Bilder Analog - Digital

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Sorry Martin, so wie Du es jetzt schilderst ist es okay. Ursprünglich hat sich der Test für mich so gelesen, als ob Du aus dem Verhalten der Medien nur an der oberen Belichtungsgrenze auf den gesamten Kontrastumfang schließen würdest. Und damit würdest Du dem Dia als auch einem Großteil der Sensoren im Vergleich zum Farbnegativ einfach unrecht tun. Zusammen mit den Ergebnissen im unterbelichteten Bereich wird eher ein Schuh daraus.

Grüße - Bernhard
 
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Und was lernen wir daraus?
Dass die Sensoren die unterschiedlichen Farben bei verschiedenen Werten kappen wußten wir schon seit Anbeginn der Digitaltechnik. Da ist analog gutmütiger, klar.
Dass die Sensoren keine so schlechte Dynamik haben wie immer behauptet. Zwar sind die Lichter mit o.g. Farbfehlern behaftet, aber in den Schatten gibt es noch Reserve. Dort wo Dia und Negativ bereits deutlich schwächeln, schlägt sich das D200-RAW noch recht brauchbar.

Fazit: Die Jpegs der D200 kann man in die Tonne treten (die Fujis können's besser ;~) Man ist gut Beraten bei starken Kontrasten mit der D200 in RAW zu fotografieren und eventuell lieber knapper als zu viel zu belichten. Oder man nimmt gleich einen Negativfilm, aber nur wenn man die Lichter korrekter wiedergeben will. Für die Schatten nimmt man dann vielleicht besser einen Diafilm, dort bleibt die Farbsättigung in den Schatten länger erhalten.

Ist alles halb so schlimm, Hauptsache man weiß über die Vor- und Nachteile, dann kann man besser sein Werkzeug zu den Aufgaben oder Vorlieben anpassen. Wie halt oft.

Grüße - Bernhard
 
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24_TD schrieb:
Moin,

man kann daraus lernen, dass die digitalen Kameras den Filmkameras nicht überlegen sind.

Besten Gruss

Tim
Nein Tim,
genau das Gegenteil ist der Fall, denn eine digitale Kamera produziert das weißere Weiß, nicht das dreckige Zeugs in den Lichter (Zeichnung oder so genannt).
Oder sollte ich tatsächlich Opfer einer Werbekampagne aus den 70ern sein ?
 
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BernhardJ schrieb:
Fazit: Die Jpegs der D200 kann man in die Tonne treten

Ich würde das etwas anders formulieren, denn bei JPG kommt es auf die richtige (zum Motiv passende) Einstellung der Kontrastkurve an. Mit niedrigen Kontrasteinstellungen kann man natürlich einen höheren Dynamikumfang bewältigen als mit den Standardeinstellungen.
 
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.......Und was lernen wir daraus?........

daß man jede von Einzelpersonen gemachte Testerei in die Tonne treten kann und seitdem die Fotozeitschriften mit ihren Objektivtests bewiesen haben, daß beim Test immer das rauskommt, was der Tester will.

Marti_S hat mit nem Coolscan V, Dichteumfang 42, gescannt. Kann er überhaupt scannen?, hat er alles rausgeholt?, wäre nicht ein Coolscan 5000, mit Dichteumfang 48, besser gewesen?

Da bleiben noch viele Fragen offen.
Wer selber mal Objektive getestet hat, weiß wie schwierig die objektiven Parameter einzuhalten sind.

:motz: :motz: :motz:
 
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JohnnyW schrieb:
.......Und was lernen wir daraus?........

daß man jede von Einzelpersonen gemachte Testerei in die Tonne treten kann

Mir ist ein 90% korrekter Test lieber als eine 100% subjektive Behauptung, die nicht nachprüfbar ist.

JohnnyW schrieb:
Marti_S hat mit nem Coolscan V, Dichteumfang 42, gescannt. Kann er überhaupt scannen?, hat er alles rausgeholt?, wäre nicht ein Coolscan 5000, mit Dichteumfang 48, besser gewesen?

Wenn wir alle mit einem Coolscan 5000 arbeiten würden, dann wäre das ein für die Praxis interessantes Ergebnis.

JohnnyW schrieb:
Da bleiben noch viele Fragen offen.

Dann ergreif doch hier und jetzt die Initiative, um diese Fragen objektiv und nachprüfbar zu beantworten.
 
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JohnnyW schrieb:
Marti_S hat mit nem Coolscan V, Dichteumfang 42, gescannt. Kann er überhaupt scannen?, hat er alles rausgeholt?, wäre nicht ein Coolscan 5000, mit Dichteumfang 48, besser gewesen?
Egal was du von meinem Test hälst, wenn man ein Dia mit der Lupe gegen direktes Licht betrachtet und nicht mehr, sondern eher weniger, Zeichnung in den Schatten erkennen kann als in der gescannten Datei, dann ist wohl auch davon auszugehen, dass bei der Projektion des Dias nicht mehr Details zu erkennen sein dürften. Es wäre also für die Praxis nicht relevant.

Zweifel ob der Dichteumfang meines Scanners ausreicht wurden schon an anderer Stelle geäußert. Ich wurde dazu aufgefordert einen Diafilmstreifen, bei dem die eine Hälfte belichtet wurde und die andere unbelichtet blieb, zu scannen. Über den Diafilm habe ich zwei Linien mit einem Filzstift gezogen, nachstehend ist das Beispiel zu sehen.

