Welche F3 ???

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das.sams

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ich will mir zu meinen cams noch einen ohne Motor und schnick schnack zulegen (F5, D1h, D3) da ich keine G Optiken habe ist auch das wohl kein Problem.

jetzt habe ich denn überblick verloren welche f3 die richtige für mich ist

hp, mit so einer komischen Nase an der Rückwand, etc...

soll im Prinzip einen analoge immer dabei sein mit einem 85mm

oder doch besser eine fg, fm ,fe???
 
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Xapathan

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Der Unterscheid dürfte nicht sehr groß ausfallen. Allerdings
wenn es um eine F3 geht, würde ich die HP empfehlen. Der
Sucher ist klasse und die Cam ist m. E. ein robustes Werkzeug.

Willkommen im Club der Non-G-Objektiv Anwender... :D
 
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volkerm

Guest
HP = brillenträgerfreundlicher Sucher mit großem Okular

Die Nase an der Rückwand war für die F3 mit angesetztem MD-4 Motor, damit der Film beim motorischen Zurückspulen nicht bis in die Patrone eingezogen wird. Das ist dann eine spezielle Rückwand, anstatt der serienmässigen. Ohne Motor stört die Nase, die unten übersteht.
 
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Pinarello

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Hallo, es gab eine Variante die hatte einen Sucher wo man auch einen normalen Blitz drauf befestigen konnte.

Weiß leider nicht den Namen des Suchers. Jedenfalls ist das natürlich interessant wenn man auch Blitzaufnahmen machen möchte ohne Stabblitz.

Ansonsten ist der Sucher der HP doch genial auch für Nichtbrillenträger. Hatte selbst eine F3HP.

Gruß Frank
 
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V

volkerm

Guest
Hallo, es gab eine Variante die hatte einen Sucher wo man auch einen normalen Blitz drauf befestigen konnte.

F3 Press. Die dürften inzwischen aber weitgehend in den Vitrinen von Sammlern verschwunden sein: kleine Stückzahl und nicht im normalen Verkaufsprogramm.
 
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Thomas Ferber

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Hallo,

eine F3 ohne schnick und schnack - das ist dann wohl am ehesten die F3 so, wie sie rauskam. Was dann später kam, waren ja gerade die schnicks und schnacks. Ich habe so eine - und würde sie nicht hergeben. Allerdings mit Motor .... aber den kann man ja abnehmen.
Und was mich an der F3 - auch heute noch - so begeistert, ist ihr baukastenmäßiger Aufbau. Die stelle ich mit geschwind so zusammen, wie ich sie gerade brauche. Standardsucher runter, Feinmattscheibe rein, Vergrößerungssucher drauf, dran ans Teleskop - Astro-Foto-Time. Danach Architekturmattscheibe rein, HP-Sucher drauf - Architektur,....

Und wenn's doch mit Motor sein soll - ich hatte dazu nur die normale Rückwand und die zum Einbelichten von Daten - also die ohne Nase .... wenn ich aber einen Film zurückspulte, und nicht wollte, daß er in der Patrone verschwindet, war ich immer schnell genug, den entsprechenden Schieber am Motor runterzuziehen und den Rückspulvorgang zu beenden, wenn ich hörte, daß der Film sich aus der rechten Spule löst ;-)

Nun mußt Du überlegen - einfach - oder doch mit Schnick oder Schnack:
Die bereits erwähnte P wurde für japanische Profis noch mal "vereinfacht" - größeres Zählwerk, keine Doppelbelichtungsmöglichkeit,... - wie schon erwähnt - sehr geringe Stückzahl.
Dann gab es die F3 noch mit Titan-Gehäuse als F3T.
Ab einem bestimmten Zeitpunkt wurde sie mit dem HP-Sucher produziert.
Auch die NASA hatte eine Sonderversion davon für ihre Flüge.
Es gibt auch ein schönes Buch darüber .... Die Nikon F3 - da ist dann so ziemlich alles beschrieben.
Auch den SB16-Blitz sollte man noch bekommen können - das ist der für auf die Rückspulkurbel.

