Pura Vida in Costa Rica - eine Reise nach Mittelamerika

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Auch wenn es schon verdammt lange her ist (1991): deine wunderbaren Bilder und dein spannend erzählter Bericht lassen mich in Erinnerungen schwelgen. Ich bin gespannt, an was ich mich ggf. noch erinnern kann und bin freue auf mehr.... auf (hoffentlich) viel mehr! ;)
Ralf, ein herzlicher Dank für den hier bereits gelieferten "Stoff".(y)
 
2 Kommentare
dembi64
dembi64 kommentierte
Danke Andreas, aber warte erstmal das Ende ab :LOL:
Ich bin ja gerade erst bei Tag zwei. Da kommen noch einige ;)
 
Wölkchen
Wölkchen kommentierte

Ich bin ja gerade erst bei Tag zwei. Da kommen noch einige
.......das hört sich gut an.
Ich bin gespannt wie es weitet geht, der Anfang war schon super.
Bilder und Text ergänzen sich wunderbar. :)
 
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Bin gespannt, was Du uns noch zeigen und berichten kannst und habe Dein Thema schon mal in unsere Highlights aufgenommen (y)

Vielen Dank Bettina :10: da fühle ich mich jetzt aber geehrt. Ich hoffe mal ich kann den Erwartungen gerecht werden :)
 
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SJ Münchfeld
SJ Münchfeld kommentierte
Etwaige Erwartungen hast du schon erfüllt. Pflicht erledigt, ab jetzt ist es Kür!
 
da es heute ja schon etwas spät ist, fange ich einfach mal mit dem nächsten Tag an.


28.03.2023

In der Nacht hat es geregnet. nein, es hat geschüttet. Es ist schon am frühen morgen heiß und drückend. Vor dem Frühstück schnell noch einige Bilder im Garten des Hotels bevor die anderen kommen und bevor es zu unserem heutigen Ziel geht. Franklin ist wie immer der erste.

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Unser heutiges Ziel ist der 1970 gegründete Nationalpark Cahuita. Dieser Nationalpark gehört mit einer Fläche von 23000 Hektar zu den größeren Nationalparks des Landes. Aber, bevor euch schon jetzt die Füße anfangen zu schmerzen, die Landfläche des Parks beträgt gerade mal ca. 1100 Hektar. Der Rest des Schutzgebietes befindet sich im Meer. Der Cahuita-Nationalpark beherbergt das am besten erhaltene Riff der Karibik vor der Kulisse weißer Sandstrände und eines unberührten türkisfarbenen Meeres. Der Strand in der Provinz Limón ist einer der am wenigsten urbanisierten in Costa Rica, entsprechend wenig Menschen sind am Strand anzutreffen. Wer auf oder ins Meer geht, hat die Möglichkeit eine Vielzahl von Meeresbewohner wie Meeresschildkröten, Seegurken, Mantarochen und eine Vielzahl von Haien und Seeigeln zu beobachten. Wir haben es auf den Landabschnitt abgesehen.

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Wer sich im Internet über diesen Park informiert, wird viel Lob finden. Sollen hier doch eine Vielzahl von Tieren zu finden sein. Von Faultieren, Ameisenbären, Kapuzineraffen, sowie unzählige Schlangen und Vogelarten. Die Vorfreude war entsprechend groß.

Man startet üblicherweise im dem kleinen Ort Cahuita zu seiner Runde. Zu unserer Überraschung hat sich die Zahl der Besucher in Grenzen gehalten. Vermutlich war es den meisten jetzt schon zu heiß. Na dann, mal sehen was wir so alles zu Gesicht bekommen.


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natürlich gehts weiter​
 
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von Wassevögeln oder sonstigen Tieren ist hier nichts zu sehen.
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auf schönen Wegen wandert man gemütlich durch den Wald. wären da nur nicht die vielen Mücken........
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immer wieder führt der Weg ans Meer, welches gerne für eine Abkühlung genutzt wird.
In den Nationalparks in Costa Rica ist es nicht verboten im Meer baden zu gehen.
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wir sind noch nicht lange unterwegs als uns etwas im Baum auffällt.
Neben einer Gruppe Brüllaffen hängt auch ein seltsames Gebilde im Baum.
Die Affen scheinen wohl Putztag zu haben und haben ihren Wischmopp zum trocknen aufgehängt.

