Bildtagebuch einer Krankheit ...

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
...das Bild ist ja nicht ein Volltreffer, aber es musste schnell gehen ...

Manchmal ist man man überrascht wie schnell sich das Aussen verändert. Und so gekommen, so gegangen ....

...aber das kenne ich ja ...


261

picture.php
 
Kommentar
Anzeigen
Moin Sam,

so ist das in der Fotografie, wie oft auch im Leben. Man konzentriert sich auf etwas mehr oder weniger, oder geht der Routine und dem Alltag nach.

Und dann kommt das Unerwartete !

Claudia´s Krankheit, der Regenbogen oder wie vor ein paar Tagen bei mir, für ein bis zwei Minuten richtig kräftige Nordlichter.

picture.php


Ich war so mit der normalen Situation beschäftigt, dass es plötzlich ganz anders kam und ich am besten Perspektive und Standort komplett hätte verändern müssen.

Aber, allein keine Zeit. Also mit dem klar kommen, was gerade kommt und das Beste daraus machen.

In meinem anderen Beitrag kommen noch zwei Fotos von dieser Situation und wir sehen, auch im Dunkeln kommt manchmal mehr Licht, als zu erwarten war.

Liebe Grüße

Marc
 
Kommentar
...Ischt net mys Tal emitts ...?

Der Titel des Buches von Mara Lauber und die wunderschöne Interpretation einzelner Texte von Trummer und Nadja Toller hat Claudia und mich gleichermassen berührt ...

Ab heute beginnen wir rückwärts zu zählen: von Tag 16 zu Tag 0. Heute beginnen die letzten Therapien und wir schauen vorwärts und zählen rückwärts ...

Danke sehr herzlich allen von Euch, welche immer noch in diesen Thread schauen und Bilder einstellen ... für mich/uns immer noch ein Highlight....

Und so nehmen wir wie es kommt. Sitzen hin, wenn es geht, lesen ein Buch und vielleicht nehmen wir das eine oder andere Gedicht von Maria Lauber zu Gemüte ...



262

picture.php
 
Kommentar
Claudia und ich werden uns in den Frühlingsferien auf die Spuren von Maria Lauber machen. Ein oder zwei Tagesausflüge ins Frutigtal werden wir machen, Wege beschreiten und die Landschaft geniessen ...

Bis dahin sollen ihre Worte uns genügen und uns stärken ...

Ein Gedicht von ihr auf Hochdeutsch aus den 50er Jahren ...

"Nun die schwarzen Schatten liegen hinter mir in grauer Schlucht,
und der Gipfel ist erstiegen,
und der Firne ferne Flucht
steigt im Glanz des ersten Lichtes, schau ich träumenden Gesichtes in des Himmels Wunderbau.
Als zerflösse sie im Blau,
das von Ewigkeiten klingt, meine Seele jauchzt und springt."


263

picture.php
 
Kommentar
....15 ...

...retour zählen, nach vorne blicken....

Gestern haben wir beim Kochen die CD von Trummer und Nadja Stoller gehört und die Texte gelesen ...

Maria Lauber schrieb 1963 an eine Freundin betreffend ihrer "Schreibkunst":

„Du hast eine Ahnung!! Meinst Du etwa, die Gedanken in meinen Gedichten seien mir nur so in den Schoss gefallen? Kannst Du Dir nicht vorstellen, dass sie fast unter Blut und Tränen geboren sind? Könnte ich Licht sehen, wenn ich mich nicht durchs dunkle Tal hinaufgezwungen hätte? Nur der gedrückte, geplagte, „schwere“ Mensch weiss schlussendlich, was Gnade ist.“

Und es hat mich daran erinnert, dass wir diese Zeit der Krankheit zwar gut meistern, aber es ist hie und da harte Arbeit. Arbeit, welche in einem selbst stattfindet und sich manchmal mit Schweigen und manchmal mit gemeinsamem Musikhören äussert ...


264

picture.php
 
Kommentar
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten