Und nochmal Bildqualität D90 vs D7000

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d
Ausserdem erscheint mir das mittlerweile nicht als Schärfe- oder Auflösungsphänomen sondern eher als ein Kontrastthema???

Schärfe und Auflösung sind keine Synonyme.

Schärfe(eindruck) entsteht durch Auflösung, Kontrast und Akutanz (Kantenschärfe).

Mangelnder Kontrast wirkt sich übrigens oftmals wesentlich stärker auf den Schärfeeindruck aus als mangelnde Auflösung.

Schon aufgrund dieser Tatsache lassen sich Bilder diesbezüglich nur sehr schwer rein optisch beurteilen.

vg, stefan
 
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Danke Andy,

das werde ich tun. So ganz kapiere ich das mit der "die 2-fache Normale des Testtargets" nicht. Wenn Du da nochmal einen link zu hast.

Das ist am leichtesten grafisch erklärt. Hier eine rudimentäre Skizze.
LG, Andy

original.jpg
 
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Eigentlich ist es mir ja egal, aber man kann sich solchen Themen irgendwie doch nicht entziehen :rolleyes:

In Posting 69 hast du einen Bildausschnitt der D90 eingestellt, auf dem noch die Noten auf dem Flügel zu sehen sind. Da erscheinen mir die Noten auf dem Flügel besser zu sein als dein eigentliches Testobjekt. Vor allem in der verlinkten größeren Version kann ich da noch die Linien unterscheiden. Wie kann das sein? Sind die größer? Oder kontrastreicher aufgedruckt?


Nach deiner Beschreibung benutzt du jeweils ein willkürliches Fokusfeld der Kameras und auch nicht die genau gleiche Stelle zum Fokussieren.
Man sollte für so einen Vergleich aber den Kreuzsensor im Zentrum nehmen, da der am besten sein dürfte. Außerdem könntest du so bei der D7000 einen Kreuzsensor, bei der D90 einen der einfacheren Sensoren erwischen. Dann wäre die Vergleichbarkeit dahin. (Ich habe nicht im Kopf, wo die Kameras welche Sensoren positioniert haben.)
Und man sollte auch die selbe Stelle anvisieren, denn der AF dürfte auf unterschiedlich Muster anders reagieren.


Dann noch was zur Belichtung.
Du benutzt gleiche Blende und Zeit.
Die Blitzleistung hast du manuell eingestellt, sagtest du. Hast du die für beide Kameras gleich eingestellt?
Wenn ja, bekommst du bei der D90 um eine Blende heller belichtete Ergebnisse, da die ja mit ISO200 arbeitete.

Mir ist nicht ganz klar, wo der zweite Blitz steht und wo er hinleuchtet.
Auf dem silbernen Stativ vor der Softbox und er blitzt nach rechts oben?

Blitzt der kamarainterne Blitz mit? Eventuell leuchten die unterschiedliche Winkel aus und der der D90 wird gerade unglücklich von einem Bild oder der Uhrverglasung reflektiert?
Da die Ergebnisse aber auch ohne Blitz so sind, dürfte das eher nicht so sein.

Auf dem Übersichtsbild in Posting 69 sieht man eine Reflexion der Softbox in einem der Bilder dahinter. Ist die auch vom Stativstandort aus im Bild? Kann so eine Reflexion sich auf unterschiedlichen AA-Filtern unterschiedlich auswirken?



Gruß

Holger
 
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Nach deiner Beschreibung benutzt du jeweils ein willkürliches Fokusfeld der Kameras und auch nicht die genau gleiche Stelle zum Fokussieren.
Man sollte für so einen Vergleich aber den Kreuzsensor im Zentrum nehmen, da der am besten sein dürfte.

Das kann man sicher systematisch besser machen. Aber ich habe die Fokussierung wirklich gecheckt. Später mit Andy's testchart mache ich das dann auch systematisch mit dem Kreuzsensor auf die Mitte und trotzdem nochmal checken.

Die Blitzleistung hast du manuell eingestellt, sagtest du. Hast du die für beide Kameras gleich eingestellt?
ich hab die Blitzleistung entsprechend der 100 -200 ISO heruntergeregelt

Mir ist nicht ganz klar, wo der zweite Blitz steht und wo er hinleuchtet.
Auf dem silbernen Stativ vor der Softbox und er blitzt nach rechts oben?

Ja, genau dort. Der blitzt nicht das Motiv an, sondern erhöht die Helligkeit im Raum -> Füll-Licht.

Blitzt der kamarainterne Blitz mit?

Nein, der wird nur als Steuergerät verwendet.
 
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...Hier eine rudimentäre Skizze.
LG, Andy

So, heute habe ich es geschafft noch mal eine Reihe von Testfotos zu machen.

