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Balou schrieb:Diese intensiven Anstrengungen und millionenschweren Investitionen der Software- und Hardware Hersteller, die digitale Wiedergabe dem Filmlook anzunähern, zeigt sehr deutlich, dass
volkerm schrieb:... manche Benutzer aus Gewohnheit an den alten Bildfehlern hängen, die sie aus der analogen Fotografie kennen, z.B. deutlich sichtbares Filmkorn bei Kleinbildformaten.Zitat von Balou schrieb:Diese intensiven Anstrengungen und millionenschweren Investitionen der Software- und Hardware Hersteller, die digitale Wiedergabe dem Filmlook anzunähern, zeigt sehr deutlich, dass
JohnnyW schrieb:ja das Korn, meinst du das?
24_TD schrieb:Und mancher Debattenbeitrag sagt mehr über den Beitragenden als über den Sachverhalt.
Moin Volker,volkerm schrieb:Die Meute, die bei Aussagen wie...
Moin,Hans Maulwurf schrieb:Hallo!
Entschuldigung, dass ich mich hier einmische, aber hat Volker etwa nicht recht, wenn er das Korn das nennt, was es ist, nämlich ein Artefakt des verwendeten Aufnahmemediums? (In manchen Fotos wirkt es, in Anderen stört es!)
gruss,
Peter
Dagegen hat ja auch niemand etwas gesagt. Es ist nun aber so, dass man Körnung auf Bildern nie künstlich hinzugefügt hat, sondern es sich (leider) nicht vermeiden ließ.24_TD schrieb:nein, in dem Zusammenhang hier liegt Volker falsch. Ich habs eingangs bereits gesagt - die Hersteller von Digis und die Softwaremacher legen viel Wert auf den Filmlook. Korn ist kein störendes Artefakt. Wenn Nikon oder DxO sich viel Mühe geben, digitale Bilder wie Film aussehen zu lassen, dann ist was dran am Korn.
Film sieht eben gut aus!
DxO verkaufen ihr Filmpack als Option. Wenn mir also daran gelegen ist, meine Digitalbilder im "Filmlook" erscheinen zu lassen, kann ich das tun. Wenn dieser Hersteller also einen Markt sieht, wird er ihn bedienen. (Sagt das jetzt etwas über das ästhetischen Empfinden von Softwareingenieuren oder über deren Absicht, Geld zu verdienen aus?)24_TD schrieb:Moin,
nein, in dem Zusammenhang hier liegt Volker falsch. Ich habs eingangs bereits gesagt - die Hersteller von Digis und die Softwaremacher legen viel Wert auf den Filmlook. ... Wenn Nikon oder DxO sich viel Mühe geben, digitale Bilder wie Film aussehen zu lassen, dann ist was dran am Korn. Tim
Hmm, also ich oute mich jetzt sicher als Banause, aber mich hat die "Grisseligkeit" mancher von mir mit hochempfindlichem Film gemachten Dias früher genauso gestört, wie mich das Rauschen meiner D70 bei 1600 ISO stört.- Aber wenn Du sagst, es stört nicht (nie, niemanden und unter keinen Umständen), dann muss ich mich wohl geirrt haben!24_TD schrieb:Korn ist kein störendes Artefakt.
volkerm schrieb:... manche Benutzer aus Gewohnheit an den alten Bildfehlern hängen, die sie aus der analogen Fotografie kennen, z.B. deutlich sichtbares Filmkorn bei Kleinbildformaten.
24_TD schrieb:Korn ist kein störendes Artefakt.
Balou schrieb:Ergebnis: in 80 % der Fälle wurden die analogen Aufnahmen als die natürlicheren bezeichnet.
Mir geht es auch so, dass ich die Filmwiedergabe als natürlicher empfinde. Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass es etwas mit unseren (meinen) Sehgewohnheiten zu tun hat. Spannend wäre sicherlich diesen Vergleich in ein paar Jahren nochmal durchzuführen.volkerm schrieb:Als natürlich empfunden wird möglicherweise das, was unseren langjährigen Sehgewohnheiten entspricht, geprägt durch die Bilder von Jahrzehnten. Ich hab früher sehr viel mit hochempfindlichen S/W Filmen gemacht und die heutigen digitalen S/W sind für mich oft "komisch" weil das von hochempfindlichen KB-Filmen gewohnte Korn fehlt.
