Vergleichstest von: Zeiss Otus, Sigma 50 Art, Nikkor 58G, Nikkor 50/1.4G und 50/1.8G

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FlowtographyBerlin

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Hallo Forum,

ich habe einen Vergleichstest gemacht von folgenden Linsen:

  • Zeiss Otus 55mm/1.4,
  • Sigma 50mm/1.4 Art,
  • Nikkor 58mm/1.4G,
  • Nikkor 50mm/1.4G
  • Nikkor 50mm/1.8G

Das Besondere ist, daß es A/B-Slider gibt, mit denen man die Resultate eines gleichen Motivs direkt miteinander vergleichen kann, Schärfe, Bokeh etc. Außerdem gibt's "normale" Bildmotive und keine Ich-setz-mich-mal-an-meinen-unordentlichen-Schreibtisch-und-knips-in-die-Ecke" Motive. ;-)

Ist auf Englisch, aber die meisten können das ja: Klickt Ihr hier.

Viel Spaß,
Flow
 
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Vergleichstest von: Zeiss Otus, Sigma 50 Art, Nikkor 58G, Nikkor 50/1.4G und ...

Wieso?

Ich finde es einen positiven Effekt des Internet, dass jetzt mehr Menschen auf englisch kommunizieren.


Dann sind wir in diesem Punkt unterschiedlicher Meinung. ;)
Ich bin gern auch in englischen Foren unterwegs und erlebe immer wieder , wie Non Native Speakers an der Sprachbarriere scheitern oder nur die Hälfte verstehen. Mag sein, dass man sein Photoenglisch schneller zusammen hat, als bei anderen Themen. Lustig wirds dann, wenn zT umständlichere Begriffe aus dem Englischen wieder in deutschen Foren Einzug halten.

Aber lassen wir das. Jedem seine Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Dann sind wir in diesem Punkt unterschiedlicher Meinung. ;)
Vielleicht, aber wenn wir uns im Westen für Dinge von Relevanz nicht auf's Englische einigen können, wird es halt Chinesisch. Ich finde es schon frustrierend genug, dass die jap. Kamerahersteller und ihre Mitarbeiter selbst die engl. Foren meiden, da sie schlicht kein Englisch reden mögen.
 
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Ich habe im Beitrag drüber noch etwas ergänzt, bevor ich deine Antwort sah.

Ich kann deine Befürchtung nicht ganz teilen, denn in Europa steuert momentan alles eher recht stark in Richtung englisch.
 
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Right on Sir, this test ist so absolutely exciting,
so you can handle a little bit of tolerance! :)

ich meinte eigentlich, das der Test so super ist, das das bischen Anglais nix ausmacht!
 
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Ich finde es schon frustrierend genug, dass die jap. Kamerahersteller und ihre Mitarbeiter selbst die engl. Foren meiden, da sie schlicht kein Englisch reden mögen.


Glaubst du, dass das ein sprachliches oder nicht eher ein kulturelles Phänomen ist?

Man denke an das "Eingeständnis" eigener Fehler bei Nikon, als D600 und D800 ihre Qualitätsprobleme hatten.
 
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Ich spreche ja nun neben Bayrisch auch Hochdeutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Lateinisch - jedenfalls so einigermaßen.
Aber es ärgert mich immer wieder, wenn ich in Venedig bin und dann in einem schlechten Englisch angesprochen werde.
Viel lieber ist mir ein italienischer Gastwirt, der meine Bitte um "un bicchiere di vino rosso" (ein Glas Rotwein) grinsend in holprigem Deutsch mit "eine rote Weine" beantwortet.
Er gibt sich immerhin Mühe, sich auf meine deutsche Herkunft einzustellen.
Gruß
Gianni
 
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Vielleicht, aber wenn wir uns im Westen für Dinge von Relevanz nicht auf's Englische einigen können, wird es halt Chinesisch. Ich finde es schon frustrierend genug, dass die jap. Kamerahersteller und ihre Mitarbeiter selbst die engl. Foren meiden, da sie schlicht kein Englisch reden mögen.

