Vier Feldhasen ruhen in ihren Sassen, die Ohren vorschriftsmäßig angelegt, und tiefgeduckt sind sie nahezu unsichtbar!
Die beiden Exemplare rechts machen vor, wie es sein soll, während die anderen zwei entweder leichtsinnig oder unwillig sind:
Wildlife aus dem Auto als Faulheit zu verdammen ist einfach dumm, natürlich ist ein Auto längst nicht so bedrohlich fürs Wildlife wie ein Fußgänger. Es ist halt ein rollendes Fotoversteck. Sobald Du versuchst auszusteigen, setzt die Flucht von was auch immer ein... noch aus meiner sehr aktiven Zählzeit bis in die 10er Jahre...
Aber auf gesperrten Wegen hat der Autofotograf nix zu suchen !
Ach ja, bei dir war das Recht geb ich dir, so einen Moment muss man nutzen und ich habe auch beim Aussteigen schon so manches verjagt, dazu wäre das hier auch sehr doof gewesen. Den Fuchs welchen ich bei meiner Vorstellung zeigte, habe ich ja auch aus der Kiste geknipst, der war gefühlt ein Meter neben der Beifahrertür und ne Sekunde später weg...
Ohne Auto ist manchmal schlecht. Tsavo Ost vor 40 Jahren. Guides Fehlanzeige, gab es so nicht. Also selbst fahren und fotografieren. Fenster auf war bei Baboons schon schwierig.
Elefantenkuh mit Jungem. Irgendwie bekam ich das durch die Seitenscheibe mit dem Novoflex nicht hin. Also kurz raus und über die Haube "schießen".
Nix Flucht, Rüssel hoch, lautes Trompeten und Angriff. Da hat nicht viel gefehlt....
Auto wird nicht als Bedrohung wahrgenommen, Mensch sehr wohl.
Ein Rehbock, noch mit Bast am Gehörn. Er hielt gestern Abend Wache als ich mit viel Abstand vorbeiging, während sich seine 6 Mädels flott in die Büsche schlugen.
Ja genau, so in etwa dachte ich es mir. Es fällt auch keinerlei Überschärfung ins Auge. Das gibt auch viel besser wieder, wie weit entfernt die Tiere waren.
so ist es deutlich besser. Jetzt vielleicht noch etwas am Weißabgleich feilen und fertig.
Ob man aus dieser Entfernung noch unbedingt eine solch engen Ausschnitt machen muss? meines wäre es nicht. Solche Bilder werden nur selten wirklich gut, dazu trägt schon der "Luftfilter" bei, der selbst im kältesten Winter nicht selten für zu viel Unschärfe Flimmern und Kontrastverlust sorgt. Ein langes Tele ist da u.U. sogar kontraproduktiv, weil durch die perspektivische Komprimierung natürlich auch alles dazwischen komprimiert wird, eben auch das Flimmern und die Störungen in der Luft.
Auch dir ein Dankeschön @dembi64 ich weiß, dass ich immer noch zu sehr auf das Objekt fixiert bin. So langsam bewege ich mich davon etwas weg und erfasse auch mal die Landschaft außen herum. Aus dem Grund hab ich mir ja auch noch das Z 24–200 f4–6.3 VR und das Z 28 f2.8 zugelegt, um mal vom "aufs Tier fixierte" wegzukommen.
Meine Frau und ich haben letztes Jahr angefangen zu fotografieren, weil wir die Vogelbeobachtungen, welche wir machten, auch mal dokumentieren wollten, da dachte ich noch lange nicht an Bildkompositionen. Das ändert sich so langsam, aber es ist ein weiter Weg... (der kein Ende hat)