Voodoo Inside

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Fahrt nicht so schnell - da kommt man ja kaum nach!
Kay, in der Tat sind wir jetzt zu schnell gefahren.
Die Dokumentaraufnahme von der Straße habe ich vergessen hinzuzufügen.
Beim Ausweichen eines größeren Schlagloches sieht man den Straßenverlauf.
Roter Sand bis zum Horizont.
#158


An der Grenze zwischen Ghana und Togo darf nicht fotografiert werden.
Wir steigen aus dem Bus aus und bekommen in einem kleinen Gebäude den Ausreisestempel von Ghana.
Zu Fuß geht es dann durch das Niemandsland.
Nach ca. 100m erreichen wir ein zweites kleines Gebäude.
Hier werden die Einreiseformalitäten von Togo erledigt.
Nach gut einer Stunde ist unsere Reisegruppe abgefertigt.
Während der Zeit passieren zahlreiche Einheimische die Grenze.
Hier wird niemand angehalten oder Ausweise geprüft.
Wir sind die einzigen Ausländer und nach gut einer Stunde sind wir in Togo.

Togo ist eine Diktatur.
Der „gewählte“ Präsident Fauro Gnassingbé hat die Präsidentschaft von seinem Vater übernommen.
Das Land ist deutlich ärmer als Ghana.
Die Kinder winken, schreien und betteln.
#159


In Togo sind Naturreligionen und Voodoo weit verbreitet.
In jedem Ort gibt es einen Fetisch, an dem Opfergaben den gebracht werden.
#160


Hier leben die Bassar.
Ein Volk, das sich mit den „Zauber“ des Eisenschmelzens auskennt.
Es werden Hochöfen aus Lehm gebaut, die mit Erz und Holzkohle bestückt werden.
#161


Dieses kleine Mädchen schaut fasziniert auf einen anderen Zauber.
In einer Nikon-Kamera kann man sich selber sehen.
#162
 
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Wir besuchen ein Dorf.
Die Dorfälteste begrüßt uns.
#163


Wir dürfen uns ein wenig umsehen.
Die Häuser sind verziert.
#164


Open Air Küche.
#165


Indoor Küche.
#166


Open Air Wohnzimmer.
Der Fernseher steht in der Fensterbank.
#167 (Zweitverwertung aus Zeigt her Eure Fenster und Türen)


Und überall treffen wir auf die freundlichen Bewohner.
#168


Wir fahren weiter ins Hotel nach Kara.
 
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Heute fahren wir in den Norden von Togo.
Es gibt nur zwei optimale Plätze für das „Drive-by-shooting“ im Bus.
Sie sind auf der linke Busseite, da ich so leichter mitziehen kann, ohne die Kamera über die Hand drücken.
Dann soll auch das Fenster nach hinten aufgehen, so dass ich vorne in der Blickrichtung einen freien Spalt habe.
Also erkämpfe ich ganz früh den ersten Sitz.
Die Zeit kann ich gut nutzen, indem ich von der Hotelausfahrt auf die Straße fotografiere.
Die Motorradfahrer(innen) habe es mir angetan:
#169


#170


#171


Dann füllt sich der Bus und die Reise geht los.
Der Präsident kommt aus der Gegend um Kara.
Daher hat er seine Heimat besonders gefördert.
Dadurch ist die ca. Einhunderttausend Einwohner zählende Stadt zu einem international Flughafen gekommen,
auf dem erstaunlich wenig los ist.
#172


Viele Verwaltungen haben hier ihren Sitz.
#173


Kaum haben wir die Stadt verlassen, sehen die Gebäude eher so aus:
#174
 
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Wir fahren in das Tambera Tal, nordöstlich von Kandé.
Das Tal ist ein UNESCO Weltkulturerbe.
Hier lebt das Volk der Tambera.
Sie haben sich in eine schwer zugängliche Region zurückgezogen.
Um sich vor den Sklavenjägern besser schützen zu können gleichen ihre Häuser kleinen Burgen.
Hier ein Blick ins Dorf, wobei sich zwischen den traditionellen Häusern auch schon einige Blechdachhäuser breit machen.
#175


