Mitmachthema "Street" Fotografie!

Berlin-Neukölln, Böhmischer Platz

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Schönen Gruß, Werner K.​
 
Kay
Kay kommentierte

Heute ist die rechtliche Lage anders als damals.
 
W
Werner K. kommentierte
Kay
Warum muss die gute und pflegenswürdige Tradition immer gegen die Neuerung und die Abweichung ausgespielt werden? Ich bin sehr konservativ und finde die meisten Traditionen sehr schützenswert und auch, dass sie gepflegt werden müssen. Aber Traditionen sollten nicht zum Verhinderer von anderem Denken und alternativen Sichtweisen werden, daher müssen die Traditionen sich konstruktiv konfrontieren mit den neuen Gedanken, sonst bleibt alles beim Alten und dann hört die Entwicklung zum Beispiel des Musikschaffens bei Bach oder Mozart auf. Tradition hat alles Recht, das Neue – zunächst oder für immer – zurückzuweisen, auf den Prüfstand zu stellen. Trotzdem darf darüber hinaus gedacht und kontrovers darüber diskutiert werden.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Das meine ich ja, sie ist komplizierter geworden und beeinträchtigt deutlich mehr.

Dazu kommt die zunehmende Sensibilisierung der Menschen.

Man muss ja schon aufpassen, ein fremdes Kind zu fotografieren.
 
Kay
Kay kommentierte

"Dazu kommt die zunehmende Sensibilisierung der Menschen." Das ist leider oft das schlimmste.
Gleich werde ich, so alles klappt, gen Süden fahren - da sind die Menschen meist entspannter !
 
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1bildermacher1 kommentierte
Ich muss meinen Senf auch einmal dazugeben:
Hätte ich das Bild als Streetfotografie eingestellt, dann hätte ich das Bild oben stark beschnitten. (oberste Fensterreihe und eventuell noch zweite Fensterreihe vom Haus weg).
Ohne den Beschnitt schaut man zuerst auf das Haus und die Fahrräder etc. nimmt man kaum war, das Haus wird mit den Bäumen sind das Hauptmotiv und für mich keine Street.
Beschnitten sind die Fahrräder das Hauptmotiv und die Leute im Park passen sehr gut zu den Fahrrädern, jetzt ist es für mich eine Streetaufnahme.
 
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Drink Up Boys!


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Ich habe Verständnis für die vielen Diskussionen zum Thema "Street". Durch das DSGVO ist Street in Deutschland quasi gestorben, ich jedenfalls hätte in Deutschland keine Lust mehr unbekannte Menschen auf der Straße abzulichten. Hier in Asien ist dagegen Street noch völlig problemlos und konfliktlos möglich.
 
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2 Kommentare
Lees
Lees kommentierte
Hm .. :unsure:
Da die Messlatte für Street gerade so hoch gehängt wird ... Ist das Street ? :unsure:
 
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1bildermacher1 kommentierte
Ja, aber wenn die Messlatte so hoch gelegt wird dann bitte in allen Foren und wir werden kaum noch Bilder sehen. Wir sind hier nicht in einer "Meisterklasse".
 
Sorry für ein Textposting in einem Bilderthread, aber die Meinungsverschiedenheiten in #4261 (Ähnliches gab es auch schon früher) ließen sich doch mit etwas gutem Willen leicht auflösen: Diejenigen, die unter "Street" nicht primär die Abbildung von Menschen in einem städtischen Umfeld verstehen wollen, könnten doch einen Thread "Straßenansichten" oder so aufmachen (der Mitmachthread "Zeigt her Eure Straßen" ist, glaube ich, eher für Bilder von ganzen Straßen gedacht). Dann wäre alles gut sortiert, und jede/r findet leicht, was sie oder er mag.
 
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Kommentar
Ich glaube, ich geb's auf.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Du kannst ja nicht erwarten, dass du einen Vorschlag unterbreitest und 10 Minuten später sich alle Foristen - ohne Diskussion - daran halten......
 
waxman
waxman kommentierte
Ich zitiere hier mal die Definition/Kriterien von Streetfotografie aus Wikipedia. So wie ich das lese, kann man das Thema Streetfotografie durchaus etwas umfassender auffassen. Aber letztendlich wird man bis zum Lebensende darüber streiten können.

„Es existiert keine exakte Definition von Straßenfotografie.