Grüße,

Thomas
 
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W

Werner Gilliam

Guest
Hallo Thomas,

Hier > http://www.nikonlinks.com/equipment_film_f3.htm mal sämtliche interessanten F3 Links auf dem Haufen!

Die "Sucherfrage" ist Geschmack und Brillensache. Wenn Du das "Nasenfahrrad" dauernd drauf hast, wird Dir ein HP Sucher komfortabler sein, obwohl der Unterschied zum "Normalo" geringer ist, als man annimmt. Der "Normale" hat den Vorteil des etwas größeren Sucherbildes, und ragt auch nicht so monströs über das Gehäuse hinaus. Ich hatte in Laufe der letzten 20 Jahre wechselnd beide Varianten, und bevorzuge jetzt eindeutig den Normalsucher. Ich brauche zum Lesen eine +1 Brille, und da die Nikon Sucher generell auf -1 geliefert werden, hab ich mir letzte Woche eine 0 (Null) Kottekturlinse geleistet, welche die Differenz ausgleicht. Nun ist wieder alles brillant und klar! Korrekturlinsen gibt es in verschiedenen Stärken.
Die "P" (Pess) Variante wurde nach Vorgaben von Journalisten "vereinfacht" und "verbessert". Vereinfacht insoweit, das der Selbstauslöser wegfiel, Folgerichtig auch der Okkularverschluss, sowie die zusätzliche Sperre gegen versehentliches Öffnen der Rückwand. Ebenfalls wurde die Möglichkeit zur Mehrfachbelichtung weggelassen. Angeblich verbessert wurden die Dichtungen, (obwohl es an den "normalen" absolut nichts auszusetzen gibt). Das (HP) Sucherprisma der "P" hat eine Titankappe mit dem oben schon erwähnten Blitzschuh. Der Einschalthebel wurde geändert und das Zeitenrad nebst Auslöser höher gelegt, was angeblich der Bedienbarkeit mit Handschuhen zugute kommen soll.

Die F3 ist eine feine kleine Kamera, auf die man sich immer verlassen kann, und mit der Fotografiern wirklich Spass macht.
 
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Wolfgang67

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Zur F3 P (Press, Professional, oder wie auch immer) grassieren viele Mythen. Hier meine Erfahrungen zu ein paar davon, diese spiegeln aber nur die damalige Lage in Österreich wieder:

1) Die F3P war nur mit Presseausweis zu bekommen: Stimmt nicht. In mindestens 3 Wiener Fotogeschäften lag die Kamera in der Auslage, der Vorgang des Kaufs war reingehen, Geld auf den Tisch legen und mit der F3P nach Hause ziehen. Richtig ist allerdings, dass sie nie in den Verkaufsprogrammen und Preislisten aufschien.

2) Die F3P war damals extrem teuer, z.T. teurer als eine F3/T: Stimmt nicht. Listenpreise der F3HP/F3T war 1983 12.990,-/16.990,- ATS, für eine F3P verlangte die Österreichvertretung von Nikon (ohne Handeln;)) 14.180,- ATS. (alles inkl. Steuern)

3) Die F3P ist selten: Das mag im Vergleich zu den riesigen Stückzahlen der F3/F3HP stimmen. Mitte der 80er war die P aber zumindest in der angepeilten Zielgruppe alles andere als selten. Ich erinnere mich dunkel, dass bei diversen Sportveranstaltungen die Verteilung der F3's bei 70:30 zugunsten der P lag. Dass F3P's heute relativ selten angeboten werden liegt meiner Meinung nach daran, dass wenige von "kamarapflegenden Hobbyknipser" gekauft wurden und sie damals nur wenigen Sammlern als "sammelwürdig" erschien.

Ich selbst verwende meine letzte "P" noch heute am häufigsten von meinen analogen Kameras. Das, was weggelassen wurde, fehlt mir nicht, dafür liebe ich das erhöhte Zeitenrad.