Der Bus hat noch nicht gehalten, da werden wir von einer bettelnden Kinderschar umringt.
Dank dem Status UNESCO Weltkulturerbe kommen viele Touristen hier her.
Die Kinder gehen nicht mehr in die Schule.
Für das Familieneinkommen ist es wichtiger, wenn Sie hin- und wieder von einem Touristen etwas Geld erbetteln können.
Kleine Kinder haben keine Kleidung.
Vielen sieht man die Mangelernährung an.
Aber hinterm Haus steht Papas Motorrad …
Für das Weltkulturerbe ist Eintritt erforderlich.
Des Weiteren bekommt der Dorfälteste ebenfalls für die Erlaubnis zum Betreten und Fotografieren seines Hauses einen Obolus.
Das ist so weit auch OK.
Aber Fotos von Menschen kosten Geld.
Frauen setzen sich „lustige“ Hüte mit Antilopengeweihen auf, um besonders exotisch auszusehen.
Das hat etwas von Prostitution.
Fotos vom Haus des Nachbarn kosten ebenfalls Geld.
Es herrscht sofort eine sehr aggressive Stimmung mit lauten Aufforderungen Geld zu geben.
Außerdem wimmelt es hier von italienischen Touristen, die immer irgendwo im Bild rumstehen.
Mir macht das Fotografieren unter diesen Umständen wenig Spaß.
Mir ist kein wirklich gutes Foto von einem der traditionellen Häuser gelungen.
Hier ein Haus von „hinten“.
#176

Die Menschen haben sich dort ihre Naturrelegionen bewahrt.
Vor den Häusern und im Eingangsbereich finden sich viele Fetische.
Im Eingangsbereich ist es Stockdunkel.
Da mein Blitz im Bus liegt, muss der Kamerablitz alles geben.
Links unten sind zwei Fetische.
Rechts hängen Feldbaugeräte.
#177


Oben hängen Schädel von diversen Tieren. Sie sollen böse Geister abwenden.
#178


Zwei Tamberafrauen
#179


#180
 
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Wir fahren zurück nach Kara und weiter nach Sokodé.
Wir fahren an einem Restaurant vorbei.
#181

Dieser Motorradfahrer hat zwei „Airbags“.
Da braucht es keinen Helm.
#182


Geschäfte am Wegesrand.
Hier haben die Baguettes einen Plastiküberzieher gegen den Staub von der Straße.
#183


Ein Fachgeschäft für BHs.
#184


Am Faile d‘ Aledjo wurde schon zur Deutschen Kolonialzeit ein Einschnitt in den Fels gehauen.
Dieser Einschnitt hat die Erschließung des Nordens von Togo deutlich vereinfacht.
Heute wird der Einschnitt nur noch in eine Richtung genutzt.
Moderne Bautechniken ermöglichen eine Umfahrung.
Ein gut beladenes Sammeltaxi passiert gerade den Einschnitt.
#185
 
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Am Abend besuchen wir einen Feuertanz in Sokodé.
Es wird ein Feuer entfacht.
Im Rhythmus der Trommeln schwingen die Tänzer brennende Äste.
#186


Sie streifen die Äste über ihren Bauch, Arme und Beine.
#187


Oder lecken an den brennenden Ästen.
#188


Beißen glühende Brocken ab
#189


Und posieren dabei für die fotografierenden Touristen.
#190


Aber auch das einheimische Publikum staunt.
#191


An beiden Kameras sind auf der Reise mit einem GPS-Empfänger bestückt.
Diese werden normalerweise in den Blitzschuh gesteckt.
Da dieser aber durch externe Blitze belegt sind, baumeln sie an der Anschlussleitung.
Erst im Hotel habe ich bemerkt, dass sich ein GPS-Empfänger selbständig gemacht hat und in der Dunkelheit entschwunden ist.
Am nächsten Morgen kam der Dorfälteste mit dem Motorrad ins Hotel gefahren.
Er hat etwas gefunden, was unserer Gruppe gehören musste.
Mein GPS Empfänger! :up:
Ich bin tief beeindruckt von der Ehrlichkeit der Menschen dort!

Leider habe ich mich nicht persönlich bedanken können,
aber unserer Reiseleiterin einen guten Finderlohn gegeben,
den sie auf der nächsten Reise überreicht hat.
Ehrlichkeit muss belohnt werden!

