Hallo Friedhelm!
Ich verstehe das Problem nicht.
Jede "bessere" heutige DSLR bietet doch die Möglichkeit, die Phasen-AF-Fokus=OK-Anzeige zu nutzen.
Die funktioniert genau so zuverlässig wie das manuelle Einstellen auf "echten" Mattscheiben: Man dreht den Fokus so lange, bis das Bild im Sucher scharf erscheint und dann ein Stück drüber hinaus, bis es wieder unschärfer wird, dann wieder den doppelten Weg zurück, und hat damit den Bereich der Schärfe in etwa eingefangen. Dann dreht man den Fokus um den halben Weg des erkannten Schärfebereichs wieder vor, und es passt.
Schade ohne AF, an einer aktuellen Spiegelreflex mit den aktuellen Einstellscheiben nicht nutzbar!
Beim Design Milvus 2.8/21 wie auch beim 2/100M sind Linsen aus Sonderglas mit anomaler Teildispersion aufgeführt. Bei der „Classic“-Serie haben diese beiden Objektive soviel ich weiß, keine Sondergläser. Ich habe gerade einmal bei meinen in der Designbeschreibung nachgeschaut,dort ist nichts dergleichen angegeben....Neuer Name (Milvus) und neue Fassung bei alter Optik (2/100mm, 2/50mm und 2,8/21mm sowie 2/35mm), da scheint mir doch eher eine Marketing-Entscheidung zu sein, bei der es darum geht möglichst stylisch rüber zu kommen.
Mit meinen Augen an der D750 mit der mitgelieferten Mattscheibe sehr wohl nutzbar. Die Mattscheibe der D750 ist deutlich besser als die der D7000, und aufgrund des anderen Formats sowieso heller.
Das glaube ich Dir gern, trotzdem wünsche ich mir für eine moderne Linse immer den AF. Auch wenn es noch viele Verbesserungsmöglichkeiten beim Autofokus gibt - ich als Brillenträger möchte darauf nicht mehr verzichten.
Ich bin auch Brillenträger, kurzsichtig, und ich setze zum Fotografieren meine Brille immer ab. Durch die Kamera kann ich scharf sehen. Mein Ausschuss ist mit meinen MF-Objektiven nur unwesentlich größer als mit meinen wenigen AF-Objektiven.
Hallo Norbert!
Eben, dann fokussiert man "rechtsrum" vom Beginn des Aufleuchten der OK-Anzeige bis zu deren Erlöschen, und geht den halben Drehweg linksrum wieder zurück...
Interessant finde ich auch den Hinweis von Zeiss, dass die neuen Milvus-Objektive neben einer Vielzahl von Sondergläsern (ED-Gläsern?) auch mit "Floating Lens Design" ausgestattet sind.
Ich kannte so etwas bislang nur bei meinem AF-S Nikkor 28mm f/1:2.8 unter der Bezeichnung CRC (Close Range Correction).
Gruß
Gianni
Kommt eben immer darauf an, wie man arbeitet. Da bei mir fast alle Bilder vom Stativ entstehen, kann ich das (am Monitor) genauso mit der D810.
Eigentlich sogar noch besser. Bei der Nikon kann ich direkt im 'Live View' abblenden und die Auswirkung (bei 100%) direkt sehen.
Das geht bei den Sonys nicht, die lassen sich in der 100% Ansicht nicht abblenden. Hier muss man erst immer zurück in die 'Normalansicht', weiter ab- oder aufblenden, wieder in 100% ... und das ganze eventuell wieder von vorne. Sehr umständlich.
Ja stimmt, bei 'Fremdobjektiven' schon.Hallo Michael,
an der A7... kann man die angeschlossenen Nikon oder andere Objektive natürlich auch bei "Live View" (100%) problemlos abblenden und sieht das Ergebniss sofort im Sucher!
Ja, aber eben nur ohne Rasten und nicht zum umschalten. Das scheint nicht so einfach zu sein, denn sonnst hätten sie keine extra Objektivserie für's Filmen herausbringen müssen, sondern einfach eine Objektivserie mit ein- und ausschaltbaren Rasten. Und nur für den Zahnring wäre das auch Quatsch.
Beim Design Milvus 2.8/21 wie auch beim 2/100M sind Linsen aus Sonderglas mit anomaler Teildispersion aufgeführt. Bei der „Classic“-Serie haben diese beiden Objektive soviel ich weiß, keine Sondergläser. Ich habe gerade einmal bei meinen in der Designbeschreibung nachgeschaut,dort ist nichts dergleichen angegeben.
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