Armbanduhren waren und sind für mich primär eine Möglichkeit schnell die Uhrzeit abzulesen. Ansonsten bin ich diesen Zeitgenossen recht gleichgültig gegenüber. D.h. auch meine "Rücksichtnahme" auf ihren materiellen Wert ist nur gering ausgeprägt.
Das trifft (na ja, leider) auch auf das noch Folgende zu...
Nur zweimal haben mich Uhren bisher emotional so angesprochen, so dass es zu einem Spontankauf kam.
Die folgende Uhr ist der eine Fall: 1994 in New York im Shop des Guggenheim-Museum. Die Struktur des Gebäudes widergespiegelt in dem klaren, typisch skandinavischen (dänischen) Design dieser Armbanduhr.
Ich war sofort begeistert.
Obwohl schon die Reise selbst für meine damaligen Verhältnisse eine teure war, und ich entsprechend haushalten musste, wollte... nein, musste ich diese Uhr besitzen.
Und auch heute noch ist sie für mich ein Schmuckstück, dem nicht die angemessene Aufmerksamkeit zu Teil wird.