Daher wird man in naher Zukunft keine modernen Objektive mehr zu analogen Kameras bekommen, auch wenn diese physisch anzuschließen sind, wird die Kommunikation nicht klappen, und dann hat die Frage, wohinein ich die neuen Filme packe, durchaus ihre Berechtigung.
Die neuen Filmentwicklungen habe ich sehr wohl zur Kenntnis genommen, aber wo kriegt man denn dieses Zeugs? Mal eben den neuen T-Max 400 zu besorgen endet in endloser Internet-Recherche und Bestellung und tagelange Warterei! Mag die Frage nach dem Film noch positiv beantwortet werden, so kommt bei "Entwickler dazu?" endgültig das Achselzucken.
Dies sind die eher verzweifelten Aussagen eines bekennenden Analogers, der eben nur wegen der dünner werdenden Luft zur Digitalen gegriffen hat.
Ja, so muss man die Begriffe definieren. Danke! Grundsätzlich ändert sich dadurch nichts am jeweiligen Standpunkt oder am Gehalt der der bisher ausgetauschten Argumente, oder sehe ich das jetzt falsch?
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Die neuen Filmentwicklungen habe ich sehr wohl zur Kenntnis genommen, aber wo kriegt man denn dieses Zeugs? Mal eben den neuen T-Max 400 zu besorgen endet in endloser Internet-Recherche und Bestellung und tagelange Warterei! Mag die Frage nach dem Film noch positiv beantwortet werden, so kommt bei "Entwickler dazu?" endgültig das Achselzucken.
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Also ich weiss ja nicht wo Du bestellst, aber irgendwie schaffen die paar Onlineshops auf die ich zurückgreife, die Ware innerhalb von zwei oder drei Tagen zu liefern. Die Ausnahme bildet Silverprint, aber die sitzen halt in England, da dauert die Lieferung eben zwei Tage länger. Ansonsten ist es halt die Kunst sein Zeugs so zu kaufen, dass man nicht auf eine Lieferzeit von einem Tag angewiesen ist.Die neuen Filmentwicklungen habe ich sehr wohl zur Kenntnis genommen, aber wo kriegt man denn dieses Zeugs? Mal eben den neuen T-Max 400 zu besorgen endet in endloser Internet-Recherche und Bestellung und tagelange Warterei! Mag die Frage nach dem Film noch positiv beantwortet werden, so kommt bei "Entwickler dazu?" endgültig das Achselzucken.
Lustig. Ich höre das immer wieder gerne. Das klingt irgendwie als ob man aus dem fahrenden Auto springen würde, einfach nur weil das Auto sowieso irgendwann einmal anhalten wirdDies sind die eher verzweifelten Aussagen eines bekennenden Analogers, der eben nur wegen der dünner werdenden Luft zur Digitalen gegriffen hat.
Nein, siehst Du nicht.oder sehe ich das jetzt falsch?
Dies sind die eher verzweifelten Aussagen eines bekennenden Analogers, der eben nur wegen der dünner werdenden Luft zur Digitalen gegriffen hat.
Hast Du schon mal einen Maler über Pinsel reden gehört?
Na wenigstens siehst du ein, dass dich die Echten Analogen[tm] dafür mit Recht als Verräter bespucken. Allerdings ist die verzweifelte Argumentationslinie ziemlich schnell als fadenscheinige Ausrede entlarvt:
Am meisten schreckt mich der doch erhebliche Wertverlust der DSLRs und die kurzen Produktionszyklen ab. Die alten Filmkameras haben zwar auch einen erheblichen Wertverlust hinter sich aber sind wohl mitlerweile auf einem stabilen Level - wenn meine F801 mal das zeitliche segnet bekomme ich wohl für 40EUR eine neue.
In ein paar Jahren werden sich die Innovationszuwächse auf dem digitalen Markt sicher auch erheblich verlangsamen und dann werde ich sicher wieder über einen Kauf nachdenken aber bis dahin werde ich wohl das vielfältige und moderne Filmsortiment von Fuji/Kodak nutzen.