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aufmerksam werden wir beobachtet..................
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.................während die Mutti vom puten abgehalten wird.
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leider sollte es an diesem Tag unsere einzige Faultiersichtung bleiben, und dieses war mal so richtig faul.​
 
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aber klar, auch einige unscheinbarere Tiere gibt es. Die werden gerne mal schnell übersehen.

auch wenn es nicht so aussehen mag, es handelt sich um das Einflugloch zu einem Bienennest
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hier haben wir eine goldene Seidenspinne. Auch wenn sie Giftdrüsen haben, für den Menschen
sind sie ungefährlich und zudem gelten sie als sehr friedfertig.
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oder aber diesen seltsamen Einsiedlerkrebs
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man wäre nicht in Costa Rica wenn man keine Vögel sehen würde. Hier ein Kanadareiher
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oder aber eine Schwalbe, vermutlich eine Sumpfschwalbe
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sowie ein Drosseluferläufer
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wir waren schon etwas frustriert über die seltenen Tiersichtungen. Viele waren so weit im Wald dass es praktisch unmöglich war sie zu fotografieren.
Umso mehr haben wir uns über diese Gruppe Kapuzineräffchen gefreut. Die haben sich nicht durch uns stören lassen.

Währens sich die einen um eine Kokosnussschale gestritten haben....................

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.................haben ander Körperpflege betrieben,
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und wieder anderen war ohnehin alles egal.
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Gegen Nachmittag werden die Stechmücken unerträglich. Die meisten aus unserer Gruppe wollen nur noch raus aus dem Wald. Eigentlich schade, aber ich gebe es zu, auch mir werden die Biester langsam zu viel. Abgeholt werden wir gegen 16:00 Uhr am Eingang Puerto Vargas,
einige Kilometer weiter südlich.

der letzte Abschnitt dieser Runde verläuft auf einem Bohlenweg durch den Sumpf. Auch wenn uns die vielen Stechmücken antreiben, Zeit zum fotografieren nehme ich mir. Wir sind auf diesem Abschnitt tief im Wald. Entsprechend beeindruckend sind die Bäume und die Vegetation.
Spätestens jetzt wird einem klar warum man die Wege nicht verlassen darf. Zu gefährlich wäre es, zu viele giftige Tiere gibt es hier.


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Viele Stunden sind wir in brütender Hitze durch den Park gewandert. Haben uns eine Erfrischung im Meer gegönnt und wurden von millionen Stechmücken malträtiert. Wirklich viel von dieser einzigartigen Tierwelt haben wir, mit Ausnahme einiger Äffchen, jedoch nicht gesehen. OK, vielleicht haben wir einfach zu viel erwartet.
Am Ausgang hat sich Peter kurz mit einem Ranger unterhalten. Dieser hat bestätigt das tatsächlich wenig Tiere zu beobachten sind. Da es für die Jahreszeit, es ist kurz vor Ostern, deutlich zu heiß und zu feucht ist, würden sich viele Tiere in angenehmere Ecken des Waldes zurück ziehen und erst am Abend wieder raus kommen. Aber der Park schließt bereits um 16:00 Uhr für das Publikum. OK, man muss zwar noch nicht draußen sein, aber die Ranger gehen die Wege ab und bitten einen zum Ausgang zu gehen.

Insgesammt war es trotzdem ein schöner Tag. Da wir ja noch einige Zeit unterwegs sind, wird sich sicherlich auch noch was interessantes ergeben.

Die nächste Fortsetzung kommt in einigen Tagen. Bis dahin könnt ihr euch etwas erholen.​
 
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Eine tolle Reportage aus einem Land, in das ich wohl nie kommen werde. Gerade der Text ist es bei all deinen Beiträgen, der sie so interessant macht. Wem das zu viel ist, der kann ja drüberlesen - ich gehöre nicht dazu.
Ich finde es immer klasse, wenn sich jemand die Mühe macht, neben Bildern auch den passenden Text zu erstellen, das ist ja nicht selbstverständlich.
Also reise ich sehr gerne weiter mit!
 
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Gerade der Text ist es bei all deinen Beiträgen, der sie so interessant macht. Wem das zu viel ist, der kann ja drüberlesen - ich gehöre nicht dazu
Ich gehöre auch nicht dazu -insgesamt ist es ein wunderbarer Reisebericht, der hoffentlich
nicht so schnell endet.:)

Ralf, wie war die Wassertemperatur, reichte sie zur Abkühlung?
 