Beim Feuertanz habe ich etwa die Hälfte der Bilder mit Blitz gemacht.
Die interessanteren Bilder sind aber alle ohne Blitz entstanden.
Der Blitz macht oft die Illusion kaputt.
Auch kommt man beim schnellen Blitzen schnell an die Grenze der Blitze.
Der SB900 hat sich thermisch abgeschaltet und beim SB600 waren am Ende die Akkus leer.
 
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Wir fahren weiter nach Osten und erreichen das Dritte Land unserer Reise: Benin.

Wir halten an einem Haus am Wegesrand.
#192


Die Bewohner freuen sich auf unseren Besuch und ein wenig Abwechslung im Alltag.
Hier leben viele Generationen zusammen.
Ein Junge
#193


Und sein Auto
#194


Seine große Schwester
#195


Sein stolzer Papa
#196


Seine Oma
#197


Und seine Uroma. Leider habe ich vergessen nach dem Alter zu fragen.
#198
 
Zuletzt bearbeitet:
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In Benin ist Voodoo neben dem Islam und das Christentum Staatsreligion.
Wobei die Grenzen fließend sind und auch viele Christen und Muslime sich auch zum Voodoo bekennen.
Der heiligste Platz des Voodoo ist der Fetsch von Dankoly bei Savalou.
Hier sind die Kräfte so stark, dass man auch ohne einen Priester als Mittelsmann Kontakt zu den Göttern aufnehmen kann.
Der Fetisch ist ein abgestorbener Baum.
Er ist durch Fähnchen geschmückt.
#199


Am Baum hängen auch Tierschädel, Opferschalen, Stoffe
#200


Alles ist mit Lebensmittelresten, Federn, Palmöl und Schnaps besudelt.
Es riecht nach Verwesung.

Zwei kleinere Fetische stehen direkt an der Straße.
Hier wird gerade eine Zeremonie durchgeführt.
#201


Wir schauen genauer hin und wissen, warum es so stark riecht.
#202


Um mit den Göttern in Kontakt zu treten werden Steine darin platziert und wieder entnommen.
Vielleicht wird so ein Teil der Voodoo-Kraft mit nach Hause genommen.
#203
 
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Der nächste Halt ist in einem Dorf.
Marktstände säumen die Straße.
Hier werden Säcke mit weißem Inhalt verkauft.
Leider sind hier die Menschen sehr abweisend und wollen nicht fotografiert werden.
Viele Menschen haben Angst davor, wenn man ein Bild von Ihnen macht und
Dieses Bild später zerstört, dass sie dann auch sterben müssen.
Voodoo!
Das muss man respektieren.
Deshalb ein Bild vom Marktstand mit Motorrad-Tankstelle.
#204


Widmen wir uns dem Straßenverkehr.
LKWs gibt es viele, aber nur wenige die schon sehr alt sind.
Hier ein schicker Renault.
#205


Alle Sammeltaxis sind brechend vollgestopft.
Erstaunlich, welche Dachlasten möglich sind.
Die Karosserie scheint das aber auf Dauer nicht gut zu bekommen.
Die Karosserie macht schon einen durchgebogenen Eindruck.
#206


Meine Liebelinge sind aber die Peugots
Vorne sitzen 3 Leute, hinten 4 und nochmal 3 im Kofferraum.
Die Kofferraumklappe steht immer einen Spalt offen und ist zugebunden,
um die herausquellenden Güter vor dem Verlust zu bewahren.
#207


#208
 
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Wir fahren weiter durch Benin nach Süden.
Ein paar Schnappschüsse aus dem fahrenden Bus zeigen ein wenig vom Umfeld.
Nur wenige Seitenstraßen sind befesteigt.
#209


In der Regel sind die unbefestigt.
In der Trockenzeit staubt es. In der Regenzeit versinken sie im Schlamm.
#210


Dieser Mann ist „Walking on the Moon”, zumindest ist seine Tasche vom Mond.
#211


In den Dörfern gibt es einen zentralen Versammlungsplatz.
Ein strohbedeckte Struktur bietet Schutz vor Sonne und Regen.
#212


In anderen Dörfern hat ein großer Baum die Funktion
#213


Am späten Nachmittag erreichen wir Abomey, die ehemalige Hauptstadt vom Königreich Dahomey.
Wir besuchen die alten Königspaläste.
Hier ist leider das Fotografieren verboten.
Herausragende Fotomotive sind mir aber auch nicht in Erinnerung geblieben.
Fotografisch ist es bestimmt spannender über einen Markt zu laufen, als sich die Paläste (oder was davon noch übrig ist) anzuschauen.
Damit endet der 8. Reisetag.
 
