Verboten, prohibited. prohibido, prohibée, proibito

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Gestern war ich in München um ein wenig moderne Architektur zu
fotografieren. Bei der Telekom dauerte es 10 min, bis der Sicherheitsdienst
kam, dann war Ende. Ebneso bei den High Light Towers.

Allerdings haben beide darauf hingewiesen, dass mit einer Email alles
erlaubt wäre. Man müsse nur erklären, dass die Bilder nur zu privaten
Zwecken erstellt werden. Man muss halt vorher wissen, was man ablichten
will, ze fix noa amal.
 
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Ich kann noch meine Erfahrung vor kurzem wiedergeben:

Frankfurt am Main
Zoo

Im dunklen Haus (speziell für nachtaktive Tiere gemacht - ergo stockdunkel).

Erstens: Bitte Ruhe (da drin war es lauter als draussen!)
Zweitens: Wenn es schon dunkel ist, geht man davon aus, dass es irgendwo einen Grund hat -> Pustekuchen, geblitzt ohne Ende

Jetzt zu den Idioten (sorry, aber ein anderes Wort fällt mir für solche Leute nicht ein): Miniknipse -> 10 Fotos -> alle mit Blitz -> meckert das es dunkel ist -> meckert über das Tier, ...

Nur ein paar Beispiele:
- x Fotos vom gleichen Motiv
- alle mit Blitz
- zentriert vor dem Fenster, egal ob da noch andere sind
- lautstark
- ahnungslose Kommentare über mich wie "Der hat keine Ahnung, fotografiert ohne Blitz, kostet wohl extra."
- fotografiert mit (!) Blitz direkt vor der Scheibe -> Spiegelung hoch 10

Desto kleiner die Knipse, desto penetranter die Leute! :mad::mad::mad:

Anders die Leute mit Nikon oder Canon Spiegelreflexkameras (ich hab da an die 20 gesehen mit D80, D200, D300, Canon x, Canon y, ...):
- ruhig und leise (kein Scherz!)
- kein Blitz
- geduldig
- mehr im Hintergrund agierend

Spiegelreflexer = anständige Menschen! :);):D

Das gleiche habe ich übrigens in Griechenland erlebt:
Kirche, Fotografieren erlaubt, aber bitte kein Blitz!

Spiegelreflexer = ruhig, brav und anständig
Knipser = 80% mit Blitz

Anderes Beispiel:
Liveshow von Martin Schneider
Wenn selbst er 20mal sagt "Bitte kein Blitz, dass lenkt ab" und die Leute mit ihren Knipsen zu blöd sind den Blitz abzuschalten :down:
Ich hab damals auch mit Knipse fotografiert, aber alle ohne Blitz, klar Quali ist sehr bescheiden, aber so ist das nun mal.

Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn man bald nirgends mehr fotografieren darf. Da haben die Leute nunmal recht.

Vielleicht wäre so ein Schild besser:
Spiegelreflexkameras erwünscht
Handy und kompakt Kameras streng verboten!


:D:rolleyes::dizzy:
 
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Hallo,

das hat in meinen Augen nichts mit der Art der Kamera zu tun sonern dem verständniss fürs Fotografieren. Wer sich eine hochwertige Kamera zulegt wird sich meistens auch damit beschäftigen wie man bessere Bilder macht, mehr nur gelegentlich "Knipst" beschäftigt sich meist wenig mit der Materie. Leider hat dieses gedankenlose Knipsen einer großen Masse dann folgen für alle.
Was mich nur gelegentlich etwas ärgert ist das Veranstalter auf Ihre regel die das Fotografieren und Filmen betreffen nicht besser hinweisen, auf vielen Homepages muss man lange danach suchen und gelegentlich stimmen die Hinweise die man per Internet bekommt nicht überein mit den Anweisungen die das Personal hat.

Gruss

Patrick
 
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Meiner Meinung nach ist das ganze "verboten-werden" ein Problem, das daher stammt, dass immer mehr Menschen Fotografieren.

Da ein Teil unserer Bevölkerung Dumm ist, und auch sehr sehr viele absolut pervers und / oder frech sind, steigt mit der Anzahl der Kamera-Besitzer auch die der "camassis" (wie wir sie hier nennen^^) (Menschen mit wenig Benehmen / Anstand aber mit cam).

Ich weiß nicht, wie oft ich schon irgendwelche "Ausländer" dabei beobachtet habe, wie sie fremden Mädels untern Rock fotografieren, oder noch besser beim Sonnenbad am Strand... Gerade die Handyknipser sind manchmal derart unerzogen, dass ich den einen oder anderen gerne mal einen auf den Hinterkopf geben wollte, denn zu Rede stellen bringt nix.. gibt nur Stress und Einsicht ist heute eh ein Fremdwort!

Haltet mal die Augen auf... mich wundert die Reaktion der Veranstalter wenig, wenn ich sie auch traurig finde.

