Bangladesch in vollen Zügen

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Ich bin froh, dass ich nicht dabei gewesen sein musste...
Das ist nichts für mich, so viel Enge und Gedränge.

Aber ich freue mich, auf diese Seite der Welt dennoch durch deine tollen Bilder und informativen Texte einen Blick werfen zu können.

Danke dafür, Bernd!

Viele Grüße,
Sylvia
 
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Ganz herzlichen Dank Bernd für diese intime und tolle Reportage über ein Land, dass ich nicht kenne. :up::up::up:
 
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Schiffe brauchen Motoren.
Sie werden mit dem Boot angeliefert.
Aber wie kommen sie zur Werft?
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Der Motor liegt auf Eisenrohren
Es werden Bahnen aus Holzbohlen gebaut.
Die Arbeiter laufen Barfuß oder in Schlappen durch den Schlamm und Müll am Fluß.
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Sobald die Balken hinterm Motor abgebaut und vor dem Motor neu aufgebaut sind,
kann der Motor weitergezogen werden.
Als Antrieb dient eine Spindel.
Ein Seil wird aufgewickelt.
Mehrere Männer ziehen und schieben an der Spindel
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Harte Arbeit!
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Danke für Euer Lob.
Ich freue mich, dass Euch mein Bericht gefällt.


Ich bin froh, dass ich nicht dabei gewesen sein musste...
Das ist nichts für mich, so viel Enge und Gedränge.

Menschen sind in Bangladesch allgegegenwärtig.
Alle Verkehrsmittel sind überlastet und der Vekehr steht vor dem Infakt.
Dazu der herumliegende Müll, Abgase, Staub und Dreck.
Aber wir sind auch nicht in den Erhohlungsgebieten (z.B. Kox Bazar)
oder in den Nationalparks (Sundabans) unterwegs, sondern in den Städten,
auf Märkten und Bahnhöfen, also dort wo das Leben pulsiert.

Gehen wir unsere abschließende Runde auf der Werft.
Dieses Schiff ist im Rohbau schon fast fertig.
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Hier ist bald Stapellauf.
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Wir verlassen die Werft und gehen zum Bootsanleger.
Leider fahren wir nicht mit der schnittigen Fähre im Hintergrund
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Sondern mit der Paddelbootfähre
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Mit dem romantischen Sonnenuntergang auf der Werft beenden wir den 6. Reisetag.
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@ Kiboko -- Danke, Bernd, für diese atemberaubende Reportage. Viele deiner Bilder zeigen eindrucksvoll, dass die Menschen, die dort in welchen Verhältnissen auch immer leben, Individuen sind, Würde und Stolz haben, so wie wir. Das ist gut, in Erinnerung zu rufen gegen die Gleichgültigkeit.
 
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Am nächsten Morgen geht es vor dem Aufstehen zum Hauptbahnhof von Dhaka Kamalapur.
Denn heute steht der Höhepunkt der Reise an.
Es ist die Hauptpredigt der Bishwa Ijtema, dem zweitgrößten Muslimischen Feierlichkeiten.
Laut Wikipedia waren 2010 mehr als 5 Millionen Teilnehmer aus 150 Nationen anwesend,
um für Frieden und Einheit zu beten.
Einige der Teilnehmer fahren mit dem Zug nach Tongi, einer Stadt nördlich von Dhaka.
Die Züge sind dann sehr gut ausgelastet.

