Wessen D600 ist tatsächlich vom "Staubproblem" betroffen?

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Wessen D600 ist tatsächlich vom "Staubproblem" betroffen


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(Na Na Na Det, Du wirst doch nicht...)

Mein politischer Einfluss in VRChina beschränkte sich leider auf abendliche Entertainment-Ausflüge mit ein paar Vice City Mayors..... als CEO war ich schließlich der Chief Entertainment Officer....


Der gerade mal wieder aufkeimende Streit um die Senkaku-Diaoyu-Inseln sorgt zu einem gewissen chinesischen Käuferstreik für japanische Produkte. Jedoch, wie man bei Bloomberg nachlesen kann, ist Canon in der gleichen Wirtschaftsperiode nicht von einem Verkaufseinbruch betroffen.
"Canon last month forecast profit will rise 14 percent in 2013, helped by a weaker yen and rising sales of its more expensive models."
http://www.bloomberg.com/news/2013-...ince-1985-after-forecast-cut-tokyo-mover.html

- Es muß also ganz spezielle Nikon-Gründe für den Gewinneinbruch geben. Die monatelangen Qualitätsdiskussionen im Netz könnten so ein Grund sein.
 
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Lieber Pinocchio,
nur kurz 2 Anmerkungen:
1. Dir und 99% aller Nikonbesitzer entsteht kein wirtschaftlicher Schaden, da ihr die Kameras nicht kommerziell nutzt. Wer das tut, der sollte NPS-Mitglied sein und da findet sich dann vermutlich eine Lösung.
2. Deine Postings sind teilweise so 'deutsch', das es echt schon peinlich ist.

Gruß
Dirk
 
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Häme ist ja nicht meine Sache, aber wenn ich das alles so lese, bin ich froh, wieder bei analog gelandet zu sein. Zumindest hat da jedes Foto einen neuen Sensor!

Im Prinzip hast Du Recht. Staub gab es jedoch damals schon, und jeder gute Fotograf hatte einen Weg gefunden, damit professionell umzugehen.

Es gab Fotografen, die hatten auf jedem Dia Telegrafendrähte. Es gab Fotografen, die hatten auf jedem Bild einen Fussel oben links oben (oder an anderer Stelle) im Bild - über Jahre. Die haben das Problem der Litho überlassen, statt mal ihre Kamera zu reinigen.

Das Staubproblem trat damals erst später in der Prozesskette auf. Wer besser war als andere, der hat sich professionell und eingehend darum gekümmert. Das mache ich heute noch so.

Allerdings gab es zu den Zeiten auch noch sowas wie eine funktionierende Endkontrolle!

Korrekt. Damals hatte Nikon für die Produktion der F4 noch 200 Fachkräfte für die QC (Qualitätskontrolle) eingestellt. Immerhin bestand die Kamera aus über 1.400 Bauteilen, und die Unternehmen hatten so etwas wie Stolz. Dann kam die Geld-Gier, die QC wurde eingeschränkt, die 'Investoren' wollten höhere Profite, die Gier wurde grösser, es wurde noch mehr gespart. Das Resultat sehen wir bei der D800/E. (Der gleiche Prozess fand bei vielen anderen Unternehmen statt, die in Far East produzieren liessen.)

Was es allerdings damals noch nicht gab, das ist die 100%-Ansicht, bei der alle Fehler, die damals unentdeckt blieben, überhaupt erst von jedem gesehen werden können.

Das ist Quatsch. Es gab auch damals schon Fotografen, die grosse Drucke fertigen liessen. Mode, Werbung, Automobile. Aber die haben - aus gutem Grund auch heute noch - mit Grossformat gearbeitet. Unvergessen Dietmar Henneka mit seiner 8x10 für Daimler und Co. Das macht er heute noch so.

Das kann jeder mit den heutigen Kameras und Objektiven genauso handhaben.

Falsch. Die heutigen Objektive sind 'auf Kante' gerechnet, weil man per Software die Fehler heraus rechnen lässt (Geiz ist geil gilt auch hier - Korrektur per Software ist viel billiger). Die 'alten' Objektive wurden sauberer gerechnet und produziert. Das ist zum Beispiel bei ZEISS heute noch so, im Grossformat sowieso. Ein GF-Objektiv kostet mehr als eine Tupperdose mit Sensor, hat aber keine Macken, die später korrigiert werden müssen.

Weiter hat ein Hersteller die Fehlerursache bekannt zu geben und mitzuteilen, ab welchem Seriennummernkreis der Fehler nicht mehr auftreten wird.