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Tolle Reportage mit sehr schönen Bildern und interessantem Text. Klasse.
Speziell die Porträts haben es mir angetan.
 
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Am nächsten Tag fahren wir weiter nach Süden.
Die Vegetation wird wieder deutlich üppiger.
Die Straße ist eine Hauptverkehrslinie, über die auch die Länder im Norden (Burkina Faso, Mali, Niger, Tschad) mitversorgt werden.
Auf dem „Highway“ ist die Hölle los.
Zahlreiche LKW quälen sich über die Schlaglochpiste.
#214


Autowracks säumen die Straße.
Hier hat jemand einen heißen Reifen gefahren,
um dann als Schattenparker sein Fahrzeug platzsparend unterm Baum abgestellt.
#215


Dieser alte LKW hat Glück gehabt und ein hohes Alter erreicht.
#216


Motorradfahrer sind auch viel unterwegs.
Auch während der Fahrt werden die Einkäufe auf dem Kopf balanciert.
#217


Motorräder sind nicht nur als Zweisitzer …
Sondern auch als Sechssitzer.
#218
 
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Hallo Bernd,

so mit der Zeit hast du dich zum Außenminister des Nikon Forums entwickelt.
Deine Reiseberichte aus aller Welt sind zu einem festen Bestandteil des Forums geworden. Text und Bild ergänzen sich großartig. Besonders angetan haben es mir deine Portraits als ein Beweis dafür, dass du es verstehst, auf die Menschen zuzugehen und ihr Vertrauen zu gewinnen.
Dabei ehrt dich besonders, dass du - was in letzter Zeit immer öfter zur Unsitte wird - darauf verzichtest, für jedes einzelne Bild einen eigenen Beitrag zu eröffnen.
 
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so mit der Zeit hast du dich zum Außenminister des Nikon Forums entwickelt.

Es sind noch viele andere Fotoreportageschreiber im Forum.
Daran erfreue ich mich mit großer Begeisterung.
Sie sind immer auch eine Anregung für neue Reiseziele für mich.
Ist ein Bericht von einer Gegend, die ich schon besucht habe, dann schwelge ich in Erinnerungen.
Somit möchte ich auch gerne dem Forum etwas zurückgeben und
von meinen Reiseerlebnissen berichten.

Dabei ehrt dich besonders, dass du - was in letzter Zeit immer öfter zur Gewohnheit wird - darauf verzichtest, für jedes einzelne Bild einen eigenen Beitrag zu eröffnen.
Ich versuche mehrere Bilder zu einen Thema zusammenzufassen.
Auch möchte ich mit den Bildern eine "Geschichte" erzählen,
so dass man die Reise auch etwas nachvollziehen kann.
Das führt dann aber auch dazu, dass die Bildanzahl deutlich größer ist
und ich auch viele mittelmäßige Bilder zeige.

In anderen Reportagen werden weniger Bilder gezeigt und
der Autor reduziert dann den Bericht auf wenige, dafür aber exzellente Bilder.



Wie fahren weiter nach Venedig.
Genauer nach Ganvie, dem Venedig Westafrikas.

