Aber interessant ist dennoch, dass derzeit sowohl Nikon als auch Canon bei den Profiboliden bei round about 20 Megapixel bzw. knapp darunter bleiben, auch bei einer möglichen D5 sieht nikonrumors etwa 20 Megapixel.
Solange wir die Wahl haben, ob bzw. wie lange wir das Pixelrennen mitmachen und uns beide Hersteller auch Kameras mit moderaterer Auflösung anbieten, finde ich die Sache in Ordnung.
Wo die Hersteller meines Erachtens schon aufpassen müssen, dass sie das System nicht mit zu hohen Auflösungen ad absurdum führen. Bei DX sehe ich bei Nikon derzeit solche Tendenzen, sehr hohe Auflösung bzw. kleine Pixel, aber überwiegend billige DX Zooms, die mit 24 MP überfordert sind. Für viele Anwender wäre eine 16 MP DX Kamera vermutlich zielführender, wenn Nikon und Sony diesen Sensor evtl. noch weiter entwickelt hätten.
Wenn meine Optiken zwischen 20 und 30 MP auflösen können, dann muss ich - gerade auf längeren Reisen, wo Speicherkapazität durchaus ein Thema sein kann - meine Karten nicht von einer 50 MP Kamera vollballern lassen, ohne davon wirklich relevante Vorteile verglichen zu einer 24-36 MP Kamera und deren Output zu haben.
Ich habe vor ein paar Wochen meinen Eltern zur Goldhochzeit ein Bild, das ihnen besonders gut gefallen hat, als Alu-Dibond in 120x80cm ausdrucken lassen. Da kann man wirklich nah ran gehen und sieht keinerlei Pixel/Korn (analog mit Kleinbild wäre das schon nur mit den allerbesten Filmen und kontrollierter Entwicklung machbar gewesen). Für mich persönlich ist damit ein Niveau erreicht, das mich in Sachen Kameraupdate deutlich gelassener sein lässt.
Es gibt derzeit interessantere Baustellen bei DSLRs als die stetige Erhöhung der Auflösung.