Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Zitat: Süddeutsche Zeitung
Die Massentests in Garmisch-Partenkirchen ergeben gerade drei positive Ergebnisse.

Eine positive Nachricht -nach meiner Meinung.
 
4 Kommentare
Georgie1956 kommentierte
Das hört sich gut an, nichtsdestotrotz liegt die Inzidenz immer noch über 50 Neuinfektionen/100.000EW/7Tage.
 
BernhardJ kommentierte
GAP hat 27 Tsd. Einwohner. Da reicht eine Woche mit insgesamt 14 Infizierten um die 50 zu überschreiten.
Hier erkennt man die Grenzen einer seriösen Bewertung mittels dieser Größe, und das nicht einmal bei den kleinsten Gemeinden.

Grüße - Bernhard
 
Georgie1956 kommentierte
Bei der Grenze von 50 zu 100.000 geht um die Landkreise und kreisfreien Städte, nicht um kreisangehörige Gemeinden. Man hat bewusst größere/einwohnerreichere Gebietskörperschaften als Grundlage genommen, um eben nicht in die Situation zu kommen, dass in einem Dorf mit 2.000 EW schon Maßnahmen eingeleitet werden müssten, nur weil sich dort 1 Mensch innerhalb von 7 Tagen infiziert hätte. Genau das entspricht nämlich auch einer Inzidenz von 50/100.000/7Tage.
Im Falle von GAP sind somit rund 44 Menschen betroffen (der Landkreis GAP hat rund 88.000 EW).
 
falconeye kommentierte
Im LK Garmisch-Partenkirchen sind es aktuell 49 Fälle in der 7-Tage Inzidenz.
Ich hab dieses Gesundheitsamt mal in einem Report gesehen, dort waren zu dem Zeitpunkt 0 Coronafälle der Sollzustand. Da sorgen 49 Fälle in einer Woche schon für einen gehörigen Ausnahmzustand, die Farbe rot ist da schon gerechtfertigt. Auch, dass man dort Maßnahmen ergriffen hat, um ein Übergreifen auf die gesamte Gemeinde zu verhindern.
 
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Das RKI hat ja nun Wien zum Risikogebiet erklärt.
Die hier ja zuvor verlinkte Ampelkarte hat sich tatsächlich stark verändert:
Während vor einer Woche der Großteil grün war, hat sich nun die Hälfte gelb gefärbt und mehrere Gebiete orange. U.a. halt Wien. Aber z.B. auch die Grenzregion Kufstein (obwohl der angrenzende LK Rosenheim aktuell nicht auffällig ist).
 
1 Kommentar
falconeye kommentierte
AnjaC kommentierte
Bei einer Familienfeier im eigenen Raum kann ich das verstehen - war bei uns auch so. Da hatten die Gastgeber die komplette Liste der Gäste und deren Kontaktdaten.
 
BernhardJ kommentierte
Straßenverkäufer, Essensstände, Pommesbuden und ähnliches ohne Verbleibmöglichkeit/Sitzangelegenheit/Tische sind soweit ich weiß nicht verpflichtet Kontaktdaten zu sammeln. Wäre von vielen zeitlich gar nicht zu bewerkstelligen, vor allem dort wo an der Theke 1 oder 2 Personen arbeiten. Die Menschen wollen ja alle etwas essen...

Grüße - Bernhard
 
Zuletzt bearbeitet:
Kay kommentierte
Jetzt geht das schon wieder los mit irgendwelchen Vermutungen.

Hier in Hamburg (und auch andersorts, wo ich in den letzten Wochen war)
wurden keine Daten erhoben in Restaurants mit Sitz- und Verweilmöglichkeiten mit einer Personalstärke in ausreichender Größe.

Abends stehen die Leute an. Nicht, um sich registrieren zu lassen, sondern um einen Platz zu bekommen.
(Fotos werden aus datenrechtlichen Gründen weder gemacht, noch gezeigt.)

Vermutungen, warum das so ist, kann jeder selbst anstellen. Quittungen werden teilweise nur noch auf ausdrücklichen Wunsch ausgestellt. Das Geschäft läuft turbomäßig.
Wer jetzt sich etwas denkt, kann/könnte/oder auch nicht richtig liegen/sitzen.
 