Bei einem örtlichen Parkhaus habe ich mal angefragt, ob ich da Nachts bei Vollmond mal meine Heimatstadt von oben ablichten dürfte... Kein Problem, sie brauchte nur mein Kennzeichen, damit ich UMSONST reinkomme ins Parkhaus.. Klasse! Nachts am fotografieren gewesen, kommt der Wachman und erzählt mir von Spinnern, die auf den Regenschutz (So ne Plastikwellpappe) für die Fußgänger auf dem obersten Parkdeck rumkletterten, einer Hat nen Dachziegel weggerissen, damit der sein Stativ weter am Rand aufstellen konnte (bessere Perspektive).. "ja hallo... Was geht denn hier ab .." dachte ich.. und irgendwie kann ich das "Anti-Foto-Schild" am Eingang nachvollziehen....

Ich für meinen Teil frage immer Brav vorher nach und hatte noch nie wirklich Probleme, außer einmal: http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=39861

Japp... mein Senf dazu.
LG & Schönes WE euch allen!
 
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@ sense

Volle Zustimmung. Leider wird heute respektlos fotografiert. Ich weiß noch wo ich in Rom war und einen Aufseher in einer Kirche gefragt habe, ob ich fotografieren darf. Der war erstmal verblüfft das ich fragte! Dann meinte er eigentlich nein, aber da ich so freundlich bin, darf ich. Gab mir noch ein paar Tipps was besonders schön ist und meinte dann, dass ich bitte "unauffällig" fotografieren soll. Am Ausgang sah ich dann ein Schild (gut versteckt): "Fotografieren streng verboten" - aber ich durfte. Das war schon super. :)
 
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Als Reisender sollte man sich immer unauffällig in der "Fremde" bewegen - man ist schließlich Gast.

Respekt vor anderen Sitten und Gebräuchen / Empfindlichkeiten.
Das gilt schon für Sachsen in Köln - Gelsenkirchener in Dresden - Münchner in Hamburg (Ich weiß, die heimliche Hauptstadt, aber auch Norddeutsche sind Menschen).

Privat kann man auch auf manches Foto verzichten.

Ist man beruflich unterwegs ist das sehr ärgerlich.
Krach mit dem Auftraggeber, wenn man nur eingeschränkt liefern konnte.
Klage wegen unerlaubter Veröffentlichung, wenn man es doch getan hat. (Kann sehr teuer werden)


bei einem beruflichen Termin habe ich ein Künstlertrio nicht fotografiert.
Der Veranstalter kam zu mir und sagte höflich: "Hier müssen wir etwas aufpassen, die Fotos müssen vorher von den Künstlern autorisiert werden!" - Also verabschiedete ich mich höflich und ging - keine Bilder.

Keine Zensur der Fotos - außerdem kann ich nicht zusichern, dass die Zeitung diese nur einmal bringt. Wenn jemand auf die Idee kommt in einem Rückblick nocheinmal zu veröffentlichen - erwartet mich eine Klage.

Diese Unsitte unter Künstlern auch noch ZUgriff auf die Bilder haben zu wollen muß im Sande verlaufen.
Wenn Einschränkungen, dann keine Bilder. Ich hindere niemanden am Auftritt, ich muß ihn nicht ablichten. Aber ohne Bilder gibt es in den Medien kaum Aufmerksamkeit.
 
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@ themenstarter > wir sind hiermit bei "Eva und die Schlange" gelandet :D
die verbotenen früchte ... und genau das macht den reiz aus.


... Vielleicht wäre so ein Schild besser:
Spiegelreflexkameras erwünscht
Handy und kompakt Kameras streng verboten!


diskriminierend, aber da ist was wahres dran. ich habe die selbe erfahrung gemacht, überall wo ich fotografiert habe. wie die muppet-show anzusehen.
wenn man in die nähe bleibt, kann man sehen dass sie dann einem versuchen gleich zu machen. suchen die selbe position, gehen evtl. auch in die hocke, etc. ich lächle darüber, belächele das aber keineswegs.

ich suche ab und zu auch bewusst die position anderer, nutze quasi deren augen für mich mit aus und entscheide für mich ob's eine gute war oder nicht.


und zum eigentlichen thema:
- konzertsaal > die problematik erledigt sich für mich, indem ich mir vorstelle: er neben mir, und sie vor mir fotografieren mit SLR's oder kompakte mit blitz. das geht garnicht. im stadion oder auf einem festival ist was anderes. da bezahle ich die stimmung wie sie kommt ... und darf auch was, wenn. (und auch das ist umstritten)

dennoch bin ich auf der jagt nach konzertfotos (habe kein einziges), und zugleich durch mein eigenen anspruch paradoxal gehemmt.

- menschen > schwer, aber wenn ein besonderer im blick gerät ... nett fragen und wenn nicht dann lassen. ich weiss ja, es juckt extrem im zeigefinger ... aber man mag es von sich auch nicht so gerne.

das mit dem kleinen obulus für's fotografieren könnte ich mir in manchen situationen auch vorstellen. ausstellungen, besondere events, etc.


ansonsten ... haltet die kamera auf alles was euch wert ist verewigt zu werden!
 
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