Wie habt ihr eigentlich euer...Genre...gefunden?

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Angefangen hat es vor 45 Jahren.. erst reine dokumentarische Bilder, nach der Lehrzeit in der Foto AG auch schon gezielter.

Das Dokumentarische hat sich bis heute durchgezogen und ein recht umfangreiches Archiv ist entstanden... ich arbeite gerade das 3. Viertel ab mit der Digitalisierung und Sortierung - heute bin ich froh, das meine Eltern von Anfang an selbst fotografiert haben und ich auch mich daran beteiligt habe, so kann ich meine Kindheit und Jugend neu erschließen...

Aber viele Fotoprojekte für Kalender sind dazu gekommen und ich finde es sehr befreiend, das ich mich gerade nicht nur auf ein Genre festlegen kann/muss... so entdecke ich die Welt auch heute immer wieder neu, alleine dadurch, dass ich mit neuer Thematik gezielt auf Motivsuche gehen kann.

Gut, das ich es nicht beruflich machen muss, denn dann hätte ich nicht die schöpferischen Pausen genießen können und wäre mit dem Fotografieren heute womöglich nicht mehr so positiv verbunden.
 
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An "meinen" Anfang des Interesses an der Fotografie kann ich mich nicht mehr erinnern. Jedenfalls war ich immer fasziniert, wenn mein Vater seine Ausbeute präsentierte. Er hatte damals eine Braun Paxette.
Mit der eigenen Fotografie ging dann los, als mein Bruder mir zur Erstkommunion seine Agfa Clack schenkte. Damals war ich 7 oder 8 Lenze alt. Da mein Reichtum sich in Grenzen hielt und Filme und Entwicklung teuer waren, fotografierte ich nicht sehr viel. Am liebsten Tiere und meine Familie.
Mit 12 Jahren (1968) kam dann meine erste selbst zusammen gesparte Kamera ins Haus. Eine Spiegelreflex von Revue (Quelle) aus russischer Produktion mit f2/50mm Objektiv. Stolze 139,-- DM hat das Ding gekostet, war sauschwer aber ohne Belichtungsmesser. Damit und natürlich mit Hilfe meine Vaters habe ich dann das Rüstzeug der Fotografie gelernt: Belichtung, Tiefenschärfe usw... Später kamen noch ein WW 28mm und ein Tele 240mm dazu.
Dann kam der Übergang von Papier auf Dia. Mit 16 kam eine Zeiss-Icon-Voigtländer SLR dazu. Ende der 70er habe ich alles verkauft und mir eine Canon A1 zugelegt. 2007 kam die Digitalfotografie mit einer D80 ins Haus und 2012 meine aktuelle D800E.
Mein Genre zu bestimmen ist schwierig. Vieles habe ich schon gemacht (s. Profil) und vieles möchte ich noch. Einfacher ist es, zu sagen, was mich nicht -oder besser gesagt- wenig interessiert: Portraits. Dazu kriege ich einfach keinen Draht. Überhaupt tue ich mich schwer, Menschen zu fotografieren. Macht ja nix, ich muss mit der Fotografie kein Geld verdienen. Für alles andere bin ich durchaus offen. Mit der Zeiss-Icon habe ich viel Astro-Fotografie gemacht, da Astronomie auch eines meiner Hobbys war. Zu A1-Zeiten habe ich sehr viel Macro gemacht. Damals hatte ich ein Balgengerät dafür. Das hat sehr viel Spass gemacht, vielleicht kaufe ich mir mal wieder eins....
Leider habe ich zu wenig Zeit fürs Hobby, was sich hoffentlich bald mit dem Eintritt in den Unruhestand ändern wird.....
 
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Viele interessante Antworten hier!


Bei mir liegt die Sache eigentlich nahe: ich mochte schon immer Krabbeltiere und Natur, hab meinen Zivi in einem Naturpark gemacht --> Makrofotografie
Außerdem fand ich den Nachthimmel bzw. Astrodokus schon immer spannend --> Nachtfotografie.
Und da ich gern reise --> Reisefotografie.

Nebenher fotografiere ich ab und zu Hochzeiten, Portraits, seltenst Architektur.
 
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Auch mich haben die Tiere in meiner Umgebung schon als Kind interessiert, egal ob groß oder klein. Mit ca. 6 Jahren hatte ich mein erstes Mikroskop und raus in den Wald zum Tierebeobachten, bin ich auch schon so lange ich denken kann.

