Zeigt her Eure Eisenbahnen


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Kiboko

Kiboko

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Weiter geht es am zweiten Tag rund um Cerra Mesa, auch Rio Chico genannt.

Nööö, mit ollen Dampfloks.


Super, erinnere mich immer wieder gerne an La Trochita, die wir zwischen Esquel und El Maiten angetroffen haben. Mehr Bilder bei Interesse unter:
Danke für den Link.
Die Bilder sind anscheinend alle aus Esquel und nicht aus El Maiten.
Habt Ihr die ganze Strecke nach El Maiten mit dem Zug abgefahren?

Am morgen des 2. Tages sind wir vormittags mit zwei Loks ein Stück zurück Richtung Manuel Choique gefahren,
um in der starken Steigung einen authentischen Zug zu fotografieren.
Für die Fotos wurde die zweite Lok abgehängt.

Der Zug verlässt das Tal mit dem Rio Chico.



Der Zug gewinnt in den menschenleeren Weiten Patagoniens an Höhe.
Dabei werden Seitentäler durch weiter Schleifen ausgefahren.
Im Hintergrund schauen die schneebedeckten Gipfel der Anden über die Hügel Patagoniens.



Der starker Wind pfeift uns um die Ohren.
Der Wind ist viel schneller als der Zug und reißt Rauch und Dampf der Lok mit.
Wenig später werden die Fotografen geräuchert ...


Auf dem Rückweg nach Cerra Mesa passiert das, was bei der schlechten Gleislage irgendwann passieren muss.
Die Lok entgleist mit dem Tender.
Glücklicherweise haben wir die zweite Lok hinten angehängt und können so nach Cerra Mesa zurückfahren.
Erst am Nachmittag ist es der Lokmannschaft gelungen die Lok wieder einzugleisen.

In Cerra Mesa stellen wir mit der zweiten Lok einen Güterzug zusammen.
Beim Rangieren gelingen ein paar Bilder mit dem Umfeld des Bahnhofs.
Vom Hof der örtlichen Kfz-Werkstatt beobachten wir die Rangierarbeiten.



Nachmittags fahren wir mit dem Güterzug nach Süden am Rio Chico entlang.
Dabei durchfahren wir auch den einzigen Tunnel der Bahn.



Am Abend warten beide Loks vor dem Lokschuppen von Cerra Mesa auf den Feierabend.


Am nächsten Tag geht es wieder zurück nach Ingeniero Jacobacci.
 
rautatie

rautatie

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Wie geleckt, kann nur im Museum stehen.
 
rautatie

rautatie

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Respekt :thumbsup:
Hast du die Pelefonnummer der Putzfrau?
 
Kiboko

Kiboko

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Am 3. Tag wollen wir mit unserem Dampfzug von Cerra Mesa (Rio Chico) zurück nach Ingeniero Jacobacci fahren.
Auf der Rückfahrt soll der Kesselwagen mit Wasser hinter den beiden Loks eingestellt werden.
Wer wollen also beide Loks vorn im Zug haben, so wie es früher üblich war.

Der Zug steht morgens schon vor der Dämmerung bereit.
Beide Loks sind auch vorn am Zug.
Da bemerkt ein Bahner, dass der Kesselwagen nur auf einer Seite einen funktionsfähigen Stutzen hat.
Der Kesselwagen muss also gedreht werden.
Die beiden Loks dampfen mit dem Kesselwagen ab.
Auf dem Gleisdreieck wird mit viel Aufwand und undurchsichtigen Rangierbewegungen der Kesselwagen gedreht.
Nachdem das Rangierballet abgeschlossen ist, steht der Kesselwagen wieder zwischen den Lokomotiven und nicht dahinter!
Das hat der Manager in Jacobacci bestimmt, da die Gleise nicht zwei Loks hintereinander tragen ...
... dabei hat der volle Kesselwagen eine höhere Achslast und eine höhere Meterlast als die Lokomotiven.