Als Kriterien werden genannt:

  • Eine Straßenfotografie zeigt eine Situation des Augenblicks, die genau so nicht wieder erscheinen wird, wenngleich der Charakter dieser Situation über den Moment hinausweisen und „das Wesentliche von Ort und Zeit wiedergeben“[3] sollte: „Das Festhalten eines besonderen Moments ist die hohe Kunst der Straßenfotografie, aber einen ebenso hohen Stellenwert hat das Umsetzen der besonderen Atmosphäre eines jeden Ortes.“[4]
  • Meist werden Menschen in einer Außenszene oder -situation gezeigt; jedoch können auch Bilder leerer Plätze das zuvor genannte Kriterium erfüllen.[4]
  • Die Situation ist authentisch und hat dokumentarischen Charakter. Als Abgrenzung zur Dokumentarfotografie nennt der Autor Clive Scott folgende Merkmale:
    • Dokumentarfotografie fokussiert ein bestimmtes Motiv oder Subjekt, während Straßenfotografie häufig einen peripheren, zufälligen Blickwinkel einnimmt – so dass der Betrachter sich die Frage stellt, wer das Subjekt der Szene ist.[5]
    • Straßenfotografie zeigt den zufälligen, Dokumentarfotografie den schicksalhaften Moment.[6]
    • Dokumentarfotografie dränge den Betrachter zu einer Wertung, Straßenfotografie lasse ihm die Freiheit persönlicher Interpretation.[6]
    • Dokumentarfotografie dränge den Betrachter in eine Konfrontation, Straßenfotografie gestatte ihm die Position des distanzierten, häufig sogar ironischen Betrachters.[6]
  • Abgelichtete Menschen sind nicht als Privatpersonen gemeint, sondern als anonyme Figuren einer allgemeinen menschlichen Situation. Eine Straßenfotografie zeigt nicht eine dem Fotografen bekannte Person in einer Pose, im Unterschied zur Fotografie der Paparazzi auch keine öffentlich bekannte Person, sondern eine Grundsituation des Alltags im öffentlichen Raum.
  • Eine Straßenfotografie ist das Produkt von Zufall und schneller Erfassung des besonderen Moments durch den Fotografen. Das Können des Fotografen, seine Vertrautheit mit dem Thema, kommt im Bild zum Ausdruck und zeichnet Straßenfotografie als künstlerische Gattung aus.[3]
 
SJ Münchfeld
SJ Münchfeld kommentierte
95 % der Bilder in diesem Faden erfüllen die von @waxman zitierten Kriterien nicht. Es fehlt ihnen schlicht der besondere Moment.

Manchmal habe ich das Gefühl, der Faden ist einfach der Abladeplatz für alle möglichen Fotos, die irgendwo auf der Straße entstanden sind.
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte

Es gibt aber auch einige sehr gut gelungene Street-Aufnahmen in diesem Thread - unter anderem von @HaDiDi aus Bangkok, von denen mich manche an den Altmeister der Street-Photography, Henri Cartier Bresson ("capturing the decisive moment") erinnern.
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Herzlichen Dank für die Blumen...

Natürlich habe ich mich mit den Altmeistern der Street-Fotografie beschäftigt. Auch kann man es üben, sensibel für den besonderen Moment zu werden und so etwas vorauszuahnen.

Moderne Kameras mit gutem, zuverlässigem AF, gerne auch mit Gesichts- und Augen-Erkennung helfen dabei, das technisch bessere Foto zu machen, auch wenn man im Blendenbereich 1.4-4.0 fotografiert. Die Altmeister haben meist mit Zonenfokus gearbeitet und der lag im Blendenbereich 5.6-8.0. Moderne Kameras (ich bevorzuge da Sony) sind eine echte Unterstützung.

Weiter ist es wichtig, dass man keine Scheu hat, auf fremde Menschen zuzugehen. Wer schüchtern ist, wird bei Street und in der People-Fotografie viele gute Motive "unversucht" lassen. Auch das kann man trainieren.

Dazu gehört aber auch, dass das Umfeld, also die Mensch im öffentlichen Raum grundsätzlich keine Abneigung gegen das "Fotografiert werden" haben. In Asien (Thailand, Sri Lanka, Indien, Südkorea, Japan, Hong Kong, Singapur, etc.) lassen sich die Menschen problemlos fotografieren, deshalb ist Street-Fotografie in diesen Ländern auch noch recht gut möglich. In Deutschland hätte ich keine Lust zur Street-Fotografie.
 
