... einem Staat, der härter durchgreift, als es unserer freiheitlichen Rechtsordnung gut tut.
Die Schwierigkeit momentan ist :
Tut " der Staat " (die Politik, die Politiker ... ) nichts, ist es verkehrt.
Tut der Staat irgendetwas, kann das eine Einschränkung sein, oder eine Einschränkung als mittelbare Folge haben.
Anders scheint mir das zur Zeit nicht zu gehen.
Beispiel : Der blöde Fußball. Wären die Spiele nicht verboten worden, wären die Leute weiter ins Stadion gelatscht.
Wir haben eben weder in der BRD, noch in anderen Staaten (liebe Anja - noch nicht mal in Bayern) Bürger,
die ohne Zwang von außen das richtige tun. Dann wären Maßnahmen, die das Verhalten von Bürgern zu steuern beinhalten, überflüssig.
Die Herde ist aber leider saublöd.
Lade jetzt einen Deiner Kipplaster voll Klopapier, fahre zum Marktplatz und kippe aus.
So hoffe ich, dass sich Notstandsmaßnahmen/gesetze nicht manifestieren. Nötig ist leider manches, was nicht nötig wäre.
Hätte, hätte, Schmerztablette :
Das Volk ist dumm und muß gelenkt werden - hoffen wir, das hier ein paar " richtige " dabei sind.
Was fehlt, ist eine Art Supervision, die es weder für die Politiker, noch für die Wissenschaftler gibt.
Jeder werkelt für sich - da sehe ich als Gefahr allerdings nicht so sehr den Mißbrauch als den Verlust des Nutzens,
den ein Austausch bringen könnte. Aber auch daran wird gearbeitet und irgendwann unterhält sich Herr Drosten hoffentlich nicht nur
mit Moderatoren, sondern auch mit Kollegen wie Prof. Streeck, der gestern von seinen Forschungen berichtete.