Kurt Raabe kommentierte

ich sprach von einer kleine Familienfeier
in die findet in der Regel nicht vor einer Pommesbude statt
 
BernhardJ kommentierte
Mein Kommentar war an Anja gerichtet die unmittelbar darüber von einem Restaurant in einem Konsumtempel sprach. Diese haben oft nur einen "Außenverkauf", auch wenn er unter dem Dach des Tempels statt findet.
 
Für die Niederlande sind seit gestern die westlichen Provinzen an der Nordsee, nämlich Nord- und Süd-Holland als Risikogebiete eingestuft worden.

Im Norden Frankreichs kam die Region Hauts-de-France (Pickardie, Calais) dazu und in Kroatien sind jetzt auch 3 Gespannschaften im mittleren Bereich zwischen Bosnien-Herzegowina und Ungarn betroffen.

Die Auswahl eines Ferienziels für die Mitte Oktober anstehenden Herbstferien wird zunehmend schwieriger.

Grüße - Bernhard
 
Zuletzt bearbeitet:
4 Kommentare
Kurt Raabe kommentierte
Moin
ist ja nicht so, das ich nicht auch Bock hätte wegzufahren,
aber ist es wirklich so ein großes Problem mal während der Herbstferien
mit dem Popo Zuhause zu bleiben und einfach mal die nähere Umgebung zu erkunden
wenn ich so die Online-Schlagzeilen lese
habe ich den subjektiven Eindruck das es "nur zwei große Probleme" durch die Pandemie gibt
Fußball und Reisen
 
AnjaC kommentierte
Das wird sich noch ausweiten. Mit 2.194 neuen Fällen haben heute wir in D den höchsten Stand seit Ende April. Das RKI schrieb gestern in seinem täglichen Bericht, ein Ansteigen der Fälle auch in den höheren Altersgruppen sei bereits zu erkennen. Heißt für mich, das ein Eintrag der bisherigen meist jungen infizierten Reiserückkehrer der letzten Wochen in die anderen Altersgruppen erfolgt. All denen, die mangelnde Belegung der Intensivbetten und wenige Todesfälle für die "istjaallesnichtsoschlimm"-Theorie angeführt haben, werden in den nächsten Wochen wohl zunehmend die Argumente ausgehen.
Nicht, dass mich das freut. Ich hätte mir gewünscht, die wenig Weitsichtigen hätten recht. Dass das nicht passieren würde, war aber klar.
 
Kay kommentierte


Weiter hochgehende Zahlen werden Maßnahmen erfordern, die, egal wie,
auf jeden Fall die Bürger in ihrem Bewegungsdrang wieder einschränken werden
und das wird neuen Ärger geben.
Das gefällt mir gar nicht.
 
AnjaC kommentierte
Kay
Weiter hochgehende Zahlen werden wir imho spätestens dann sehen, wenn diese sehr schöne Spätsommerzeit mit den jetzigen Temperaturen vorbei ist und sich wieder alles in die Innenräume verlagert, wo die Leute lieber erstinken als erfrieren und die Fenster nicht oft genug geöffnet werden. Hat ja nicht jeder eine Klimaanlage und schon gar nicht mit dem empfohlenen Luftaustausch und Filtern.
 
Hat sich eigentlich an der Prozedur der Gläser Waschens in den Kneipen und Restaurants seit Corona irgendwas geändert?
Kann das Gläser-Waschbecken eine zusätzliche Virenschleuder sein?

Grüße - Bernhard
 
3 Kommentare
AnjaC kommentierte
Gute Frage. Halte ich aber eher für unwahrscheinlich, da die Übertragung doch in den meisten Fällen über Tröpfchen und Aerosole erfolgt. Eine Schmierinfektion wie bei den üblichen Erkältungsviren spielte bisher offenbar keine bedeutende Rolle. Studien dazu kenne ich allerdings keine, vielleicht auch bisher einfach noch nicht nachgewiesen. Geschirr und Besteck, das durch die Spülmaschine wandert, ist sicher ok.
 
BernhardJ kommentierte
Spülmaschinen meine ich eigentlich nicht. Wer mal dem Gläserspülen an der Bar händisch an den Bürsten des Kaltwasser-Spülbeckens zugesehen hat, wird nachvollziehen können, was ich meine. Die Viren können doch im Wasser überleben, oder nicht? Und besonders sorgfältig gehen da manche Barkeeper beim Spülen auch nicht vor.

Grüße - Bernhard
 
luckyshot kommentierte
Im Restaurant eines Freundes wurde die Temperatur des Wassers im Spülbecken für Gläser so weit erhöht, dass der Spüler mit gepolsterten Gummihandschuhen gerade noch reinfassen kann. Ich habe nicht explizit gefragt, aber ich vermute, dass das eine gängige Praxis ist...
 
...habe ich den subjektiven Eindruck das es "nur zwei große Probleme" durch die Pandemie gibt Fußball und Reisen
Reisen (beruflich wie privat) gehören zu den wichtigsten grundlegenden Freiheiten die einem Menschen gegeben worden sind und sind eins der wichtigsten Wirtschaftsantriebe der Welt. Es ist nicht mit den profanen Brot-und-Spiele-Spektakeln wie Fußball zu vergleichen. Die Klientel ist auch zum Teil sehr unterschiedlich.

Zudem gibt es viele Menschen, die gerade auf den Frühjahrs- und Sommerurlaub verzichtet haben und auf den Herbst mit weniger Reisenden gezählt haben. Ich kann es keinem verübeln sich etwas Abwechslung durch Urlaubsreisen zu wünschen.
Der Boom der Campingbranche gibt hier ein deutliches Zeichen, was die Menschen zur Zeit bevorzugen. Ich finde es tatsächlich besser als Pauschalreisen in engen Flugzeugen, großen Hotelbunkern und Großhotels auf See.

Grüße - Bernhard
 
3 Kommentare
Kurt Raabe kommentierte
Bernhard
da hast du mich falsch verstanden
ich habe nichts gegen Reisen, auch ist klar das da eine riesen Wirtschaft dranhängt.
Nur ist es in der jetzigen Situation denkbar ungünstig.
Ist es wirklich so eine Einschränkung mal darauf zu verzichten ????
Auf der anderen Seite kann ja jeder der möchte reisen, dann aber bitte
mit allen Konsequenzen sollte man sich infizieren ( Kosten für den Test, Kosten für Quarantäne, Kosten für evtl. Rückholaktion )
 
BernhardJ kommentierte
Mich hat etwas gestört, dass Du die Reisenden und die Fußballstadion-Fans in einen Topft geschmissen hast. Wie gesagt, es sind oft ganz andere Typen.

Ich finde Individualreisen (Camping oder Ferienwohnungen/Ferienhäuser) in Nicht-Risikogebiete nicht verwerflich und schätze deren Risiko für Ansteckungen nicht höher ein als in der eigenen Stadt. Teilweise ist es sogar geringer, wenn jemand aus einer Großstadt in einem lockerer besiedelten Gebiet Urlaub macht.

Daher kommt von mir auch kein pauschaler Wunsch für alle auf Reisen grundsätzlich zu verzichten. Und schon gar nicht finanziell begründet, dass die Reisenden eventuelle Kosten alle selber übernehmen sollten. Diese Kosten sind für die Gemeinschaft ungleich kleiner als die finanziellen Großmaßnahmen die zur Zeit der Wirtschaft zufließen (müssen).

Grüße - Bernhard
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurt Raabe kommentierte

Bernhard
ich habe nur weitergegeben was mir bei den Online-Printmedien aufgefallen war,
 
Diese Frau hat gegen die Quarantäne-Anordnung verstoßen und alleine dafür ist schon das festgesetzt Bußgeld fällig.
Daran habe ich auch nicht gezweifelt und finde diesbezügliche Bußgelder in Ordnung.

Mich stört was die Medien und die Gesallschaft daraus gemacht haben. Es wurde zu einer Art "Hexenjagt" aufgebauscht, nahezu nach dem Motto "Superspreaderin hat absichtlich und mutwillig halb Bayern angesteckt".
Dabei hat sich herausgestellt, dass es vermutlich maximal 3 Personen waren.