  • Eine Straßenfotografie ist das Produkt von Zufall und schneller Erfassung des besonderen Moments durch den Fotografen. Das Können des Fotografen, seine Vertrautheit mit dem Thema, kommt im Bild zum Ausdruck und zeichnet Straßenfotografie als künstlerische Gattung aus.[3]

Zeigt das obige Foto einen "besonderen Moment" und worin besteht der "künstlerische" Anspruch dieser Aufnahme?
 
Kommentar
Halb Street, halb People-Fotografie und auch Dokumentation:

Nach zwei Jahren Covid bringt der Stellvertreterkrieg in der Ukraine nun hohe Inflation bei Energie und Lebensmittel,
bettelnde Menschen, häufig "alte Frauen", sieht man nun vermehrt im Straßenbild...


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Kommentar
DSC_6495_1.jpg

Ist das Street oder nur 'n Urlaubsfoto ?

Gruß, Stefan
 
1 Kommentar
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1bildermacher1 kommentierte
Für mich ist das nur ein Knipsfoto, aber wenn du den richtigen Ausschnitt wählst dann wird es zur Street. Der Mann hält in seiner Arbeit inne und schaut lieber die Frauen an, das sieht man gut an der Kopfhaltung.
 
... ist das nur ein Knipsfoto, aber wenn du den richtigen Ausschnitt wählst dann wird es zur Street ...

Ist das so ?
Klar könnte man die Szene etwas mehr konzentrieren, aber wo fängt man an und wo hört man auf.
Ab wann ist es Street ? Wann ist es nur ein Knipsbild ?
Ich gebe zu hier ein wenig zu provozieren :6874:


Gruß, Stefan
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Das ist ja auch kein direkter Widerspruch. Allerdings werfe ich dann die Frage auf, was daran noch "knips" ist, wenn es "gut" ist.
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte

Wenn ein Fotograf eine Street-Situation intuitiv erfasst und im entscheidenden Moment blitzschnell auf den Auslöser drückt, ist das fotografisches Können und das Ergebnis kann nicht abwertend als "Knipsfoto" bezeichnet werden.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Man kann mal einen "Glücksschuss" haben, einfach draufgehalten, nichts an den Einstellungen verändert und das Foto passt trotzdem...

Wenn man dagegen Street betreibt, hat man sich vorher auf die Szenerie, aufs Licht, auf die erwartete Geschwindigkeit mit der sich die Menschen dort bewegen eingestellt und das Objektiv sowie die Kamera-Einstellungen vorbereitet. Man muss immer noch eine Szene blitzschnell erfassen und reagieren, hat sich aber mental und die Kamera auf so eine Situation eingestellt.

Street-Fotografie verlangt eine gewisse Planung und Vorbereitung, das unterscheidet sich vom Knipsen und einem Zufallstreffern.
 
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1bildermacher1 kommentierte

Guten Morgen HaDiDi, du beschreibst es richtig wie man bei der Streetfotografie vorgeht,
Jeder der das macht sollte den Film von Alan Schaller anschauen. Hier kann man etwas lernen auch wenn mann wenig englisch versteht.
Gruss Wolfgang
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

Street-Fotografie verlangt eine gewisse Planung und Vorbereitung
(y)(y)
aber eigentlich ist es doch bei jedem Fotoprojekt so, das man Plant,
es sei den man nimmt die Kamera einfach mit und lässt sich überraschen was kommt.
Street:
da sehe ich eher das Problem wo fotografiere ich Street, und weniger die Kameraeinstellungen.
Wenn ich mir die Videos nicht nur von Alan Schaller bzgl. Street anschaue scheinen z.B. die USA
das Paradies für Street zu sein, augenscheinlich juckt es dort keinen wenn er/sie ungefragt fotografiert wird.
Wenn man "hier" offen mit einer Kamera an einem Spielplatz vorbei geht oder durch die City wird man zumindest
misstrauisch beobachtet
 
Auch wenn das hier ein Bilder-Thread ist, die vielen Diskussionen zeigen, dass es Erklärungsbedarf gibt.

5 min Alan Schaller finde ich sehr inspirierend:


 
2 Kommentare
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1bildermacher1 kommentierte
Meine Empfehlung

Tomaso Baldessarini "28" alle Aufnahmen nur mit 28mm aufgenommen.

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joerghey
joerghey kommentierte

Die 28mm Optik hatte ich jahrelang an der Pentax, noch mit M42 Schraubgewinde. Für die Nikon F3 habe ich mich 1983 dann für die Festbrennweiten 20 und 35mm entschieden, wurde damit aber nicht so richtig glücklich. Ein 28er an der F3 wäre doch besser gewesen. Heute sind die 2,8/24-70er Zooms doch so gut, dass man normalerweise auf Festbrennweiten verzichten kann (für mich ausgenommen das Tamron 1,8/35mm mit dem wirksamen VC Verwackelschutz, mit dem man ohne Stativ bis 1/8 Sekunde aus der Hand hinkommt).
 

