Adrenalin… - die Fortsetzung

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Sorry

– auch dieses Posting musste geändert werden, damit die Reihenfolge wieder stimmt. Bitte die "Thanks" wenn möglich verschieben. Sie sind für mich immer eine positive Rückmeldung für das Interesse an diesem Thema.
Vielen Dank auch an dieser Stelle an alle, die noch im "Vortragssaal" sitzen und mitmachen.


Damit der Seitenaufbau nicht zu lange dauert werden künftig pro Posting nur noch 3 Bilder eingestellt. Bei der Seite 7 traten offenbar bei einigen Probleme auf.


Mit bestem Gruß - Jo
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Adrenalin und Giraffen ? Passt das zusammen?

Diese Gruppe stand fotogen mitten im Grasland.
Was tun die dort? Die nächsten Büsche oder Akazien waren weit weg.

Auf den zweiten Blick sieht man, dass sie sich umschauen. Aber wonach? Fressfeinde? Löwen vielleicht? – Wahrscheinlich!

Bis heute dachte ich, es wäre die Gruppe vom Flugplatz – aber dann fehlt ein Junges! Bevor man eine solche Behauptung aufstellt, sollte man sie prüfen:
o.K. - Es ist eine andere Gruppe. Die Fellmuster stimmen nicht überein.
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Und trotzdem hatte diese Gruppe erst kürzlich ein Ereignis mit viel Adrenalinausschüttung überstanden:
Einem der Jungen fehlt die Schwanzspitze und die Wunde ist noch nicht überhäutet.

Mit bestem Gruß - Jo
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Vor diesem Hintergrund sieht man das Werben des Männchens und die Liebkosungen in einem eigenen Licht.
Auch hier erübrigt sich jeder Kommentar.
Die Körpersprache reicht.

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Das war der "Gute-Nacht-Kuss" für heute.

Mit bestem Gruß - Jo
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Lust auf mehr Adrenalin? Vorsicht – nichts für zarte Nerven!
(Für Euch geht es dann mit den Gepardenkindern weiter.)

Gut – dann fahren wir an den Mara-Fluss. Das "Crossing" findet heute an einer ungünstigen Stelle statt.
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Die Uferböschung ist steil, felsig und schlüpfrig. Mit Krokodilen muss immer gerechnet werden.

Die Gnuherde beeilt sich, das gegenüberliegende Ufer zu erreichen.
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Der Ausstieg ist eng. Zu eng.
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Die Panik macht alles noch schlimmer,
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…und die ist berechtigt. Noch während ich die Nikon auf die verzweifelten Gnus halte, hat ein Krokodil eines von ihnen schon mal am Rücken gebissen. Das Gnu konnte sich befreien und hat eben das rettende Ufer erreicht, als das Krokodil erneut zuschnappt und diesmal nur den Schwanz erwischt.

Es ist ein kräftiges Gnu. Wenn es festen Boden unter sich hätte, könnte es sich befreien. Aber der Fels ist steil und schlüpfrig.
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Dem Krokodil gelingt es, das Gnu ins tiefere Wasser zu ziehen.
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Aber wie will es das Gnu ertränken, wenn es nur den Schwanz im Maul hat?
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In dem Gerangel kommen die beiden an unser Ufer. Das Gnu bekommt wieder festeren Boden unter die Füße. Schlecht für das Krokodil.
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Das Krokodil weiß: Es muss das Gnu an einer anderen Körperstelle packen, um es ertränken zu können.

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Beim nächsten Versuch schnappt es daneben.
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Auch dieser Biss rutscht am glatten Fell ab
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Dem starken Gnu gelingt es wieder zurück an das gegenüberliegende Ufer zu kommen.
Das Krokodil folgt nur noch mit halber Kraft und gibt schließlich auf.
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Gerettet! Die Verletzung wird wieder heilen.
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Mit bestem Gruß - Jo
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Dies Bild hatte ich eigentlich schon gelöscht, weil es doppelt ist. Aber die Struktur des Wassers über dem Krokodil war so spannend, dass es hier doch noch nachgetragen wird. Es gehört eigentlich ins Posting #146
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Ich mache heute mal Pause.
Morgen geht es mit sensationellen Geparden-Babys weiter und dann kommen wir bald zum "Adrenalin-Finale"!

Mit bestem Gruß - Jo
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Danke Gerhard, wunderschöne Bilder hast Du da auf Deiner Website, absolut sehenswert. Beeindruckend auch die Vielfalt der Themen!

Hier kommen die versprochenen Gepardenkinder:


Höchst diszipliniert geht es bei dieser allein erziehenden Gepardenmutter zu.
Wir trauten unseren Augen nicht:

Sechslinge sind zu versorgen! :yahoo: :yahoo: :yahoo: :yahoo: :yahoo: :yahoo:

An die Zitzen passen dicht an dicht gepackt immer nur 4 – man sieht nur jeweils das linke Ohr.
Einer muss warten und der Sechste ist außerhalb des Bildes. - Hab ich gedacht - stimmt nicht! :platsch: Könnt Ihr es auch sehen?

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Sie muss 6 hungrige Mäuler alleine (!) versorgen. Sie muss die Kinder sorgfältig und sicher verstecken, wenn sie auf Jagd geht. Und die Jagdwege sind weit. Sie wird lange unterwegs sein. Viele Jagdversuche werden vergeblich sein. Das bringt sie immer weiter weg von den Kindern. Gefährlich weit.
Es gibt reichlich Räuber wie Hyänen, Löwen und Leoparden – ja sogar Schakale würden sich die Jungen nur zu gerne holen.