Da bist Du ja mit Günther Oettinger auf einer Wave:

http://www.youtube.com/watch?v=-RrEQ8Ovw-Q

Aber wer schon im Deutschen haufenweise Fehler macht, weicht vielleicht lieber auf eine Fremdsprache aus, damit man ihm die "kleinen" Fehler verzeihen möge.
:heul:
 
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Meintest Du da mich damit?

Das ist derart beleidigend mit der Überpfeife des Jahrhunderts verglichen zu werden!
Es tut mir einfach leid, das ich aus BW komme, ich kann nix dafür! *grins*

We are all sitting in one Boat!

Vielleicht sitzen wir alle demnächst in der gleichen Badewanne! :)

Aber nicht mit solchen Gestalten!
 
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Vergleichstest von: Zeiss Otus, Sigma 50 Art, Nikkor 58G, Nikkor 50/1.4G und ...

Glaubst du, dass das ein sprachliches oder nicht eher ein kulturelles Phänomen ist?

Pentax hat mal ein technisches Dokument (engl.) aus meinem Blog für teuer Geld ins Japanische übersetzen lassen, damit die Pentax-Ingenieure es lesen und verwerten können. Ich denke, das ist Antwort genug ...

Persönlich bin ich überzeugt davon, dass unsere Wünsche nicht ankommen, weil die, die es intern im Konzern kommunizieren, nicht ausreichend gut tun und die in Japan kein Englisch lesen. Stattdessen hört man auf japanische Fotografen, die eine etwas verquere Sicht haben, verglichen mit dem Rest der Welt.

Ich habe auf diversen Photokinas mit jap. Managern jap. Fotokonzerne gesprochen. Aber bis auf eine Ausnahme bei Olympus gab es definitiv eine Sprachbarriere zum Englischen. Von Deutsch ganz zu schweigen. Ich habe auch in Japan schon Vorträge auf Englisch gehalten, da war es besser, aber nicht gut. Oettinger wäre dort ein Star ;)

Zurück zum Thema ...

Ich finde, wertvolle Beiträge wie dieser hier von Florian gehören i.d.T. auf Englisch publiziert. Danke dafür von meiner Seite.
 
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... ebenso schätze ich gut gemachte, informative und eben "anders" geführte Tests und Vergleiche, die … als entscheidende Quelle für neue Anschaffungen dienen können.

Meines Erachtens wäre der Informationswert auch solch eines "anderen" Tests wohl keinesfalls geringer, wenn auch ein solcher Test dem jeweiligen Kaufinteressenten zum Beispiel die Option bieten würde, die Bilder in den einzelnen Kategorien (Schärfe, Bokeh etc.) zunächst in einer Art von "Blindtest" - also noch ohne die Kenntnis ihrer jeweilgen Zugehörigkeit zum jeweiligen Objektiv - in eine persönliche Rangfolge ("schönstes Bokeh" bis "hässlichstes Bokeh" etc.) einzuordnen, und erst danach zu erfahren, welches Bild jeweils mit welchem Objektiv aufgenommen wurde.

Nachstehend habe ich als ein Beispiel für solch einen interaktiven "Blindtest" einen verlinkt, bei welchem man sich zunächst dafür entscheiden muss, ob ein Bild das Ergebis einer fotografische Aufnahme ist, oder ob es sich bei ihm um ein comptergeneriertes Bild handelt: http://area.autodesk.com/fakeorfoto/ Erst nachdem man sich bezüglich der Frage "Fake oder Foto?" entschieden hat, erhält man dann die Information, welches der Bilder eine Fotografie ist, und welches ein computergeneriertes Bild. Vielleicht wäre ja die Programmierung einer solchen interaktiven "Blindtest-Option" zumindest vom Grundsatz her auch im Kontext eines solchen Objektivtests wie dem von FlowtograhyBerlin kein Hexenwerk.

Leider sind diese Normen nicht mein Fachgebiet, aber da werde ich mich dann wohl oder übel mal reinlesen müssen.

Die internationalen Standards für die quantitative Erfassung der von Betrachtern subjektiv wahrgenommenen Bildqualität (im Unterschied zu: für die quantitative Erfassung der Abbildungsleistung von Komponenten bildgebender Systeme per MTF etc.) wirst Du meiner Erinnerung nach insbesondere in den diesbezüglichen Veröffentlichungen der ITU, IEEE, und ISO finden.