Aber als erstes sehen wir einen Zug aus der Gegenrichtung.
Lok 2910 erreicht mit einem Expresszug die Endstation Dhaka Kamalapur.
Ein paar junge Reisende sind auf dem Dach der Lokomotive.
Nachts ist es immer noch empfindlich kalt.
Somit ist es auf der Lok durch die Abwärme des Motors am wärmsten.
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Im Bahnhof wird die Lok abgekuppelt und fährt dann ins Bahnbetriebswerk.
Dort werden die Vorräte ergänzt und die Lok auf der Handdrehscheibe gewendet,
damit auf der Rückfahrt der Führerstand wieder vorne ist.
Der kleine Junge auf der Lok hat wohl die Ankunft des Zuges verschlafen.:schlaf:
Wieso reist ein Kind alleine mit dem Nachtzug auf der Lok nach Dhaka? :confused:
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Der erste Zug nach Norden mit Lok 2919 ist noch nicht voll besetzt.
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Die Stimmung auf dem Zug ist prächtig.
Die Menschen freuen sich und winken den Fotografen auf der Brücke zu.
Wir werden auch fotografiert.
Wer findet den Fotografen?
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Und ein Nachschuss
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Der nächste Zug ist schon etwas voller.
Zuglok ist 2802.
Die hohe Luftverschmutzung bietet viele Kristallisationspunkte für die Nebelbildung.
Deutlich sieht man den Nebel im Scheinwerferlicht der Lokomotive.
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Voller Stolz wird auf der Lok die Nationalfahne geschwenkt.
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Den Fotografen auf der Brücke wird gewunken und wir winken zurück. :hallo::hallo::hallo::hallo::hallo:
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Zum Abschluss wieder ein Nachschuss auf den ausfahrenden Zug.
Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen hinten auf der Kupplung stehen können.
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Der nächste Fotostandpunkt ist der Bahnübergang an der Pantha Road.
Hier gibt es auch einen Markt zwischen und an den Gleisen.
Morgens sind dort viele Träger unterwegs, die die Marktstände mit frischen Waren versorgen.
Gemüse
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Blumenkohl
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Früchte
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Frische Fische
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und die „Katze im Sack“ :D
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Zuletzt bearbeitet:
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Es gibt viele Möglichkeiten seine Hühner zu transportieren.
Bequem fahren sie auf der Lastenrikscha.
Nur die Lieblingshühner dürfen vorn am Lenker mitfahren.
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Hat man nur ein Fahrrad, kann man nur wenige Hühner mitnehmen.
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Ohne Fahrrad muss man seine Hühner tragen.
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Am elegantesten ist der Transport auf dem Kopf.
Wer wohl hier der Hahn im Korb ist?
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Dieser Mann hat nochmal extra für mich posiert.
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Wenn es jetzt doch kein Huhn sein soll …
… wir haben auch Enten.
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Während wir uns am Bahnübergang der Pathna Road herumtreiben,
passieren uns mehrere vollbesetzte Züge nach Tongi.
Da sie aus dem Süden bei vollem Gegenlicht kommen,
zeige ich nur einen eher wenig ausgelasteten Zug mit 2611 in die Gegenrichtung.
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Um eine andere Perspektive zu bekommen betreten wir ein hoches Gebäude.
Wir beobachten den Verkehr von der Dachterrasse aus.
Die Lok 2922 zieht einen Expresszug nach Dhaka.
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Das Tele dient als Fernglas und zeigt den Betrieb auf und neben den Gleisen.
Links oben sind auch wieder ein Enten- und ein Hühnerhändler unterwegs.
Vor den Hütten stehen wird Essen gekocht.
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Nachdem wir mehrere Züge fotografiert haben,
gehen wir wieder runter und sind wieder auf Motivsuche.
Neben den Gleisen haben Prediger kleine Stände aufgebaut.
Mit Mikrophon, Verstärker, Autobatterie und Megaphon wird gepredigt,
Koranverse gesungen und um Spenden für die Armen gebeten.
(Sorry, fürchterliche Dokuaufnahme)
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Spenden ist eine muslimische Grundpflicht.
An einem Feiertag sind die Menschen besonders spendabel.
Es wird nicht nur Geld gespendet.
Von vielen Händlern gibt es auch Essenspenden.
Es ist somit auch ein Festtag für die ärmsten der Armen.
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Von Languste können aber die ärmsten der Armen nur träumen.
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Frische Fische beim Fischhändler.
Die Fische leben noch und winden sich beim Zugriff des Verkäufers
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Zwischen den Gleisen sitzen diese Herren.
Sie nehmen für die Kunden die frischen Fische aus.
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Das kleine Mädchen sitzt schon am „Herd“.
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Auf dem Dach sitzt ihr Spielgefährte.
Ein armes Äffchen mit Halskette und „Schmuckschloss“.
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Wir fahren mit dem Bus weiter nach Norden,Richtung Tongi.
Die Strasse ist bereits seit Mitternacht gesperrt.
Aber als Touristenbus auf dem Weg zum Flughafen dürfen wir weiterfahren.
am Bahnübergang der Tongi Diversion Road beim Banani Overpass in Dhaka erwischen
wir die Lok 2317 mit einem Regionalzug nach Tongi.
Der Schrankenwärter zeigt die grüne Fahne und signalisiert den gesicherten Bahnübergang.
Wir genießen mal die Vorbeifahrt des Zuges.
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Auch die Lok ist voll besetzt.
Nur über den qualmenden Auspuff ist noch ein wenig Platz.
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Trittbrettfahre, Dachfahrer, Kupplungsfahrer …
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Auch der Gepäckraum ist gut gefüllt
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Wir schauen den Zug noch hinterher
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Mit dem Bus geht es Richtung Tongi.
Die Straße ist gesperrt, aber der Touribus wird bis zum Flughafen durchgelassen.
Mit viel Überredungskunst dürfen wir noch bis Uttar, wo unser Hotel ist, weiterfahren.
Aber dann ist auch für uns Endstation.
Die restlichen 3 km laufen wir auf den Gleisen.
Es geht mit Tippelschritten auf den Schwellen.
Hundertausende gehen vor, neben und hinter uns.
Laut tutend bahnen die Züge sich ihren Weg.
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Auch das wachsame Auge des Gesetzes kann sich mit der Trillerpfeife kaum noch Respekt verschaffen.
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Wir erreichen Tongi am Tureg Fluss.
Auch auf der Straßenbrücke sind unzählige Menschen unterwegs.
Auf dem Fluss haben viele Boote angelegt.
Die Predigt findet in der Moschee statt.
Aber über Lautsprecher können beim „Public Hearing“ Millionen Menschen teilhaben.
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Wir nehmen am Bahndamm an den Eisenbahnbrücken über den Tureg Platz.
Es herrscht eine heitere, friedliche Atmosphäre.
Kinder verlangen nach der Aufmerksamkeit des Fotografen.
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Dann beginnt die Predigt.
Die Menschen setzen sich zum Gebet.
Nur ein kleiner Junge versucht noch rosa Zuckerwatte zu verkaufen.
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Außer der Stimme des Predigers, die mit etwas Zeitversatz aus diversen Lautsprechern schallt,
herrscht totale Stille.
Regungslos lauschen die Gläubigen der Predigt.
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Das letzte Wort des Predigers ist noch nicht verhallt,
da springen die Leute auf und treten ihren Heimweg an.
Es geht zu Fuß oder mit dem Boot
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Aber viele Menschen fahren auch wieder mit der Bahn nach Hause.
Los geht es mit Lok 2914 auf der Brücke über den Tureg-Fluß.
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Stolz wird die Nationalfahne auf der Lok geschwenkt
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Ein kurzer Regionalzug mit Lok 2318 ist zum Bersten voll
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Und die Lok aus der Nähe betrachtet
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Es folgt ein Expresszug mit Lok 2717
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Auch dieser Zug ist gut besetzt.
Auf dem Schiff scheint noch etwas Platz zu sein.
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Wir laufen wieder mit Tippelschritten auf den Schwellen zurück nach Uttar.
An der Strecke sitzen Bettler und hoffen auf eine kleine Spende
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Wenn ein Zug kommt, muss man schnell von den Schwellen hüpfen.
Ein vollbesetzter Zug mit Lok 2919 fährt zurück nach Dhaka-Kamalumpur.
Dieses Bild habe ich bereits im Eröffnungsposting gezeigt.
(#6)
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Neben den „Bleichgesichtern“ unserer Reisegruppe machen auch viele Bangladeschis Bilder von den Zügen.
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Und immer wieder wird dabei stolz die Nationalfahne geschwenkt.
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Und die Züge fahren wirklich.
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Auf dem Rückweg zum Hotel begegnen uns weitere Züge.
Ich beschränke mich auf zwei Zügen in der Nähe des Hotels.
Breitspurlok 6013
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Und Meterspurlok 2508
#213
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Damit möchte ich diesen aufregenden 7. Reisetag abschließen.
Auch nach über 30 Jahren Eisenbahnfotografie habe ich so etwas noch nicht erlebt.
Somit ist die Reise für mich jetzt schon ein voller Erfolgt.
Die zweite Reisewoche ist jetzt „Bonus“.
Ich werde versuchen mich etwas kürzer zu fassen, damit Klaus sein Server nicht platzt.
 
