Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Derzeit kostet eine Dosis USD 2.500, alles Weitere sollte auf der Hand liegen (....)

Für die USA ja - da stirbt man wenn man keine Krankenversicherung hat.
Bei uns ist das eher eine Frage der Produktionskapazitäten.
Wie wird das Zeug gewonnen, und welche Mengen kann man
realistisch in welcher Zeit produzieren?

Hat jemand nähere Informationen dazu?

Kann großtechnische Herstellung das ganze billiger machen?
 
häuschen
häuschen kommentierte
Ich find, Honk ist ein lustiges Schimpfwort und ich würde mich selbst manchmal auch als Honk bezeichnen. Das Zitieren von Kommentaren in einem Kommentar ist für mich, insbesondere am Smartphone, ein bisschen wie
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

Das Zitieren von Kommentaren in einem Kommentar ist für mich, insbesondere am Smartphone...
Ich bin zu 85% am Smartphone. In Österreich werden 72% aller Internet-Aktionen per Smartphone erledigt, wie ich unlängst gelesen habe.
Ich find, Honk ist ein lustiges Schimpfwort...
Hier befindest du dich im Einklang mit dir, aber weder mit Wikipedia noch mit dem Duden. Dass das Wort aus der Jugendsprache kommt, macht es für mich nicht zwangsläufig lustig(er).

Aber egal, das Thema können wir schon beenden. Sobald jemand Wörter wie Trottel, Idiot oder eben Honk in den Mund nimmt, hat er sich für mich ohnehin disqualifiziert. Und das hat nichts damit zu tun, wen von den Forenten er damit meint.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Honk ist eine umgangssprachliche und abwertende Bezeichnung für einen dummen Menschen im Sinne von Dummkopf oder Idiot.
Ich benutzte Honk nicht als Schimpfwort - ich denke, das Augenzwinkern ist bei diesem Wort offensichtlich.

Übrigens, wie man hier sieht, kann man auch beim kommentieren sauber zitieren. Aber das war nicht mein Punkt. Wenn einige zitieren, andere kommentieren, fragmentiert die Diskussion und keiner kann mehr folgen. Das ist einfach mathematisch so.

Daher betrachte ich es als Bug, dass das Forum von Klaus beide Optionen anbietet. Entweder, oder. Den Teilnehmern einer Diskussion trift der kleinste Teil der Schuld, finde ich. Zunächst hatte ich auch immer zitiert, mich dann aber der Mehrheit gebeugt, die halt kommentiert.

Ein weiteres Problem ist noch, dass Kommentare keine Bildanhänge unterstützen. Da muss man dann also trotzdem zitieren.

Im konkreten Fall hatte ich einfach nur keine Lust, meine Antwort an mehreren Stellen gleichzeitig zu posten und mich tatsächlich geärgert. Ich wollte daher erklären, warum eigentlich.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Beendet bitte das off-topic bzgl. der Kommentarfunktion.
 
Furby
Furby kommentierte
Honk = Hauptschüler ohne nennenswerte Kenntnisse, so die ursprüngliche Definition, ist wohl im Laufe des inflationären Gebrauchs verloren gegangen :cool:
 
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Kay
Ja, das ist mittlerweile ein Markt, auf dem du als Kunde schon genau wissen musst, worauf zu achten ist. Gerade bei den derzeit frei verkauften Antikörpertests ist Vorsicht geboten. Was mich aber interessieren würde, wenn Du eh hingehst: lass dich doch mal bitte informieren hinsichtlich der Bezeichnungen für die Masken, die FFP2 entsprechen sollen. N95 (USA) und KN95(China) werden als Äquivalent bezeichnet, aber sind es oft nicht. Würde mich mal interessieren, was das Ladenpersonal dazu so weiß und sagt.

Auwaia - gerade zum üben zitiert. Das geht übrigens wohl am einfachsten mit der Funktion " zitieren " unten rechts hinter dem Knopf für Like.

Der Anbieter ist die Xcelsitas AG. Die Dokumentation findest Du im Netz unter:
Bei 3M gibt es Datenblätter -

zum Schnelltest folgende Info:
 
Zuletzt bearbeitet:
Kay
Kay kommentierte
Die Masken, die wir inzwischen haben, stammen aus Einkäufen von meiner Frau und mir in verschiedenen Apotheken und einer Bestellung von mir im Netz.

Bestellt und geliefert von Zekler (FFP3) mit " EN 149: 2001 + A1 2009 " und " CE 0158 "

Einkauf mit Aufschrift: " LVTU LT2020-01 CE FFP2 EN 149:2001+A1:2009 GB2626-2006 "

Einkauf, Maske weiß, Eindruck " KN 95 "

andere Sorte " KN95 2626-1 FFP2 CE EN 1492001+A12009 "


Was taugt wieviel?
 
Kay
Kay kommentierte


Es wird geworben mit :
" Jede Person sollte zweimal testen, einmal am 7. Tag, einmal am 14. Tag nach der Infektion.
CE Kennzeichen "


Die Angabe " CE " sehe ich auf der abgebildeten Packung, aber keine Nummer. Wäre es nicht relativ teuer, würde ich testkaufen, aber nur um eine Nummer zu überprüfen, ist das viel Geld. Eventuell gehe ich doch noch zu dem Laden und schaue vor Ort.
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Kay
Jede Person sollte zweimal testen, einmal am 7. Tag, einmal am 14. Tag nach der Infektion.
Das setzt doch voraus, dass man schon weiß, dass man infiziert wurde und wann. :rolleyes:
 
Kay
Kay kommentierte

falconeye hatte schon beschrieben, warum die Erwartungen nicht erfüllt werden und bernhard64 hatte auf diese CE-Abnahme hingewiesen (s.o.).
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Jedenfalls geht es mir seit Wochen nicht gut, deshalb habe ich mich einem für 20,11 € selbst zu zahlenden Antikörper-Test unterzogen vor 10 Tagen. Der nach 3 Werktagen mitgeteilte Befund war negativ.
 