3 Kommentare
dembi64
dembi64 kommentierte
Danke Angela.

Die Wassertemperaturen waren z.T. bei über 30°. Laut den Einheimischen und dem Wetterdienst waren es die höchsten Wassertemperaturen die dort jemals gemessen wurden. Wirklich erfrischen war das Wasser nicht.
 
Kiboko
Kiboko kommentierte
Ralf, vielen Dank für diesen Reisebericht in Wort und Bild.
Mit meinen Kumpel Axel plane ich schon länger eine Reise nach Costa Rica.
Die ist für nächstes Jahr im März geplant.
Da ist es für mich besonders spannend, was Du gesehen, erlebt und auch nicht gesehen hast.
Ich reise gerne virtuell mit und freue mich schon auf die nächsten Reisetage.
 
artefakt
artefakt kommentierte
Das Schönste ist doch, am Meer in einer Hängematte zu liegen. Unten das Gesäß in dieser mit angenehm warmen Wasser gefüllten Riesenbadewanne, und oben einen Caipirinha … 🍹

Aber mal ganz abgesehen davon, ist dein Bericht wirklich ganz toll, Ralf. Schön zu lesen, und wie immer bei dir schön fotografiert! 👍🏻
 
29.03.2023

Besuch bei den York Indianer.

Heute fahren wir nach dem Frühstück in das Valle de Talamanca über Bribri nach Bambu. Ab dem Städtchen Bribri fährt man entlang dem Rio Sixaola, der die Grenze zu Panama bildet, immer parallel zum Fluss.

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ein Duty-Free Shop in Panama. Der grenzüberschreidente Handel funktioniert.
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Entgegen der ursprünglichen Planung haben wir auf die rund 8km lange Wanderung nach Yorkin verzichtet, zu unsicher ist die aktuelle Wetterlage. In Bambu beginnt der spannende Teil der Tour deshalb mit Booten, es geht mit zwei landestypischen Booten, mal in Costa Rica, mal in Panama, Fluss aufwärts bis nach Yorkin. Leider hat es das Wetter nicht gut mit uns gemeint. Wir sind noch nicht lange auf dem Fluss als es stark zu regnen beginnt.

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Zuletzt bearbeitet:
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Nach unserer Ankunft geht es auf dem kürzesten Weg erstmal zur nahegelegenen Schule, wo es uns möglich ist sich trocken zu legen.
Es regnet nicht, es schüttet.
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Natürlich sind wir aufgrund der Bootsfahrt deutlich früher im Ort als geplant. Wir werden im Ort freundlich empfangen. Nach einer kurzen Begrüßung und einer Erklärung zu den Indianern und deren Lebensweise gibt es erstmal ein leckeres Mittagessen. Hier kochen einige Frauen traditionell auf dem Holzofen, fotografieren ausdrücklich erwünscht.

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5 Kommentare
Furby
Furby kommentierte
warum kann ich in diesem Post die Fotos nicht sehen?
 
dembi64
dembi64 kommentierte


diese Frage kann ich Dir leider nicht beantworten :nixweiss: Die Bilder sind für alle freigegeben und wurden ja auch schon von anderen gesehen.
Vielleicht ist es ja das altuell diskutierte Performanceproblem :unsure:
 
jazzmasterphoto
jazzmasterphoto kommentierte


Weil die Internet-Anbidnung derzeit zickig ist.
Reload der Seite schafft meistens Abhilfe … bis zum nächsten Mal.

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dembi64
dembi64 kommentierte


habe eben mal mit allen installierten Browsern probiert, alles wird sauber angezeigt.
 
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1bildermacher1 kommentierte
Bei mir funktioniert es bestens. Vielleicht nützt es wenn man den Computer kurz abschaltet, das hatte ich früher auch probiert und dann ging es wieder.
 
Die Gemeinschaft versucht im Einklang mit der Natur zu leben, treibt ökologische Landwirtschaft. Bei einem kleinen Rundgang wird uns erklärt was man mit den ganzen Pflanzen machen kann. Viele schmecken gut und sind als Nahrungsmitte verwendbar, andere dienen medizinischen Zwecken.

So nebenbei habe ich einige Pflanzen und Tiere fotografiert.

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2 Kommentare
artefakt
artefakt kommentierte
Super getroffen, Ralf. Vor allem #141. Klar - ich als großer Orchideenfan ... aber auch #137. Sieht aus wie eine Paradiesvogelblume.
 
Furby
Furby kommentierte
Hier kann ich auch nichts sehen
 
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