Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Wir testen jetzt nicht mehr.

Das nennt man dann wohl mal wieder "Kontrollverlust".

Und warum Therapieansätze, die in Südkorea erfolgreich scheinen, nicht auch hier übernommen werden??? Fühlt man sich in Westeuropa immer noch Ostasiaten überlegen? Besser als Nasentropfen und Schleimlöser, ist dieser Therapieansatz allemal:

 
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Und ich möchte echt keine italienischen Verhältnisse haben, ….

Die werden kommen, nächste Woche sind wir so weit. Weil viele Maßnahmen zu spät und nur halbherzig durchgeführt werden/wurden. (U.a. weil das Narrativ "Grenzen kann man nicht schützen" auch in dieser Phase aufrecht gehalten werden sollte.)

Entweder schnelle Durchsuchung, wie nun in England, oder konsequentes Containment, wie in Taiwan, Korea und Singapore, aber "halbschwanger" klappt nicht und ist die schlechteste Lösung.
 
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3. Am Längsten dürfte auf Grund früherer Erfahrungen die Wirtschaftskrise andauern, wobei hier mit 5 Jahren oder noch länger gerechnet wird.

Über die heraufziehende Rezession und deren sozialen und politischen Folgen wird mir hier zu wenig gesprochen. Wenn Scholz und Altmeier weiter so stümperhaft und zögerlich reagieren, sind die ökonomischen Folgen (speziell für den kleinen Mann) deutlich größer und langwieriger, als die medizinischen Folgen vom Wuhan Virus.

Jetzt kommt es darauf an, dass die wirtschaftliche Basis des Landes, Freiberufler, Klein- und mittelständige Unternehmen, nicht reihenweise pleite gehen und Familien nicht in die Privatinsolvenz rutschen, weil sie ihre nächste Kreditrate für ihr Haus nicht mehr bedienen können.

Die Maßnahmen sind ziemlich klar, nur es passiert nichts: Jedem Bundesbürger monatlich 1.500 € aufs Konto überweisen, damit er liquide bleibt. Ohne Formulare, irgendwelche Prüfungen, komplett ohne Amtsschimmel. Für mindestens 3 Monate die Mehrwertsteuer und die Zahlung von Sozialbeiträgen komplett aussetzen. Dann werden sich die Pleiten in Grenzen halten. Kosten für die nächsten drei Monate lächerliche 600 Mrd. €. Macht man das jetzt nicht, schnell und unbürokratisch, muss man in einem Jahr mindesten 2000 Mrd. € in die Hand nehmen, um die kollabierte Wirtschaft wieder aufzubauen. Neuaufbau kostet erfahrungsgemäß 3-4x so viel, wie zeitnahe Stützungsmaßnahmen.

Aber auch das wird nicht klappen, in zwei Wochen sind die Krankenhäuser total überlastet und die Alten ersticken zu Hause. In zwei Monaten häufen sich Pleiten und Arbeitslose, weil die Hilfsprogramme zu bürokratisch waren. Ich befürchte das totale Staatsversagen. - Oder, wie es Warren Buffett so schön formuliert: " Wenn die Ebbe kommt, dann sieht man, wer ohne Badehose im Wasser steht."
 
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Es wird aber ständig davon gesprochen, dass die Krankenhäuser jetzt schon am Limit sind.

Das sind sie grundsätzlich wegen fehlenden Personals. Das hat nichts mit Corona zu tun. Wobei der Begriff "am Limit" in diesen Zeiten eine andere Bedeutung bekommt. Die Zeiten, in denen wir vor 3 Monaten von "am Limit" sprachen, werden wir uns noch als himmlisch zurückwünschen.