Kann das denn sein, dass alle gezeigten 3M-Masken kein CE-Zeichen haben - ich finde dort:

" Approvals and Standards•NIOSH approved N95 particulaterespirator•Meets NIOSH 42 CFR 84 N95requirements for a minimum 95%filtration efficiency against solid andliquid aerosols that do not contain oil.•NIOSH approval number: TC-84A-5410 "

bzw.: " Produziert nach EN149:2001+A1:2009 "

Schließen diese Angaben die CE-Prüfung ein, oder ist das nur eine Bezeichnung wie: " Entspricht dem Standart " ?
Schau mal hier:
https://www.amazon.de/dp/B005CNI3NQ/?tag=netzwfotognik-21

CE Zeichen + 4stellige Nr auf der Maske, aber auch die Bezeichnung FFP3. N95 oder KN95 sind die entsprechenden US/Japan Filterklassen.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Ich vermute, die Masken wurden von 3M nicht für den Europäischen Markt produziert, sondern von einem Händler “grau“ importiert.
3M ist ein Großkonzern und achtet sehr konsequent auf Prüfzeichen.
Was nicht bedeuten muss, dass diese Masken den CE-Kriterien nicht entsprechen...
 
Kay
Kay kommentierte
Also, mein Interview und die Nachschau im Laden haben folgende Erkenntnisse erbracht:

Der Schnelltest hat auf der Kartonverpackung den Aufdruck CE. Eine Nummer dazu findet sich nicht. Das chinesische Datenblatt (auf englisch) eines vergleichbaren Produktes dieser Firma enthält Hinweise auf eine Prüfung, aber keine CE-Abnahme mit Nummer.

Die Masken FFP1 sind der Anfang, FFP2 sind besser und filtern viel, FFP3 Masken sind noch besser und filtern am meisten.
Das ist und war auch der Wissensstand in Kurzform.

Was mir neu war: Die Bezeichnung N 95 meint eine Qualität zwischen FFP1 und FFP2.
Die Bezeichnung KN 95 hat damit nichts zu tun, die Masken KN 95 filtern besser als N 95.

Einzelheiten sind gut beschrieben auf einem technischen Datenblatt von 3M:
 
bernhard64
bernhard64 kommentierte
Kay

FFP1 80% / FFP2 95% / FFP3 99%, alle drei bei Partikeln >0,6µm, in der Arbeitswelt wählt man die Maskenklasse nach zu erwartender Konzentration und Aussetzungsdauer unter Beachtung der AGW (Arbeitsplatzgrenzwerte). Bei krebserregenden Stoffen gibt es keine AGW, d.h. keine unbedenklichen Mengen, daher nimmt man dann am besten FFP3 und gestaltet die Arbeitsschritte, bei der die Exposition auftritt möglichst kurz. Ist das nicht möglich, kann man keine FFP verwenden, sondern muss die Taucherflasche nehmen.

Aber das ganze Brimborium ist für den Arbeitsschutz gemacht.

Die zu erwartenden Konzentrationen bei Corona sind nicht bekannt (vermutlich eher niedrig im Vergleich zu Arbeitssituationen), außer bei einem Raum mit infizierten, hustenden Schulkindern.

Das ist ja mMn das Problem bei Corona, man weiss halt zu wenig. Die Personen, die sich möglicherweise Viren aussetzen, sind nicht geschult, es sind keine geplanten Aufenthalte in Räumen mit Viren. Wahrscheinlich ist da nichts, vielleicht aber auch viel.

Der Arbeitgeber ist verantwortlich für jeden seiner Mitabeiter und hat Weisungsrecht. Der Staat hat all die Möglichkeiten nicht. Und er muss nicht jede Infektion verhindern, er muss nur das Gesundheitssystem schützen. Ich beneide unsere Politiker nicht.
 
Kay
Kay kommentierte

Wenn man davon ausgehen wollte, das es das beste ist, sich optimal zu schützen, bleibt man entweder zu hause, oder es wird schnell sauteuer.
Oft kann man ausweichen. Bei schmalen Fußwegen und vielen Mitbürgern unterwegs wird es manchmal schwierig, besonders bei Jungmüttern mit Kinderwagen im Gegenverkehr - die weichen keinen Zentimeter. Wenn es breit genug ist, fahren sie mit zwei Wagen nebeneinander und haben viel zu erzählen.
 
bernhard64
bernhard64 kommentierte
Kay

:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
das ist die Reihenfolge der Profis:
1. gar nicht machen/hingehen (zB bei 50cm Taubenkot in einem leer stehenden Haus, das sollen andere machen)
2. wenn doch, erst überlegen, welche Technik man nimmt: zB Luftreinigungsanlagen
3. zusätzlich organisatorisches, wie: Biergarten statt Restaurant
4. als allerletztes Schnüffeltüte, wenn nichts anderes geht
:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
 
Bei den Meldungen um Trump sollte man nicht jedes Detail glauben. Trumps mögliche Wiederwahl hängt u.a. an der Börsenperformance in den nächsten Wochen. Ein Crash, oder eine deutliche Korrektur von Dow und Nasdaq würden Trumps Chancen verringern, entsprechend wird berichtet.

Angeblich hat man bei Trump und Gattin am Donnerstag die SARS2-Infektion via PCR diagnostiziert. Der Präsident wird täglich getestet, somit muss die eigentliche Infektion wenige Tage zuvor stattgefunden haben. Eine Infektion wird also bei Trump sehr zeitnah entdeckt. Da überrascht es doch, dass sich sein Gesundheitszustand bis Freitag (also innerhalb von rund 30 Stunden) stark verschlechtert hat, wenn ich es richtig im Kopf habe, vergehen mehrere Tage bis leichte Symptome zu hohem Fiber und stationärer Behandlung führen. Er muss sich (eigentlich) schon einige Tage früher infiziert haben, möglicherweise (meine Spekulation) schon vor der Debatte mit Biden.

Markus Fugmann fasst es heute ganz gut zusammen:

 
4 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
Der Präsident wird täglich getestet
Dafür gibt es wohl keinen Beleg. Die Anfrage nach dem Datum des letzten negativen PCR-Tests blieb wohl unbeantwortet.

