Es ist bereits Nacht als wir im Camp wieder ankommen. Den ganzen Tag über haben wir dunkle Rauchwolken beobachten können. Als wir das ganze Schauspiel aus der Nähe sehen wird uns etwas unwohl bei dem Gedanke was da auf uns zukommt.
In der Nacht bin ich noch einmal zum Anleger gegangen und war entsetzt. Das Feuer war inzwischen bei uns angekommen.
Nur der Fluss war noch dazwischen. Da es ja seit Monaten nicht mehr geregnet hatte, war der Fluss nicht sehr breit. Die Einheimischen hatten inzwischen einige Wasserschläuche zur Sicherheit verlegt. Bis zu diesem Zeitpunkt stand der Wind günstig und es drohte keine wirkliche Gefahr. Dies sollte sich in der Nacht jedoch ändern. Irgend wann wurde das Feuer lauter, der Geruch wurde beißend und es regnete Asche. Der Wind hatte gedreht. Einige von uns haben ihre wichtigsten Dinge in die Autos gepackt. Diese Nacht wurde sehr unruhig. Am nächsten Tag war der Zauber vorbei. Wo am Tag zuvor noch saftiges grün war und die Hippos in Schilf gegrast hatten war jetzt nur noch verbrannte Fläche.
Hans, unser Guide erklärte uns dass die Buschmänner seit je her Brandrodung betreiben. Die Feuer breiten sich häufig unkontrolliert aus und brennen dann so lange bis sie von alleine irgend wann ausgehen. Leider ohne Rücksicht auf die Natur, Siedlungen, Mensch und Tier. Früher war dies unkritisch. Die Stämme zogen als Nomaden durch dass Land und kamen oftmals erst nach Jahren wieder an den Ort der Rodung zurück. Die Natur konnte sich wieder erholen und war wieder fruchtbar. Inzwischen finden die Brandrodungen häufig jedes Jahr statt, mit der Folge dass das Land ausgebrannt und ausgelaugt ist.
ich möchte mich bei euch allen bedanken. Mit einer solchen Resonanz hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet.
Da ich diese Woche geschäftlich unterwegs bin muss ich eine kleine "Schaffenspause" einlegen. Ich kann euch aber versprechen dass es weiter geht. Spätestens zum nächsten Wochenende gibt es wieder Bilder unserer Abenteuerreise.