Na, so schwierig ist es doch nicht, zum Glück.
Ich habe weder diffuse Ideen, noch muß ich meinen gesamten Kamerapark umstellen.
Alle meine Objektive sind für FX und ich bin mit denen zufrieden, ein Objektiv gegen ein lichtstärkeres zu tauschen (oder zu ergänzen) halte ich für überschaubar. Die D5200 habe ich nur zum probieren. Und genau das mache ich; um herauszufinden, was ich will (und FX ist für mich der Weg).
Meine bisherigen Fragen und Bildprojekte zeigen ja, was ich ausprobiere, um für mich das richtige Body zu finden. Die Fragestellungen arbeite ich gezielt ab und wenn ich was noch nicht richtig verstehe, frage ich. Zuerst aus Perspektive des Unwissenden zum Thema digitale Fotografie und nun sehr konkret auf Bildstile bezogen. Bei allen Fragen komme ich wieder auf den für mich wichtigsten Punkt: Wie stelle ich scharf, daß der von mir gedachte Bereich getroffen wird. Nicht ganz einfach, vor allem:
weil die angedachten Hilfestellungen gar nicht so funktionieren, wie ursprünglich von mir gedacht. Z.B. Live view. Hier hatte ich geglaubt, daß dies eine Einstellhilfe sein könnte. Ist es für mich aber nicht. Draußen (im hellen Licht) keine Chance, im Dunkeln stört es den Blick durch den Sucher usw. Auflösung, Kamerahaltung kommen noch als Thema dazu.
Da aber jeder hier (FÜR SICH) zu einer akzeptablen Lösung gekommen ist, werde ich es auch. Ohne jetzt sagen zu können, ob nicht eine elektronische Sucherunterstützung für mich die bessere Lösung ist; hier wäre auch ein innenlilegendes VR System (z.B. Sony A II) ein denkbares Zusatzkriterium (manuelle Fotografie mit Altglas), ohne das ich es jetzt gewichten kann; mangels Erfahrung. Die Vielzahl der technischen Lösungen und der damit verbundenen Bildresultate beweist, daß es nicht eine universelle Vorgehensweise gibt, sondern jeder für sich seinen fotografischen Stil und Vorgehensweise herausfinden muß. Genau das mache ich, aber hierzu muß ich die techn. Vorgehensweise der Bilder verstehen, es selber ausprobieren und erkennen, wo es bei mir hängt. Somit nähere ich mich Schritt für Schritt der richtigen Lösung und kann meine Bilder mit dem für mich richtigen Body machen.
Das die Fokussierung ein problembehaftetes Thema ist, beweisen diverse Hardware Systeme und die hieraus entstehenden unendlichen Diskussionen. Dabei interessiert mich kein Mainstream, sondern die Lösung, bei der ich den Schärfepunkt am besten erkennen kann.
Eine sehr schöne Darstellung der Erfahrungsreise läßt sich hier nachlesen:
https://kwerfeldein.de/2015/01/14/manueller-fokus-im-zeitalter-der-dslr/
Deshalb begrüße ich sehr, wenn hier im Forum Bilder mit Entstehungsgeschichte gezeigt werden. Ich habe mir keine Kritik an Knurris Bild 1 erlaubt, sondern meine Überraschung kundgetan. Ich hatte mehr Unschärfe bei diesem Setup erwartet.
Motivunabhängig. Die Bildbeispiele finde ich übrigens sehr gut. Sie zeigen mir auch den unterschiedlichen Charakter moderner WW zu denen der sogenannten Altglasfraktion. Beide Systeme haben ihren stilistischen Reiz und ich habe überzeugende Bilder aus beiden Welten gesehen. Also wäre hier ein anderes Objektiv auch als Ergänzung zu verstehen. Falls eins nur noch rumliegt, kann es ja später verkauft werden.
Über diesen Threat habe ich nun gelernt, daß sehr lichtstarke WW die von mir gewünschte Darstellung erforderlich machen. Und Weitwinkelportraits eine besondere Problematik der Fokussierung darstellen. Dank an alle Diskutanten.