Die Grundversorgung ist immer noch sichergestellt. Hinsichtlich Corona "ans Limit" kommen wir, wenn nicht mehr für jeden Patienten, der es braucht, ein Intensivbett zur Verfügung steht.

weil bisher nicht abgefragt wurde, wieviele Tests insgesamt schon durchgeführt worden sind
Als unser Gesundheitsminister das vor ca. 10 oder 14 Tagen anmahnte, zuckte das RKI mit den Schultern: "wurde uns leider nicht gemeldet" und einige Gesundheitsämter plusterten sich behördendeutsch auf: "dazu gibt es keine Erhebungsverpflichtung". Hat mich damals tierisch aufgeregt. Klar steht/stand das nirgendwo als Anordnung - aber hat nicht vielleicht wenigstens ein Mitarbeiter in Hinterposemuckels Gesundheitsamt mal irgendwie mitgedacht und einen Handschlag mehr gemacht, als im Regelwerk steht?

Meiner Meinung nach sollte man die Daten aber dennoch rasch erheben können. Die Tests werden schließlich über die Krankenkassen abgerechnet. Die müssen die Gesamtzahl ja ebenso aus ihrem System ziehen können wie sie das bei anderen Behandlungen auch machen.

Und warum Therapieansätze, die in Südkorea erfolgreich scheinen, nicht auch hier übernommen werden???

Um den verlinkten Artikel einordnen zu können, muss man wissen, dass das genannte Medikament Kaletra (Lopinavir/Ritonavir) zur Behandlung von HIV eingesetzt wird und (verkürzt gesagt) die Vermehrung des HI-Virus hemmt. Es wird von genau einem Hersteller produziert, der dadurch den Preis und die Verfügbarkeit frei bestimmen kann. Es gibt keine Generika.

Zum einen wissen wir nicht, ob Kaletra hierzulande bei COVID-19 Erkrankten eingesetzt wird oder nicht. Zum anderen gebe ich zu bedenken, dass HIV-Infektionen längst nicht mehr die große Rolle spielen, die sie in den 1980er-Jahren hatten. Zum großflächigen Einsatz muss also vermutlich deutlich nachproduziert werden. Und dann würde mich auch interessieren, ob seit der Handlungsempfehlung vom 13.02.2020 im Artikel neue Erkenntnisse zur Wirksamkeit bei COVID-19 vorliegen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass alle erfolgversprechenden Therapieansätze begutachtet und bewertet werden, egal woher sie kommen.
 
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In zwei Monaten häufen sich Pleiten und Arbeitslose, weil die Hilfsprogramme zu bürokratisch waren.
Mich besorgt die Situation ebenso wie viele andere. Aber bürokratisch kann man die jetzt anlaufenden Hilfsprogramme jedenfalls in Bayern wirklich nicht nennen. Die entsprechenden Formulare stehen bereit. Sie sind sehr kurz gehalten und einfach auszufüllen. Unternehmen, auch Soloselbstständige, können damit so schnell wie möglich ein Sofortgeld erhalten.

Das Aussetzen der Sozialbeiträge ist möglich, das allerdings muss der Unternehmer bei den Krankenkassen beantragen. Da habe ich noch keine Formulare gesehen. Wenn das der Knackpunkt ist und bis zum nächsten Abrechnungszeitraum nicht geregelt sein sollte, kann man als Unternehmer auch die Zahlung zurückhalten, bis der Antrag gestellt werden kann. Das geht auch rückwirkend, ebenso wie das Kurzarbeitergeld.

Ich gebe zu: die anderen Bundesländer müssen da noch nachziehen. Und natürlich reichen diese Maßnahmen nicht. Es ist ja auch nicht das Ende der Fahnenstange, sondern nur eine erste Maßnahme.
 
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Ich bin mir ziemlich sicher, dass alle erfolgversprechenden Therapieansätze begutachtet und bewertet werden, egal woher sie kommen.

Das hoffe ich für Euch.

Lese allerdings immer nur, dass es keine spezielle Behandlung für Covid gibt, nur eine Symptombehandlung wie bei Grippe, also Nasentropfen & Co.
Außerdem wird in Korea nicht nur Kaletra eingesetzt, sondern auch Chloroquine.
 
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Mich besorgt die Situation ebenso wie viele andere. Aber bürokratisch kann man die jetzt anlaufenden Hilfsprogramme jedenfalls in Bayern wirklich nicht nennen. Die entsprechenden Formulare stehen bereit.

