Und was lernen wir daraus?
Dass die Sensoren die unterschiedlichen Farben bei verschiedenen Werten kappen wußten wir schon seit Anbeginn der Digitaltechnik. Da ist analog gutmütiger, klar.
Dass die Sensoren keine so schlechte Dynamik haben wie immer behauptet. Zwar sind die Lichter mit o.g. Farbfehlern behaftet, aber in den Schatten gibt es noch Reserve. Dort wo Dia und Negativ bereits deutlich schwächeln, schlägt sich das D200-RAW noch recht brauchbar.
Fazit: Die Jpegs der D200 kann man in die Tonne treten (die Fujis können's besser ;~) Man ist gut Beraten bei starken Kontrasten mit der D200 in RAW zu fotografieren und eventuell lieber knapper als zu viel zu belichten. Oder man nimmt gleich einen Negativfilm, aber nur wenn man die Lichter korrekter wiedergeben will. Für die Schatten nimmt man dann vielleicht besser einen Diafilm, dort bleibt die Farbsättigung in den Schatten länger erhalten.
Ist alles halb so schlimm, Hauptsache man weiß über die Vor- und Nachteile, dann kann man besser sein Werkzeug zu den Aufgaben oder Vorlieben anpassen. Wie halt oft.
Grüße - Bernhard