Grüße - Bernhard
 
BernhardJ kommentierte
Es ist unglaublich wie schnell unsere Gesellschaft heutzutage ist, was solche Ereignisse angeht. Einer der Flüche der schnellen und allgegenwärtigen Medien.
Wer einmal in den Medien und der Gesellschaft durch den Dreck gezogen wurde, wenn sogar manchmal auch unschuldig bzw. mit Freispruch, der hat fast den Rest des Lebens nichts mehr zu lachen.
Beispiele dazu gibt es zu genüge... leider...

Grüße - Bernhard
 
BernhardJ kommentierte
In Verbindung mit Corona fallen mir dazu auch die Auto-Beschädigungen die die Gäste in manchen Bundesländern leider erfahren haben, weil sie aus einer Region kamen, die irgendwie entfernt mit erhöhten Ansteckungszahlen in Verbindung gebracht wurden.
 
AnjaC kommentierte
Mir fallen dabei allerdings auch die Angriffe und Verunglimpfungen gegen Politiker, Virologen, etc ein.
 
BernhardJ kommentierte
Gerade deswegen sollte man mehr Verantwortung und Feingefühl walten lassen. Mit Verleumdungen, Skandalen und Beschimpfungen lässt sich natürlich die Öffentlichkeit besser manipulieren und es lässt sich mehr Geld verdienen. Egal von welcher Seite.
 
Fraenker kommentierte

Mir fallen dabei allerdings auch die Angriffe und Verunglimpfungen gegen Politiker, Virologen, etc ein.
Genau, man fühlt sich ein bischen an "Cancel-Culture" erinnert.
 
Dabei hat sich herausgestellt, dass es vermutlich maximal 3 Personen waren.
Das habe ich anders gelesen: Demnach wurden außerhalb des von Amerikanern frequentierten Hotels, in dem sie 25 Personen infiziert hatte, bei den nachfolgenden Flächentests "nur" drei weitere Infizierte gefunden.
 
1 Kommentar
luckyshot kommentierte
Nicht “sie hatte infiziert“.
Es ist offenbar nicht mehr nachvollziehbar, wer dort wen infiziert hatte (sofern die SZ richtig berichtet)...
 
Das bedeutet noch lange nicht, dass in dem Hotel tatsächlich Sie diese 25 Menschen angesteckt hat (oder sogar umgekehrt?) und schon gar nicht dass es absichtlich oder fahrlässig wäre.
Was die Medien daraus machen, aber vor allem die Gesellschaft, und das schon vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung - ist m.M.n. beschämend.

Grüße - Bernhard
 
luckyshot kommentierte
@Beuteltier
@BernhardJ

Es wäre viel übersichtlicher, wenn Ihr Euere Antworten/Kommentare nicht immer als eigenen Beitrag verfassen würdet.
So haben wir 5 Beiträge, alle mit Kommentaren, zu der Frau in Garmisch - da blickt doch keiner mehr durch...

Zitieren funktioniert auch in Kommentaren, wenn man das Zitat per copy&paste aus einem neuen Beitrag in einen Kommentar einfügt.
 
falconeye kommentierte
Was die Medien daraus machen, aber vor allem die Gesellschaft, und das schon vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung - ist m.M.n. beschämend.
Das nennt man „an den Pranger stellen“ oder “anprangern“. So funktioniert die menschliche Gesellschaft nun einmal seit Jahrhunderten. Muss man nicht mögen, hat aber nichts mit SARS-CoV-2 zu tun
 
BernhardJ kommentierte
Es hat aber heutzutage leider eine ganz andere Dimension als der Balken am Marktplatz des 500 Seelen Kaffs...
 
Fraenker kommentierte

Das nennt man „an den Pranger stellen“ oder “anprangern“. So funktioniert die menschliche Gesellschaft nun einmal seit Jahrhunderten.
Das ist aber eine schwache Rechtfertigung. Dadurch wird es nicht weniger primitiv.
 
AnjaC kommentierte
Das hat ja auch keiner gesagt. Ich erkenne auch keine Rechtfertigungen.

@all: @falconeye hat recht - das wird zu off-topic.
 
Auf der anderen Seite kann ja jeder der möchte reisen...
Das kann nicht jeder!
Wer finanziell unter den Folgen der Corona-Pandemie leidet, deshalb in manchen Fällen sogar kurz vor der Privatinsolvenz steht,
kann sich keine Reise leisten.
 
