Mitmachthema Zeigt her eure schönsten Portraits

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In der eigenen (Teen)Welt ...

Ylva (15), Schülp bei Nortorf 2025

ylva46.jpg
 
Jürgen Kuprat
Jürgen Kuprat kommentierte
Sehr, sehr gut! Bildaufbau, Pose, SW-Ausarbeitung - hier passt alles. Das Mädchen poppt regelrecht heraus. Darf ich nach dem verwendeten Objektiv fragen?
 
schlicksbier
schlicksbier kommentierte
Danke :). Das ist so eins der Objektive gewesen, die in Facebook-Gruppen den GFX-Fanboys den Schaum vor den Mund bringen — eine 19€ Zoom-Linse an einer „heiligen“ GFX-Kamera. Es ist ein Itorex Auto Zoom MC 80-205/3.8. Itorex scheint eine erstaunlich obskure Umlabel-Firma gewesen zu sein. Es findet sich so gut wie gar nichts dazu online. Außer Leute, die sich wundern, was Itorex eigentlich war und dass kaum was dazu zu finden ist … :D
 
1
1bildermacher1 kommentierte
Die würde mich aber an meiner GFX-Kamera interessieren. Was für einen Adapter hast du verwendet? Gruss Wolfgang
 
schlicksbier
schlicksbier kommentierte
Tatsächlich deckt dieses Zoom-Objektiv auch den ganzen Sensor ab. Bisher hatte ich das nur mit einem Minolta-Zoom geschafft. Das Itorex hat einen PK-Mount und ich habe dafür einen entsprechenden K&F-Adapter benutzt.

Ich hatte einfach mal aus Neugier alle Zoom-Objektive bei Kamerastore unter 30 Euro aufgekauft, um zu schauen, wie sie an der GFX performen und war durchaus positiv überrascht worden. Das Itorex gehört aber definitiv da zu meinen Favoriten …
 
Jürgen Kuprat
Jürgen Kuprat kommentierte
Das wundert mich nicht. Offenbar rendert es ganz hervorragend.
 
Nella & Jule (12), Kiel 2025

nella_jule50.jpg
 
2 Kommentare
shovelhead
shovelhead kommentierte
tolles Licht, sehr guters Portrait der Beiden.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Und die junge Dame mit den Sommersprossen ist natürlich ein Traummodell für ein SW-Portrait - so jemanden findet man quasi nicht hier in Thailand.
 
Portraits müssen nicht immer knackscharf sein....

Diese Bild ist bei wenig Licht und nur rotem Neonlicht mit dem 100/2.8 Bubble Bokeh - Meyer-Görlitz-Klon entstanden.
Am Tag ist es weich und flach, aber in der Nacht mit Kunstlicht lebt es auf.


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Kommentar
Mal mit einem Gobo gespielt - "Schablonen", die vor einen Blitz adaptiert werden ...

Nella (12), Kiel 2025

nella_tair.jpg
 
schlicksbier
schlicksbier kommentierte
Gut, dass Bilder ja nicht jedem gefallen müssen ;-). Relevant sind am Ende eigentlich immer zwei Leute: die Person vor der Kamera und die hinter der Kamera …
 
sylvie
sylvie kommentierte
Das Porträt ist grossartig, finde ich. Das Einzige was mich stört ist der Hinweis auf die Entstehung.
Die Bildsprache gefällt mir sehr!
 
schlicksbier
schlicksbier kommentierte
Warum? Ich finde es besser, wenn mehr Fotograf:innen über die Entstehung sprechen würden, dann könnten mehr davon profitieren als einfach nur Bilder zu schauen …
 
Lees
Lees kommentierte


Hm . .
Wenn man das Model isoliert als Person sieht, dann stören die Streifen , als Komposition im Ganzen also in der Umgebung stören die Streifen mich nicht.
 
sylvie
sylvie kommentierte
Ich finde, das Reden und die Erklärungen und Hinleitungen zerstören meist die Wirkung, wenn es sich nicht um Dokumentationen und Reportagen dreht. Das mag aber einfach an meiner Vorgehensweise liegen, weil ich Bilder, vor allem Portraits selten plane und kaum mehr nacherzählen kann, wie ein Bild entstanden ist. Es entsteht meist aus der Situation, dem Gefühl. Das ist bei mir bestimmt kein "Gatekeeping", sondern einfach meine eigene Vorgehensweise.
 
