Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Moin
ich weiss nicht wie lange man den Artikel ohne Abo lesen kann

Eigentlich sollten auf Grundlage der Aussage von H. Laschet alle Wahlhelfer in NRW
ihr Amt niederlegen
In den Wahllokalen besteht Maskenpflicht und nicht wie Herr Laschet meint
das es ein Appel sein
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

Bernd da wirst Du evtl. recht haben,
natürlich verspricht er sich davon eine gewisse Wählergunst,
wenn man allerdings die allgemeinen Reaktionen auf seine Aussage liest
geht der Schuss nach hinten los;)
wie gesagt werde am Montag berichten
vielleicht ergibt es sich das ich ein paar Bilder von den Schutzmaßnahmen machen kann
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Klar, Laschet will jetzt ein gutes Ergebnis, um dann Parteivorsitzender zu werden.... bei so großen Zielen ist der Infektionsschutz nicht mehr ganz so wichtig.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Naja, es ist "nur" Kommunalwahl in NRW. Landtagswahlen gibt es dort erst wieder 2022, da kann er vor der Bundestagswahl nicht mehr punkten
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Das war schon richtig: Parteivorsitzender und eventuell Kanzlerkandidat, wenn die CDU in den Kommunen punktet.

Grüße - Bernhard
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Der CDU-Bundesparteitag findet in der ersten Dezemberwoche statt. Dort soll der neue Parteivorsitzende (und damit der Kanzlerkandidat in spe) gewählt werden. Eine gute Kommunalwahl könnte Laschets Chancen steigern, zumindest würde er daraus Ansprüche ableiten.
 
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Und eigentlich sollte ein gläubiger Christ mit der Gewissheit des ewigen Lebens vor Augen, mit dem Sterben auch kein Problem haben....... :cool:).

Genau das wuerde mir am meisten Angst machen - wenn ich all die Gläubigen wieder treffe und das fuer ewig.

Interessanterweise gab es wohl mal Studien an Hospizen - Beitrag im bayrischen Rundfunk den ich mal gehoert habe - und je gläubiger desto mehr hatten die Betroffenen Probleme mit dem loslassen und akzeptieren der eigenen Endlichkeit.

Damit soll es genug sein mit off-topic
 
Kommentar
... natürlich verspricht er sich davon eine gewisse Wählergunst...
Bei der Minderheit, die sich als Maskenverweigerer begreift, wohl.
Bei der Mehrheit, die sich geschützt sehen will, sicherlich nicht.
 
5 Kommentare
häuschen
häuschen kommentierte
Politiker kochen auch nur mit Wasser. Sie erhoffen sich mit ihrem Handeln immer nur Eines, nämlich Wählerstimmen.
Dass sie mit ihren Ideen zum Erreichen dieses Ziels manchmal erst Recht ins Fettnäpfchen treten, merken sie erst später.
Herr Laschet hat mEn sehr viele von diesen schlechten Ideen.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Der Laschet lernt es nicht mehr, Karneval in Heinsberg ging ja auch schon auf Laschets Kappe. :cry:
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

nun er hat doch immerhin den Orden "Wider den tierischen Ernst" :hehe:
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

und manch einer bekommt den an den Kopf und kann danach
nicht mehr richtig denken :)
 
Gestern wurden 4 weitere französische Regionen vom RKI zu Risiko-Gebieten erklärt:
  • Occitanie (seit 9. September)
  • Nouvelle-Aquitaine (seit 9. September)
  • Auvergne-Rhone-Alpes (seit 9. September)
  • Korsika (seit 9. September)
Also sind jetzt praktisch auf dem europäischen Festland ganz Südfrankreich und die pariser Region Risikogebiete.

Es ist ein dramatischer Anstieg nach dem Ende der fast überall gleichzeitig in Frankreich statt findenden Ferien. Ähnliche Tendenz aktuell bei uns in Bayern.
In Spanien sind diese Woche auch die Ferien zu Ende gegangen. Da bleibt es für die gebeutelten Spanier nur zu hoffen, dass dies nicht noch zusätzlich eine katastrophale Verschlimmerung auslöst.

In Kroatien sind seit gestern insgesamt 5 županije (Gespannschaften), vor allem an der mittleren und südlichen Adria-Küste Risiko-Gebiete.

Desweiteren Schweiz 2 Kantone und Tschehien die Hauptstadt.

Grüße - Bernhard
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Die Zahlen aus Schweden verblueffen mich ebenso - wobei sie teilweise extrem abweichen von der JHC Seite.
Meine Vermutung es werden nur wirklich Erkrankte getestet.
Ich las kuerzlich einen Artikel das etliche Schweden wirklich in Sorge sind und teilweise ihre Kinder krankmelden und von zu Hause selbst unterrichten.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Naja, darum geht es wohl nicht Bernhard.
Die dortigen Behoerden sind wohl ueberhaupt nicht in der Lage auch nur ansatzweise das zu schaffen.
Selbstverstaendlich kann man mit entsprechender Personaldecke die unmittelbaren Kontakte nachvollziehen und testen und isolieren.
Es gibt ja nicht nur OPNV Kontakte und wenn dann ist da eh Maskenpflicht.
Wichtiger sind jene welche man OHNE Maske getroffen hat.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Die einfachen Masken bringen im ÖPNV überhaupt nichts, wenn zu Stoßzeiten praktisch alle dort direkten "Körperkontakt" haben.