2 Kommentare
Kurt Raabe kommentierte
Michael
es ging mir nur darum:
einige fühlen sich in ihrem Recht frei reisen zu können durch die Warnungen des RKI eingeschränkt,
ich meinte das jeder der es möchte machen kann, aber dann bitte auch zu den evtl. Konsequenzen die eine evtl.
Infektion nach sich zieht stehen und nicht nach "Vater Staat" rufen
( auch vor Corona war es doch so das es Leute gab die 5 Fernreisen im Jahr gemacht haben oder sich eine D6 kaufen
wie andere eine Stapel Unterhosen)
 
Beuteltier kommentierte
Da hast du m.E. völlig Recht.
Mir fällt zunehmend auf, dass sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Bereich (hier z.B. bei den Corona-Maßnahmen) zunehmend nur die Rechte eingefordert werden, ohne die Pflichten zu berücksichtigen.
 
Das bedeutet noch lange nicht, dass in dem Hotel tatsächlich sie diese 25 Menschen angesteckt hat (oder sogar umgekehrt?) und schon gar nicht, dass es absichtlich oder fahrlässig wäre.
Das halte ich für eine sehr relativierende Darstellung des Geschehens. Wozu?
Fakt ist doch, dass die Frau wegen ihrer Symptome einen Test machen ließ,
das Ergebnis aber nicht in Quarantäne abgewartet hat.
Das war ein Verstoß gegen die Corona-Auflagen.
Fahrlässig?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Wozu was? Dass ich die Sache differenzierter betrachte als die "Corona-Inquisition"?

Grüße - Bernhard
 
Kommentar
Freunde, nun kriegt euch mal wieder ein. Ich denke, wir sind uns darüber einig, dass die Dame in Garmisch-Partenkirchen unverantwortlich und im Wissen um angeordnete Quarantäne gehandelt hat. Sie hat in Kauf genommen, dass sie ggf. andere Personen anstecken könnte. Die etwaigen Konsequenzen überlassen wir den zuständigen Behörden, darüber wird sicher auch wieder berichtet werden.

Aus der Diskussion lassen wir jetzt bitte keine ins persönliche gehende Streiterei werden.
 
Kommentar
Vielleicht habe ich Dich falsch verstanden, aber für mich hörte sich das so an, als ob Du generell gegen alle Reisen wärst.
Ich würde mir da etwas mehr Differenzierung wünschen.
Jemand der in ein Gebiet reist, welches bis dato nicht als Risikogebiet eingestuft wurde, hat auch m.M.n. nichts falsch gemacht und er sollte auch keine Konsequenzen tragen müssen.
Sonst würde man die Liste des RKI ad absurdum führen.

Grüße - Bernhard
 
1 Kommentar
Kurt Raabe kommentierte
Moin Bernhard
ja da hast du mich falsch verstanden,
was sollte ich gegen das Reisen haben
ich meinte lediglich wenn einer unbedingt in ein Risikogebiet reisen möchte sollte er dafür auch die Verantwortung tragen
Alle anderen Reiseziele sollten kein Problem sein
 
Mal ein paar Worte zum juristisch interessanten Hintergrund mancher Meldung:

Es tauchen ab und zu Berichte in den Medien auf,
der oder die hätten etwas getan, oder unterlassen.

Wir können diese “ Geschichten “ meist nicht auf den Wahrheitsgehalt überprüfen.
Wir können allenfalls die Seriösität der Quelle der Berichterstattung kontrollieren – mehr nicht.

Wir sind im Zweifel (es mag Ausnahmen geben) nicht dabei gewesen,
kennen selbst bei Anwesenheit nur die äußeren Umstände,
also das beobachtete Geschehen,
nicht die inneren Vorgänge, also die Gedanken.

Wenn wir, ohne diese Gedanken zu kennen, eine Handlung deuten wollen,
bringen wir oft unsere eigenen Interpretationen mit
und wenden sie auf das fremde Geschehen an.

Das passiert – leider – nahezu ständig.

Deshalb sollte man, bevor man eine Wertung abgibt, dreimal prüfen.

Beispiel:
Drei Zeugen sehen einen Mann mit erhobener Hand vor einer Frau:

Der Schläger sagt, ich habe gesehen, wie der Mann schlagen wollte.

Der Friseur sagt, die Frisur saß nicht. Ich habe gesehen, wie der Mann die Haarsträhne befummelte.