Ich denke nicht, dass Trump regelmäßig getestet wird. Das wird er wohl ablehnen.

Und ich gebe dir recht, mit hohem Fieber von Do auf Freitag und Sauerstoffsättigungswerten von 93/94% am Freitag und Samstag und 1h Sauerstoffgabe am Freitag war seine Infektion am Fr. weit fortgeschritten, ca. Tag 7. Ich schätze seinen Infektionszeitpunkt auf Fr. vor einer Woche, mit Tag 4 bei der TV-Debatte, wo er am ansteckendsten war aber noch symptomfrei. Kein Wunder, dass andere in Flieger positiv testen. Morgen wäre dann Tag 11, der typischerweise kritische Tag, wo sich der Verlauf entscheidet. Vor Tag 11 gibt es typischerweise eine Erholungsphase. Wer schon am Tag 7 eine niedrige Sauerstoffsättigung hat, muss mit einem schweren Verlauf rechnen. Aber wie gesagt, die Gabe eines Antikörperserums (hier am (späten) Tag 7) wird dies voraussichtlich ändern.

Der postive Test wurde Fr. abend getwittert. Der Test selbst war also vermutlich Do +/- 1 Tag, vermutlich mit dem Auftreten erster Symptome (angeblich hat Trump am Do das Ergebnis eines Schnelltests für sich behalten).

Der "wahnsinnige" Ausflug Trumps mit einem SUV am Sonntag zeigt, dass er sich gestern nicht sonderlich krank fühlte ... Wenn dies bis Mittwoch so bleibt, hat das Antikörperserum funktioniert (und nein, ich denke nicht, dass da ein fiebriger, kurzatmiger Trump im Auto saß ...).

P.S.
Die Weltgeschichte ausschliesslich durch die Brille eines Anlegers zu betrachten, wie deine Quelle und vielleicht auch Du, @HaDiDi dies tun, finde ich allerdings traurig und eine herbe Schmälerung der Lebensqualität. Wen interessieren Kurzeiteffekte an den Aktienmärkten? Einen "glücklichen" Menschen, der dies nicht beruflich analysiert, jedenfalls nicht ... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
ernst.w
ernst.w kommentierte
Der Präsident wird täglich getestet
Halte ich für ein Gerücht. ;)

Ich kann es nicht belegen, aber mir wurde hinterbracht, dass wohl alle Mitarbeiter seines Stabes und die Büromitarbeiter im WSeißen Haus täglich getestet werden bzw. wurden, nicht aber Trump selbst.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Meine Quelle ist Historiker, der sich auf "Wirtschaftshistorik" spezialisiert hat und Börsenentwicklungen in größere gesellschaftliche Zusammenhänge stellt. Seine Gattin ist Medizinerin und hat lange in NY gearbeitet, somit ist er für USA und Trump eine gute Quelle.

In den USA ist die Aktienquote bei Privatanlegern deutlich höher, als in Deutschland, zudem hängen die Pensionen wesentlich von der Aktienbewertungen ab (US Pensionsfands). Entsprechend wichtig ist selbst für den normalen US-Amerikaner die Aktienmarktentwicklung und somit auch Trumps Wiederwahlchancen. Da sich jede Meldung zu Trumps Gesundheitszustand auf die Kurse auswirkt, sollte man gerade im Endspurt zur US-Wahl entsprechende Meldung kritisch hinterfragen. - Darum ging es mir in meinem Beitrag.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Nur sollten wir hier nicht zu weit abdriften. In diesem Thread interessieren uns Trumps Wiederwahlchancen oder der Aktienmarkt nur sehr, sehr peripher. Das sollte sich auch in der Anzahl der Subdiskussionen dazu widerspiegeln.
 
5 Kommentare
luckyshot
luckyshot kommentierte
Ich fürchte, wer es bis dato nicht begriffen hat, wird es trotz Faktencheck auch weiterhin nicht begreifen... ;)
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Das denke ich nicht. Es ist wichtig, immer wieder verlässliche Quellen zur Information anzubieten. Je leichter, einfacher und schneller die zugänglich sind, desto besser werden sie aufgenommen. Durchaus auch mehrmals die gleiche Info aus unterschiedlichen Quellen, anders aufbereitet.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte

Ich hoffe sehr, Du hast recht.
 
Kay
Kay kommentierte


Heute hat Anja Geburtstag ... - und da hat sie den ganzen Tag recht!


(Ab morgen darf wieder gezweifelt werden!)
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Die Gegner individueller Freiheit freuen sich, wie einfach sich Grundrechte einschränken lassen. usw-usw.

Covid beschleunigt gesellschaftliche und politische Veränderungen, die bestimmte "Interessengemeinschaften" schon lange auf dem Zettel haben.

Faß doch endlich mal an Deine eigene Nase und berichte über Demonstrationen und Grundrechtseinschränkungen in Thailand.
So prall ist das mit Eurer Freiheit dort wohl nicht.

Hier kommen wir ganz gut klar. Grundrechtseinschränkungen finde ich keine. Ob man sich welche wünscht, könnte man unter gesundheitlichen Aspekten diskutieren, denn weite Teile der Bevölkerung reagieren leider immer nur auf Anordnungen, zeigen aber mit ihrem Verhalten, dass sie den Sinn des ganzen immer noch nicht kapiert haben.
Gerade habe ich in einem Jugendsender in Mecklenburg einen Bericht gehört von einer Großveranstaltung als die Teilnahme wenig später untersagt wurde.
Die Rundfunkmoderatorin kommentierte mit " Schade, wenn ich gewußt hätte, dass die Teilnahme am nächsten Tag untersagt wird, hätte ich gern auch noch einmal richtig abgefeiert! "
Die hilfreiche Ansicht hätte gelautet: " Gut, dass ich nicht dabei war, so habe ich keine Mitmenschen angesteckt "

- aber diese Einsicht fehlt erschreckend oft!
 
Kommentar
1 Kommentar
falconeye
falconeye kommentierte
Na ja, das Thema ist ja nicht neu. Vor allem die Verschwörungserzählung vom wiederauferstandenen Märtyrer hält sich hartnäckig ;)
Man sollte die wahre Ursache nicht übersehen: man fühlt sich u.U. besser, wenn man einer solchen Gemeinschaft folgt.
 