In diesem Jahr stelle ich aber eine gewisse Veränderung fest. Ich bin was die Tierfotografie angeht, etwas müde geworden. Am Wochenende wieder früh aufstehen und Eisvogelbild Nr. 587 und Hirschbild Nr. 241 machen? Ich weiß nicht... Ein bestimmtes Projekt wie z.B. Fuchs am Bau suchen und das ganze Jahr über verfolgen? Dafür fehlt mir in letzter Zeit der Biss, um das so lange durchzuziehen.
Ich habe mich sogar schon bei dem Gedanken ertappt, das große Tele zu verkaufen....aber das lasse ich natürlich erst mal.

In diesem Jahr ist das Tauchen für mich wieder mehr in den Vordergrund gerückt und mein Sport auch. Mal sehen, wo mich die Reise hinführt, vielleicht ermuntert mich Daniels neuer Thread ja, fotografisch etwas ganz anderes auszuprobieren...

Gruß
Heiko
 
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Schönes Thema um sich mal selbst zu hinterfragen.

Ich wollte als Jugendlicher eigentlich Bilder malen, die Ergebnisse waren aber leider nicht so wie ich mir das vorstellte. Mein Grossvater hatte ein Fotogeschäft in Schweinfurt und meine Mutter arbeitete dort. So kam ich wie selbstverständlich mit der ganzen Fotowelt in Berührung und hatte schon in den 50ern eine 6x9 Klappkamera mit Balgen. Aber auch bei der Fotografie kamen nicht die Bilder raus, die ich im Kopf hatte und so legte ich erstmal das ganze Thema darstellende Kunst ad acta. Musik wurde dann meine Leidenschaft, bei der ich dann genug Durchhaltevermögen entwickelte, um über die Anfangsschwierigkeiten zu kommen.
Das Thema Fotografie liess mich aber doch nicht los und irgendwann schaffte ich mir eine Rollei SL66E an und da entstanden plötzlich Bilder, die ich mochte. Der Blick auf die Mattscheibe war der Grund. Man hatte eben schon ein 6x6cm grosses Bild und konnte es mit der Umgebung vergleichen. Aber es waren natürlich fast Alles statische Motive- Landschaft, Stillleben, Architektur. Als die ersten bezahlbaren DSLR auf den Markt kamen, kaufte ich mir eine Nikon D100 und hier hatte man durch die Bildkontrolle auf dem Display einen ähnlichen Effekt wie mit der Mattscheibe, war aber durch die kleine Kamera viel wendiger. Dynamische Szenen waren auf einmal, nicht zuletzt durch Autofokus, einfach darzustellen und ich fing an, Motive zu suchen, bei denen etwas los war -Bewegung, Dramatik, Interaktion. Leider ist in unserer totalen Überwachungsgesellschaft die Streetfotografie in Veruf geraten und der Gesetzgeber lenkt von seinen Machenschaften ab, indem er den Leuten das Gefühl vermittelt, er kümmere sich um Anonymität und Selbstbestimmung. Insofern verzichte ich auf das spannende Feld der ungekünstelten Menschenfotografie.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich offen bin für jedes Motiv, das mir begegnet, Genre sind mir egal, ich muss halt nur gerade auf fotografieren gestimmt sein.

Gruss
Bernd
 
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Schönes Thema um sich mal selbst zu hinterfragen.

... Leider ist in unserer totalen Überwachungsgesellschaft die Streetfotografie in Veruf geraten und der Gesetzgeber lenkt von seinen Machenschaften ab, indem er den Leuten das Gefühl vermittelt, er kümmere sich um Anonymität und Selbstbestimmung. Insofern verzichte ich auf das spannende Feld der ungekünstelten Menschenfotografie. ...

Lieber Bernd,

Du sagst es - ich hätte Tag für Tag Fotos von "lebenden" (!) Menschen.

Tote Gebäude können die fotografieren, bei denen der Horizont (oder was auch immer) "gerade" ist ! :up:
 
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Bei mir ist es so, dass ich eigentlich alles gerne fotografiere wo ich keinen Blitz benutzen muss. Blitzfotografie gefällt mir gar nicht, was unter anderem sicher daran liegt dass ich nur den eingebauten Blitz habe aber auch weil ich es irgendwie schwierig finde. Letztlich gefallen mir Bilder mit Blitz fast nie (ich sprech von meinen eigenen), und deshalb vermeid ich es. Sonst ist alles willkommen. Nah, fern, Makro, Panorama, HDR...
 
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Ich freu mich ueber die rege Beteiligung!

Gut zu sehen, dass es viele hier gibt, die sich ab und zu mal selbst hinterfragen.
 
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Müsste ich meinen Lebensunterhalt mit der Fotografie bestreiten, so hätte ich mich sicherlich auf bestimmte Themenbereiche konzentriert und einen eigenen Stil, quasi ein Markenzeichen, entwickelt.