Dia_schwarz_weiss.jpg

wenn man mit den Gradationskurven das Bild etwas aufhellt, sind auf der unbelichteten Filmhälfte die aufgemalten striche recht deutlich sichtbar.

Martin
 
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Roland L. schrieb:
Nein Tim,
genau das Gegenteil ist der Fall, denn eine digitale Kamera produziert das weißere Weiß, nicht das dreckige Zeugs in den Lichter (Zeichnung oder so genannt).
Oder sollte ich tatsächlich Opfer einer Werbekampagne aus den 70ern sein ?
Moin Roland,

ich lese diesen Thread aufmerksam mit und bin Marti für den Test sehr dankbar. Weiss hin, weiss her, Tonwertabriss oder nicht - ich kann beim besten Willen keine Überlegenheit erkennen.

Wir haben nebenan im Nikon-Club gerade einen wunderbaren Thread, in dem teilweise 50 Jahre alte Farbbilder gezeigt werden, die in ihrer Qualität heute den meisten hier im Forum gezeigten digitalen Aufnahmen in nichts nachstehen. Wenn wir in 10 Jahren hier an dieser Stelle noch Bilder vom Lummenfelsen-Trip sehen werden, dann fange ich an über die Qualität des Mediums Digitalfoto nachzudenken. Solange bleibt diese ganze Pixelpathologie für mich einfach nur viel Lärm um nichts.

Schönen Abend und besten Gruss


Tim
 
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24TD schrieb:
Weiss hin, weiss her, Tonwertabriss oder nicht - ich kann beim besten Willen keine Überlegenheit erkennen.

Tim, beziehst du das auf Dia oder Negativ?

24TD schrieb:
Wenn wir in 10 Jahren hier an dieser Stelle noch Bilder vom Lummenfelsen-Trip sehen werden, dann fange ich an über die Qualität des Mediums Digitalfoto nachzudenken. Solange bleibt diese ganze Pixelpathologie für mich einfach nur viel Rauch um nichts.

Verwechsel ich was, oder warst du einer der Ersten, die eine D3 bestellt haben? Solltest du dann nicht besser noch 10 Jahre warten? :D
 
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volkerm schrieb:
Verwechsel ich was, oder warst du einer der Ersten, die eine D3 bestellt haben? Solltest du dann nicht besser noch 10 Jahre warten? :D
Moin Volker,

sicher war ich einer der ersten, der sich die D3 bestellt hat. Ich werde auch einer der ersten sein, der sich eine D3x bestellen wird und ich werde ganz sicher einer der ersten sein, der sich eine F7 ordern wird.

Ich habe mir übrigens auch diese neuen G-Objektive bestellt, obwohl ich gerne Blendenringe gehabt hätte. Aber was solls, ich will nicht klagen, man kann nicht alles haben im Leben.

:hallo:

Besten Gruss

Tim
 
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......wenn man ein Dia mit der Lupe gegen direktes Licht betrachtet und nicht mehr, sondern eher weniger, Zeichnung in den Schatten erkennen kann als in der gescannten Datei, dann ist wohl auch davon auszugehen, dass bei der Projektion des Dias nicht mehr Details zu erkennen sein dürften.......

da täuscht du dich gewaltig.
 
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Hier muß ich Johnny auch recht geben. Bei der Projektion sieht man teilweise Details, die am Leuchtpult nicht da sind. Es resultiert aus der gewaltigen Lichtleistung, welche durch die Diafläche bei der Projektion durchgeht. Da hat die Leuchtdichte der Leuchtplatte eindeutig das Nachsehen.

Grüße - Bernhard
 
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JohnnyW schrieb:
da täuscht du dich gewaltig.

Wie auch immer, der beschriebene Test mit dem gemalten Strich zeigt eindeutig, daß die Begrenzung in den Tiefen durch die Dichte des Dias bedingt ist und nicht durch den Scanner.
 
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Ich habe eine Sammlung verschiedenster unbelichteter und entwickelter Diafilm-Schnippsel. Die Unterschiede bei der Maximaldichte sind gewaltig. Man kann daran schön sowohl die Maximaldichte als auch die unterschiedlichste Farbgebung der Schatten erkennen. Es ist allerdings nicht nur vom Film selber abhängig, sondern auch von der Entwicklung, Lagerung vor der Entwicklung etc. Schon erstaunlich.

Grüße - Bernhard
 
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......Wie auch immer, der beschriebene Test mit dem gemalten Strich zeigt eindeutig......

garnix zeigt er, der Strichtest :lachen:

Seien wir doch mal ehrlich, was Marti_S gemacht hat, war nichts anderes als die Leistungsfähigkeit vom Coolscan V, begrenzt durch die Scannersoftware und Fähigkeit des Operators, mit der Leistungsfähigkeit der D200 zu vergleichen und das ist wohl ganz klar absolut unfair.
Die D200 kostete 1900.- Tacken, der Coolscan kostet 600.- Tacken.

Der Coolscan 9000 kostet 2400.- Tacken und der Coolscan 5000 kostet 1100.- Tacken.:winkgrin:
 
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JohnnyW schrieb:
Seien wir doch mal ehrlich, was Marti_S gemacht hat, war nichts anderes als die Leistungsfähigkeit vom Coolscan V, begrenzt durch die Scannersoftware und Fähigkeit des Operators, mit der Leistungsfähigkeit der D200 zu vergleichen

Moin,

das ist ein gutes Argument.

Besten Gruss

Tim
 
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