Aller Protest hilft nix.
Aber es geht nicht los.
Man hat vergessen am Vorabend den Tender erneut mit Wasser zu füllen.
Leider hat man auch vergessen den Wasserturm im Bahnhof über Nacht zu füllen.
Der Wasserturm ist leer.
Aus dem Wasserkran tröpfelt ein erbärmlicher Rinnsal.
Die Lok benötigt im Stand durch die Zusatzgeräte (z.B. Pumpen) mehr Dampf, als Wasser nachtröpfelt.
Inzwischen ist es schon später Vormittag.
Es geht dann mit geringen Wasservorräten los, was unsere Fotomöglichkeiten stark einschränken wird.

Auf der Passtrecke hängen wir die ersten Lok mit dem Kesselwagen ab.
Ich habe mal bewusst ein paar Landschaftsbilder eingestellt, damit Ihr einen Eindruck über die Weite Patagoniens bekommt.





Der starke Wind Patagoniens ist viel schneller als der Zug.
Bei Rückenwind, treibt er die Dampfwolke vor dem Zug.
Die Lok müht sich mit den paar Wagen ab.
Immer wieder "trampelt" sie.
Die Räder drehen durch.
Immer wieder muss sie zurücksetzen.
Die Gleise werden von Hand gesandet.
Dann gibt es den nächsten Anlauf mit "Schwung".


Nach den Vorbeifahrten wird die zweite Dampflok mit dem Kesselwaren, die voraus gewartet hat, wieder angekuppelt.
Im Gefälle kann der Lokführer aber seine Lok nicht mehr bändigen.
Anscheinend funktioniert die Bremse nicht oder der Kesselwagen ist zu schwer.
Die Lok fährt rückwärts, der Lokführer hat die Steuerung für Vorwärtsfahrt umgelegt.
Er versucht durch "Gegendruck" mit dem Triebwerk zu bremsen.
Die Räder drehen durch.
Die Lok wird schneller als langsamer.
Mit lautem Rumms treffen Lok und Kesselwagen auf unsern Dampfzug.
Das Küchenpersonal wird dabei über den Kohleofen geschleudert.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Auch haben Loks und Wagen den Aufstoß überstanden.
Für weitere Fotohalte sollte jetzt die 2. Lok nicht mehr abgekuppelt werden.
Einen Disneyland-Zug mit Kesselwagen zwischen den Loks wollten wir nicht fotografieren.

Die nächste Fotomöglichkeit bietet sich beim Wassernehmen in Manual Choique.
Ein abgewirtschaftet Chevy bildet hier den Rahmen.



Auf der Rückfahrt müssen wir uns beeilen.
Der Dreischienenabschnitt zwischen Embalme und Ing. Jacobacci muss bereits um 18 Uhr geräumt werden,
da um 22 Uhr ein Personenzug auf Bariloche erwartet wird.
Damit fahren wir ohne weiteren Halt mit Ojos de Agua und steigen dort in den Bus um.
Auf dem Dreischienengleis bei Ing. Jacobacci fotografieren wir noch mal den "Disneyland-Zug".
Sogar die beiden Steakproduzenten auf der Weide schütteln mit dem Kopf.


Die Loks verschwinden in den Lokschuppen von Ingenieuro Jacobacci.
Wann werden sie wieder fahren?
Werden sie jemals wieder über die Bergstrecke nach Cerra Mesa fahren?


Wir werden nach El Maiten in die Provinz Chubut fahren.
Dort geht es mit anderen Loks, anderen Eisenbahnern und ganz wichtig anderem Management weiter.
 
Kiboko

Kiboko

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Am vierten Tag fahren wir mit dem Bus nach Süden.
El Maitén liegt auf halbem Weg zwischen Ing. Jacobacci und dem Entpunkt Esquel.
Hier ist die Hauptwerkstätte der Bahn.

Es wartet bereits ein Zug mit der Lok Nr. 1 von Baldwin auf uns.
Zuerst fahren wir mit dem Zug nach Süden und machen ein paar Aufnahmen vor schneebedeckten Bergen.




Dabei durchfahren wir auch einen Kiefernwald.




Danach geht die Fahrt nach Norden.
Wir fahren dabei an einer fotogenen Berglandschaft vorbei.
Die Abendsonne gibt ihr Bestes und taucht die Berge in ein weiches Licht.




Rund um El Maitén können wir in wenigen Stunden ein vielfaches an Fotomotiven umsetzen, als am ganzen Vortag.
Das Bahnpersonal ist hoch motiviert.
Der Lokführer lässt die Pferdchen laufen.