Als Hobbyknipser geht's mir allein um Spaß und Freude, und der Spaß beginnt schon mit dem Entstehungsprozess.

Meist schnappe ich mir eine meiner Kameras, suche mir ein Objektiv für meine Tagesstimmung und ziehe, quasi "ungeplant" los. Motive ergeben sich zufällig, viel Street, manches lichtabhängig - der Ausflug, als Entdeckungsreise....



picture.php




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Ich betrachte es als einen gewissen Luxus, im Leben auch Dinge tun zu können, ohne Planung, ohne klares Ziel, sich einfach nur treiben zu lassen und Spaß zu haben..... :hehe:


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Es hat fast 30 Jahre gedauert, bis ich meinen Fokus auf klar strukturierte Kompositionen mit möglichst großer, räumlicher Tiefe gelegt habe.

Inspiriert durch einen Thread von István Pénzes und Ralf-monoduo vor etlichen Jahren führte mich die erste Tour mit meiner neuen Fuji S5pro zur Museumsinsel Hombroich, um dort zu testen, was es mit den Farben des Fuji-Sensors auf sich hat. Mein Lieblingsbild der Tour wurde jedoch keine farbige Blumenaufnahme, sondern ein schwarz-weißes Architekturbild. Bis dahin hatte ich mit Museen so gut wie nix am Hut, aber dann entdeckte ich nach und nach, dass mir modern konstruierte Gebäude mit großen Innenräumen Motivvorlagen boten, die mich irgendwie total faszinierten.

Während ich anfangs allerdings überwiegend Wert darauf legte, dass meine Bilder menschenleer waren, finde ich es nun schon lange viel spannender, Menschen darin zu integrieren. Und damit ging auch eine Veränderung meiner favorisierten Brennweiten einher, so dass ich mittlerweile das 8-16 nur noch selten brauche, sondern meine Aufnahmen überwiegend mit einem 18-55 an einer Kamera mit APS-C-Sensor mache.

Es gibt immer wieder Phasen, in denen ich glaube, mich nur im Kreis zu drehen. Aber als ich kürzlich diese Aufnahme gemacht und mich wie verrückt darüber gefreut habe, dass ich in meiner Lieblingsfassade endlich endlich endlich mal einen Menschen angetroffen habe, wusste ich wieder, in welchem Genre ich fotografisch zu Hause bin.

Es kann sich irgendwann wieder ändern und es hält mich nicht davon ab, mich auch mit anderen Themen zu beschäftigen. Ich fotografiere zwar nicht alles und schon gar nicht jeden, aber doch auch immer wieder meine Katzen oder bucklige Autos oder Immerath oder meine Eltern oder heute Nachmittag zum ungefähr 57. Mal meinen Lieblingsförderturm. Es ist womöglich kein Zufall, dass das so’n moderner aus Beton ist …

Gruß,
Angelika
 
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Als Kind hatte ich eine Modelleisenbahn.
Durch den örtlichen Modellbahnclub kam der Schritt vom Spielbahner zum Eisenbahnmodellbau.
Ich war nicht mehr zufrieden mit einen Modell einer Lok der Baureihe XY,
sondern es sollte der genaue Nachbau einer individuellen Lok sein,
also mit passender Nummer, Farbflecken, Dreckspuren, etc.
Dafür braucht es Dokumentationsfotos von alles Seiten.
Mit Papas alter Sucherkamera ging es auf Fotopirsch.

Dann wollte ich ein Foto von jeder Lokomotivbaureihe in jeder Farbvariante haben.
Dann wollte ich ein Foto von jeder Lok in Deutschland haben.
Mit der ersten eigenen Spiegelreflex (Pentax ME Super) ging es mit
Kursbuch, Umlaufplänen und "Tramper Monats Ticket" auf Fotojagd.

Anfangs wurden nur Loks fotografiert, später ganze Züge, Züge in Landschaft.
Aus Deutschland wurde Europa, dann die USA und der Rest der Welt.
Nur selten war auf einen Bild mal keine Eisenbahn zu sehen.

1997 ging es nach Indien, um dort die letzten Dampfloks zu knipsen.
Das Land war so exotisch, dass hier erstmals Filme mit anderen Motiven belichtet wurden.
Das war der Startpunkt der "Reisefotografie".

2007 kam der Wechsel auf Dicke-Tal.
D200 mit 55-200 brachten einen "Sprung" an Brennweite und Bildqualität.
In den Everglades wurde die ersten wilden Tiere fotografiert.
Ein Jahr später ging es dann mit D300 und 50-500 nach Afrika ...
... seit dem ist die Naturfotografie hinzugekommen.

