A-68A, mit einer Ausdehnung von ca. 150 x 50 km einer der größten Eisberge, der je beobachtet worden ist. Leider erlangt er gerade eine gewisse traurige Berühmtheit, da er auf Süd-Georgien zudriftet, was katastrophale Folgen für die dortige Fauna bedeuten könnte. Ob er die Insel treffen wird, ist noch ungewiss. Die aktuelle Position man bei NASA Worldview sehen, heute beträgt die Entfernung gerade noch 70 km.
Das Thema Eisberge ist hier ja wohl eingeschlafen. Wir waren im Jan. 2020 auch da unterwegs, daher habe ich einen Nachtrag zu A-68 (aus meinem damaligen Reisebericht:
Nachtrag 4.Jan.21 (rechts): A-68 ist in mehrere kleinere Stücke zerbrochen und driftet wirklich mit der Hauptströmung südöstlich an Südgeorgien vorbei. Die Gefahr für das Tierleben auf der Insel ist somit gebannt. Die Bruchstücke sind immer noch im Eisbergwirbel gefangen und driften zurück Richtung Weddellmeer.
Will mal versuchen diesen Faden "wiederzubeleben" - 2018 waren wir mit dem russischen Eisbrecher Khlebnikov (gechartert von der US Firma Quark Expeditions) im Weddell Meer, sehr früh im Jahr, schon im Oktober, wenn noch gar kein anderes Schiff da reinfährt, um Kaiserpinguine zu gucken, was auch prima geklappt hat. Unter den "neuen" politischen Bedingungen, würden wir das nicht mehr so machen... Anyway, es war höchst eindrucksvoll !
Morgens um 4:00 bei hohen Minusgraden, lagen wir eingefrohren in Eis des Weddell Meeres. (c) Achim Kostrzewa, Panostitch aus drei Bildern
Sorry, die Frage hatte ich übersehen. Wir waren dort im September 2018 mit der Ocean Nova.