Grüße - Bernhard
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Schweden hat nach wie vor Mangel an Krankenhausbetten, nicht nur jetzt, das ist grundsätzlich ein Problem. Ich höre über drei Ecken privat, dass längst nicht jeder einen Test bekommt und das ein ziemliches Problem darstellt.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Doch schon das nennt sich jetzt "Impfung zweiter Klasse"
 
In Schweden scheint es keinen zweiten Anstieg zu geben. Hat man dort schon den ersten Level der Herdenimmunität erreicht? Noch etwas früh um Bilanz zu ziehen, aber vielleicht war das schwedische Modell doch nicht so "dumm."
Schweden ist doch eine ganz andere Nummer betreffend Einwohnerdichte und Ferienverhalten. Auch die Lage als eine der nordlichen europäischen "Sackgassen" ist schon eine ganz andere "natürliche" Prävention als das dicht besiedelte Mittel- oder Südeuropa, wo zudem viele Menschen Urlaub machen.

Grüße - Bernhard
 
Kommentar
Im ORF-Radio -Österreichischer Radiosender- gab es ein sehr interessantes Interview mit
dem Mikrobiologen, Facharzt für Hygiene, Infektiologie und Tropenmedizin- Dr. Dr. Martin Haditsch.
Nicht nur für Österreicher interessant, da Dr. Haditsch Deutschland in seinem Interview mit einbezieht.

 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ein Sachargument kann richtig, oder falsch sein,
wird aber nicht dadurch falsch, weil einem die politische Ausrichtung der argumentierenden Person nicht gefällt.

Ich (selbst promovierter Mikrobiologe) habe den Eindruck, dass Haditsch, sachlich, mit Fachkompentenz und stichhaltig argumentiert. Wenn Grundrechte eingeschränkt werden und ganze Wirtschaftsbereiche in die Insolvenz getrieben werden, dann ist es gut, wenn fachlich kompetente Menschen die Entscheidungen von Banklehrlingen (Spahn) und Chefredakteuren von Kirchenzeitungen (Laschet) kritisch begutachten.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

"Allerdings finden sich unter den Gründungsmitgliedern neben der Biologin Karina Reiß,
die an einer dermatologischen Klinik arbeitet, keine aktuell an einer Hochschule medizinisch
forschenden Wissenschaftler."

Frau Reiß ist die Lebensgefährtin des Herrn Bhakdi.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
AnjaC
AnjaC kommentierte
Seit wann sind medizinisch ausgebildete Menschen fachlich kompetent hinsichtlich der Beurteilung der Einschränkung von Grundrechten oder Beeinträchtigung von Wirtschaftsbereichen?
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Sie haben ein gewisse Kompetenz in der Beurteilung der Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen zum Krankheitsrisiko. Das ist die Basis für alles Weitere.

Und wenn die Einschnitte wirklich so dramatisch sind, sollten doch kritische Stimmen willkommen sein, man will doch nicht übers Ziel hinausschießen. Zumindest sollte man Sachargumente auf seine Richtigkeit prüfen, völlig unabhängig von seiner politischen Ausrichtung.
 
Der deutsche Presserat hat gegen die Bildzeitung wegen schwerer Verstöße gegen die Sorgfaltspflicht eine Rüge ausgesprochen.
Die Bild hatte über die Vorveröffentlichung einer Studie von Prof. Drosten berichtet und dabei u.a. fälschlicherweise davon gesprochen, sie sei “grob falsch“. Dem Autor Drosten hatte der verantwortliche Redakteur bei Bild damals nur eine Stunde Zeit für eine Stellungnahme gegeben.

Trau schau wem...

 
Kommentar
Wenn Grundrechte eingeschränkt werden und ganze Wirtschaftsbereiche in die Insolvenz getrieben werden, (...)

Wirtschaftsbereiche werden nicht bewusst in die Insolvenz getrieben.
Die veränderten Rahmenbedingungen einer Pandemie haben jedoch
erheblichen Einfluß auf die Tragfähigkeit von Geschäftskonzepten.

Verschiedene Geschäftskonzepte sind mit den Realitäten nicht in
Einklang zu bringen. Wer sich mit Buddhismus auskennt, weiß doch
um die Endlichkeit solcher Konzepte.
 
Kommentar
...
Ich (selbst promovierter Mikrobiologe) ... Wenn Grundrechte eingeschränkt werden und ganze Wirtschaftsbereiche in die Insolvenz getrieben werden, dann ist es gut, wenn fachlich kompetente Menschen die Entscheidungen von Banklehrlingen (Spahn) und Chefredakteuren von Kirchenzeitungen (Laschet) kritisch begutachten. ...

Na gut, dann halte Dich raus. Ich bin Rechtsanwalt und lese mit.
 
Kay
Kay kommentierte


Meine Meinung zur Verhältnismäßigkeit: In der letzten Zeit trage ich die Maske verhältnismäßig oft.