Zum einen ist das Ergbnis beruhigend, denn die D90 zeigt "normale" Bildqualität beim fotografieren einer Zeitung vom Stativ aus bei Tageslicht und diesem schönen Wetter. Von daher bin ich ganz sicher, das ich das D90-Gehäuse verkaufen kann.

Auf der anderen Seit sind die ergebnisse bei mir im Keller voll reproduzierbar. D.h. wenn ich den gleichen Versuchsaufbau wähle dann bekomme ich das gleiche sehr Kontrastarme, flaue Ergebnis, das ich hier zu Beginn des Postings gezeigt habe. Fehlfokus und Verwackeln kann man wirkich ausschliessen, denn erstens habe ich da sehr genau gearbeitet und zweitens warum sollte das immer und vor allem die D90 treffen? Insofern fällt mir kein anderer schluss dazu ein, als das bei diesem Versuchsaufbau .... nein lassen wir das:D Soll schon jeder seine eigenen schlüsse ziehen.:lachen:
 
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Hallo!

Ist der Verschluss der D90 stärker? bzw. bereitet dieser mehr Verwackelungen als jener der D7000?
Dieser ist ja auch leiser beim Auslösen oder?
Kann das überhaupt sein?

grüsse - verursacher
 
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Staub auf dem Sensor?

Habe gerade mal den Test nachgestellt. Statt 5,5m Entfernung mit einem 105mm Objektiv habe ich 4,5m mit einem 85er (Nikkor 16-85) gewählt. Müßte rein rechnerisch das gleiche Ergebnis dabei herauskommen. Als Vorlage habe ich einen amtlichen Lageplan genommen mit Plankopf, Schriftgröße 8 bis Schriftgröße 16. Selbst Schriftgröße 8 ist noch gut zu lesen. Alternativ habe ich die D40x und eine Sony W15 ebenfalls ausprobiert. Zwischen D40x und D90 ist der Unterschied sehr klein. Da wirken sich andere Einstellungen viel stärker aus (zunächst JPEG fine mit Blitz, 1/60 sek., Blende 5,6, ISO 1100, Schärfe 5, dann JPEG fine mit Blitz, 1/100 sek., Blende 5,6, ISO 200, Schärfe 8). Das zweite Bild ist deutlich schärfer und besser zu lesen. Daß aber die Grenze der Auflösung erreicht wird, ist auch zu sehen, wenngleich das Ergebnis doch besser ist, als bei tory.
 
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versteh ich nicht ganz. die d700 hat die gleiche auflösung wie die d90, die d7000 eine ganz andere. außerdem gings im eingangsthread um matschiges, das ja eigentlich ausschlaggebend war. dass sich der dynamikumfang und die farbtiefe unterscheidet, ist gar nicht die frage, sondern ob die d90 SO etwas wie oben gezeigt produziert.
 
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AW: objektiver Testaufbau => siehe hier!

anbei ein Testaufbau, der vergleichbar auch mit anderen Kameras ist.
In diesem Test ist der Unterschied zumindest MESSTECHNISCH eindeutig:

http://www.dxomark.com/index.php/Ca...680|0/(onglet)/0/(brand)/Nikon/(brand2)/Nikon

Das bedeutet natürlich nicht dass die D90 eine schl++++ Kamera sein soll, letztendlich entscheidend ist immer die Situation und der Fotograph.

Was verbirgt sich denn hinter diesem angeblich messtechnischen Testaufbau? Mit welchen Settings, welchen NR-Einstellungen? Das ist doch völliger Nonsens! Heimwerkerniveau.

Ich kann dem nichts greifbares abgewinnen.
 
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AW: objektiver Testaufbau => siehe hier!

Was verbirgt sich denn hinter diesem angeblich messtechnischen Testaufbau? Mit welchen Settings, welchen NR-Einstellungen?

Das ist doch alles ganz ordentlich spezifiziert unter Learn more

Das ist doch völliger Nonsens! Heimwerkerniveau.

Ich kann dem nichts greifbares abgewinnen.

Oh, dann erklär doch bitte Deine Kritikpunkte mal exakt im einzelnen! Ich bin sehr gespannt!



Gruß, Matthias
 
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When shooting a moving scene such as a sports event, action photographers’ primary objective is to freeze the motion, giving priority to short exposure time. To compensate for the lack of exposure, they have to increase the ISO setting, which means the SNR will decrease. How far can they go while keeping decent quality? Our metric, Low-Light ISO, will tell them.
The SNR indicates how much noise is present in an image compared to the actual information (signal). The higher the SNR value, the better the image looks, because details aren't drowned by noise. SNR strength is given in dB, which is a logarithmic scale: an increase of 6 dB corresponds to doubling the SNR, which equates to half the noise for the same signal.
An SNR value of 30dB reflects an excellent image quality. Low-Light ISO is then the highest ISO setting for the camera such that the SNR reaches this 30dB value while keeping a good dynamic range of 9 EVs and a color depth of 18bits.