Wir sprechen hier nicht von einem lokalen Problem, sondern ein bundesweites. Da sind Scholz und Altmeier am Drücker.

Im bayrischen Programm lese ich, Vollzitat:

Das Förderprogramm richtet sich an Freiberufler, Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern in Bayern. Die Soforthilfe wird gestaffelt und soll schnell und unbürokratisch ausbezahlt werden. Die Staffelung: bis fünf Mitarbeiter 5.000 Euro, bis zehn Mitarbeiter 7.500 Euro, bis 50 Mitarbeiter 15.000 Euro, bis 250 Mitarbeiter 30.000 Euro.
Bearbeitet werden die Anträge von den jeweiligen Bezirksregierungen. Das Antragsformular finden Sie nachfolgend.
Das Geld kann ab 18.03.2020 schnell und unbürokratisch beantragt werden
, wenn Freiberufler und Firmen in Liquiditätsprobleme kommen. Die ersten Überweisungen soll es noch in dieser Woche geben.



Besser als nichts, aber auch hier habe ich meine Zweifel, dass in 10 Tagen jeder Freiberufler 1.500 € auf dem Konto hat. Wenn ich die Worte, "Formulare" und "bearbeitet durch die jeweilige Bezirksregierung" lese, dann weiß ich, dass es zeitlich nicht klappen kann. Wer zahlt aus? Hat die zuständige Landesbank schon Kohle für die Auszahlungen bekommen?
 
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Wir sprechen hier nicht von einem lokalen Problem, sondern ein bundesweites

Das stimmt. Aber ich kann nur von dem reden, was ich erlebe und was ich weiß. Alles andere wären Spekulationen oder Gerüchte. Mir persönlich hilft das übrigens nicht weiter, da ich zwar in Bayern wohne, das Netzwerk Fotografie seinen Sitz aber in Hessen hat.

dann weiß ich, dass es zeitlich nicht klappen kann

Das kannst Du nur vermuten, nicht wissen. Wir werden einfach abwarten müssen, wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt.

P.S.: Der Wirtschaftsminister heißt übrigens Altmaier
 
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Moin
deine Zweifel seinen dir unbenommen,
nur kannst du deine Wahlheimat Thailand nicht mit der
BRD vergleichen. Wir haben Föderalismus und da dauert es
naturgemäß etwas länger bis man da in die Pötte kommt.
Und selbst wenn das Hilfsprogramm steht, muss es in den
einzelnen Bundesländern umgesetzt werden. Und wie schnell
dann die Hilfe bei jedem Berechtigten an kommt hängt wiederum
von der Bevölkerungsdichte ab.
Gibt es im einem Bundesland z.B. 1000 Freiberufler geht es schneller
als bei 10000 Freiberufler.
Auch wenn ich nur altersmäßig zu der Risikogruppe gehöre, bewerte ich
es positiv das unsere Regierenden relativ schnell aus dem Quark gekommen sind.
Es ist immer einfach aus der Ferne alles zu kritisieren und schlecht zu reden.
 
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Pressetermine für heute, Stand jetzt:

10.00 Uhr tägliche Pressekonferenz des Robert Koch-Institutes
13.00 Uhr Regierungspressekonferenz: Bundesarbeitsminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erläutern das Maßnahmepaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus

zu sehen u.a. bei phoenix
 
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Ich wasche die Kleidung häufiger als sonst, denn wenn mich einer anhustet oder ich mit der virenbehafteten Hand die Kleidung berühre, können sich auch auf der Kleidung Viren festhaften.

Dabei stelle ich, wenn immer möglich, als Waschtemperatur mindestens 60 Grad ein, und wenn die Wäsche maximal nur 40 Grad erlaubt, dann mit Zusatz eines Hygiene-Spülmittels (z. B. Sagrotan).

Gruß
Hans
 
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Hallo in die Runde,

mich würde einmal interessieren wir ihr persönlich damit umgeht, was ihr nun im täglichen Leben anders macht als sonst. Welche Gewohnheiten ihr euch zur Zeit abgewöhnt habt oder auf was ihr besonders achtet. Auf was verzichtet Ihr obwohl es euch schwer fällt?

