Schönen Sonntag Nachmittag zusammen,
ich bin nun schon seit letzten Samstag von meiner Asien Reise zurück und arbeite seit dem an einem, ich möchte es vorsichtig ausdrücken, recht schwierigen Thema. Ich wurde vor Ort ersucht einen Bericht über das berühmte AIDS Kloster in Lopburi - Thailand (Wat Phrabat Nampu) zu machen.
Für mich persönlich ist dies eine sehr einschneidende Erfahrung gewesen die mein weiteres Leben mit Sicherheit nachhaltig beeinflußt hat, ob es für euch von Interesse ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Fakt ist jedenfalls, dass sich heutzutage kaum jemand mehr darüber Gedanken macht was AIDS in der Welt anrichtet und wie Menschen die am HI-Virus erkrankt sind ausgestossen werden. Besonders in Europa gehen sehr viele Jugendliche immer unvorsichtiger an das Thema Sex heran und glauben oft sogar, dass es sowie schon eine Heilung gegen den HI-Virus gäbe, was ein fataler Irrglaube ist.
Da mein Bericht aber 11 Seiten lang ist und über 100 Fotos dazu gehören möchte ich hier Schluss machen und alle die es interessiert einladen in meinem Blog weiterzulesen. Da ich mir nicht sicher war, ob dies überhaupt hier ins Forum gehört habe ich vorab mit Klaus Rücksprache gehalten.
Hier der Link:
http://www.wolfgangsteiner.com/blog-do-show-blogid-61.html
Diskutieren können wir natürlich gerne hier, falls es Fragen jedweder Art gibt.
Liebe Grüße
Wolfgang
Eine sehr zwiespältige Mischung aus durchschnittlichen Urlaubsbildern und streckenweise recht krassem Betroffenheitsjournalismus. Was aus dieser Anhäufung von Aufnahmen auf jeden Fall nicht hervorgeht, ist irgendwas, dass sich mit einem persönlichen Standpunkt beschreiben liesse.
Daneben bin ich in Deinem Begleittext auf ein Zitat gestossen, welches ich überaus kritisch finde. Nicht zuletzt dadurch, dass Du es augenscheinlich unreflektiert (?) verbreitest und unterschreibst:
"Es ist keinem unserer Patienten damit gedient, dass ein einzelner selbstsüchtiger Fotograf vom unsagbar großen Leid anderer profitiert, Preise einheimst oder sogar noch berühmt damit wird."
Wenn man sich mit Krankheit und Tod nicht auseinandersetzen kann, mag,
will, dann wird's eben aus Selbstschutz kurz als Betroffenheitsjournalismus
abgekanzelt ...
Wenn man sich mit Krankheit und Tod nicht auseinandersetzen kann, mag,
will, dann wird's eben aus Selbstschutz kurz als Betroffenheitsjournalismus
abgekanzelt ...
Okay, ich werde es präzisieren: fatalistischer Betroffenheitsjournalismus.
Es hat sich noch nie etwas geändert, wenn man die Opfer zeigt, die eine kapitalistische, korrupte, zutiefst unmoralische Gesellschaft auskotzt.
Da kannst du Lichtjahre lang heulen, Trauer tragen, religiöses Mitgefühl entwickeln und dich mit "Krankheit und Tod" auseinandersetzen – Aids hat in Thailand eine Geschichte, für die auch Europäer mit verantwortlich sind.
Aber darüber erfährt man hier nichts. Als ob's vom Himmel gefallen ist und die ästhetischen Bilder in schwarzweiß sich selbst erklären.
Macht kaum Sinn. Zumindest nicht für die, die etwas verändern wollen.
Macht kaum Sinn. Zumindest nicht für die, die etwas verändern wollen.
... Aids hat in Thailand eine Geschichte, für die auch Europäer mit verantwortlich sind.
Aber darüber erfährt man hier nichts. Als ob's vom Himmel gefallen ist und die ästhetischen Bilder in schwarzweiß sich selbst erklären.
Noch viel weniger Sinn macht es, mit dem anmassend daherkommenden Habitus eines Salonrevolutionärs die sofortige Weltrettung einzufordern, jetzt, sofort und vor allem durch andere...
We use cookies and similar technologies for the following purposes:
Do you accept cookies and these technologies?
We use cookies and similar technologies for the following purposes:
Do you accept cookies and these technologies?