Mitmachthema Zeigt her Eure Eisenbahnen


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Nach der polierten Eisenbahnromantik mal wieder triste DB-Realität...

Ich bin im Vorbeigehen in Frankfurt Hbf darauf aufmerksam geworden, als ein iPhone-Fotografierer kopfschüttelnd davor stand - ist also nicht selbst gemalt... ;)


 
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Wozu?? Wird doch eh wieder dreckig!
Ich habe nie verstanden, warum man bei der DB WEISS als neue Grundfarbe wählte, als beim letzten Revirement die Lackierungen geändert wurden. Die Österreicher und Schweizer sind mit ihren Grau-Silber-Tönen auch in dieser Frage etwas cleverer - da sieht man den Dreck nicht so schnell... :p

Der zug war aber wirklich schon unangenehmn pottdreckig...

CB
 
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Waschen bringt nichts ein, pflegen kostet nur!
Instandhalten? Nur das Nötigste!
Gewinn? Soviel wie möglich!
Image? Wie das eines Metzgers mit Gammelfleisch.

Der Stolz ist uns abhanden gekommen. . .

:frown1:
Peter



Ich habe nie verstanden, warum man bei der DB WEISS als neue Grundfarbe wählte, als beim letzten Revirement die Lackierungen geändert wurden. Die Österreicher und Schweizer sind mit ihren Grau-Silber-Tönen auch in dieser Frage etwas cleverer - da sieht man den Dreck nicht so schnell... :p

Der zug war aber wirklich schon unangenehmn pottdreckig...

CB
 
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Der Stolz ist uns abhanden gekommen. . .

:frown1:

So sehr ich das auch bedauer (!), aber die Bahn AG ist nichts anderes als ein auf (kurzfristigen!) Profit getrimmtes Unternehmen. Insofern entspricht es allen anderen Großunternehmen in unserem Land. Die Manager, die oft nicht lange im Unternehmen bleiben, kommen aus fremden Branchen und das einzige, was sie auszeichnet, ist der Ruf ein knallharter Sanierer zu sein.

Da uns das hier besonders auffällt liegt an der Tatsache, das die Bahn von jedem von uns zumindest mal gelegentlich genutzt wird.

Aber wollen wir mal nicht zuviel jammern, andere Unternehmen sind schon von Managern im wahrsten Sinne vor die Wand gefahren worden.

Von Eisenbahnromantik kann eh bei so einem durchorganisierten und eng getakteten Unternehmen wie der Bahn AG schon lange keine Rede mehr sein.

Gruß
Knut
 
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Von Eisenbahnromantik kann eh bei so einem durchorganisierten und eng getakteten Unternehmen wie der Bahn AG schon lange keine Rede mehr sein.
Ich persönlich möchte von der DB eigentlich auch nur gemäß ihrem eigenen Fahrplan pünktlich für einen angemessenen Beitrag in angenehm temperierten und leidlich sauberen (wobei mich innen da mehr interessiert als außen...) Zügen von A nach B transportiert werden, idealerweise zu den Zeiten, die mir persönlich am besten passen. Solange die DB aber selbst das nur noch sehr bedingt hinbekommt, weil sie aufgrund des idiotischen und hoffentlich bald endgültig beerdigten Börsengangs aller dazu nötigen Reservekapazitäten beraubt wurde, ist "Eisenbahnromantik" für mich etwas in den Hintergrund getreten...

CB
 
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Tja, die DB ist auf der Fahrt ins Ungewisse

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Ich möchte nicht zu sehr ins OT abrutschen aber das mit meinem verlorenen Stolz begründet sich darin, dass ich einer Eisenbahnergeneration angehöre, die vom allerersten Ausbildungstag an eingetrichtert bekam, dass das Wohl und die Sicherheit der Fahrgäste, die pünktliche und zuverlässige Beförderung vor allem Wirtschaftlichkeitsdenken steht.

Wenn ich heute in Beispielsweise Frankfurt Hbf stehe und auf meinen Zug warte, empfinde ich es als persönliche Schande, wenn ich, wie erst Neulich, geschlagene 20 Minuten hören muss, wie sämtliche (inzwischen Computerbasierte) Durchsagen mit Sätzen enden wie: "wir bitten um Verständniss", "wir bitten um etwas Gedult", "wir bitten um Entschuldigung". Zur Steigerung wird dann das Ganze auch noch in englischer Sprache wiederholt.
In der selben Beispielwoche muss ich dann in der Zeitung brustgeschwellte Bahnmanager sehen, die den höchsten Gewinn der Bahngeschichte verkünden.

Nichts gegen die gesunde finanzielle Basis eines Unternehmens - aber auf dem Rücken der Fahrgäste? Das kann sich nur eine Firma leisten, die, zumindest momentan, im Fernverkehr keine ernstzunehmende Konkurrenz zu fürchten hat.

Früher war Alles besser? Quatsch natürlich! Aber es gab Zeiten, da war die Bahn sprichwörtlich pünktlich. Heute muss ich von zuspätkommenden erzürnten Reisenden bei pünktlicher Abfahrt hören: "nicht mal auf eure Verspätung kann man sich mehr verlassen"!


Grüßle!
Peter
 
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Nun, wenn ich mir überlege, was bei Privatbahnen für kleines Geld geboten wird. Beim krefelder Schluff fährt man für 8,- Euro erste Klasse! :winkgrin:

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Neueste Sicherheitsstandarts :winkgrin:

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Gruß
Knut
 
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Waren Eisenbahnen früher sauberer?

Stört ein bißchen Staub beim Fahren?

Ist mein Auto oder Fahrrad auch das eine oder andere Mal unerklärlich dreckig?
(Und warum steht ausgerechnet dann ein Passant davor und zückt die Kamera ... passiert sonst nie :motz:)

Wenn ich 1000 km fahre, ist es danach auch mal ein bißchen schmutzig.

Und wie sieht es in anderen Ländern aus (geschweige denn Kontinenten)?
 
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Noch ein paar letzte Fotos aus Krefeld. Dem Alter des Zuges entsprechend, oder besser aus "Respekt", habe ich die Fotos nach S/W umgewandelt.

Bisher nur "geometrische" Linien

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Und dann kommt er

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Gruß
Knut
 
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