Der Trinker hat das Glas in der Hand des Mannes gesehen.“ Die beiden wollten zusammen trinken.“

Jeder der drei Zeugen ist für sich von seiner Richtigkeit überzeugt.

Meist haben wir in Zeitungsberichten ( in der Praxis selbst in Polizeiprotokollen )
eine bunte Mischung von Halbwahrheiten, weil irgendetwas nicht sauber notiert wird.

Solange wir nicht wissen,
was genau geschehen ist, sollten wir vorsichtig mit Bewertungen sein.

Im Strafrecht gilt bei uns bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Also erst einmal ruhig Blut, auch, wenn das Thema heiß ist.
 
3 Kommentare
markusm1000 kommentierte
Reaktionen: Kay
Kay kommentierte


Man glaubt es manchmal nicht:
Heute habe ich ein Fahrzeug aus der Werkstatt geholt mit zwei DEKRA-Berichten:
Einmal mit Mängeln am Fahrzeug
einmal ohne Mängel nach der Nachbesserung.
Einmal mit der richtigen Zulassungsnummer, einmal mit einer falschen - vom Sachverständigen geprüft und eingetragen. (So viel zu geprüften Wahrheiten.)
 
luckyshot kommentierte
Ja, unglaublich, was Corona alles bewirkt...
 
Reaktionen: Kay
Die Gerüchte gehen weiter:
 
2 Kommentare
hansolo22 kommentierte
Es gibt tatsaechlich noch AOL
 
War nicht anders zu erwarten - Coronahilfen nur fuer die Betriebe die wir fuer "gut" erachten.
Corona wird benutzt um sein eigenes Sueppchen zu kochen - da unterscheidet sich die UN nicht von anderen Koechen.

 
4 Kommentare
ernst.w kommentierte
Auch wenn ich mich jetzt OT begebe, eine Grundsatzfrage: Ist es sinnvoll, mit Coronahilfen grundsätzlich (und schon lange vor Corona) notleidende Betriebe drei Monate länger vor der Insolvenz zu bewahren? Oder ist die ohnehin fällige Marktbereinigung nicht auch hilfreich, die Wirtschaft wieder hochzubekommen?
 
VisualPursuit kommentierte

Es werden Betriebe geschützt die nur buchhalterisch überschuldet sind.
Wer zahlungsunfähig ist muss nach wie vor Insolvenz anmelden.
 
AnjaC kommentierte
Solche Betriebe sind bei uns in D von den Coronahilfen ausgenommen. Wurden die ersten Soforthilfen noch relativ unbürokratisch ausbezahlt (hatten aber auch schon diese Einschränkung), sind die jetzigen Überbrückungshilfen und andere Programme an die Voraussetzung gekoppelt, dass ein Steuerberater entsprechendes bescheinigt.
 
ernst.w kommentierte
Deutschland uns Österreich trennt also nicht nur die gemeinsame Sprache.
 
Die Hirnlosigkeit ist überall

Ich spreche jetzt mal wieder von Österreich. Wir haben hierzulande recht schnell nach Beginn der ersten Welle sehr rigoros reagiert und Schlimmeres verhindert. Schnelles Social Distancing, strikte Maskenpflicht, Ausgangsbeschränkungen, Lockdown, Kontrollen. Ja, da waren wir alle, inkl. der Regierungsopposition, ganz vorne dabei. Der schnelle Erfolg gab uns recht. Bravo!

Dann waren vor allem drei Entwicklungen zu sehen:
  1. Die Oppositionsparteien erwachten wieder zu "eigenständigem" Leben und kritisierten JEDE Maßnahme, auch die, für die sie selbst mitgestimmt hatten. Einzelne Politiker, die sich vorsichtiger äußerten, wurden schnell von der Meute (inkl. der Medien) niedergemacht; "Kurz" hieß wieder das Feindbild, nicht Corona. Und außerdem hätte sich doch gezeigt, dass das alles übertrieben war, "Ist doch nix passiert!"
  2. Alle Maßnahmen wurden, soweit irgendwie juridisch angreifbar, vor den Verfassungsgerichtshof gezerrt. Ein paar wurden dann auch für nicht rechtmäßig, weil "nicht verhältnismäßig" erklärt. Bereits ausgesprochene Strafen konnte jetzt beeinsprucht werden, die Oppositionsparteien forderten überhaupt eine generelle Amnestie für alle Maßnahmenverweigerer.
  3. Dann folgte eine Zeit der Unsicherheit, die bis heute anhält.
Die Insel der Seeligen ("Eh ois leiwand!") wurde schnell von der Realität eingeholt. Im Gefolge der Realität kam auch Corona zurück, zuerst mit den Urlaubern, die ein Jahr ohne Reise nicht überlebt hätten. "Wer will uns denn eine Reise ans Meer verbieten? Ist doch alles sicher!" Jetzt schwappt die zweite Welle über uns zusammen, aber die Deppen sind so schnell nicht auszurotten.