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Camila

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W
Wojomebo.1 kommentierte
Was hat "Mama Merkel" mit dem gelungenen Foto zu tun ?
 
1
1bildermacher1 kommentierte
@Wojomebo.1
Das kommt wahrscheinlich davon, wenn das Glas leer ist ......
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Kay
Kay kommentierte
Die Handhaltung.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Kay
Raute ≠ Herz
 
Spontanes "Street"-Portrait in Hemelingen, Bremen

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Während ich noch mit dem Bahnhof Sebaldsbrück beschäftigt war rief mich dieser mir unbekannte Mann zu sich und wollte fotografiert werden. Er hat kein Interesse einen Abzug zu erhalten, er steht in keiner Beziehung zu der Neueröffnung des Pizza-Döner-Ladens, er wollte nur fotografiert werden. Nach Begutachtung seines Konterfeis auf dem Bildschirm der Kamera war er zufrieden, überquerte die Strasse und ward nicht mehr gesehen. Die ganze Aktion dauerte keine 60 Sekunden.
Einigen Minuten davor riefen mich zwei Frauen mittleren Alters zu sich um zu eruieren, ob sie nicht als Model in meinem Studio (keines vorhanden) gegen Bezahlung fotografiert werden könnten. In Hemelingen, Bremen wollen die Menschen offensichtlich gerne fotografiert werden, mit und ohne wirtschaftlichem Interesse.
Ich kann nur vermuten, dass es daran liegt, daß in Hemelingen nur selten ein Fotograf mit ordentlicher Ausrüstung gesehen wird. Vielleicht traut sich da keiner mehr hin.
 
Kommentar
minolta.jpg

Lisa-Marie, Kiel 2024
Fujifilm GFX100S & Minolta Varisoft 85/2,8

Keine Frage - Weichzeichner-Objektive sind Effektlinsen, die in den 70er sicher auch bis zum Exzess hin benutzt wurden. Trotzdem finde ich sie gerade in der heutigen, hyperreal überschärften Zeit wieder sehr spannend. Übrigens sind Softfocus-Linsen nicht mit "unscharfen Bildern" zu verwechseln.

Mehr zur Weichzeichner-Fotografie: https://www.schlicksbier.com/es-muss-nicht-immer-scharf-sein-weichzeichner-teil-1
 
schlicksbier
schlicksbier kommentierte
Da bin ich ganz bei Dir und daraus wird - auch durch eine andere Geschichte ausgelöst - sicher auch ein Beitrag für die nächste Ausgabe von meinem „Gedanken zur Fotografie“ Zine. Und es ist auch immer eine gute Übung sich mit Kritik auseinanderzusetzen und auch zu erkennen, was einem dann ggf. triggert. Ich finde manche Betrachtungen halt grenzwertig, wenn sie keine professionellen Models, sondern normale Menschen betreffen und dann von „nicht fesselnden Blicken“ und „langweiliger Brille“ geredet wird. Da finde ich dann Erinnerungen daran, auf wen es bei solchen Bildern in erster Linie ankommt, durchaus angebracht … ;)
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Ab dem Moment an dem man Bilder öffentlich zeigt wird daraus eine Dreiecksgeschichte.
Dann gibt es nämlich noch das Publikum.
Was dann eine Rolle spielt nenne ich den Graben zwischen Abbildungstreue und Einbildungstreue.
Die beiden Mensch vor der Kamera und hinter der Kamera teilen ein Erlebnis, möglicherweise ein Gefühl.
Ihr habt das gleiche gesehen, gehört, gerochen.
Der dritte im Bunde - das Publikum - teilt diese Erfahrung nicht, die bei euch beiden
untrennbar mit dem Bild verbunden ist. Dem Publikum bleibt nur das was Du von
diesem Erlebnis zu Papier/Bildschirm bringen konntest.
Zwischen professionellen Models und "normalen" Menschen mache ich keinen Unterschied.
Es liegt an mir zu zeigen was mir an dem Menschen vor mir gefällt und das wegzulassen
was (vielleicht nicht nur ) mir nicht gefällt. Und dazu das passende Licht zu wählen oder zu finden.
Jeder Mensch kann fesselnd gucken, man muss das nur erkennen und festhalten können.
Und eine langweilige Brille sieht auch an einem professionellen Model langweilig aus.
Eine Brille von Alain Mikli macht es jedoch nicht unbedingt besser......
 