Wir fahren sogar über die Grenze in die Nachbarregion Rio Negro,
soweit die maroden Gleise den Zug noch tragen.

Auch nach Sonnenuntergang wird die Kamera nicht weggelegt.
Ein Bild geht immer noch.
Während der blauen Stunde überquert unser Zug die Brücke über den Río Chubut in El Maitén.




Am nächsten Tag werden wir das Ausbesserungswerk besuchen.
 
Kiboko

Kiboko

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Am fünften Tag soll es ins Ausbesserungswerk in El Maitén gehen.

Zu unserer Überraschung steht der Dampfzug für eine Tour bereit.
Trotz dichter Wolken fahren wir nochmal nach Norden um weitere Streckenaufnahmen zu machen.



Der Zug spiegelt sich in einem temporären Teich.
Inzwischen fallen die ersten Regentropfen.


Der Regen treibt uns jetzt in das Ausbesserungswerk.
Hier werden die Lokomotiven hauptuntersucht, sowie große und kleine Reparaturen durchgeführt.
Auf den Nebengleisen lagern noch viele alte Dampfloks und deren Überreste als Ersatzteilspender.

Im Ausbesserungswerk ist die Henschel Lok 102 ohne Tender abgestellt.
Im Hintergrund warten die sterblichen Überreste der Lok 105 auf bessere Zeiten.



Im großen Schuppen wird an Lok 16 von Baldwin gearbeitet.
Der Zylinderblock rechts gehört zum Fahrwerk einer dreiachsigen Rangierlok.
Von der Baureihe hatte die Bahn mal 4 Stück.
Keine Lok ist davon erhalten geblieben.
Anscheinend wird hier aus Resten eine Lok wieder neu aufgebaut.



Vor dem kleinen Schuppen wird am Kessel der Baldwin Lok 4 gearbeitet.
Dafür wurde das Führerhaus abgenommen.


Am Nachmittag geht es bei strömenden Regen mit dem Bus nach Esquel.
 
Kiboko

Kiboko

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Am 6. Tag starten wir in Esquel.
Die Regen vom Vortag und in der Nacht hat Spuren hinterlassen.
Unser Zug spiegelt sich in einer Pfütze.



Der Zug windet sich von Esquel die Berge hinauf.
Die Häuser der Stadt werden immer kleiner.


Der Zug erreicht die Hochebene.
Aber es geht immer noch stetig bergan.



Auf den Bergen hat der Niederschlag des Vortages für Neuschnee gesorgt.



Hochebene von oben.
Gleich hat der Zug Nahuel Pan erreicht.
Hier enden die Touristenzüge aus Esquel.
Aber wir fahren witer.

Hinter Nahuael Pan wird eine Felsformation durchfahren.
Die Sonne steht bereits tief und sorgt für eine Theaterbeleuchtung.
Die Wolkenlücken werden aber immer seltener.
Wir haben die Vorbeifahrt 5x durchgeführt.
Schiebt der Zug zurück in die Ausgangsposition, scheint die Sonne.
Sobald der Zug vorbeifährt, kommt die Wolke vom Dienst ...



Unser Zug in den unendlichen Weiten Patagoniens.
Hier wird die letzte Wolkenlücke des Tages genutzt.


In La Cancha verlassen wir den Zug.
Der Bus bringt uns zurück nach Esquel.
Am nächsten Tag wollen wir dann die Bahnreise fortsetzen.
 
EvaK

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Rovos Rail 3360 Shaun
Bahnhof der Rovos Rail in Pretoria



Bilder klicken für EXIF-Daten und Beschreibungsseite auf Flickr
 
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EvaK

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Mit dem Tausenfüßer durch Südafrika
Shongololo-Express Southern Cross im Waterpoort (Sand River), bespannt mit zwei TFR 43





Bilder klicken für EXIF-Daten und Beschreibungsseite auf Flickr
 
EvaK

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Rovos Rail Dieselloks 1520 und 1521
Urspünglich Queensland Baureihe 2100, gebaut von Clyde Engineering in Australien für Erzzüge

Bild klicken für EXIF-Daten und Beschreibungsseite auf Flickr
 
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