UND wir haben wieder mal (eigentlich fast ganzjährig) Wahlen. Gemeindrat, aber Wien ist auch nicht ohne. Wahlwerbende lernen schnell, den Leuten nach dem Mund zu reden. Tut einer das nicht, dann gibt es Haue! Nun ergab es sich, dass die Grünen eine Corona-Ampel aus der Taufe hoben. Grundsätzlich sehr kluge Sache, um landesweiten Lockdown durch regionale Maßnahmen zu verhindern. Aber, habe ich es schon erwähnt?, es gibt Wahlen im Oktober. Also Ampel hin oder her: So einfach kann man doch nicht Krisengebiete zu solchen erklären. Die mahnende Stimme Kurz' "Wir dürfen uns schlechte Zahlen nicht einfach schönreden!" wurden in bewährter Manier niedergemetzelt. Also waren vorerst nur vier Bezirke auf Gelb (mittleres Risiko) geschaltet. Zehn Bezirke hatte fast darum gebettelt, aber nur bei vier ließ sich die Warnfarbe nicht vermeiden. Von den vier Bezirken muckte auch noch einer auf: Der Linzer Bürgermeister sprach von "politischer Hetze" und davon, dass er die Maßnahmen in seiner Stadt jedenfalls nicht umsetzen werden. Tja, auch regierende Bürgermeister wollen sich nicht unbeliebt machen.

Die Geschichte ist bekannt? Unsere Zahlen türmen sich mehrere Häuser hoch, halb Österreich ist mittlerweile, also nach der zweiten Woche, Gelb oder sogar Orange ("hohes Risiko"). Und sofort jeiert die Wirtschaft, weil einige Länder Wien oder gleich ganz Österreich auf die Rote Liste gesetzt haben. "Das ist doch Blödsinn!" "So ruiniert man den Tourismus völlig!"

Ja, die Hirnlosen sterben nicht aus in unserem Land.
 
3 Kommentare
AnjaC kommentierte
Irgendwie hatten wir die Entwicklung der Zahlen so ähnlich schon mal: Frankreich, Spanien, Italien waren voraus, dann 2-3 Wochen später Österreich, dann Deutschland.

Politisch gibt es hier ähnlichen Gegenwind, aber nicht so eine Vollblockade des Systems, wie Du sie schilderst. Über das Ampelsystem kam vor einigen Tagen mal was in den Abendnachrichten. Es wurde über die Einführung berichtet mit dem Hinweis, dass der Entscheidungsweg bis zur "Einfärbung" eines Gebietes auf der Karte vermutlich zu lange dauert, weil so viele Entscheidungsträger sich einigen müssten.

Bei uns haben wir ja seit langem die "Warngrenzen" von 35/100.000 und 50/100.000, auch darunter wird im RKI-Dashboard farblich dargestellt, wie die Infektionszahlen derzeit aussehen. Das ist einfach, weil es klar belegte Zahlen sind, da muss man nicht über die Farbe diskutieren. Wenn ich das richtig verstehe, bezieht das österreichische Warnsystem aber auch andere Komponenten mit ein, was es vermutlich schwierig macht und zeitlich verzögert.
 
BernhardJ kommentierte
Frankreich war nicht an dem ersten steilen Anstieg Mitte März beteiligt sondern sogar paar Tage später als Deutschland. Aber egal, die erste Welle ist Geschichte.

