne fiese Möp " für einen unbestimmten Rechtsbegriff, der insbesondere aufgrund der mundartlichen Ausprägung im wesentlichen nur eine dem kölner Sprachraum eigene, karnevalistisch geprägte Auslegung zuläßt und damit im zu erwartenden Empfängerhorizont eine eigene Meinung zu antizipieren geeignet ist .
 
Ninelly
Ninelly kommentierte
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