Die Türkei meldet wochenlang falsche Ansteckungszahlen.
Das türkische Gesundheitsministerium hat zugegeben, dass nur die Zahl der Menschen gemeldet wurde, die medizinisch behandelt werden mussten, nicht die der positiv getesteten. So liegt die Zahl der Neuansteckungen tatsächlich bei über 10.000 / Tag, gemeldet wurden aber lediglich 1.500...

 
1 Kommentar
bernhard64
bernhard64 kommentierte
Life of Bryan: "Du musst feilschen!" vs. PAngV. :ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO: Ich meine, das ist auch kulturelle Ansichtssache ...
 
Das Thema interessiert mich sehr. Aber ganz sicher nicht, weil der amerikanische Präsident nun 8 mg eines Serums erhalten hat, sondern weil ich auf zulassungsrelevante Studienergebnisse gespannt bin.
Weil es jetzt schon eine Weile her ist, zitiere ich dies mal separat ...

Laut meiner Berechnung hat sich Trump am 26.9. im Rose Garden infiziert, d.h., er ist nun im kritischen Tag 11 der Infektion. Allem Anschein nach ist er nun symptomfrei. D.h., es hat sich wohl nicht der schwere Verlauf entwickelt, der sich bereits abzeichnete. Ich nehme dies zum Anlass, das Thema erneut aufzugreifen (ich hatte Tag 11 bewusst abgewartet). Er gab gerade ein kurzes Interview, in dem er nochmals einige Dinge betonte:
  1. Vor Gabe der Antikörper fühlte er sich sehr schlecht.
  2. Nach Gabe fühlte er sich innerhalb 24h sehr gut, was unverändert anhalte.
  3. Verantwortlich sei die Antikörpergabe von Regeneron, nicht die anderen Therapeutika.
  4. Das Antikörperserum sei kein Therapeutikum, sondern ein Heilmittel (a Cure).
  5. Das experimentelle Antikörperserum sei sein Vorschlag gewesen, nicht der seiner Ärzte, er habe davon gehört gehabt.
  6. Er wolle diese Behandlung für alle Amerikaner und kostenfrei. Hunderttausende Dosen seien in Produktion. Regeneron und Eli Lilly. Die US Army kümmere sich um die Logistik.
  7. Die Wissenschaft habe hier Fantastisches geleistet.
Klar, @AnjaC , eigentlich muss man erst mal die Phase 3 des klinischen Tests abwarten, der für REGN-COV2 am 14.9. begonnen hat. Aber ausnahmsweise (ich kann es selbst kaum glauben, dass ich dies sage...) bin ich hier mal mit Trump einer Meinung: Ein Heilmittel existiert, jetzt geht es um die politischen Implikationen davon. Ich fand es lange unerträglich, dass z.B. die Arbeit von Centivax von fast allen ignoriert wurde - diese haben ebenfalls ein (vermutlich noch effektiveres) Antikörperserum entwickelt, aber kein Geld bekommen - so wie ich nie eine Antwort von RKI & Co., denen ich dies mehrmals mitzuteilen versucht hatte. Nun hat Trump die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit endlich darauf gelenkt. Dafür bin ich ihm dankbar. Und er hat sich möglicherweise selbst das Leben gerettet, als er das Regeneron Serum selbst ins Spiel brachte.

Und ja, bei diesem Text preise ich ein, dass Trump im Wahlkampfmodus ist. Trotzdem!

Schade ist, dass niemand Centivax unterstützte. Denn die wollen eine Antikörper-Dosis für ca. 100$ auf den Markt bringen, damit es für jeden zugänglich ist. Die Centivax Antikörper sind ebenfalls fertig. Aber es ist viel Zeit und damit Menschenleben verloren. Sowie eine Chance für den deutschen Staat, einen Milliardenbetrag für die Versorgung der Bevölkerung einzusparen.

In Kurzform: muMn ist beim Thema Antikörperserum jegliche Form der Zurückhaltung nicht länger angemessen.

@HaDiDi Bei den Antikörpern von Eli Lilly handelt es sich um die Präparate „LY-CoV555“ und „LY-CoV016“. Allerdings hat der Börsenkurs wie auch bei Regeneron schon reagiert, aber vielleicht kannst Du noch ein bisschen was mitnehmen - das Thema wird gross! ;) Allerdings halte ich den Eli Lilly Antikörper für weniger effektiv. Lilly plant die Produktion von 100k Dosen im Oktober und 1M dieses Jahr.
 
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Kay
Kay kommentierte
Es ist schon bitter, dass es einen Lanz braucht, wenn der Praktikant nicht von Haus zu Haus geht, um die Leute wachzurütteln!
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Kay

die Leute die wachgerüttelt werden sollten schauen bestimmt nicht Lanz
 
  • Traurig
Reaktionen: Kay
Kay
Kay kommentierte
Einige der Herren wie Spahn und Scholz waren ja schon bei ihm. Es reicht, wenn die aus Eitelkeit die Sendungen verfolgen.

In ein, zwei Monaten könnte die erste Studie aus der Erprobung bei Freiwilligen fertig sein. Bis dahin wird aber noch Bedarf sein, das Anmeldeformular so abzusichern, dass es keiner gewesen ist, wenn 0,001 % der Probanden über Kopfweh am 4. Tag klagt.
 
Zuletzt bearbeitet:
AnjaC
AnjaC kommentierte
Kay
Ja, das kann man bitter finden. Aber wenn es das ist, womit ein Ziel erreicht wird, halte ich mich daran nicht auf. Gruß an die Resi(lienz) :6874:
 
falconeye
falconeye kommentierte

die Gabe von 8mg REGN-COV2
ERRATUM: 8g oder 8000mg. Dies ist eine hohe Dosierung gewesen.
Ganz sicher bin ich mir bei den unterschiedlichen Quellen nicht ...
 