Nun aktuell sehen die relativen Zahlen in Österreich noch lange nicht so dramatisch aus wie derzeit in Spanien oder Frankreich.
 
ernst.w kommentierte
Politisch gibt es hier ähnlichen Gegenwind, aber nicht so eine Vollblockade des Systems, wie Du sie schilderst.
Schau dir mal eine Politikerdiskussion Marke Elefantenrunde bei euch und bei uns an. Dann kannst du das verstehen, glaube mir. Respekt, Ausreden lassen etc. sind bei uns nur etwas für Weicheier und Normalbürger. Sorry, aber das war leider keine Übertreibung.

Das Ampelsystem sollte von einer 19-köpfingen Expertenkommission "geführt" werden. Die Kommission entscheidet, empfiehlt (jeden Donnerstag), und die Politik übernimmt die Vorschläge, legt die Maßnahmen fest. So war es geplant. "Wir wollen doch von Experten wissen, was wir tun sollen. Da wäre es kontraproduktiv, die Politik dreinreden zu lassen." Das war zum Start. Dann kamen SOFORT die ersten Politiker (Schwergewichte der zweiten Reihe) und fingen schon mal präventiv zu gängeln an. "Wien kann jetzt vor der Wahl nicht auf Geln gesetzt werden!" u.s.w.

Langwierig und schwirig ist da nichts. Die aktuellen Daten liegen Mitte der Woche vor, die Entscheidung in allen Kriterien (Testhäufigkeit, Bettenauslastung etc.) ist eine rechnerische. Die Diskussionen danach sollten daher nicht länger als einen Tag dauern können. Duaert auch nicht länger. Wenn nur nicht die elenden Wahlkämpfer dauernd meinen, sie müssten "im Sinne der Bürger (=Wähler)" ihren Senf dazugeben. Den greifen natürlich die Medien dankbarst auf und machen Riesen-Elefanten draus. Sie wollen schließlich Auflage verkaufen.
 
Ich bin gespannt, wie die kommende Skisaison in den Alpenländern so abläuft...

Grüße - Bernhard
 
Kurt Raabe kommentierte
wenn der Klimawandel weiter fortschreitet
könnte daraus evtl Wasserski werden
 
kommentierte
Ich fahre schon seit Jahren nicht mehr Ski, allerdings aus ökologischen Gründen
 
BernhardJ kommentierte
Ökologie ist für mich auch sehr wichtig. Als Skitourengeher tangiert mich der kommerzielle Skirummel deswegen äußerst peripher.
Der Branche wird eventuell ziemlich viel Umsatz durch die Lappen gehen und das Gejammere wird groß sein.
 
markusm1000 kommentierte
hansolo22 kommentierte

Ironie an:
Wobei sich der Mehr-wert fuer die Natur in Grenzen haelt
Ironie aus:
 
Der Bundestag hat angesichts der Corona-Krise eine umfangreiche Entlastung der Kommunen beschlossen. Zum einen kompensiert der Bund in diesem Jahr Gewerbesteuerausfälle in Milliardenhöhe. Zum anderen beteiligt er sich dauerhaft stärker an den Kosten für Unterkunft und Heizung bei Hartz-IV-Empfängern.

Für beide Maßnahmen wurde eine Änderung des Grundgesetzes beschlossen. Dafür waren eine Zweidrittel-Mehrheit und damit Stimmen aus der Opposition notwendig. Grüne und FDP hatten schon vor der Abstimmung ihre Unterstützung für das Vorhaben signalisiert. Der Bundesrat muss der Entlastung noch zustimmen, geplant ist dies für heute.

Quelle und mehr Informationen: br24.de
 
5 Kommentare
Kay kommentierte
Ois leiwand!
 
ernst.w kommentierte
Kay und Hugo lernen Österreichisch!
 
Kay kommentierte
Logisch, Diggah, und Du mach nich sone Welle, Diggah: Allespaletti. Diggah, hau rein, mach Striche!
 
ernst.w kommentierte
Bei Fremdsprachen halte ich mich lieber an amerikanisches English (notfalls auch britisches, wenn es denn nötig ist).
 
hansolo22 kommentierte
Geh mer doch einfach mal zusammen Tauben vergiften im Park....mein Lieblings Oesterreicher.
Obwohl Andre Heller hat mir mit seinen Liedern mal in meinen dunkelsten Stunden sehr geholfen.
 
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