Manno, ich würde manchmal auch gern mal wieder Motorrad ohne Helm fahren und in den schweizer Bergen war die Luft klarer als jetzt in Hamburg
und in Spanien schmeckte der Knoblauch besser. Aber ich lebe hier mit einigen Einschränkungen und mit Freiheiten, die mir viel bedeuten.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Das was in D abläuft laesst mich am Verstand einer nicht geringen Anzahl von Menschen hier zweifeln.
Heute lese ich das ein Frau dem RKI verbieten wollte "uebertriebene" Covid Zahlen zu veroeffentlichen weil ihre Menschenwuerde dadurch beeintraechtigt waere.
Ich schlage kostenlose Flugtickets in die USA oder nach Brasilien vor fuer alle die hier unzufrieden sind mit ihrer Wuerde oder Freiheit die sie hier geniessen.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Kay
An Hamburg habe ich nur gute Erinnerungen.... im zarten Alter von 21 habe ich von "Ede" meinen ersten großen Fotojob bekommen. Ede hat damals das Cruising (Große Freiheit, ehemaliger Starclub) und das Nevada, Ecke Reeperbahn gehabt und brauchte viele Fotos. War ne lustige Zeit damals, Du, als Hamburger erinnerst Dich sicherlich an die Location.

Aber neidisch bin ich nicht, ich habe für mich den optimalen Altersruhesitz gefunden..... und wir sind hier schon seit über 100 Tagen coronafrei, im Land gibt es kaum noch Einschränkungen.
 
Kay
Kay kommentierte

Tut mir leid: Der Ede, den ich damals kannte, arbeitete wie Hank bei der Post und hatte in seinem Zimmer zwei Hängematten. In der großen schlief er, in der kleinen sein Kater.

War auch ne lustige Zeit damals. - Als uns das Bier in der Kneipe zu teuer vorkam, sind wir mit der Taxe (!) zum Automatenladen gefahren (gab es damals noch).
Aber wir kommen ab!
 
5 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
Ein guter Artikel, der noch einmal genau das erklärt und belegt, was z.B. @falconeye und andere hier schon seit langem immer wieder betonen und erläutern.

Vielleicht sollten wir correctiv mal nahe legen, statt schriftsprachlich vor allem mit Videos zu arbeiten und diese auf YouTube zu veröffentlichen. Womöglich würden sie dann mehr Aufmerksamkeit auch dort erhalten, wo Skepsis herrscht oder immer wieder längst vorhandene Belege gefordert werden. Selbst die vielbeschworene Vortestwahrscheinlichkeit und der Ringtest werden ausführlich besprochen. Na sowas! ;)
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Ehrlich, ich hasse diese Schwurbelvideos. Warum soll ich mir 30 Minuten (meist) Geschwafel anhören, wenn ich den Artikel in mir angemessener Geschwindigkeit lesen und notfalls zwischendurch nachschlagen kann?
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Ja, ich weiß. Ich gehöre auch zur Gattung der Dinosaurier, wie meine Tochter mir gelegentlich bescheinigt ;)
Die Ironie im 2. Absatz meines Kommentars hast Du aber hoffentlich auch schriftsprachlich erkannt :6874:
 
falconeye
falconeye kommentierte
Danke für den Link. Enthält viele Infos, die man bisher eher mutmaßen musste.
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Mühsam ernährt sich das (digitale) Eichhörnchen in D. Das RKI meldet heute:

Mit dem Deutschen Elektronischen Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz (DEMIS) wird das existierende Meldesystem für Infektionskrankheiten gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) weiterentwickelt und verbessert. Insbesondere wird – beginnend bei den Meldenden (Ärztinnen und Ärzte, Labore, andere) – eine durchgängig elektronische Informationsverarbeitung ermöglicht.

Und tatsächlich, die Erfolgsmeldung lautet:

Bisher sind 272 der 378 Gesundheitsämter an DEMIS angebunden

Betrachtet man die technischen Voraussetzungen, so sind sie nicht höher als seit Jahren für jeden von uns, der seine Steuererklärung möglichst digital abgeben soll: Es braucht Software und ein Zertifikat.

Für die Anbindung an DEMIS müssen 2 Voraussetzungen erfüllt sein: Zum einen muss einen Software installiert sein, die die DEMIS-Funktionen umsetzt. Zum anderen wird ein Zertifikat benötigt, mit dem sich der Nutzer am System authentifiziert.

Mein ehemaliger griechischer Arbeitskollege ist also trotz Sprachbarriere, mangels Kohle für den Steuerberater und ohne Verständnis für irgendwas, das PCs betrifft, fortschrittlicher und integrierter als 106 deutsche Gesundheitsämter - er gibt brav seine Steuererklärung mit allem drum und dran elektronisch ab.

Quelle:
 
5 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Das erinnert mich an das legendäre Merkel-Zitat: "Das Internet ist Neuland für uns....."

Deutschland hat in den letzten 15 Jahre andere Schwerpunkte gelegt, nein Infrastruktur, Digitalisierung, wettbewerbsfähige Schulausbildung, Forschung in Zukunftstechnologien, Start-ups, etc. waren nicht die zentralen Themen der letzten Regierungen.

Somit ist es keine Überraschung, dass eine "Staatsbehörde", wie das RKI, auch entsprechende Kommunikationsmängel aufweist. - Als jemand, zwischen den Welten, mit dem Vergleich zu Hong Kong, Singapur und Südkorea kann ich nur den Kopf schütteln. Während andere Länder bestrebt sind, den (materiellen) Lebensstandard der Bevölkerung zu steigern, wird es für Deutschland schwierig den derzeitigen Lebensstandard in den nächsten Jahren zu halten.... (meine Meinung).
 