Man darf es aber auch deutlich optimistischer sehen. Warum soll es heute den Chipkameras als Massenprodukt anders ergehen als gestern den Filmkameras. Die hohen Preise der vergangenen fünf Jahre liessen sich doch nur rechtfertigen, weil die Gehäuse in der Wahrnehmung der Verbraucher eine ähnliche Wertschätzung erfuhren wir die Filmkameras. Aber den Verbrauchern dämmert es, dass Chip- und Filmkamera hinsichtlich der Wertstabilität nicht dasselbe sind. In eine 10 Jahre alte Filmkamera kann man den modernsten Film tun und Fotos machen, die technisch auf der Höhe sind und die mit den aktuellen digitalen Ergebnissen keinen Vergleich scheuen müssen. Eine 10 Jahre alte Digitalkamera dagegen ist Plastikschrott und selbst wenn man sie benutzen wollte mangelt es wahrscheinlich schon an einer Schnittstelle, um das Pixelbild in einen heutigen Rechner einzulesen. Die meisten von uns haben begeistert, ein, zwei oder mehr digitale Kameragehäuse in kürzester Zeit erworben, ohne irgendeines verschlissen zu haben. Fortschrittsbegeistert haben wir 6MP gegen 10MP und dann gegen 12MP und bald gegen 24MP getauscht und einen Haufen Tausender ausgegeben. Doch irgendwie ist Schluss damit - das spürt man ganz oft. Wenn man genau hinhört, dann klagen die Verbraucher und den D2x Käufer ärgert insgeheim das Erscheinen der D3 und der D3 Käufer schüttelt den Kopf, weil seine kaum ein Jahr alte Kamera durch die D4 oder was auch immer ersetzt wird. Man fragt sich, ob das alles Fortschritt ist, was uns da präsentiert wird und man fragt sich, ob das Fortschreiten und Schwinden des Geldes auch die Ergebnisse wert sind. Hand aufs Herz, wer hat sich diese Fragen noch nicht gestellt und wer kann ein digitalisiertes Filmbild von einen Chipbild unterscheiden?Ok, ok! Leute, akzeptiert doch einfach, dass ich das deutlich pessimistischer sehe.
Ist fraglich, ob die Produkte Zyklen langsamer werden, mit Elektronik ist das nun mal so, dass sie schnell veraltert ist.
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...................Dann kommen die Scans des grossen Mittelformat Negativfilmes. ..................
Grüsse,
Sebastian
Welchen Scanner verwendest Du für das Mittelformat?
Ist fraglich, ob die Produkte Zyklen langsamer werden, mit Elektronik ist das nun mal so, dass sie schnell veraltert ist.
Ein ganz gute Methode, den Verlust einzudämmen ist, dass man Produkte erst am Ende ihres Lifecycles kauft. Eine D200 wird mit RAW einer D300 nicht so weit nachhinken, Verbesserungen an der Bildqualität haben sich voralem im JPEG Bereich getan....
Es ist auf jeden Fall eine Menge Bewegung im Markt und es gibt für die Flimfans keinen Grund zum Pessimismus.
Dass natürlich der Pixelwahn noch etliche Zeit regieren wird (halbjährliche Verdoppelung der Megapixel bei der jeweils neuesten Kamera), ist klar. Aber wer braucht das? Mit einer D700 lassen sich doch schon derart große Ausdrucke erstellen, dass man als Hobbyfotograf bestens bedient ist. Mal ehrlich: Wer druckt (oder lässt drucken) größer als A3+ aus? Bei mir kam A3 als Maximum vielleicht drei Mal vor.
Dasselbe gilt natürlich auch für das Scannen von Filmmaterial. Wer einen hochwertigen Diafilm oder Negativfilm mit einem Nikon Coolscan V scannt, bekommt ein digitales Foto als Datei, das ebenfalls noch sehr gut im Bereich A3+ ausgedruckt werden kann. Mehr brauche ich als Amateur eigentlich nicht.
Slowhand
Ist fraglich, ob die Produkte Zyklen langsamer werden, mit Elektronik ist das nun mal so, dass sie schnell veraltert ist.
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