Wir waren uns alle einig: Wenn die Hälfte der Jungen übrig bleibt, können wir alle über den Nachwuchs bei den bedrohten Geparden froh sein.

Sie weiß, dass es unmöglich sein wird, diese Aufgabe zu bewältigen. Wer zurückbleibt, wird zurückgelassen. Die Kinder ahnen das und folgen der Mutter in geschlossener Formation.
Es sieht aus, als würde sich eine große Raupe aus Fell dicht am Boden bewegen.
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Viel Schatten gibt das fast deckungslose Gelände nicht her. Hier werden die restlichen Kinder gestillt.
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Die anderen warten auf Instruktionen und werden sich sicher wieder absolut diszipliniert verhalten, wenn die Mutter zur Jagd aufbricht.
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Diese Aufnahmen sind am 14. August 2010 entstanden.

Hermann Nowak -("Sunworld Safaris" - unser Reiseveranstalter) -
weiß, wie es weiter ging und wird berichten.

Mit bestem Gruß - Jo
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Liebe Freude der Geparden Familie

Es leben noch alle 6 Geparden und sind wohlauf. Die 4 Männchen und 2 Weibchen sind nun schon fast ein Jahr alt und bereits Jugendliche. Im Moment versucht die Mutter den jungen Geparden die Jagd beizubringen und diese machen damit erste wichtige Erfahrungen. Die Katzen halten sich im Moment zwischen den Olkiombo Gebiet und Sekkenani Gate auf und werden sehr oft in der Nähe des Mara Bush Camps gesehen. Die Gefahr das den Jungen jetzt noch etwas passiert ist sehr gering und man kann der Gepardenmutter zu dieser außergewöhnlichen Leistung nur gratulieren. Nur sehr selten gelingt es so einen großen Wurf zu sehen und noch seltener diesen dann auch noch ins erwachsene Alter zu bringen.

Herzliche Grüße
Hermann
 
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Lieber Jo

sensationelle Fotos - wie immer. Bin mal gespannt welche Fotos vom diesjährigen Besuch und den jugendlichen Geparden kommen werden.

Herzliche Grüße
Hermann
 
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"Adrenalin" passt als Stichwort schon, wenn man die Fotos sieht - wie muss es erst vor Ort gewesen sein - toller Bericht - tolle Aufnahmen!
 
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Danke an alle, die in diesem zugegeben überlangen Thread noch dabei sind und inzwischen in der "ersten Reihe" sitzen!
Danke auch für die netten Kommentare, die den Vortrag auflockern und mich anspornen, weiter zu machen.
– Ja, der Adrenalinspiegel ist auch für den "Knipser" hinter der Kamera hoch, sehr hoch.

Danke Hermann für diese unglaublich tolle Nachricht.
Wir hatten uns gar nicht getraut zu fragen, um nicht enttäuscht zu werden.

Absolut Sensationell! Diese Mutter mit ihren Sechslingen wird
"Masai Maras next Top-Model"!

Dabei fällt mir ein – Was wurde eigentlich aus den "Drei Brüdern"?
Sie sind längst weltberühmt.
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Und wie das so ist, wenn man berühmt ist:
Man hat es nicht leicht.
Man wird verfolgt von Schaulustigen und Paparazzi, die eindeutig die Jagd behindern.
Wir haben ein paar Fotos gemacht und dann diese Kehrseite des beginnenden Massentourismus verlassen.
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Das Finale naht. Es gibt dann noch einmal "Adrenalin Pur"

– nichts für schwache Nerven! Gebt mir bitte 2 Regentage zum Heraussuchen der Bilder, die ich selbst noch nicht richtig gesehen habe.

Aber vorher verabschiede ich mich von allen, die aussteigen wollen, mit ein paar Bildern vom "Ambiente":

Das Mara-Bushcamp wird auf der Website von Sunworld ausführlich beschrieben.
"Sunworld Safaris"
Dazu gibt es immer aktuelle "News" zur Situation der Gnuwanderung.

Im Camp beschäftigt sind auch lokale Masai, die uns in der Dunkelheit "bewaffnet" in unsere komfortablen Zelte begleiteten.
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Man kann sich den Tag gestalten, wie man will. Wer über Mittag draußen bleiben möchte, der bekommt ein Lunch-Paket mit.

Mit typisch Japanischem Fotogruß! Mit unserem Freund Paolo – wie er sich gerne nennt – hatten wir wieder viel Spaß.
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Man kann aber auch das köstliche Mittagsmahl im Camp genießen
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und später bis Sunset – und inoffiziell auch danach - draußen bleiben.
Der Abschieds-Champagner – Das letzte Highlight einer äußerst erlebnisreichen Reise.
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Ich entschied: Wenn am Spätnachmittag Gewitter drohten oder sich größere Gnuherden am Marafluss versammelt hatten, blieben wir über Mittag draußen.
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Und für die Nacht gibt's wieder einen "Afrikanischen Sonnenuntergang"

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Nach der berechtigten Kritik von Axel (nächste Seite) wurde der Fehler korrigiert und das Bild ausgetauscht.

Mit bestem Gruß - Jo
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Die sensationelle Mutter mit ihren Sechslingen, dieses "Top Model" verdient noch zwei Extrabilder. Es ist sicher nicht leicht, sich selbst und die Kinder zu pflegen. Sie muss nicht nur äußerst klug und eine hervorragende Jägerin sein, sie ist auch eine makellose Schönheit mit den besten Genen…
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…und hat ein prächtiges Gebiss!
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Mit bestem Gruß - Jo
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