Zurück zum Ausgangsthema: Bei einer geplanten Verwendung würde ich zur F3/F3HP raten (welche davon kann man meiner Meinung nach nur selbst ausprobieren), bei allen anderen (T,P,H,AF,...) hat (zum Teil schon ganz beachtlich) der Sammelwahn mit den zugehörigen Preisen zugeschlagen.

lG Wolfgang
 
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UweFlammer

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Die Rückwand mit der "Nase" ist die Stopprückwand MF-6. Sie sorgt dafür, dass der Motor MD-4 beim Filmrückspulen automatisch gestoppt wird, bevor der Filmanfang in der Filmpatrone verschwindet. Ich habe meine F3's durchgehend mit dieser Rückwand ausgerüstet. Nicht wegen der Stoppfunktion, die ich für ziemlich überflüssig halte, sondern weil der Steg auf der Rückwand dem Daumen Halt gibt und die Kamera mit Motor so nochmals besser in der Hand liegt.

Ohne Motorantrieb solltest Du die MF-6 nicht verwenden, denn irgendwann wird Dir die überstehende Nase abbrechen.

Da ich Brillenträger bin, verwende ich meine F3's nur mit HP-Sucher. Der kleinere Standardsucher ist eigentlich keiner, denn die meisten F3 wurden von Anfang an mit dem HP-Sucher verkauft.

Die F3 ist eine tolle Kamera, die aber auch Nachteile hat, wie die langsame Synchronzeit, die nahezu unbrauchbare Sucherbeleuchtung, die spartanischen Sucheranzeigen und das seltsame TTL-Blitzsystem. Wenn Du auf Motor und HP-Sucher und generell auf das ganze Baukastensystem der F3-Serie keinen Wert legst, solltest Du Dir als Alternative die FE2 oder FM3A ansehen. Die ist kompakter, hat einen schnelleren Verschluss und die Nikon-Standard-TTL-Blitzmessung. Speziell die FM3A ist grundsolide verarbeitet und hat eine sehr schöne Bedienlogik.

Gruß
Uwe
 
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G

Gelöschtes Mitglied 122

Guest
... Wenn Du auf Motor und HP-Sucher und generell auf das ganze Baukastensystem der F3-Serie keinen Wert legst, solltest Du Dir als Alternative die FE2 oder FM3A ansehen. Die ist kompakter, hat einen schnelleren Verschluss und die Nikon-Standard-TTL-Blitzmessung. Speziell die FM3A ist grundsolide verarbeitet und hat eine sehr schöne Bedienlogik.
Wie sieht es denn mit der Spiegelschlagdämpfung der F3 gegenüber der FE2 und FM3A aus. Kann man mit der F3 längere Zeiten aus der Hand halten?

Grüße
-- Rüdiger
 
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pixelschubser2006

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Es bliebe noch die F3 limited, die m.E. der F3 Press entspricht. Daß jene nur an Pressefotografen verkauft wurde stimmt insoweit, daß die Händler zumindest entsprechend angewiesen waren. Ob sie sich dran hielten ist eine andere Sache.
Meine erste F3 hatte noch nen HP Sucher, meine zweite nicht mehr. Grund war insbesondere der günstige Preis, allerdings habe ich (obwohl Brillenträger...) die Vorzüge des normalen Suchers schätzen gelernt. Obwohl meine alte, inzwischen als defekt in Rente geschickte F3 mitsamt intaktem HP-Sucher noch da ist, benutze ich ihn nicht. Die neue sieht wieder gepflegt aus, der Sucher nicht. Also bleibt er trotz seiner Vorteile wo er ist. Die Unterschiede sind einfach zu gering.
Ich habe so subjektiv den Eindruck, die HP´s wären erheblich teuerer und stärker beantsprucht als die "Normalen".
 