Grüße
 
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Es ist immer einfach aus der Ferne alles zu kritisieren und schlecht zu reden.

Wenn Ihr mit der Arbeit Eures politischen Personals in der aktuellen Krise zufrieden seid und auch noch in 4-6 Wochen zufrieden nickt, dann ist doch alles gut. Wir legen diese Beiträge einfach mal auf Wiedervorlage, Termin nach Ostern, dann schauen wir noch mal auf das Erreichte.
 
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Ich trage auf Arbeit einen Mundschutz und habe davon nach ca. 2 Stunden Kopfschmerzen.
Ich gehe auf meinen Hof für frische Luft, in die Öffentlichkeit nur zum Einkaufen.
Ich räume meinen Keller auf.
Ich telefoniere mit meiner Mutter, damit sie sich nicht einsam fühlt, weil sie zu Hause bleiben soll.
Ich spreche mehr als sonst mit meiner Frau.
Gestern haben wir unsere Gesellschaftsspiele mal wieder durchgesehen, und werden dann reaktiviert.
Verzichten tue ich auf Restaurantbesuche, das fällt mir schwer, aber die haben sowieso zu.
Hände habe ich mir schon immer oft gewaschen.
Beim Popeln halte ich mich zurück, das fällt mir auch schwer.
Klopapier habe ich noch für ca. 1 Woche.
 
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und was erwartest du??
Die Eu hat die Grenzen für nicht EU-Bürger dicht gemacht,
an einem Impfstoff wird mit hochdruck gearbeitet
Geschäfte, Bars, Clubs, Spielhallen usw. sind dicht.
Finanzielle Hilfsprogramme sind auf dem Weg
In der BRD wird an die Vernunft der Bürger appelliert keine
privaten Rudelveranstaltungen zu machen .... da sonst eine Ausgangssperre kommt
auch wenn es in dieser Situation schwer fällt muss man jetzt abwarten
ob und wie schnell diese Maßnahmen greifen
 
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Melde mich hier auch mal weil darüber fast keiner spricht und denkt.
Die Ernergieversorgung / Infrastruktur , wenn es da zu Inktionen kommt - nicht gut!!
Komme aus der Sparte und muß sagen: Es wird auf allen Wegen versucht die Gefahr zu vermindern.
In den systemrelevanten Bereichen gelten jetzt sehr strenge Regeln.
Bei Wechselschichtarbeitsplätzen 24/7 ist das nicht so einfach.
Beispiele:
- systemwichtige Bereiche werden vom restlichen Gebäude absolut isoliert (separater Eingang).
- keiner hat Zugang der nicht zur Abteilung gehört.
- möglichst den Arbeitsplatz beim Schichtwechsel wechseln damit Viren "absterben" ( die Zeit beträgt ja 5 bis 15 Stunden )
- möglichst wenig Personal vor Ort - der Rest Homeoffice
und natürlich eine sehr strenge private Disziplin - wie eine Ausgangssperre

Ich kann das Geheule über "Livestylprobleme" nicht mehr hören!
 
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Jetzt sind die systemrelevanten Dinge gefragt. Ich werde zum Beispiel die Fenster putzen. Und zwei Glühlampen wechseln. Den Hof fegen. Und noch schlimmer: mit den eigenen Kindern lernen.

Lauter Sachen, für deren Aufschiebung mir durch den bescheuerten Virus die Argumente ausgehen.
 
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Kannst Du diese Aussage mit Quellen belegen? Oder ist dies deine persönliche Einschätzung/ Recherche?
 
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Schön, dass Du das sagst, Strom kommt aus der Steckdose, Wärme über Erdgas im Keller und Wasser aus der Wand.
Die Menschen, die das sicherstellen, werden oft nicht wahrgenommen. Ich denke immer daran, wenn ich am Leitstand unseres
Wasserversorgers vorbeifahre.
Bleibt gesund, haltet durch und vielen Dank für Eure super Arbeit.
 
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