Nachdem wir heute früh 4.058 Neuinfektionen (Vergleich gestern: 2.828) verzeichnen, gibt es ca. gegen 09:00 Uhr eine Pressekonferenz der Bundesregierung zur Corona-Lage im Herbst, u.a. mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Prof. Lothar H. Wieler (Präsident Robert Koch-Institut). Sehen könnt ihr das wie immer auf phoenix (TV und Livestream auf pheonix.de).
 
3 Kommentare
markusm1000
markusm1000 kommentierte
Hr. Spahn musste sich gerade richtig zusammenreißen und nach Worten suchen, um nicht zu sagen, ja bin ich hier im Kindergarten. :D
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Ich hab mich auch mehrfach wundern müssen weil ich den heute richtig gut fand.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Ich hörte gerade von 1200 neuen Fällen während der letzen 24 Stunden bei uns.
 
In der Sendung PlusMinus gab es gestern einen Beitrag über die finanziellen Sorgen von Ex-Covid-Patienten mit Langzeitfolgen.
Ein Aspekt, der mir zum ersten Mal begegnete, aber nicht ganz von der Hand zu weisen ist.
Da auch meine Frau aus der Praxis von mehreren Fällen mit chronischen Lungenerkrankungen als Langzeitfolge berichtet, würde mich die Häufigkeit solcher Fälle schon interessieren... Wie viele, der in der Statistik als “Gesundet“ bezeichneten Fälle haben mittel- und langfristig gesundheitliche Einschränkungen?

https://www.daserste.de/information.../videos/sendung-vom-07-10-2020-video-106.html (erster Beitrag ca. 8 Min.)
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Eine Freundin leidet seit März, ohne auch nur ansatzweise Besserung, also rund 7 Monate.
Das würde ich schon als langfristig bezeichnen.
Schmerzen am ganzen Körper, Fatigue-Syndrom, Haarausfall,
kognitive Ausfälle (Lese- und Schreibstörungen).
Braucht man nicht.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
@häuschen

Keine Ahnung, was “langfristig“ im medizinischen Sinne korrekt bedeutet...
Die Interviewten in dem PlusMinus Beitrag (eine davon 29 Jahre alt) leiden seit Monaten unter den Folgen und wissen alle noch nicht, wann und ob sie wieder arbeiten können.
Die Patienten von denen ich sprach, sind von der Kasse als “chronisch“ anerkannt, das bedeutet laut AOK: “Als chronisch krank gilt, wer wegen derselben schwerwiegenden Krankheit in Dauerbehandlung ist.“
Der behandelnde Lungenfacharzt sagte der Chefin meiner Frau, das seien “keine Einzelfälle“.

Also unabhängig von der korrekten Bezeichnung geht es um monatelange, mglw. lebenslange Krankheit als Folge einer Infektion.
Mich würde einfach interessieren, wie häufig und in welchem Ausmaß sowas auftritt...
 
häuschen
häuschen kommentierte
Oh, ich bezweifle nicht, dass jemand schwer erkranken und dass sich sowas lange hinziehen kann. Ich frage mich, ob es den Begriff „Langzeitfolgen“ im medizinischen Sinne denn gibt und ob er definiert ist. Es gibt ja viele Erkrankungen, die lange nachwirken und Viele, die Folgen fürs Leben nach sich ziehen. Andererseits meine ich zu wissen, dass selbst chronische Leiden nicht grundsätzlich irreversibel sein müssen.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Klar sind Langzeitfolgen nicht immer irreversibel. Ich glaube, dass es noch keinen medizinisch (oder politisch?) korrekten Begriff für das gibt, über das nun viele berichten. Wenn ihr mal nach dem hashtag #longcovid sucht, gibt es eine ganz Menge an Berichten von Betroffenen. Ich hatte hier irgendwann mal auf eine Talkshow hingewiesen, in der die leitende Ärztin einer Reha-Klinik in Deutschland berichtete, was genau sie bei den offenbar zahlreichen Reha-Patienten beobachtet, die an den Folgen ihrer COVID-19-Erkrankung leiden. Sie nannte das "Post-Covid-Syndrom", vielleicht die beste Bezeichnung, die wir derzeit haben.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte


Albert, ich hatte bewusst “mittel- bis langfristig“ geschrieben. Mir ist schon klar, dass man nichts über 3, 5 oder 10 Jahreszeiträume sagen kann, wenn der Virus erst seit 9 Monaten bekannt ist (es ist ja für betroffene auch schon schlimm genug, wenn sie monatelang nicht arbeiten können und Sorge haben, eines nicht allzu fernen Tages von einer Berufsunfähigkeitsrente leben zu müssen)...
In den mir bekannten statistischen Auswertungen der Pandemie gibt es alle möglichen Zahlen, aber nicht für gesundheitliche Auswirkungen, die über die “normale“ Rekonvaleszenz hinaus andauern. Wie weit sind diese verbreitet, wie schwer sind sie und wie lange dauern sie an.
Es gibt diverse Berichte über einzelne Fälle und ich kenne auch persönlich zwei Betroffene (eine mit Haarausfall, Magen- Darmbeschwerden und reduzierter Leistungsfähigkeit, eine andere mit stark reduzierter Leistungsfähigkeit und Atembeschwerden), aber das sagt nichts darüber aus, wie die statistische Verbreitung aussieht...
Ich würde das einfach gerne besser einschätzen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
PK Impfstoffentwicklung in Deutschland

Die Entwicklung schreitet scheinbar gut voran.
Z.B. Fa. BioNTech, Zuwendung 375 Mio € und haben bereits 37.000 von 44.000 Probanden in Stufe 3 geimpft. Wollen 750 Mio. Dosen produzieren. Auf der PK berichten 3 Firmen, BioNTech, CureVac und IDT Biologika.