Inzwischen fahre ich sogar in Länder, wo es keine Eisenbahnen gibt. :hallo:
 
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Eine spannende Frage, Andreas. Aber ich habe keine Antwort drauf. Ich weiss nicht ob ich ein Genre habe......

Öhmmmmmm :gruebel:
[MENTION=5768]sam25[/MENTION]: Gerade bei Dir habe ich immer das Gefühl, daß Du durchaus Dein Genre gefunden hast. Ich möchte es einmal "philosophische Fotografie" nennen. Wenn man Empfindungen und Gefühlslagen in Fotos packen kann, dann geht das für mich über das bloße Ablichten eines Motivs doch weit hinaus. Da es in Deinem Fall doch vorwiegend minimalistische Landschaften und freigestellte Details sind, hast Du Dich IMHO doch irgendwie unbewußt spezialisiert und Deinen unverwechselbaren Stil gefunden.
[MENTION=32547]Cosmo.[/MENTION]: Auch bei Dir habe ich den Eindruck, daß Du durchaus stilgerichtet Dein Genre entdeckt hast. Du dokumentierst Situationen und Eindrücke aus Deiner Wahlheimat mit einem (zumindest hier im NF-F) erkennbaren Stil.
 
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Öhmmmmmm :gruebel:

[MENTION=5768]sam25[/MENTION]: Gerade bei Dir habe ich immer das Gefühl, daß Du durchaus Dein Genre gefunden hast. Ich möchte es einmal "philosophische Fotografie" nennen. Wenn man Empfindungen und Gefühlslagen in Fotos packen kann, dann geht das für mich über das bloße Ablichten eines Motivs doch weit hinaus. Da es in Deinem Fall doch vorwiegend minimalistische Landschaften und freigestellte Details sind, hast Du Dich IMHO doch irgendwie unbewußt spezialisiert und Deinen unverwechselbaren Stil gefunden.

Danke schön, Guido für den differenzierten Beitrag. Vielleicht hast Du ja recht, ich überlege mir das einfach so nicht ...:)
 
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Kleiner Nachtrag … nämlich wie ich zu meiner
ersten eigenen Kamera gekommen bin.


Weil ein Freund für eine Kamera Geld brauchte,
verkaufte er mir sein Schlagzeug. Nachdem ich
zwei Jahre auf das Ding eingeprügelt hatte, war
mir klar – fotografieren kann ich besser. Also
habe ich das Schlagzeug ohne Verlust verhökert
und mir stattdessen eine FM mit 200mm-Vivitar
gekauft. Und damit das Geld für eine größere
Ausrüstung verdient … So schließen sich Kreise.



 
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Berechtigte Frage, die ich mir auch schon oft gestellt habe.
Eigentlich ist nicht das Foto sondern die Suche nach dem Motiv meine Haupttriebfeder.
Wenn es anders wäre und ich davon leben müßte, wäre ich vermutlich Langzeitarbeitsloser.
Oftmals fahre ich an häufig besuchte Stellen und versuche durch zwischenzeitlich gewonnene Erfahrungen zu Bildern zu kommen, die mir besser gefallen.
Tageszeit, Licht, Perpektive, Komposition so allmählich bilden sich Vorlieben heraus. Von Genre kann ich aber nicht reden.
Neben Landschaft sind es Eindrücke aus dem Ruhrpott, den ich hier vor der Haustüre habe. Hier fasziniert mich der Wandel: nach dem Abi bin ich aus Duisburg, wohin es mich durch berufliche Entscheidung meines Vaters verschlagen hatte, in meine schwäbische Wahlheimat geradezu geflüchtet.
Nun freue ich mich über das grüne Ruhrgebiet und bin ganz fasziniert über die gewaltigen Veränderungen im Vergleich zu den 60er/70er Jahren.
Auch genieße ich es rasch nach Köln und Düsseldorf fahen zu können, wo ich Großstadtluft schnuppern und nur für mich bedeutsame Fotos machen kann, da ich auch dort jeweils einige Jährchen verbracht habe. So kommt man dann lebensphilosophisch gesehen ins Nachdenken über gute und schlechte Erinnerungen, über Gegenwart und Zukunft, und dann suche ich nach Motiven, die mir lebensbiographisch und innerlich etwas bedeuten. Nicht immer finde ich sie, aber wie gesagt, die Suche, der beschauliche Blick, das Vergessen von Zeit und Alltag ist mein Hauptantrieb!
Weiss nicht ob ihr das verstehen könnt?
Manche Angler mögen das teilen können, wobei ich mit diesem Hobby gar nichts anfangen kann.

Martin
 
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