Hier einige Beispiele:

ITU: http://www.itu.int/dms_pubrec/itu-r/rec/bt/R-REC-BT.500-13-201201-I!!PDF-E.pdf
IEEE: http://standards.ieee.org/develop/project/1858.html ....... Details zum CPIQ-Projekt: http://scien.stanford.edu/pages/conferences/CPIQ/Presentations/CPIQ_Hultgren_Hertel.pdf
ISO: https://www.iso.org/obp/ui/#iso:std:iso:20462:-1:ed-1:v1:en ....... https://www.iso.org/obp/ui/#iso:std:iso:3664:ed-3:v1:en

Meinst Du, es wäre sinnvoll, am Beginn des Artikels einen kleinen Hinweis auf die von Dir angeführte dreiteilige ISO-Norm unterzubringen (bzw. auf deren Nicht-Einhaltung)?

Wie Du schreibst, hast Du ja wohl sowieso vor, Dich über diese internationalen Standards zu informieren. Und im Zuge dessen wirst Du meines Erachtens auch zu einer Einschätzung in Bezug darauf gelangen, ob aus Deiner persönlichen Sicht irgendein Anlass dazu besteht, Deine eigene Vorgehensweise von den dort beschriebenen durch solch einen ausdrücklichen Hinweis abzugrenzen.

Unter den Internetanbietern von Kamera- und Objektivtests etc. verweist meiner Erinnerung nach derzeit ausschließlich DxO - wenn auch aus meiner Sicht eher etwas vage - auf eine Berücksichtigung der ISO-Standards für eine quantitative Erfassung der von Bildbetrachtern subjektiv wahrgenommenen Bildqualität:

The optical science community has long used Modulation Transfer Function or MTF, to measure and describe the sharpness of a lens. They will continue to do so as it is a great way to characterize the physical performance of a lens, however it’s both rather complex to understand and difficult to communicate how well a lens performs from the perspective of the human visual system.

At the end of the day photographs are primarily produced for humans to look at: so DxOMark is introducing the Perceptual MPix measure, a more intuitive way to describe lens and camera perceived sharpness.

DxOMark’s new Perceptual MPix measurements are based on acutance and human contrast sensitivity function (CSF) published in recently-released image quality standards from the International Standards Organization (ISO) and the International Imaging Industry Association (I3A).

Quelle: http://www.dxomark.com/Reviews/Look...r-DxOMark-s-Perceptual-Megapixel-can-help-you

Den vorstehend zitierten Hinweis von DxO darauf, dass ihr "Perceptual MPix measure" auf ISO-Standards basiere, finde ich allerdings in der folgenden Hinsicht etwas seltsam: Ein Standard stellt es ja eigentlich gerade nicht in das freie Belieben, sich aus seinem Instrumentarium nur einzelne Elemente herauszupicken ("acutance" und "CSF"), aber andere Elemente, wie zum Beispiel die in der ISO 20462 standardisierten psychophysischen Messungen, unberücksichtigt zu lassen. Aber vielleicht spielt DxO mit den Begriffen "acutance" und "CSF" ja auch nicht auf eine Übereinstimmung ihres "Perceptual MPix measure" mit der ISO 20462 an, sondern auf eine Übereinstimmung mit der ISO 15739, wobei diese allerdings im engeren Sinne die subjektive Wahrnehmung von "Schärfe" gar nicht zum Gegenstand hat. Wie bereits gesagt: DxO drückt sich in Bezug darauf, auf genau welchen "image quality standards from the International Standards Organization (ISO)" ihr "Perceptual MPix measure" basiert, meines Erachtens reichlich vage aus.
 
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Meintest Du da mich damit?

Das ist derart beleidigend mit der Überpfeife des Jahrhunderts verglichen zu werden!
Es tut mir einfach leid, das ich aus BW komme, ich kann nix dafür! *grins*

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Vielleicht sitzen wir alle demnächst in der gleichen Badewanne! :)

Aber nicht mit solchen Gestalten!