Du musst noch von der 'alten Garde' sein, sonst wäre Deine Einstellung anders. Heute machen die Investoren Druck, weil sie Dividende wollen. Die gehen über Leichen. Aber Du hast Recht - der Markt feuert zurück, und die Unternehmen bekommen Probleme. Was Du schilderst, ist erst der Anfang.

Allerdings gehören zu dem Deal immer zwei Parteien: Hersteller und Käufer. Offenbar gibt es noch sehr viele Käufer, die sich zu wenig vor dem Kauf informieren. Darauf bauen viele Unternehmen.

Mit soliden Produkten kannst Du heute kein Geld mehr verdienen. Du musst entweder einen Hype kreieren oder schnell aufspringen, dann kannst Du absahnen. Beispiel Smartphones oder Fratzenbuch - beides Dinge, die den Menschen nicht viel bringen, ihnen aber viel Zeit rauben.

Was aus Gier werden kann: http://www.welt.de/finanzen/article...ignet-erstmals-die-Glaeubiger-einer-Bank.html

Die Gier des Kunden nach mehr Zinsen (Profit), die Gier der Bank nach mehr Geld, das alte Spiel der Neuzeit. Der Kunde hat immer die A-Karte.

Übersetzt für die Fotografie: Die Gier des Kunden nach mehr Pixeln und Features, die Gier des Herstellers nach mehr Profit. Auch hier hat der Kunde die A-Karte. Das ist jedoch nicht an einer einzigen Marke festzumachen, das betrifft alle.

Aber auch hier gilt: Wer wirklich professionell arbeitet, der wird seinen Weg gehen und Prozesse finden, Probleme zu beseitigen.
 
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Lieber Pinocchio,
nur kurz 2 Anmerkungen:
1. Dir und 99% aller Nikonbesitzer entsteht kein wirtschaftlicher Schaden, da ihr die Kameras nicht kommerziell nutzt.

Gruß
Dirk

Ich sprach von einem kalkulatorischen Schaden.... einfach mal nachschlagen, was so etwas bedeutet. - Wenn jemand in Tante Ernas Polo fährt, den sie nicht kommerziell nutzt, nur für Einkäufe und Ausflüge am Wochenende, dann bekommt sie einen Leihwagen, oder eine Tagespauschale als Kompensation für den Nutzungsausfall. Glaub mir, müsste Nikon Nutzungsausfälle zahlen, dann würde sich auch eine bessere Endkontrolle ganz schnell wieder rechnen. Dann würden Kunden nicht mehr als Betatester missbraucht und Produkte erst gelauncht, wenn sie wirklich ausentwickelt sind.

Und nenne mir bitte einen vernünftigen Grund, warum ich als Kunde Unannehmlichkeiten akzeptieren sollte?? Damit die Kapitalrendite der Nikon Corp. höher ausfällt?? - Sorry, da geht mein Interesse gegen Null, ich halte keine Nikon Aktien.
 
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Nicht meine, sondern Deine Antwort ist Quatsch, denn du hast darauf geantwortet:

Was es allerdings damals noch nicht gab, das ist die 100%-Ansicht, bei der alle Fehler, die damals unentdeckt blieben, überhaupt erst von jedem gesehen werden können.

Als ob damals jeder Riesenausdrucke gemacht oder mit Großformat fotografiert hätte. Das ist Quatsch!
 
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Sobald ein Fehler bekannt wird und der Hersteller diesen nachvollziehen kann, hat er sicher zu stellen ...

Weiter hat ein Hersteller die Fehlerursache bekannt zu geben ...

Gelten diese Verpflichtungen für jeden Hersteller oder Händler? Oder hat nur Nikon sich dazu verpflichtet? Ist das Bestandteil meines Kaufvertrags? Kann ich es irgendwo nachlesen? Und ist dort auch geregelt, welche Rechte ich habe, wenn ein Hersteller oder Händler seiner Verpflichtung nicht nachkommt?
 
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Gelten diese Verpflichtungen für jeden Hersteller oder Händler? Oder hat nur Nikon sich dazu verpflichtet?

Das wären wünschenswerte Verpflichtungen für jeden (größeren) Hersteller.

Ich bin da aber recht optimistisch, dass sich eine offene, proaktive Informationspolitik im Internetzeitalter bei den meisten Unternehmen durchsetzen wird. - Einfach weil man die Informationshoheit behalten will und unschöne, wochenlange Qualitätsspekulationen zu empfindlichen Revenue-Einbußen führen werden.
 
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...
Das ist Quatsch. Es gab auch damals schon Fotografen, die grosse Drucke fertigen liessen. Mode, Werbung, Automobile.
....