Das meine ich mit Nonsens. Da steht nicht, welche Art Motiv gewählt wurde, ob und wie viel Noisereduction durch die Kamera vorgenommen wird, ob danach noch Texturen zu sehen sind und wie hoch die verbleibende Auflösung ist. Im Extremfall läßt Kamera A das Bild vom Sensor nahezu unverändert und produziert damit früher Bildrauschen aber alle Texturen bleiben sauber erhalten, während Kamera B eine einfarbige Fläche darstellt und damit auf ISO 25600 kommt. Wo ist denn da der Vergleich und wo sind die Test-Shots, damit man sich ein "Bild" machen kann? Das ist nur pseudo-wissenschaftlich, eben typisch amerikanisch. So ist das eben in Zeiten des Internet, für jeden noch so großen Blödsinn findet sich eine Seite, die auch noch seriös zu sein vorgibt.
 
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AW: objektiver Testaufbau => siehe hier!

Wo ist denn da der Vergleich und wo sind die Test-Shots, damit man sich ein "Bild" machen kann? Das ist nur pseudo-wissenschaftlich, eben typisch amerikanisch. So ist das eben in Zeiten des Internet, für jeden noch so großen Blödsinn findet sich eine Seite, die auch noch seriös zu sein vorgibt.

Ich kann im Büro die Seite von DxoMark nicht öffnen, und ich habe auch keine Lust, da die Informationen zusammenzusuchen. Ich bezweifle aber sehr, dass Du denen mal eben aus dem Ärmel...

[...] Heimwerkerniveau. [...]

...attestieren kannst. Wenn die Tests so unseriös wären, wie Du glaubst sie erkannt zu haben, würdest Du bei jeder Erwähnung einen Aufschrei hören, als hätte jemand unbedacht Ken R....... gesagt. :cool:



Gruß, Matthias
 
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Du hast keine Lust, nach Seriosität zu suchen aber wenn Dir die Behauptungen dort in den Kram passen, zitierst Du sie gern. Das kenne ich von Rechtsanwälten: "Mit Nichtwissen wird bestritten ... ". Nichts wissen aber erst mal streiten. Super :up:

Hörst Du meinen Aufschrei? ;)
 
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Wisst Ihr was mich wirklich wundert? Da wird ueber 6 Seiten lang diskutiert und gemutmasst, anstatt das mal einer entweder die D90 oder die D7000 nimmt, sein 105er Micro davorsetzt, auf Blende 4 stellt und ein geeignetes Motiv ablichtet.

Ich habe hier nur die D90 meiner Frau, eine D7000 befindet sich nicht in unserem Besitz. Die meisten Details finden sich in meinem CD-Regal, also muss es mal wieder dafuer herhalten (wie gross so ein Jewelcase ist und wie gross die Buchstaben auf den CD-Ruecken also sind laesst sich einfach nachvollziehen, oder?). Die maximale Entfernung dazu sind "bauartbedingt" ca. 4 Meter (groesser ist das Zimmer nicht, tut mir schrecklich leid). Ich wage aber mal zu behaupten, dass der eine Meter das Kraut nicht fett macht...

Rahmenbedingungen: Stativ (das "gute" Feisol CT-3441, dass ich mal eher als Moehre bezeichnen wuerde), SVA, Selbstausloeser. Ich habe AF verwendet, mit dem Liveview habe ich auf diese Entfernung nur schlechtere Ergebnisse bei der Fokussierung bekommen.

Anstatt Ausschnitte zu basteln hier einfach das Vollbild, exportiert als JPEG in sRGB mit Qualitaet 92. Achtung, 5.5MB Download:
http://dl.dropbox.com/u/5484146/20110606-DSC_6424.jpg

Der komplette EXIF-Datenblock sollte im Bild sein, es sind 0.4s bei ISO200, f/4. Rohdaten importiert in Lightroom, Kameraprofil "Adobe Standard". Weissabgleich mittels LR-Automatik angepasst (war was zu warm), Schaerfung 40, Radius 0.8, Detail 25, Maskierung 0 (der LR 3.x "Landscape" Preset). Sonst keinerlei Bearbeitungen.

Wer's im Browser aufmacht bitte gucken ob der Browser das Bild nicht runterskaliert (dann verwandelt sich der Mauszeiger ueblicherweise in ein "+" Symbol).

EDIT: ich sehe gerade, dass die Ausschnitte im OP vom TE ueberhaupt nicht geschaerft sind. Na gut:
http://dl.dropbox.com/u/5484146/20110606-DSC_6424-KS.jpg (nochmal knapp 5MB)
 
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