Bertho
Bertho kommentierte

Du hättest Dich ja einbringen können, statt von der Loge aus mit (y) und (n) zu werfen.
 
Kay
Kay kommentierte
Der Praktikant sucht jetzt einen Gehilfen zwischen 11 und 14 Jahren, der bei den Gesundheitsämtern die Rechner um- und einstellt.
Die Karteikarten und Reiter
... wird fortgesetzt, umgetexted ...
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

Für Europa, nicht nur für Deutschland wird es schwierig, den Lebensstandard zu halten - aber aus ganz anderen Gründen als denen, die du angibst. Covid19 hat monströse Löcher in alle Budgets (öffentlich und privatwirtschaftlich) gerissen, die so einfach nicht wieder zuzuschütten sind.

Und wir sind schon wieder dort. wo du den Thread seit Monaten hinziehst, gell? Hauptsache OT...
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Wenn das Ding so funktioniert wie das gesamtdeutsche Alarmsystem letzten Donnerstag, dann kann ja wohl nichts schief gehen... :dizzy:
In den führenden Ländern der Digitalisierung ist man mit einem Ferrari unterwegs während Deutschland hinter dem Güllewagen von Takatuka herumeiert...

Grüße - Bernhard
 
Während andere Länder bestrebt sind, den (materiellen) Lebensstandard der Bevölkerung zu steigern, wird es für Deutschland schwierig den derzeitigen Lebensstandard in den nächsten Jahren zu halten.... (meine Meinung).
Naja, bis Corona hatte ich eine Million auf meinem LH Meilenkonto - ich bin auch in Asien unterwegs gewesen.
Die Bestrebungen der Laender die du da ansprichst sind auch notwendig - denn sie sind noch lange nicht auf unserem Niveau betreffs Lebensstandard - FUER ALLE.
Die soziale Ungleichheit ist dort deutlich groesser - auch wenn ich in Taiwan z.B. im Hotel das schnellste WLAN meines Lebens hatte mit 250 MegaBYTE down und upload.
Wir machen vieles richtig - meine bescheidene Meinung.
 
Kommentar
Neue Zahlen aus Österreich: Innerhalb der letzten 24 Stunden (Stand gestern 21 Uhr) hatten wir gemeldete 912 Neuinfizierte. Das ist der höchste Wert seit der ersten Welle und überhaupt der zweithöchste seit Pandemiebeginn je verlautbarte.
 
1 Kommentar
ernst.w
ernst.w kommentierte
Heute morgen, 9:30, waren es, bezogen auf die letzen 24 Stunden, 869. mehr als die Hälfte der Fälle stammen aus Wien, wie Suchmaschinen schon in den letzten Tagen.
 
Update 12. September 2020

Germany
New Cases 11.09.2020: 1586
Weekly average: 1350
7 day incidence: 11,4
Rt: 1,07 (0,89 - 1,29)
Forecast 09.10: 2406 (563 - 10278)
Alert Value A: 0,34 high risk

Screen Shot 2020-09-12 at 10.28.24.png

Der kurze Moment der Zwischen-Erholung in D scheint (leider) vorüber. Vielleicht wird es wieder besser, wenn Bayern das Ferienende verdauen sollte. Ein minimales Indiz dafür könnte man seit gestern sehen ...

Weitere Länder, speziell Österreich, betrachte ich im nächsten Posting.
 
Zuletzt bearbeitet:
4 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
Bavaria (RKI vom 11.9.)
Weekly average: 343
7 day incidence: 18,3
Rt: 1,26
Alert Value A: ~0.9 high risk
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Heute gehen die Ferien in Baden-Württemberg zu Ende. Wenn ab Montag früh in den Ballugsräumen während der Stoßzeiten alles wieder in den ÖPNV stürmt, sehe ich da leider noch wenig Chancen für eine Entspannung.

Grüße - Bernhard
 
Bertho
Bertho kommentierte
@Fiesta1: Was gibt es da eigentlich zu lachen?
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Ich - glaube - der OEPNV ist nicht die Quelle des Anstiegs - eher schon die Feten und Feste.
 
Austria
New Cases 11.09.2020: 580
Weekly average: 443
7 day incidence: 35,0
Rt: 1,46 (1,28 - 1,66)
Forecast 09.10: 2707 (1005 - 7293)
Alert Value A: 1,10 very high risk

Screen Shot 2020-09-12 at 10.44.19.png

Leider noch schlechter als D. Die Entwicklung wird wohl von Wien getrieben, fast der ganze Rest von A ist "grün" auf der Karte des öst. Gesundheitsamtes.