Damals wie heute wurden 99% aller Fotos nicht größer als A3 gedruckt.
Auf große Formate hat man zumeist aus 2 Gründen belichtet:

- Diaretusche auf einem KB- oder Rollfilm ist einfach k*cke
- Stills oder Architekturmotive lassen sich nun mal besser auf einer großen, als auf einer kleinen Mattscheibe gestalten.

Dia-Retusche ist obsolet und die Gestaltung/Bildkontrolle funktioniert auf einem 17" Laptopdisplay hervorragend.




... Unvergessen Dietmar Henneka mit seiner 8x10 für Daimler und Co. Das macht er heute noch so.
...


Wenn der das heute noch so macht (es ist ziemlich still geworden um ihn), dann nicht deshalb weil es nicht geht oder weil Dia besser wäre, sondern schlicht weil er sich nicht umstellen will. Er ist schließlich bekannt dafür, dass neue Assis sogar das Shampoo wechseln mussten, weil er sich nicht an den Geruch gewöhnen wollte.


Ich habe am Wochenende meine Belege von 1993 in den Shredder geschoben und dabei festgestellt, wie hoch meine Materialkosten waren - ich habe alleine an mein E6-Labor im Monat zwischen 1000 und 4000 DM überwiesen, insgesamt `93 den damaligen Gegenwert eines VW Golf. Dazu Polaroids und das Filmmaterial und das höhere Honorar durch Mehraufwand beim Fotografieren, Einleuchten und die Laborzeiten...

Ich müsste lügen wenn ich heute behaupten würde, dass sich dieser Aufpreis für meine Kunden in irgend einer Weise lohnen würde...
(Vor 10 Jahren war das vllt. noch anders.)

>Ende OT<
 
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Ich habe gerade mit "nein" abgestimmt. Allerdings ist auch meine Wohnung von einem ab und zu nicht übersehbaren Staubproblem betroffen (sogar blendenunabhängig). Insofern halte ich es für möglich, daß ich eine gewisse Menge Staub auf meinen Bildern bisher einfach nicht entdeckt habe.
 
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Meine D600 Kaufdatum Nov. 2012 zeigt auch die typischen Flecken oben links im Bild. Allerdings vermute ich keinen Staub sondern den schon zitierten Ölabrieb, das Fehlerbild zeigte sich erst nach ca. 300 Aufnahmen.
Einfach mal den Himmel fotografieren und die Bilder am PC auf 100% vergrössern.

Gruß Sven

PS.
 
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Also das hatte meine D7000 auch schon. Damals hieß es, dass Nikon es manchmal zu gut meint mit der Schmiere. Ab zum Service, 1x gereinigt und seitdem ist Ruhe.

Ciao
 
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Wenn jetzt schon Equipmentverleiher als Referenz bei der Fehlerfindung und -feststellung herhalten muessen, warum wurde hier noch gar nicht ueber das D600 Problem mit der Blendenverstellung berichtet, die von einem anderen Verleiher berichtet wurde?
 
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Google einfach mal nach "D600 aperture problem", war direkt nach Erscheinen, ein Equipmentverleiher hatte auf NR oder welchem blog auch immer davon berichtet, dass mehrere seiner D600 ein Problem haben beim Objektiv die gewaehlte Blende einzustellen. Spaeter hat das Unternehmen dann kleinlaut erzaehlt, dass der Blendenhebel des Objektivs den sie genutzt haben verbogen war, so dass nicht die D600 das Problem war, sondern wohl auch alle anderen Nikon Modelle bei dem Testobjektiv ein Blendenproblem gehabt haetten.

Edit: Ich habe gerade die D600 15 Tage im Dauereinsatz gequaelt, bei mir liegt das Staubproblem (deutlich zu sehen) mehr in der rechten, unteren Ecke des Sensors, deutlich zu sehen auf den reflektierenden Stellen des Autos.


Und noch mal Edit: Bevor mir hier wieder vorgeworfen wird, ich wuerde das Problem verharmlosen wollen, das Thema hatten wir schon im Staubproblemthread, ist nicht meine Absicht. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es bei meiner D600 nach einmaliger Reinigung (pusten) bis jetzt immer noch nicht zu Problemen gekommen ist. Sie hat sich in den Tagen fuer das Bewiesen, fuer was ich sie gekauft habe. Dazu spaeter mehr im gesonderten Bericht.
 
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Vor dem Versand zum Service habe ich vergebens versucht die Kamera auszupusten leider leider ohne Erfolg.
Vom Hin und Herschicken wird sie ja auch nicht besser das Thema nervt wirklich jeden A die Besitzer B mit Sicherheit den Service und C die noch unentschlossenen Käufer.
Hendrik schickes Foto hast du eingestellt :up:

Gruß Sven
 
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