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schlicksbier
schlicksbier kommentierte
In deinen letzten Zeilen liegt aber auch viel Anmaßung drin, wenn man als Betrachter dann tatsächlich glauben sollte, diesbezüglich die absolute Deutungshoheit zu haben. Nur weil für einen die Brille langweilig sein mag oder der Blick einen nicht fesselt, dann mag es für die individuelle Person an sich zu treffen, ist aber keine allgemein gültige Wahrheit. Und da ich weder den Geschmack aller treffen kann, noch will, komme ich wieder zu dem Punkt, den ich eingangs genannt hatte, nämlich dass mir persönliche Geschmäcker einzelner Betrachter herzlich egal sind, sondern mich vom Grundsatz nur der Geschmack der zuvor schon genannten Personen vor und hinter der Kamera interessieren. Den muss ich treffen. Keinen anderen.

Natürlich freue ich mich darüber, wenn Bilder auch bei anderen ankommen. Wenn aber nicht, dann eben nicht. Ich hindere aber auch keinen daran, einfach weiterzuscrollen, wenn ich dessen persönlichen Geschmack nicht getroffen habe. Ich diskutiere auch gerne über Techniken, stilistische Fragen etc., aber bei reinen Geschmacksbefindlichkeiten bin ich echt raus.

Und wenn man gar keinen Unterschied zwischen professionellen Models und "normalen" Menschen macht, dann sollte man bei sich vielleicht auch noch mal einige Bewertungskriterien hinterfragen und schauen, ob es fair und angemessen ist, alle Kriterien, die man an Berufsmodels anlegen würde, auch auf solche Menschen zu übertragen.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Damn, ich vergesse immer wieder daß man in Deutschland dazu sagen muss,
daß das natürlich für jede beteiligte Partei eine individuelle Geschmacksfrage ist,
und keine der anderen Parteien sich einer der anderen zwingend anschliessen muss.

Ist meine Argumentation so stringent daß sie für Dich als verpflichtend erscheint?

Ansonsten sind auch Berufsmodels nichts anderes als Menschen.
Mir ist nicht ganz klar warum Du von ihnen etwas anderes erwartest
als von nichtberuflichen "Models".

Wenn ich sage "guck rechts, guck links, dreh den Kopf zu mir, nimm das Kinn höher....."
(oder so ähnlich) dann rechne ich damit daß die meisten Leute die meine Sprache
sprechen oder zumindest grob verstehen daraus eine Bewegung ableiten können.
Unabhängig davon ob sie für Geld vor meiner Kamera stehen oder einfach so.

Abgesehen davon habe ich mich gerade auf eine TFP-Anfrage einer gehörlosen
jungen Dame gemeldet. Könnte eine spannende neue Erfahrung werden.
Von der erwarte ich übrigens auch nichts anderes als von einem Berufsmodell.
Wenn ich an etwas zweifele dann eher ob *ich* es schaffen werde die Kommunikation
mit ihr zu meistern.
 
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VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
@schlicksbier
Nachtrag:
Hab noch mal darüber nachgedacht was Du mit Deutungshoheit meinst.
Du bist auf dem völlig falschen Dampfer.

Es geht nicht darum daß der Betrachter über Dein Bild ein Urteil fällt, sondern es geht
um die Frage ob Du das was nicht auf dem Bild ist (Lärm, Gerüche, Hitze/Kälte, andere Sinneseindrücke)
so in das Bild einarbeiten konntest daß ein Betrachter Deine Erfahrung nachempfinden kann.
Sonst bleibt dem Betrachter nur die Oberfläche.
 
Mein Kumpel und seine Rolleiflex.

 
Schattenmann
Schattenmann kommentierte

Hab keine Ahnung muss ihn das nächste Mal fragen.
 
Schattenmann
Schattenmann kommentierte

Sieht für mich aus, als wäre am Gurt einfach eine Nylonschnur befestigt, die durch die Halterung am Body geht.
Da braucht man keine Einzelanfertigung.
So wie hier:

Bildschirmfoto 2025-09-30 um 10.24.27.png
 
Parallaxe
Parallaxe kommentierte
Ihr seid mega OT !!! Macht halt den schönen Thread bitte nicht kaputt. Portrait ist das Thema !
 
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1
1bildermacher1 kommentierte
Sehen wir es nicht so streng, es passt zur obigen Frage - sollte aber nicht öfters vorkommen
Gruss Wolfgang
 
Schattenmann
Schattenmann kommentierte
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