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Klaus' Server muss das aushalten. Gerade deine Texte machen das ganze noch interessanter.

Eigentlich wollte ich ja warten, bis du am Ende deiner Reise bist, bevor ich etwas schreibe. Hätte ich nach deinen ersten Bildern schon mit "klasse, beeindruckend, Wahnsinn" geantwortet, hätte ich das ja nach jedem Beitrag steigern müssen und irgendwann wären die Superlative ausgegangen. Wenn aber noch eine ganze Woche kommt, dann muss ich mich doch zwischendurch melden.

Beim Betrachten deiner Reportage sitze ich einfach nur fasziniert und manchmal auch kopfschüttelnd oder sprachlos vor dem Monitor. Wirklich herausragend!!!

Schade, dass diese Eindrücke nur die paar Tausend Benutzer des NF-F kennenlernen können. Absolut einmalig.

Ich frage mich nur, warum leben und arbeiten so viele Menschen auf oder zwischen den Schienen? Was ist der Grund? Ist woanders kein Platz? Die Zugpassagiere sind ja wohl kaum die Kunden der Händler. Oder ist das Bahngleis so etwas wie rechtsfreier also unreglementierter Raum und jeder darf hier und nur hier alles?

Ich bin auf jeden Fall gespannt auf die zweite Hälfte. Der Kleine auf dem Puffer bei #213 ist ja irre.

Danke für diese Eindrücke :up:
 
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[MENTION=62601]rollertilly[/MENTION]: 100 % Zustimmung, Stefan.

Dies ist die mit Abstand beeindruckendste Fotoreportage, die ich im NFF überhaupt je
(und in sämtlichen Illustrierten der letzten zwei, drei Jahre) gesehen habe. Punkt. :up:
(Und nein, das ist keine Lobhudelei, sondern eine sachliche Feststellung meinerseits.)

Bei den Fotos der Werftarbeiter musste ich mal wieder ganz heftig schlucken. Es ist
schier unfassbar, unter welchen Bedingungen dort geschuftet wird. Als Projektleiter,
der u. a. auch als SiGeKo tätig ist, ist mir beim Betrachten der Fotos mehrmals die
Kinnlade heruntergeklappt vor ungläubigem Entsetzen. :rolleyes:

Wie wenig muss dort ein Menschenleben zählen, dass man Schwerstarbeitern eine
derartige Arbeitsumgebung ohne jeglichen Schutz zumutet?! :eek:
 
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Grandios, Bernd! Danke! :up:

Eine Frage zu 118 und 124: Was hat es mit den rötlich gefärbten Bärten auf sich?
 
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