Der Wert der Inzidenz ist zwar wieder sehr hoch und nähert sich dem Höhepunkt der Pandemie in A. Aber der Alertlevel ist noch weit von 5+ (Alert Value 2+) bzw. "out of control" entfernt. Dem Moment, wo mein Modell einen Lockdown empfehlen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
frankolas
frankolas kommentierte
Das sind sicherlich die Zahlen, die die Gesundheitsämter liefern, also die der mehr oder weniger durchgeführten Zwangstests.
In den Praxen häufen sich parallel die jetzt zunehmenden saisonalen Erkältungen. Es gibt genug Patienten, die keinen Test machen wollen.
Da gibt es verschiedene Gründe, Angst vor Quarantäne ist der Hauptgrund.
Frag mal einen Kleinselbständigen, privat versichert und mit einer Selbstbeteiligung zwischen 500 und 1000€, ob der sich einen Abstrich für 130€ machen lässt?! :cool:
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Wo hast du denn die 130 € her? Die sind doch schon längst Geschichte. Und sorry, der Kleinselbstständige, der sich mit einer solchen Selbstbbeteiligung privat versichert anstatt gesetzlich (die Beitragsregelung wurde letztes Jahr angepasst und ist deutlich kleinverdienerfreundlicher als zuvor), muss sich die gleiche Frage bei jedem Arztbesuch und jeder Untersuchung stellen und hat das vorher gewusst und in Kauf genommen. Das ist bei einem Corona-Test nicht anders als bei anderen medizinischen Tests.
Angst vor Quarantäne ist für mich kein Argument. Mit einem negativen Test bist Du schneller aus der Quarantäne raus als ohne. Mit einem positiven Test kommst du nicht in Quarantäne, sondern in Isolation mit einer finanziellen Entschädigung, die im Infektionsschutzgesetz geregelt ist. Wer aus diesem Grund keinen Test machen will, obwohl er es tun sollte, handelt in meinen Augen unverantwortlich.
 
häuschen
häuschen kommentierte
Naja, wenn niemand unverantwortlich handelte, dann hätten wir gar kein Problem.
 
frankolas
frankolas kommentierte
@AnjaC Die Preise für Privatversicherte habe ich von meinem Labor. Die für Kassenpatienten sind deutlich runterverhandelt worden. Privatpatienten sind halt Freiwild. Willkommen in der Realität.:cry:
Achso, liebe Anja, beim Hausarzt kommst Du bei einer symptombezogenen Untersuchung + Beratung mal knapp auf 25€. Also ein Bruchteil des Corona-PCR-Testes.(y)
 
Zuletzt bearbeitet:
AnjaC
AnjaC kommentierte
Klar. Bei deinem Beispiel ist ja dann auch kein Labor beteiligt ;) Privatpatienten sind Freiwild... nun ja,man kann Nutzen und Risiko abwägen, bevor man sich für diese Versicherungsart entscheidet. Dafür ist dann oft genug sozusagen "zum Ausgleich" das Personal in Krankenhäusern für eben jene Privatversicherten "Freiwild", jedenfalls könnte man auf den Gedanken kommen, wenn man sich das mal im Alltag anschaut. Das ist imho eine ebenso pauschalierende und berechtigte Aussage wie Deine. Auf der anderen Seite höre ich ebenso berechtigterweise viele Kassenpatienten klagen, dass die von der gesetzlichen Krankenversicherung bewilligten Leistungen häufig zu nicht ausreichenden Behandlungen führen. Nicht umsonst trenden Zusatzversicherungen mit "Chefarztbehandlung" und Einzelzimmer. Aber das führt hier zu weit.

Ich bin jedenfalls froh, dass bei uns hinsichtlich der Pandemie sehr schnell die Grundversorgung für alle gesichert war und wir uns darauf verlassen können - ganz egal, was man sonst so von unserem Gesundheitswesen hält. Diese Sicherheit haben weltweit längst nicht alle Menschen, ganz im Gegenteil.
 
Streeck ist sicherlich kein Aluhut-Träger und hat auch keine politische Agenda.....

Trotzdem plädiert er für einen gemäßigten Weg und unterscheidet sich da ganz eindeutig von Spahn und Drosten. Streeck ist eher ein gemäßigter Bhagdi, Kekule (der mir am ausgewogensten erscheint) ist zwischen Drosten und Streeck positioniert:



Ein runder Tisch, an dem neben Drosten und Wieler auch Streeck, Kekule und Bhagdi säßen, würde ein breiteres Meinungsspektrum repräsentieren und würde der wachsenden Zahl an Corona-Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen. Da dieser ausgewogene Ansatz von der Politik nicht favorisiert wird, wird die Spaltung der Gesellschaft in den nächsten Monaten weiter zunehmen.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

Zwischen Angst und Panik ist ein weites Feld. Da darfst du dich nicht wundern, wenn "man" sich an falsch eingesetzen Begriffen stößt. ;)

Wer keine Angst kennt, hat ein mindest so großes Problem, wie jemand, der sofort in Panik verfällt.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte


Ich denke, 80% der Bevölkerung in Deutschland brauchen keine "Angst" vor SARS2 zu haben, mit abnehmender Tendenz.
 
Kay
Kay kommentierte


Ich denke anders.

Hat noch jemand Lust zu denken?

(Nur nebenbei fällt mir der Sack Reis in Thailand ein.)
 
häuschen
häuschen kommentierte
Keine Ahnung, wie lange HaDiDi überlegt hat, bevor er 80% als passenden Wert niederschrieb, aber ich denke ähnlich.

