Wir fahren in das Tambera Tal, nordöstlich von Kandé.
Das Tal ist ein UNESCO Weltkulturerbe.
Hier lebt das Volk der Tambera.
Sie haben sich in eine schwer zugängliche Region zurückgezogen.
Um sich vor den Sklavenjägern besser schützen zu können gleichen ihre Häuser kleinen Burgen.
Hier ein Blick ins Dorf, wobei sich zwischen den traditionellen Häusern auch schon einige Blechdachhäuser breit machen.
#175
Der Bus hat noch nicht gehalten, da werden wir von einer bettelnden Kinderschar umringt.
Dank dem Status UNESCO Weltkulturerbe kommen viele Touristen hier her.
Die Kinder gehen nicht mehr in die Schule.
Für das Familieneinkommen ist es wichtiger, wenn Sie hin- und wieder von einem Touristen etwas Geld erbetteln können.
Kleine Kinder haben keine Kleidung.
Vielen sieht man die Mangelernährung an.
Aber hinterm Haus steht Papas Motorrad …
Für das Weltkulturerbe ist Eintritt erforderlich.
Des Weiteren bekommt der Dorfälteste ebenfalls für die Erlaubnis zum Betreten und Fotografieren seines Hauses einen Obolus.
Das ist so weit auch OK.
Aber Fotos von Menschen kosten Geld.
Frauen setzen sich „lustige“ Hüte mit Antilopengeweihen auf, um besonders exotisch auszusehen.
Das hat etwas von Prostitution.
Fotos vom Haus des Nachbarn kosten ebenfalls Geld.
Es herrscht sofort eine sehr aggressive Stimmung mit lauten Aufforderungen Geld zu geben.
Außerdem wimmelt es hier von italienischen Touristen, die immer irgendwo im Bild rumstehen.
Mir macht das Fotografieren unter diesen Umständen wenig Spaß.
Mir ist kein wirklich gutes Foto von einem der traditionellen Häuser gelungen.
Hier ein Haus von „hinten“.
#176
Die Menschen haben sich dort ihre Naturrelegionen bewahrt.
Vor den Häusern und im Eingangsbereich finden sich viele Fetische.
Im Eingangsbereich ist es Stockdunkel.
Da mein Blitz im Bus liegt, muss der Kamerablitz alles geben.
Links unten sind zwei Fetische.
Rechts hängen Feldbaugeräte.
#177
Oben hängen Schädel von diversen Tieren. Sie sollen böse Geister abwenden.
#178
Zwei Tamberafrauen
#179
#180