Die Könige von Dahomey sind als Sklavenjäger reich und mächtig geworden.
Im Tausch gegen die Sklaven bekamen sie Waffen, Munition und moderne Techniken.
Die benachbarten Völker waren schutzlos.
Da die Sklavenjäger nicht schwimmen konnten, haben sich die Fischer auf den See Lac Nakoué zurückgezogen.
Dort haben sie den Ort Ganvie auf Pfählen im See errichtet.
Der Ort ist nur mit dem Boot zu erreichen.
#219


Statt einen tollen Flugboot auf dem Denkmal fahren wir mit zwei Holzbooten nach Ganvie.
Die Fahrt geht an zahlreichen Fischreusen vorbei.
#220


Auf dem Lac Nakoué wird Fischzucht betrieben.
Große Flächen sind mit Netzen und Palmwedel eingezäunt.
Dazwischen ist viel Verkehr.
#221


Es gibt Boote mit Motorkraft
#222


mit Windkraft
#223


und mit Muskelkraft
#224
 
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In den Kanälen sind viele Fischer bei der Arbeit.
Sie werfen schwungvoll ihre Netze aus.
Dann wird das Netz gleich wieder eingezogen.
Wenn kein Fisch drin ist – das ist der Regelfall – wird das Netz gleich wieder ausgeworfen.
Ein Wunder, das bei den vielen Fischern und Netzen überhaupt noch Fische eine Chance haben.
#225


Aber auch andere Fischer sind hier aktiv.
Der Seidenreiher sitzt auf einem Netz am „Zuchtteich“.
#226


Der Graufischer fliegt im Rüttelflug darüber.
#227


Auch die Kinder müssen schon helfen.
Dieser kleine Junge hat zwar keine Hose an, dafür manövriert er das Fischerboot wie ein Großer.
Im Hintergrund ist der Ort Ganvie schon in Sichtweite
#228


Und noch ein Fischer in Aktion
#229
 
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Wir erreichen Ganvie.
Die Häuser stehen auf Pfählen.
Die Ganze Szenerie erinnert mich sehr stark an den Inle-See in Myanmar.
#230


An vielen Gebäuden (z.B. ganz links) sieht man, dass die Pfähle zu kurz sind.
Der untere Teil der Wände ist vom letzten Hochwasser dunkel gefärbt.
Der Fußboden war da schon überflutet.
#231


In Ganvie gibt es auch ein Hotel.
Wir fahren aber daran vorbei.
#232


Der Innerörtliche Verkehr wird immer dichter.
#233


Rechts ist eine kleine Kirche auf Stelzen.
#234


Und dann biegen wir in ein Restaurant ab.
Statt Fotografieren ist schon wieder Essenpause angesagt.
#235
 
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Speziell die Porträts haben es mir angetan.
Danke für die Blumen.
Dann habe ich noch ein paar für Dich.

Gegenüber vom Restaurant ist die öffentliche Wasserstelle.
Hier wird das Trinkwasser geholt.
Frauen kommen angepaddelt und reihen sich in die Warteschlange ein.
Vom Restaurant aus, lässt sich das bunte Treiben wunderbar beobachten.
Leider lassen sich dort nur wenige Frauen fotografieren.
Viele wenden sich ab oder verbergen Ihr Gesicht.
Das mag religiöse – voodoo - Gründe haben.
Aber vielleicht sind sie auch nur durch die vielen Touristen genervt.
Leider haben wir Ganvie zur Mittagszeit besucht.
Die Sonne steht fast senkrecht, das Licht ist hart und die großen Kopfbedeckungen verdunkeln verstärken noch die harten Kontraste.
Aber ein paar „Modells“ haben sich fotografieren lassen:
Eine junge Frau im Boot.
#236


Ein Mädchen
#237


Diese Frau winkt dem Fotografen entgegen.
Immer wieder toll sind die schönen afrikanischen Muster der Kleider.
#238


Diese Frau hat sich als Hut einen Eimerdeckel aufgesetzt.
#239


Die Bewohner von Ganvie wachsen auf dem Wasser auf.
Somit ist es ganz normal, dass auch während der Fahrt gestillt wird.
#240
 
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Die Warteschlange an der Wasserpumpe.
Im Vordergrund fährt gerade ein „Schulbus“ vorbei.
#241


Andere Schulkinder haben fahren mit dem Floß in die Schule.
#242


Das Boot ist voll.
Der kleine Junge in der der Mitte muss immer wieder das überschwappende Wasser mit der Plastikschüssel zurück in den See befördern.
#243


Hier wird gerade Wasser aus dem Boot geschüttet
#244


Zwei Kinder im Schatten an der Kirche
#245
 
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