Das die Gradationskurven bei Filmen nicht so linear verlaufen ist aber nur ein Aspekt. Tatsächlich gibt es noch einen zweiten wertvollen Aspekt den man bei der Lichterwiedergabe von Film und Digitalkameras betrachten sollte. Nachstehend ein Vergleichsbild, aufgenommen mit Negativfilm, Diafilm und der D200.volkerm schrieb:Ähnlich könnte es mit der Darstellung von Lichtern/Schatten sein. Der Sensor zeichnet linear auf, die Linearitätsfehler des Films hat er nicht. Dadurch sieht es zweifellos anders aus in Situationen mit hoher Dynamik, so wie auch Diafilm und Negativfilm in der Licht- und Schattenzeichnung deutlich unterschiedlich aussehen. Du warst darauf bereits eingegangen, daß gerade die Linearitätsfehler des Films hier eine gefälligere Darstellung vermitteln.
volkerm schrieb:....
Ähnlich könnte es mit der Darstellung von Lichtern/Schatten sein. Der Sensor zeichnet linear auf, die Linearitätsfehler des Films hat er nicht. Dadurch sieht es zweifellos anders aus in Situationen mit hoher Dynamik, so wie auch Diafilm und Negativfilm in der Licht- und Schattenzeichnung deutlich unterschiedlich aussehen. Du warst darauf bereits eingegangen, daß gerade die Linearitätsfehler des Films hier eine gefälligere Darstellung vermitteln.
...
das du zweifelst bleibt dir natürlich unbelassen. Bei meinem Vergleich, den ich im FixFoto-Forum eingestellt habe, wurden mir, sowohl von Digital- als auch Analog-Anhängern, mittlerweile reichlich Prügel zu teil. Ich habe den Vergleich so gut gemacht wie ich es konnte. Ich erhebe aber keinen Anspruch auf wissenschaftliche Genauigkeit.Hans-Peter R. schrieb:interessante Bilder zeigst Du uns da, die ... muss ich gestehen ... so weit weg von meinen Erfahrungen sind, das ich gar nicht umhin komme Zweifel zu hegen.
Es handelt sich bei der Aufnahme um ein Bild mit starkem Gegenlicht und einem sehr hohen Kontrastumfang. Beide Aufnahmen wurden um eine Blendenstufe überbelichtet. Ich habe also bei der RAW-Datei versucht die Lichterzeichnung im RAW-Konverter (Lightroom) wiederherzustellen. Als Diafilm kam der Fuji-Astia zum Einsatz, der für einen Diafilm einen überdurchschnittlich großen Kontrastumfang wiedergeben kann. Beide Dateien wurden nachgeschärft. Die Tonwertabrisse sind auch in der RAW-Datei zu sehen und haben demzufolge nichts mit der JPEG-Komrimierung zu tun.Hans-Peter R. schrieb:Bei dem digitalen Hasenbilder z. B. sind die Kanten an den Orten mit den Tonwertabrissen bei extremer Vergrößerung deutlich sichtbar. die RGB-Werte der Pixel springen hier um 5% des Maximalwertes. Das ist nicht normal. Irgend etwas stimmt da nicht. Es mag vielleicht daran liegen, dass analoge Bild 80 KByte hat und das digitale nur 75 KByte, oder auch dass das analoge Bild mit 58000 Farben etwa 3000 Farbwerte mehr hat als das digitale Bild. In jedem Fall scheint mir der JPEG-Algorithmus in beiden Bildern anders angewendet worden zu sein, da die JPEG-Artefakte offensichtlich völlig unterschiedlich aussehen. Möglicherweise wurde das digitale Bild vor der JPEG-Konvertierung noch leicht geschärft, dann kommt es bei ungünstigen Parameter zu solchen Abrissen. Auf jeden Fall bin ich mir relativ sicher, dass der Unterschiede alleine aus dem digital/analog Faktor nicht kommt. Hinzu kommt die Digitalisierung des analogen Bildes, die alleine schon zu ähnlichen "Verlusten" hätte führen müssen.
der analog/digital Disput ist mir lediglich insofern nicht völlig egal, als dass ich in meiner Rolle als Moderator die Streithanseln zu gegebener Zeit zur Ordnung rufen muß. Das wars aber dann auch schon und darum geht es mir bei Deinem Posting gar nicht.Marti_S schrieb:das du zweifelst bleibt dir natürlich unbelassen. Bei meinem Vergleich, den ich im FixFoto-Forum eingestellt habe, wurden mir, sowohl von Digital- als auch Analog-Anhängern, mittlerweile reichlich Prügel zu teil. Ich habe den Vergleich so gut gemacht wie ich es konnte. Ich erhebe aber keinen Anspruch auf wissenschaftliche Genauigkeit.
Ich könnte es dir höchstens per Mail schicken, allerdings nicht vor heute Abend, eine andere Möglichkeit habe ich nicht.Hans-Peter R. schrieb:Wäre es vielleicht möglich, das RAW-File des digitalen Bildes auf einen Server zu laden?
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