Besonders spannend fand ich die Aussage von BioNTech: im Prinzip sind wir fertig, es hängt jetzt alles an der Zeit, die die Zulassungsbehörden für die Zulassung benötigen - das Review habe bereits begonnen. Negative Vorkommnisse unter den 37.000 Geimpften der Stufe 3 habe es keine gegeben. BioNTech wurde 2008 von Uğur Şahin, Christoph Huber und Özlem Türeci in Mainz gegründet. Also anders als bei den Antikörpern, ist D bei den Impfstoffen wohl ganz vorne mit dabei :)

 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Hier ein Artikel von CORRECTIV zur der Behauptung PCR-Nasenabstriche würden zu Verletzungen und Entzündungen führen.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Ja genau, drum darf man auch nicht zu fest schnäuzen - sonst hat man in Nullkommanix einen Brocken des Gehirns im Taschentuch liegen... :ROFLMAO:
 
häuschen
häuschen kommentierte
Meine Bauarbeiter wären schon lange tot .... chrrrrrrrrrrotz
 
falconeye
falconeye kommentierte

der Nasenraum eine direkte Verbindung zum Gehirn habe
Nun ja ... irgendeine Art von Verbindung muss es geben, vom Nasenraum zum Augenwinkel/Augenhöhle und von dort ein Durchlass für den Sehnerv ins Gehirn. Sicher irgendwie nach Millionen Jahren Evolution extrem gut geschützt (Hirnschranke) - aber ich denke nicht, dass es gar keine Verbindung gibt. Hab auch von Herpesviren gehört, die den Sehnerv entlang ins Hirn vordringen können. Über den Hörnerv und Riechnerv geht es vermutlich auch ...

Unsinn ist das mit dem Nicht-Hochziehen natürlich trotzdem :D
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
na ja zumindest verbindet die Eustachiröhre die Paukenhöhle mit dem Nasenrachenraum
damit die Paukenhöhle gut belüftet wird und ein Druckausgleich stattfindet ;)
 
Hier mal der Bericht eines Anästhesisten sowie Notfall- und Intensivmediziners, dem ich auf Twitter folge. Dank einer speziellen App ist der Bericht aus im Original 24 Twitternachrichten (wegen der Zeichenbegrenzung) im Link als geschlossener Text zu lesen - natürlich auch ohne Twitteraccount. Sehenswert auch die beispielhaft dazu verlinkten Videos, wie genau die geschilderten Maßnahmen in der Praxis aussehen.
 
bernhard64
bernhard64 kommentierte

Ich konnte mir das vorstellen, habe mir Berichte aus diesem Grund bisher nicht angeschaut. Irre werden an der Welt kann man auch ohne alles gesehen zu haben.
Es ist aber schon nochmal etwas anderes, wenn man in obigem Bericht einem erkrankten Menschen in die Augen schauen kann ......
Mich schaudert jedesmal, wenn ich von ja ach so erfreulich kleinen Todesraten lese. Das ist für mich Zynismus und Menschenverachtung pur. Vor allem, wenn man bedenkt, mit wie einfachen Mittel sich die Anzahl der Infizierten klein halten läßt. Aber einige tun sich wohl schwer mit AHA-Erlebnissen. ;)
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte

Im Prinzip hast du Recht. Aber die Bilder der Militärlaster in Bergamo sind fast aus der Erinnerung verschwunden. Und bisher habe ich noch nichts gesehen, was so hautnah dran ist wie dieser Twitterausschnitt. Das geht wahrscheinlich den meisten Menschen so, und da bin ich ganz bei dir.
 
falconeye
falconeye kommentierte
erfreulich kleinen Todesraten lese. Das ist für mich Zynismus und Menschenverachtung pur.
Ja. Aber andererseits geht es doch nicht anders.

Wenn Du über Individuen sprichst, ist das Zynismus.

Aber wenn Du über ganze Bevölkerungen sprichst, z.B. als dafür zuständiger Staatsbediensteter, kommt es immer zu Abwägungen. Ob nun (dort ganz offensichtlich) bei Kriegseinsätzen, bei Sicherheitsvorschriften (Strassenverkehr etc.), Pandemieabwehr, Aufwand der medizinischen Regelversorgung, etc. Dafür gibt es dann das zynische Wort Kollateralschaden. Noch grausamer als Tot durch Kollateralschaden finde ich aber: Tot durch Unfall oder Verbrechen, Tot durch seltene Krankheit in jungen Jahren, oder die Tatsache, dass wir überhaupt sterben - die meisten von uns zumindest, wenn nicht sogar wir alle ;)
 
bernhard64
bernhard64 kommentierte

Natürlich meine ich Individuen. Wenn man in der übergeordneten Verantwortung steht,sehen die Dinge anders aus. Siehe Churchill oder Roosevelt.;)
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Ich bin froh, dass ich kein dafür zuständiger Staatsbediensteter bin, der gezwungen ist, solche Abwägungen zu treffen. Niemand hier von uns hat diese Aufgabe (deswegen diskutieren wir das hier bekanntermaßen auch nicht!)
Unsere Aufgabe ist eine andere: tun, was möglich ist, um ein Ausbreiten des Virus zu verhindern & tun, was möglich ist, um uns und andere nicht anzustecken. Dabei helfen imho solche Berichte, weil sie weg führen von rein theoretischen Überlegungen und hin zu auch visuellen Verdeutlichungen "so sieht das dann wirklich aus".

Gleichwohl würde ich es befürworten, würden die verantwortlichen Staatsbediensteten sich solche Berichte und Videos auch ansehen. Wir meckern alle gerne über Entscheidungen, die "am grünen Tisch" und abseits der Realität getroffen werden und oft ist das Jammern auf hohem Niveau. Aber gerade hier ist es wichtig, dass der Bezug zum tatsächlichen Geschehen nicht verloren geht. Weder bei uns, die wir in unserer kleinen Filterblase hocken, noch bei denen, die den großen Überblick brauchen und für alle Entscheidungen treffen müssen.

Die Verantwortung können wir diesmal nicht abschieben auf "die da oben". Jeder und jede von uns muss sein realistisch umsetzbares Stückchen dazu beitragen, dass die Infektionszahlen so niedrig wie nur irgend möglich sind. Ohne uns geht es nicht.
 
3 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Nööö, für Vielzelligkeit.....
 
Kay
Kay kommentierte


Macht doch nichts.