Wenn ein Fotograf eine Street-Situation intuitiv erfasst und im entscheidenden Moment blitzschnell auf den Auslöser drückt, ist das fotografisches Können und das Ergebnis kann nicht abwertend als "Knipsfoto" bezeichnet werden.
Du solltest den ganzen Satz lesen, denn ich habe geschrieben was er besser machen sollte, damit aus dem „Knipsfoto“ ein Streetfoto wird. Dazu auch noch was das gute am Bild ist. Ich stehe auch jetzt noch dazu oder bearbeitest du deine Bilder nicht, damit sie besser werden. Das war mein letzter Kommentar zur Bildgestaltung, da ich mich nicht von dir als überheblich abstemple lasse, aber einige vertragen keine Kritik von anderen Mitgliedern an andre Mitglieder hier im Forum.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

...wobei ich die Person links im Bild drangelassen hätte - weil dorthin blickt der Mann mit dem Reifen.
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte
@1bildermacher1 :
Wie du aus der Adressierung meines Postings hättest erkennen können, war das ein Kommentar zum Beitrag von User @Lees, und keine Kritik an dir.

Mein Kommentar ist auch keineswegs als Kritik am Foto von @Lees aufzufassen, denn ich gebe darin der Vermutung Ausdruck, dass der Fotograf hier nicht irgendein "Knipsfoto" im Urlaub gemacht hat, sondern die potentielle Qualität eines wirklichen Street-Fotos intuitiv erkannt hat, bevor er auf den Auslöser drückte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lees
Lees kommentierte
So, nun mal beschnibblt

DSC_6495_00001.jpg

Gruß, Stefan
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
um den Faktor 5 besser......
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
...und auf einmal ein durchaus interessantes, verdichtetes "Street"-Bild mit einem Spannungsgegensatz von stylischen, mobiltelefonierenden Frauen und dem körperlich schwer arbeitenden Mann, dessen Gedanken beim Anblick der Frauen man jetzt erraten muss.
 
Da ich oben einen kritischen Kommentar abgegeben habe, möchte ich hier eines meiner Bilder präsentieren (ist schon in meinem Fototagebuch gezeigt worden).

Jeder Fotograf ist irgendwie stolz auf seine Aufnahme, ansonsten würde er sie wohl kaum hier vorstellen. So geht es auch mir mit dem Foto von Vater und Sohn, die vom Zürcher Sechseläuten den Heimweg antreten. Mich würde eure Meinung interessieren. Ist das jetzt Street oder hat die Aufnahme eher dokumentarischen Charakter (siehe Definitionen die von @waxman weiter oben #4267.5 eingestellt wurden)?

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3 Kommentare
Gliding-Eagle
Gliding-Eagle kommentierte
Hoppla 😮, ich stelle gerade fest, dass ich nicht gendergerecht geschrieben habe. Ich bitte um Entschuldigung!! Natürlich schliesse ich in meinem Beitrag auch die Fotografinnen mit ein.

Die Fettnäpfchen liegen so vielfach herum um in sie hineinzutreten.
 
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1bildermacher1 kommentierte
Ja, das ganze ist ein Grenzfall, wer das Sechseläute in Zürich kennt, der weiss das auch immer Kinder dabei sind.
Viele würde es als ein Doku ansehen, aber die Farben rot und grün im Gegensatz zu allem grau ist doch etwas anderes und so schwankt meine Richtung mehr Richtung Street. Die Genderfrage muss ich vielmals belächeln, wenn sich eine Fotografin ausgeschlossen fühlt dann halt ...... einigen Gendern wird es auch langsam zuviel.
Gruss
Wolfgang
 
Zuletzt bearbeitet:
P
P.Gnagflow kommentierte
Wenn schon, dann doch bitte "Fotogräfin". Entspricht eher den Möglichkeiten der aktuellen Rechtschreibung. Ich persönlich neige eher zur "Photographie". Ich finde die Schreibweise schöner, der schriftgeschichtlichen Herkunft besser entsprechend und Verwechselungen vorbeugend.
Ahja, Dein Bild würde ich schon unter dem Begriff "street" einordnen wollen, weil es eine Geschichte erzählt, nicht zuletzt menschliches Miteinander (Vater und Sohn) zeigt, was das charakteristische Merkmal dieser Sparte ist. Es ist eben nicht nur eine Dokumentation. Nur die Belichtung ist mir etwas zu dunkel, aber das mag Geschmacksache sein.