Zum Thema Angst und Panik:

Wenn die Bevölkerung ernsthaft bedroht ist, dann ist es mEn Aufgabe des Staates Ruhe ins Volk zu bringen.
Ich bin sogar davon überzeugt, dass es zum diplomatischen Handwerkszeug gehört eine Gefahr eher zu verharmlosen, als aufzubauschen.
Meines Erachtens nach hat die Politik in diesem Punkt falsch entschieden, weil sie die Verantwortung für die Stimmung im Volk einigen Wissenschaftlern übertragen hat. Ich bin der Ansicht, dass sie diese Verantwortung nur abgegeben hat, weil sie Angst hatte Fehler zu machen. Ich bin der Ansicht, dass unsere Politiker schlicht keine Eier in der Hose haben.
 
Kay
Kay kommentierte


Na, wenn Du diese Bilder mit der Hose mal streichst, kann Dir zumindest schon einmal der Praktikant zustimmen indem sicherlich Politiker Angst hatten, Fehler zu machen.
Das erscheint auch mir oft so (wie auch von mir mehrfach beschrieben), dass der Politiker vor einer Entscheidung zuerst prüft, ob die Maßnahme seiner Vita schaden könnte.
Wichtig ist das alte Lied: money makes the world go round und das eigene Streben nach Macht und Ansehen. Nur die wenigsten verstehen sich als Diener des Volkes.

Aber auf der anderen Seite ist es normal, wenn man etwas nicht, oder nicht genau weiß, den zu fragen, von dem man vermutet, dass er es besser weiß.
Der Fehler war wohl, dass die Spezialisten für Viren und Pandemieentwicklung eben nicht als Politikentscheider groß geworden sind, aber durch Politik und vor allem durch die Medien entsprechend instrumentalisiert wurden.
 
Streeck ist sicherlich kein Aluhut-Träger und hat auch keine politische Agenda.....

Das erste unterschreibe ich, das zweite nicht. Die PR-Nummer um Storymachine
mit enger Verflechtung in die FDP und zu Laschet sprechen eine sehr deutliche
Sprache. Er ist Erfüllungsgehilfe von Kräften die möglichst viele "Lockerungen"
anstreben. Der Auftrag in Gangelt war ja auch "Wege aus dem Lockdown" zu finden.

"Lockerungen" in deren Sinne ist einfach so weitermachen wie vor der Pandemie.

Mit den veränderten Realitäten einer laufenden Pandemie kann es keine Rückkehr
zu einer unveränderten "Normalität" geben. Ohne wirksamen, flächendeckend
verfügbaren Impfstoff sind verschiedene Geschäftskonzepte schlicht nicht mehr
tragfähig.

Es sind neue Konzepte gefragt, die MIT dem Virus funktionieren.
Das ist ein sehr radikaler Kulturwandel, der leider in einem sehr kurzen
Zeitraum passieren muss. Dabei bleiben Leute auf der Strecke, die ihr
Konzept nicht anpassen können, egal ob aus eigener Untätigkeit oder
aus struktureller Unmöglichkeit. Enge, überfüllte Clubs oder Karnevalsumzüge
wie in Düsseldorf und Köln gehen einfach nicht mehr.

Das ist ein Problem das alle "Kritiker" gemeinsam haben. Die glauben alle wenn
sie die Augen fest zu machen und sich das wünschen, dann verschwindet die
Pandemie "just like magic", wie ein schwachsinniger Psychopath mal formulierte.

Keiner hat ein Konzept das eine Anpassung an neue Realitäten ermöglicht.
Die halten alle nur ihr Schild "DAGEGEN!" hoch.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Als Klein-Unternehmer mit zwei Firmen im Bereich Software und Hightech Hardware mal ein Gedanken Experiment.

Wir folgen den Querdenkern und verschaffen den Buergen endlich wieder ihre verfassungsgemaesse Freiheit.

Und dann infiziert sich meine Belegschaft teilweise oder ganz - dann geht es meinem Geschaeft besser?

Oder der Inhaber und Ideengeber - meine Wenigkeit - sowie ein Teil meiner Mitarbeiter im selben Alter - die zur Risikogruppe gehoeren - versterben.
Das ist die bessere Loesung?

Nur weil einige keine Masken aufsetzen wollen und anscheinend viel Zeit haben um auf Demos mit Naziflaggen mitzumachen?

Und dem Restaurant geht es besser wenn sich herum spricht das der Inhaber der Pizzeria und sein Personal Superspreader sind?
Oder der Disco wenn permanent Superspreader Events bekannt werden?
Und nachdem sich bei einem Konzert oder Fussballspiel Hunderte infiziert haben wird es vermutlich eine Run auf die Karten fuers naechste geben?

In welcher theoretischen Welt leben Menschen die so etwas glauben.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

Wer denkt heute noch an den unverantwortlichen Barbesitzer der nicht gemeldet hat und seinen Ymitarbeiter, der sein Virus großzügig verteilt hat. Wer kennt noch den Namen der Bar?

Menschen sind eine sehr vergessliche Spezies, die zudem auch gerne verdrängt, was ihr nicht gefällt.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte

Du bezeichnest die Platte, die du schon zum dreißigsten Mal auflegst, als "kritisches Hinterfragen"? Echt? Du hinterfragst doch nicht, du bezeichest doch, ziemlich unkritisch übrigens, alles, was nicht deiner Denke entspricht als grundlegend falsch. Dazu legst du dann immer "passende Belege" vor, die diese Ansicht stützen sollen. "Hinterfragen" ist aber nicht gleich "gegen den Strom schwimmen".
Ich denke, du siolltest die Platte nicht nur auflegen, sondern sie dir auch ebenso oft anhören.