Hug o :D meint: Als Einzeller würden wir uns wohl auch nicht so perfekt fühlen, wie wir nunmal sind! :cool:
 
falconeye
falconeye kommentierte

Nööö, für Vielzelligkeit.....
Das stimmt übrigens nicht. Der Süßwasserpolyp Hydra z.B. altert nicht.
Altern ist eine Krankheit, ein angeborener Gendefekt, unter der fast alle Arten leiden. Wir Menschen werden sie besiegen und retrospektiv wird man auf unsere sterblichen Generationen voller Mitleid blicken. So, wie wir jetzt auf die Generationen vor 1800, die im Mittel nur 40J wurden.
Was Unsterblichkeit für die Gesellschaft bedeutet, oder warum wir unter der Krankheit Altern leiden, ist hier vermutlich OT. Nur soviel sei gesagt: Altern ist besonders ausgeprägt bei sexueller Fortpflanzung ;)
 
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Update 10. Oktober 2020

Germany
New Cases 09.10.2020: 4554
Weekly average: 3160
7 day incidence: 26,6
Rt: 1,38 (1,14 - 1,66)
Forecast 06.11: 17462 (4088 - 74585)
Alert Value A: 0,96 high risk

Screen Shot 2020-10-10 at 13.18.21.png

Wir haben es ja alle mitbekommen, die Lage in D hat sich in der letzten Woche dramatisch verschärft (A ist in einer Woche um 0.39 gestiegen!). Der Risk Level liegt ab morgen sicher bei very high risk. Womit sich dann in D zeitverzögert die Entwicklung der Nachbarländer wiederholt und deutlich wird, dass zur Kompensation der wieder herbstlichen Witterung mehr notwendig ist, als aktuell unternommen wird. Appele an die Bevölkerung genügen da nicht mehr. Die Merkel'sche Prognose von "19600" Fällen wird jetzt schon vor Mitte November und nicht erst Weihnachten erreicht - wenn es so weitergeht. Die Fälle sind leider auch kein Artefakt der Testungen, in den letzten 4 Wochen hat sich die Positivenquote (bei konstant ca. 1 Mio. Tests/Woche) von 0.74% auf 1.64% mehr als verdoppelt.

Einige Bundesländer liegen bereits nahe bei, oder über den Fallzahlen von März (NRW, Hessen, Berlin, Bremen). Klar, das Altersprofil und damit die SChwere der Erkrankungen ist (noch) viel niedriger als im März. Aber auch dies verschlechtert sich gerade, zuletzt wurden 50 Todesfälle an einem Tag gemeldet, der Alterschnitt ist gegenüber letzter Woche erneut gestiegen, um 1J auf jetzt -14J gegenüber März, +6J in den letzten 5 Wochen (+1J/Woche).

Aktuell sehe ich drei Optionen: 1. ein neuer Lockdown (den niemand will) ab Dezember, 2. durchgreifendere Maßnahmen jetzt, oder 3. ein massives Investment in die Antikörperserumproduktion, so dass diese in ausreichender Menge ab Anfang Dezember bereitstehen. R von zuletzt 1.4 zurück auf ~1 zu bekommen, bei weiter abnehmenden Temperaturen, erfordert jedenfalls eine grössere Anstrengung, als ich z.Zt. erkennen kann. Werte von R um 1.5 wurden übrigens zuletzt im März kurz vor dem Lockdown erreicht - das ist also etwa das, was die Bevölkerung bei ähnlichen Temperaturen wie aktuell allein durch Einsicht zu leisten vermag.
 
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Kay
Kay kommentierte
Handlungsfähigkeit oder Handlungswille? Erst beraten, nur keine Verantwortung, oder etwas in Gang setzen wollen?
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Kay


So funtioniert Demokratie.
Entscheider entscheiden erst dann, wenn sie das Gefühl haben, Mehrheiten hinter sich zu haben.
Das führt natürlich auch zu unsinnigen (Nicht-)Entscheidungen.
Autokraten haben es da viel einfacher...
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
... aufs Volk hören, sind das nicht Populisten? :unsure:
 
Kay
Kay kommentierte
Vielleicht kommt bald die Ansage: " Ich mache das und beende Corona! " - aber dann kommt sie nicht von hier.

Wie immer habe ich noch Hoffnung auf Industrie und Wirtschaft.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte


Guter Return.
Aber: Kommt darauf an ;)
 
Hier kommen wir ganz gut klar. Grundrechtseinschränkungen finde ich keine. Ob man sich welche wünscht, könnte man unter gesundheitlichen Aspekten diskutieren, denn weite Teile der Bevölkerung reagieren leider immer nur auf Anordnungen, zeigen aber mit ihrem Verhalten, dass sie den Sinn des ganzen immer noch nicht kapiert haben.
Die Meinung von einem, der sich auskennen sollte:
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Müssen wir historisch so weit zurückgehen? Sekundärtugenden hatten auch noch bei Kanzler Schmidt eine praktische Bedeutung.... wenn ich es richtig erinnere, hat sich Lafontaine dazu mal abfällig geäußert.
 
Kay
Kay kommentierte
Wir brauchen nicht soweit zurückzugehen. Wir können auch Selbstverständlichkeiten akzeptieren, ohne lange zu reden.
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Es mag ja sein, dass die Ausgehbeschränkungen, das Verbot größerer Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen und das Berufsausübungsverbot Grundrechte einschränken. Aber das Gebot, eine Maske zu tragen, schränkt gar kein Grundrecht ein!
 
