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Ich war am Samstag im Eisenbahnmuseum Aschersleben. Ist ein großes Gelände mit viel Technik.
Vor allen Rangierloks unterschiedlichster Bauart kann man sich anschauen. Vieles davon habe ich noch nie gesehen.
Das kenne ich vom Eisenbahnmuseum Koblenz-Lützel, vom Bulawayo Railway Museum, aber auch vom Technikmuseum Speyer. Es scheint so ein Klassiker solcher Museen zu sein, bei knappem Raum doch möglichst viele Exponate zeigen zu wollen.
Das DB-Museum in Nürnberg, voll mit bemerkenswerten Exponaten, ist für Fotografen mit Interesse am Ganzen und nicht nur am Detail ebenfalls ein völliges Desaster. Es ist schlicht unmöglich, interessante Großansichten aufzunehmen.
Die Präsentation in Aschersleben ist allerdings stark vom offensichtlichen Mangel an Geld, Arbeitskraft und Konzept geprägt, zumindest den Bildern nach. Verrostete alte Fahrzeuge ohne hede Systematik Puffer an Puffer auf überwucherte Gleise zu stellen hat recht wenig Museums-, dafür viel Schrottplatzcharakter.
Auf der Drehschscheibe Zwei Rangierdieselloks der Eisenbahnfreunde Kraichgau in Sinsheim: Kö 0229 (Kö 0110) und Krupp 200 (V 10) Bild(er) klicken für EXIF-Daten und Beschreibungsseite auf Flickr
479 - HENSCHEL & SOHN, CASSEL, No 16012/1918
In der Bahnhofshalle von Sofia steht seit dem Jahr 2002 eine mustergültig restaurierte Brigadelokomotive zusammen mit einem Smoschewer Personenwagen als Denkmal aufgestellt. Bei der von der bulgarischen Staatsbahn aufgestellten Lokomotive handelt es sich um die Henschel 16012/1918, die als HF 1130 an die deutsche Heeresfeldbahn ausgeliefert worden war.
Eine fliegende Lok Krupp-Ardelt Dampfkran 57t der Deutschen Bundesbahn mit Dampfspeicherlok O&K 3420, Technikmuseum Sinsheim Bild(er) klicken für EXIF-Daten und Beschreibungsseite auf Flickr
Der Viadukt wurde 1875/76 mit 6 parallelgurtigen Fachwerkträgern von je 40 m Länge auf gemauerten Pfeilern und Widerlagern erbaut. Die Fachwerkträger wurden von der Firma Gebrüdern Decker aus Cannstatt in Baden-Württemberg geliefert.
Da er den gestiegenen Verkehrslasten nicht mehr genügte, wurde er 1929/30 anläßlich der Elektrifizierung der Strecke unter Aufrechterhaltung des Bahnbetriebs umgebaut. Die Fachwerkträger wurden entfernt, zwischen den bestehenden gemauerten Pfeilern wurden Pfeiler aus Stahlbeton errichtet und danach mit 12 Betonbögen überspannt.