Ist es nicht so, Ernst, dass in dieser Diskussion die meisten hier - völlig unabhängig davon, auf welcher Seite sie stehen - ihre Platte immer wieder auflegen, immer wieder mit den gleichen Argumenten und mit dem Hintergedanken, das was Andersdenkende und -diskutierende schreiben sei falsch...? Und passende Belege sucht sich auch jeder zusammen.
Ich kann definitiv nicht alles, was z.B. @HaDiDi oder @mfey hier geschrieben haben, logisch oder gar richtig finden.
Aber auch wenn es nur Bruchteile sind, erfüllen diese den Zweck des “kritisch Hinterfragens“.
Und ich glaube, da sind wir uns einig: Ein kritische Situation mit vielen unbekannten Variablen erfordert das regelmäßige Hinterfragen getroffener Entscheidungen, sonst besteht die Gefahr, sich zu verrennen.

Lies mal Deine Beiträge aus den letzten 14 Tagen oder 2 Monaten ganz neutral hintereinander weg, Du wirst nicht den Eindruck gewinnen, dass Du offen für die Argumente warst, die nicht Deiner Denke entsprechen (wie einige andere auch)... ;)
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Nein, mir geht es hier nicht um die Denke. Mir geht es um die gepresste Platte. Mit immer denselben Wortzen in immer derselben Reihenfolge. So monoton kenne ich mich nicht. ;)

Im Übrigen korrigiere ich schon mal meine Richtung, wenn ich Fehler erkenne. Kommt scho öfters vor. Nicht gerade, wenn es um das gelinde Mittel der Maske geht, um Schlimmeres zu verhindern. Nicht gerade dann, wenn ich Menschenleben in Gefahr sehe und man dieses Risiko weiter reduzieren könnte. Aber doch sehr oft, das wird im meinem Leben, aber halt nicht immer in Threads sichtbar. Aber das reale Leben ist auch kein Blog.

Im Übrigen suche ich mir überhaupt keine Belege. Wenn ich über einen stolpere, zitiere ich ihn manchmal. Gesucht (und damals nicht gefunden) habe ich nur einmal.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Ist es etwas Schlechtes wenn man fuer sich eine Lebenseinstellung gefunden hat?
Ich goenne jedem seine.

Lesen - das tue ich sicher auch Ergebnis offen - heisst aber nicht das ich es uebernehmen muss.

Ich schrieb es glaube ich schon mal, ich beurteile Diskussionen, Argumente und die Personen dahinter auch und vor allem nach Ihrem Verhalten und Auftreten.

Wenn ich Aggression - Wut - Bevormundung - Besserwissen - Ueberlegenheitsgehabe - Manipulation - erlebe bei etlichen derzeit stark beliebten Themenkreisen mit einem fast religiösen Bekehrungswillen - dann stellt sich mir die Frage ob da nicht persoenliche Defizite, Vorlieben, Eitelkeiten etc. mit dem Mantel von Argumenten nett kaschiert werden damit man sie ausleben kann.

In der Natur ist der erfolgreiche Anfuehrer und Erfahrenere eines Rudels/Stammes in aller Regel nicht der oder das Exemplar das mit viel Geschrei rum krakeelt.

Erfahrung und Wissen machen doch eher gelassen finde und erlebe ich im Freundeskreis auch so.

Emotionen kommen immer dann hoch um so mehr je weniger verstanden wird oder der Wille da ist es zu verstehen.

The Action speaks louder than the words - KebMo einer meiner Lieblings Songs
 
Der Anteil der Corona-Kritiker wächst von Woche zu Woche.

Eher die Fraktion der Maßnahmenkritiker - von denen aber gleichzeitig
niemand einen auch nur ansatzweise tragfähigen Gegenvorschlag
machen kann.

Volkes Stimmung beseitigt das Virus nicht - aber vielleicht
beseitigt sie die politische Vernunft.

Ein Fuhrunternehmer musste seinerzeit die Pferdekarren auf
Lastwagen umstellen, weil die Umstände es erzwangen.
Der konnte auch nicht zurück zu seiner Pferdeäpfelnormalität.

Und so ist das jetzt eben mit Gastronomen, Clubbetreibern,
Fussballstadien, Veranstaltern von Wacken und Co.
Es hat sich etwas verändert. Nur eben im Zeitraffer.

Wer seinen Lebensentwurf und sein Geschäftskonzept nicht so an
die veränderte Situation anpassen kann daß es tragfähig bleibt,
der muss eben schliessen oder geht Pleite.

Ich könnte jetzt noch einmal den Buddhismus erwähnen.
Sterbende 80-jährige scheinst Du interessanterweise weniger
dramatisch zu finden als insolvente Unternehmen.