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Sulka

NF-F Mitglied - "proofed"
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Wie sieht es denn mit der Spiegelschlagdämpfung der F3 gegenüber der FE2 und FM3A aus. Kann man mit der F3 längere Zeiten aus der Hand halten?

ja, im vergleich zur FM2n erscheint mir der schlag der F3 etwas softer.

welche F3 man nehmen sollte ? na, eine zum photographieren ;-))
die P und die T sprechen in ordentlichen zuständen eher die sammler an welche die preise auf entsprechende höhen treiben.

ich kanns nur persönlich bewerten: einmal HP-sucher immer HP-sucher. es sei denn die geringfügig größere höhe stört.
die wenigen kritikpunkte an der F3 wurden schon genannt. die fummelige sucherbeleuchtung kann man beim service mit dem belichtungsmesser kuppeln lassen, ist wenigstens mit motor kein problem.

zum unkomplizierten blitzen ohne besondere finessen aber mit TTL gibt es den SB-12 der ohne adapter auf die kontakte paßt.

zu den eingangs zur alternative gestellten modellen: D1H - kann ich nichts dazu sagen. F5 ist halt immer ein klotz. die F3 ohne motor ist fast zierlich.

gruß
klaus
 
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Sulka

NF-F Mitglied - "proofed"
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Ich habe so subjektiv den Eindruck, die HP´s wären erheblich teuerer und stärker beantsprucht als die "Normalen".

das liegt wohl da dran, daß man eher selten einen HP-sucher ohne dellen bekommt. das muß zur kamera gesamt gar nichts sagen, denn die dellen sind kinderleicht zu dengeln ;-)
mir ist es eher suspekt wenn ein HP-sucher keine dellen hat ;-)))

gruß
klaus
 
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Sulka

NF-F Mitglied - "proofed"
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rausgekommen ist die F3 HP tatsächlich erst etwas später und sie war schmackig teurer. ich denke die preisunterschiede bei den gebrauchten heute sind dagegen marginal.
 
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Knut

Sehr aktives NF Mitglied
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Moin Klaus,
meine hat eine kleine Delle an der Gehäuseseite. Wie kriegt man die denn "rausgedengelt"?

Ansonsten bin ich Brillenträger und komme mit dem "normalen" Sucher der F3 sehr gut zurecht.

Gruß
Knut
 
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night.shift

Sehr aktives NF Mitglied
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Was mich an der F3 immer sehr gestört hat, war die andere, im Gegensatz zu den übrigen Nikon SLR, wie F, F2, FE, FM, Gewichtung der mittenbetonten Belichtungsmessung. Das hat bei mir häufig zu Fehlbelichtungen (hauptsächlich Überbelichtungen) geführt, da ich einfach auf die weniger starke Mittenbetonung "eingeschossen" war. Die Belichtungsmessung der F3 könnte man schon fast als Spotmessung bezeichnen. Sollte ich heute noch einmal analog fotografieren, würde ich die F5 nehmen, für mich die beste analoge Kamera, die je gebaut wurde, oder wenn es ganz mechanisch sein muß, die F2.
Grüße aus Preetz,
Jan
 
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Knut

Sehr aktives NF Mitglied
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Hallo Jan,
ja, das hatte ich vergessen. Meine ersten, mit der F3 belichteten Filme, waren durchweg überbelichtet. Man muß sich auf jeden Fall an die Benutzung des Messwertspeichers gewöhnen, sonst gibt das nichts.

Die F3 ist aber ansonsten mit die günstigste Möglichkeit, eine Aufomatik-F zu bekommen. F4 wäre eine Alternative (angeblich die beste je gebaute MF-Nikon :D ).

Gruß
Knut
 
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Arkadin

Sehr aktives NF Mitglied
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Hallo, es gab eine Variante die hatte einen Sucher wo man auch einen normalen Blitz drauf befestigen konnte.

Weiß leider nicht den Namen des Suchers. Jedenfalls ist das natürlich interessant wenn man auch Blitzaufnahmen machen möchte ohne Stabblitz.

Der Sucher ist der DE5, er passt auf jede F3. Der Mittenkontakt
funktioniert allerdings nur an einer F3P oder F3Limited.
 
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