Gendern is, wenn dr Saggse middn Boode umgibbd!
 
Wolfi_7000
Wolfi_7000 kommentierte
Jetzt musste ich schon kurz überlegen :D, das "Sitzbänkchen" am Herterich Brunnen war mir gar nicht so bewußt :rolleyes:
 
Wolfi_7000
Wolfi_7000 kommentierte
:unsure: Du guckst aber doch von Norden auf den Brunnen :rolleyes: :LOL:
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

Ha! Da bin ich schon wieder daneben gelegen.
 
Kay
Kay kommentierte
In unserem Alter sollte man sich nicht neben einen Brunnen legen ! :D
 
Wolfi_7000
Wolfi_7000 kommentierte
Wieso? Was hattest Du im Sinn? Falls Du der Meinung warst, Du hättest den St. Georgsbrunnen erwischt: passt scho (wie wir Franken sagen). Nur für uns Eingeborene ist das im Sprachgebrauch eher der Herterich Brunnen ;), ist aber der gleiche :D
 
Zürich 2011: Einmal in Eile ...

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... und einmal in Ruhe.

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Hans Jörg (der nicht weiss, ob das jetzt Street ist)
 
4 Kommentare
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Das ist zweifelsfrei "Street" - Menschen in ihrer städtischen Umgebung eingebettet, in eher spontanen (zumindest spontan wirkenden) Szenen eingefangen.
 
Lees
Lees kommentierte


Aber das künstlerische ist a bissl dünn bei der Aufnahme ..
Trotzdem gefällt mir die Aufnahme

Gruß, Stefan
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte

Mir gefallen die Bilder auch recht gut.
Und ganz gleich, ob es sich nach der Absicht des Fotografen vorrangig um Street-, People- oder Landschaftsaufnahmen handeln soll: Schöne Frauen sind immer interessant und Zürich liegt auch sehr schön.:)
Das Einzige, was mich stört, sind die vielen Kondensstreifen am Himmel - andere wiederum stört das überhaupt nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Über das "Künstlerische" kann man sich jetzt in einem zweiten Schritt unterhalten - zumindest ist aber das Genre getroffen.
 
der Bildschnitt gefällt mir auch besser
aber BITTE nur nach Rücksprache mit dem Bildeinsteller
Bilder bearbeiten und neu einstellen
Danke
Alles gut.
Ich habe bewusst genau diese für mich in Zweifel stehende Aufnahme präsentiert, denn ich sehe manchmal keine so richtig klare Abgrenzung zwischen husch husch und länger geplant bei manchen Bildern.
Selbst wenn eine Aufnahme ohne rechte Planung gemacht wurde kann es dann aber doch hin und wieder ein gutes Street sein.
Zufällig gut also :whistle:

Ok, nun weiche ich von unseren Ansprüchen ab ... :hehe:
 
Kommentar
Geplante Street Photography?
 
2 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Es ist kein Widerspruch, die eigentliche Szene ist ungeplant, passiert plötzlich... man hat sich aber mental darauf vorbereitet, um so eine Szene blitzschnell erfassen zu können (Planung und Training) und man hat Kamera, Objektiv und Einstellungen auch entsprechend ausgewählt (das würde ich als Planung bezeichnen).
 
Kay
Kay kommentierte
Lieber Ernst:
Geplante Streetfotografie scheint mir möglich, manipulierte aber ist unschön.
Der Unterschied liegt darin: Sieht man/frau eine unbelebte Strassenszene und wartet, bis ein Passant "über die kleine Brücke" geht,
so hat man diese Ereignis "geplant". Manipuliert ist es, wenn man (z.B.) dem nächsten Jugendlichen 5 Euro gibt, damit er mit seinem Skateboard durch das Bild fährt und man hinterher behauptet, das habe man so gesehen, weil man reaktionsschnell mit gutem Auge das Foto "zufällig und blitzschnell erfasst" habe.
Realistisch ist sicher davon auszugehen, dass beide Arten der Vorgehensweise vorkommen, obwohl das manipulierte Foto
genauso eine Sauerei ist, wie die Serie der Safaribilder aus Afrika mit einer Aufnahme aus dem heimischen Zoo aufzubessern ohne das zu sagen.
 
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