Nein, natürlich nicht. Das war ja auch nicht ernst gemeint. ;)
 
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Wenn ich veritable Quellen und konkrete Messergebnisse suche, dann finde ich die am ehesten bei einigen Herstellern (wie Zeiss, oder Leica/Leitz) die ganz nebenbei bemerkt, auch zu den wenigen gehören, die tatsächlich über die notwendige Fachkenntnis, Methodik und über ein Instrumentarium verfügen, um wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden.

Diese Hersteller veröffentlichen – zumindest soweit mir bekannt ist - ausschließlich technische Daten (MTF, Verzeichnung, Vignettierung) zu ihren Objektiven, jedoch nicht, zu welcher quantitativ bestimmten Bildqualiät diese technischen Daten jeweils führen, wenn Betrachter Fotografien betrachten, die mit diesen Objektiven aufgenommen wurden.

Möglicherweise ist also ein Missverständnis in Bezug darauf entstanden, was in diesen von mir verlinkten internationalen Standards zur Messung der von Betrachtern subjektiv wahrgenommenen Bildqualität mit den naturwissenschaftlichen Methoden der Psychophysik - im Unterschied zu denen der Physik, die zum Beispiel bei MTF-Messungen zum Einsatz kommen - mit "subjektiv wahrgenommener Bildqualität" eigentlich gemeint ist.

Daher hier eine Definition:
"What is image quality? Image quality (IQ) is:

• Related to the sensorial image through the perceived strength of global image attributes such as:
– Sharpness, Brightness, Colorfulness, Noisiness,
– Visibility of structure.

• Judged by comparison with some internal reference - an ideal version of the perceived image:
– Image of highest Naturalness = degree of apparent similarity between the reproduced image & environment and the internal references (memory prototypes).
– Image without artifacts such as noise or blur.

The key aspect of this definition is that image quality is assessed by people looking at images, not by electronic measurements or other machine determined parameters

Quelle (Seite 4): http://scien.stanford.edu/pages/conferences/CPIQ/Presentations/CPIQ_Hultgren_Hertel.pdf
 
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Schade das das Thema hier in so eine uninteressante Grundsatzdiskussion abdriftet !!!
[MENTION=72609]Pesch[/MENTION]: kannst Du dafür nicht ein eigenes Thema starten?

Nix für ungut, aber mich interessiert dieser Vergleich, unabhängig von Iso-Normen und irgendwelchen Standarts, sehr, grade weil er aus der Praxis kommt.
Ich würd also gern wieder was zum Thema lesen :up:

Gruß, Michael
 
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Schade das das Thema hier in so eine uninteressante Grundsatzdiskussion abdriftet !!!
...
Ich würd also gern wieder was zum Thema lesen :up:

Danke, Michael!
Das denke ich mir schon eine ganze Weile. Aber manche scheinen die Arbeit anderer zwanghaft kritisieren zu müssen (ist ja auch viel einfacher, als sie selbst zu leisten…) [/OT]
 
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Diese Hersteller veröffentlichen – zumindest soweit mir bekannt ist - ausschließlich technische Daten (MTF, Verzeichnung, Vignettierung) zu ihren Objektiven, jedoch nicht, zu welcher quantitativ bestimmten Bildqualiät diese technischen Daten jeweils führen, wenn Betrachter Fotografien betrachten, die mit diesen Objektiven aufgenommen wurden.

Damit liegst Du leider falsch. Schon vor der Markteinführung des Otus hat Zeiss vergleichende Bilder mit anderen 50ern Veröffentlicht (die gab's auf der Photokina sogar als Print zu sehen), um die Relevanz in der fotografischen Praxis zu demonstrieren. Glaub' mal nicht das die Objektivhersteller ihre eigenen Rechnungen nicht auch mal selber in der Praxis testen.

Aber abgesehen davon, fände ich es auch an der Zeit wieder zu Florians Vergleich zurückzukommen. Vielleicht macht der Admin ja mal ein extra Bereich für ISO-Normen auf :fahne:

VG
 
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Schon vor der Markteinführung des Otus hat Zeiss vergleichende Bilder mit anderen 50ern veröffentlicht.
Genau, Bilder haben sie veröffentlicht. Also eben keine quantitativen Messergebnisse bezüglich der von den Betrachtern dieser Bilder subjektiv wahrgenommenen Qualitätunterschiede.
 
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