C
Christian B. kommentierte
Es ging nicht darum, wer sich tugendhaft verhalten hat oder verhält - und dabei geht es keineswegs nur um die sogenannten „Sekundärtugenden“ - das haben Menschen zu jeder Zeit bis heute immer wieder getan, ob sie dabei über die Tugendhaftigkeit ihres Verhaltens wussten oder nicht oder sie diese Frage überhaupt interessierte. Es ging darum, wann Menschen sich über die Frage, was tugendhaftes Verhalten ist, warum man es braucht, wie man es steuert etc im wissenschaftlichen Diskurs Gedanken gemacht und diese Gedanken aufgeschrieben haben. Das war tatsächlich schon vor 2500 Jahren der Fall. Und natürlich nicht deshalb, weil sich die Menschen damals alle so tugendhaft verhalten haben, sondern gerade deshalb, weil sie (bzw. die Mehrheit) es - mit katastrophalen Folgen - NICHT getan haben. Und weil sich an diesem soziologischen Befund bis heute trotz der seinerzeitigen philosophischen Erkenntnisse nicht viel geändert hat, sind die damaligen Überlegungen so aktuell wie vor 2500 Jahren. Man könnte Teile davon, in denen der Zustand der damaligen athenischen Gesellschaft beschrieben wird, wörtlich vorlesen und ohne rot zu werden behaupten, das sei ein Essay aus der FAZ (oder ähnlich) von gestern.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Sich tugendhaft, anständig und rücksichtsvoll zu verhalten, ist keine Frage des Alters. Und bitte tut euch selbst den Gefallen und setzt euch nicht zu Statler und Waldorf in die Loge der MuppetShow - es wirkt manchmal fast so. Geht mal in euch: haben nicht vielleicht eure (Groß-)Eltern seinerzeit genauso geredet wie ihr jetzt?

Was ich meine: ich kenne viele Jugendliche, die sich deutlich vorbildlicher verhalten als Erwachsene, gerade auch Ältere, die ja meinen, sie hätten die Tugenden noch mit dem Löffel eingetrichtert bekommen.
Ich habe heute auf dem Sportplatz beim Fußballschauen mehr Rücksicht, mehr Höflichkeit, mehr Freundlichkeit und mehr Einhalten der Corona-Regeln von Jugendlichen und jungen Erwachsenen erlebt als von den zahlreich anwesenden Dorfsenioren, die einem ohne Maske, dafür mit feuchter Aussprache und unterfränkisch eigentlich unüblicher "Zutraulichkeit" nahe auf den Pelz rückten.
 
Hier mal der augenblickliche Stand in Dortmund, von der Internetseite der Stadt Dortmund. Viele Städte rundum Dortmund liegen bereits über den bösen 50. Ist es eigentlich inzwischen üblich, dass zwischen „verstorben mit ...“ und „verstorben an Covid-19“ unterschieden wird?


Update (11. Oktober, 17:40 Uhr): 21 weitere positive Testergebnisse - Inzidenz-Wert 36,2
Am Sonntag, 11. Oktober, sind 21 positive Testergebnisse hinzugekommen, darunter acht aus vier familiären Zusammenhängen, fünf von Reiserückkehrenden. Weitere sieben Fälle sind einzelnen, voneinander unabhängigen, Personen zuzuordnen. Ein positiver Fall ist in dem Kath. Kindergarten St. Barbara aufgetreten, so dass das Gesundheitsamt empfohlen hat, die Einrichtung am morgigen Montag zunächst geschlossen zu lassen.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2.386 positive Tests vor. 1.984 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 381 Menschen infiziert. Der Inzidenz-Wert beträgt 36,2. Zurzeit werden in Dortmund 23 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter drei intensivmedizinisch (ohne Beatmung). In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

 
Kay
Kay kommentierte
Maske tragen im Freien mache ich sowieso, wenn es eng ist/wird.
Mir war es nur fremd, dass ich jetzt im Mühlenkamp auf die Hausnummern, bzw. Querstrassen achten muß und das Ergebnis dann mit der Uhrzeit abgleichen muss.

Morgens um 11:57 Uhr darf man noch ohne Maske den Mühlenkamp belaufen, später " irgendwo " auch, aber nicht nach 12:00 Uhr, bzw. dann nicht bei Nr. 1 und 21 - da nur mit Maske. Gilt ab heute, oder morgen. Bin ich wohl verpflichtet, täglich im Netz zu recherchieren ...
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Man kann es tatsächlich nie allen Recht machen... ;)
Vielleicht sogar niemandem... :)

Kommt keine Maskenpflicht, dann klagen die Vorsichtigen, dass es in der Fußgängerzone zu eng ist.
Kommt die Maskenpflicht, fühlen sich manche in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt.
Kommt die Maskenpflicht detailliert an den Orten und zu den Zeiten, wo es zu eng hergeht, dann klagen Medien und Bürger, dass die Regeln zu kompliziert sind.
Kommt die Maskenpflicht überall, rennen die ersten zum Gericht und klagen wegen zu pauschaler Regeln.
Kommen die Einschränkungen ohne Grenzwert, heisst es sofort das sei intransparent.
Kommen sie mit Grenzwert, dann heisst es der sei nicht ausschlaggebend und schon gar nicht überall.

Pfffffff :oops:
 
Kay
Kay kommentierte


Naja: Meine Frau hat mich gerade etwas zu den neuen Regeln (ist ja nicht nur die Maskenpflicht) gefragt und ich konnte ihr keine Antwort geben.
Jetzt muss ich selbst mich erst einmal schlau machen über die Reisebestimmungen - ist sicherlich nicht schlimm, aber die Idee von Herrn Söder, für ... - egal! Alles gut :dafuer:
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte

Albert, da habe ich jetzt Probleme, dich zu verstehen, oder ist da Ironie im Spiel? Business-Paxe sind statistisch genauso Corona-versaut, wie Economy-Paxe. Und die Airline macht an dieser Stelle keinen Unterschied.
"Womöglich kleben Unmengen an Viren an diesen Gepäckstücken, oder sie tummeln sich gar fröhlich darinnen." Genau deswegen gibt es ja diese Vorschrift. Sehe ich da einen Widerspruch?
 
häuschen
häuschen kommentierte


Klar, da ist immer Ironie dabei, wenn ich was schreibe. Aber das Eine hatte mit dem Anderen nix zu tun.

Business Class bedeutet, man hat Anrecht darauf zwei Handgepäckstücke mit in den Flieger zu nehmen. Das steht bei der Buchung bereits fest, sowie die Tatsache, dass man etwas weniger Schlange stehen muss.
Mein Kollege hatte mit Beidem gerechnet und am Ende seinen Flug verpasst, weil er sein Handgepäck doch noch aufgeben musste.
 
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