Aber nehmen wir mal an, es gibt "Lockerungen" .
(Übersetzt: Wir ignorieren einfach daß es das Virus gibt und
tun alles genau wie vor der Pandemie)
Glaubst Du ernsthaft die Leute gehen wieder in Massen in
die Stadien, setzen sich eng an eng zwei Stunden in ein
schlecht belüftetes Theater, tanzen in einem überfüllten Club,
laufen im Karneval mit?

Ein paar werden das sicher tun, aber die anderen werden
das so tun wie aktuell in Schweden: Die Regierung hat es
versaut, wir machen das jetzt eigenverantwortlich.

Bis zum Einsetzen dieser Eigenverantwortung muss im
Dunstkreis verschiedener Protestler erst ein mal jemand
an Covid-19 gestorben sein. Und ein paar tausend ausserhalb
ihrer Dunstkreise.
 
2 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
In einer Demokratie muss man bei so drastischen Maßnahmen die Bevölkerung hinter sich haben. Wenn die Stimmung kippt, ist es zu spät.... und die Stimmung kippt spätestens, wenn das Insolvenzrecht wieder gilt. Es wird wohl schwierig das Insolvenzrecht länger als bis zum 31.12. auszusetzen:

 
ernst.w
ernst.w kommentierte
muss im Dunstkreis verschiedener Protestler erst ein mal jemand an Covid-19 gestorben sein.
In den USA sind schon ein paar der Verharmloser verstorben Hat auch nicht wirklich geholfen. Ich denke, auf die paar tausend aus dem "Bekanntenkreis" käme es an. Familie, Freunde. Das wirkt. Solange dir die Krankheit nicht nahekommt, erkennst du sie nicht an. (Ich meine natürlich nicht dich als Person.)
 
........ Alle drei sind eine Bereicherung der Diskussionskultur, die sich gut ergänzen. Die drei zutieren sich untereinander, weshalb die nicht unbedingt an einem Tisch sitzen müssen. Das ist gar nicht notwendig.

Mir wäre ein "Expertenrat", der sich wöchentlich zusammensetzt ( geht ja auch online ) deutlich lieber als die permanenten One-Man-Shows, die da abgezogen werden. Virologen, Epidemiologen und Wirtschaftsleute sollten vertreten sein, und wöchentlich die Bevölkerung mit einer Stimme informieren.
 
C
Christian B. kommentierte
Mit meinem Beitrag zu Platons Politeia wollte ich keinesfalls zum Ausdruck bringen, dass ich die „Expertenrunde“ als Verantwortungsträger richtig finde. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass eine solche Idee schon vor 2500 Jahren als Organisationsform menschlichen Zusammenlebens auf sehr komplexem Niveau diskutiert und sogar als der Demokratie vorzugswürdig dargestellt wurde. So wie es auch jetzt immer wieder verlangt wird. Durchgesetzt hat es sich nie. Unter anderem aus dem von Dir genannten Grund: Woher wissen wir, dass die Aristoi auch wirklich die besten sind, um sie zu Aristokraten zu machen? Und aus dem zweiten Grund, dass es in der Natur des Menschen zu liegen scheint, mehr an sich als an das Ganze zu denken. Platon fordert von seinen Aristoi, dass sie nur an das Ganze und überhaupt nicht an sich denken. Wenn man dies in Rechnung stellt, kommt wieder die Demokratie ins Spiel, aber da zählt dann für Entscheidungen nicht due Wahrheit sondern die Mehrheit. Funktionieren kann das nur solange, wie es in der Mehrheit genügend Verantwortungsbewusstsein für das Ganze gibt. Das heisst: Jeder sollte möglichst viel von den Tugenden beherzigen, die Platon von den Besten (Aristoi) verlangt.
 
Zuletzt bearbeitet:
AnjaC
AnjaC kommentierte
Expertenrat gut und schön - und ich gehe davon aus, dass das RKI und unsere Politiker entsprechend beraten werden. Aber " die Bevölkerung mit einer Stimme informieren"? Da höre ich schon wieder den Aufschrei von staatsgelenkter Information etc. Man kann nicht auf der einen Seite fordern, dass alle was zum Thema sagen dürfen und Gehör finden sollen, egal wie abwegig ihre Äußerungen sind, und auf der anderen Seite eine einzige, einheitliche Informationsquelle fordern.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Nebenbei, wenn wir schon bei Platon sind - alle, die sich dafür und andere interessante Denkansätze in der Geschichte interessieren, sei das Buch Sofies Welt ans Herz gelegt. Gibts auch als Hörbuch. Wirbelt unser eingefahrenes Denken sehr wohltuend durcheinander und könnte so manchen hier interessieren, wenn ich euch richtig einschätze.
 
Kay
Kay kommentierte
Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten, Charles Bukowski, Carlos Castaneda, Paulo Coelho, Carlos Primero, das kleine Café am Rande der Welt und aus der Reihe Kauderwelsch die Ausgabe Hamburgisch sind auch zu empfehlen und de re publica gibt es sogar in Übersetzung.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Mir wäre ein "Expertenrat", der sich wöchentlich zusammensetzt ( geht ja auch online ) deutlich lieber als die permanenten One-Man-Shows, die da abgezogen werden...

Es würde mich sehr wundern, wenn es diese Konferenzen mit Experten nicht gäbe.
Spahn oder Politiker*in X.Y. trifft seine Entscheidungen doch nicht einsam und allein im dunklen Kämmerchen...
 
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